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Die Triebfeder der menschlichen Vernunft als Beweggrund zur Moral bei Kant im Vergleich zur emotionalen Gefühlsbasiertheit bei Hume

Titel: Die Triebfeder der menschlichen Vernunft als Beweggrund zur Moral bei Kant im Vergleich zur emotionalen Gefühlsbasiertheit bei Hume

Hausarbeit , 2013 , 25 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Robert Schrobenhauser (Autor:in)

Philosophie - Epochenübergreifende Abhandlungen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Hausarbeit wird zuerst die Gefühlsethik von Hume ausgeführt, welche moralisches Handeln in der menschlichen Gefühlswelt situiert und von dieser grundsätzlich motiviert sieht. Im dritten Kapitel wird anschließend die Triebfeder der reinen praktischen Vernunft bei Kant als Ursache menschlicher, moralischer Beweggründe herausgearbeitet. Im abschließenden Kapitel erfolgt eine Gegenüberstellung und der Versuch einer Kritik beider Positionen. Auf Grund des Umfangs der Überlegungen und der zu Grunde liegenden Werke werden die Argumentationen knapp pointiert dargestellt.

Etwa im 18. Jahrhundert wurden die zuvor verbreiteten metaphysischen Argumentationen durch den aufkommenden Empirismus, basierend auf Erfahrung und Erlebbarem, immer stärker zurück gewiesen. Einer der wichtigsten Vorreiter war dabei David Hume. Als Empirist sah er in den aufkommenden Wissenschaften eine wichtige Rolle um Erkenntnis zu erhalten und daraus eine Begründung der Frage zu finden, wodurch Moralität entsteht und worauf sie basiert. Mit seinen Überlegungen gegen die Metaphysik beeinflusste er gleichfalls Kant, dessen Philosophie bis heute maßgeblichen Einfluss besitzt. Kant grenzte seine Thesen jedoch gegen den entstandenen Skeptizismus ab und sucht eine Möglichkeit die durch Hume entstandenen unlösbaren Widersprüche gegen die Metaphysik zu vermitteln, also eine Verbindung von theoretischer wie praktischer Erkenntnis. Er maß den empirischen Wissenschaften ebenfalls einen hohen Stellenwert bei, sah allerdings dennoch die Notwendigkeit Erkenntnisse über Dinge a priori erhalten zu können, wie dies z.B. in der Mathematik der Fall ist. Kant und Hume waren jedoch beide Kritiker des Rationalismus.

Beide Philosophen haben mir ihren Argumentationen nach wie vor Einfluss auf aktuelle philosophische Diskussionen. So werden z.B. Humes Überlegungen über die Bewertung des Nutzens einer Handlung in der Beurteilung seiner Moralität und seines Rechts aktuell in der Rechtsphilosophie diskutiert3 während Kants Philosophie nach wie vor omnipräsent ist. Ein Vergleich beider philosophischer Standpunkte ist somit besonders in moral-philosophischer Hinsicht sehr interessant.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung und Eingrenzung des Themas

2 Humes Gefühls-basierter Beweggrund zur Moral

2.1 Explikation grundlegender Zusammenhänge

2.2 Argumentation

3 Kants Vernunft-basierter Beweggrund zur Moral

3.1 Explikation grundlegender Zusammenhänge

3.2 Argumentation

4 Gegenüberstellung und Versuch einer Kritik

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht und vergleicht die unterschiedlichen Ansätze von David Hume und Immanuel Kant hinsichtlich der Frage, was das menschliche Handeln moralisch motiviert. Dabei wird analysiert, wie Hume moralische Entscheidungen in der menschlichen Gefühlswelt verortet, während Kant die reine praktische Vernunft als Triebfeder und Grundlage moralischer Beweggründe postuliert.

  • Empirische Fundierung der Moral bei David Hume
  • Die Rolle der Vernunft und des Sittengesetzes bei Immanuel Kant
  • Vergleich der Begriffe Selbstliebe und moralische Triebfeder
  • Bedeutung von Gerechtigkeit und öffentlichem Nutzen für das gesellschaftliche Zusammenleben

Auszug aus dem Buch

2.2 Argumentation

Hume versucht in seiner „Untersuchung über die Prinzipien der Moral“ die Frage argumentativ zu klären, ob Gefühl oder Vernunft ursächlich für Moral ist. Er geht dabei vom menschlichen Gemüt aus, und untersucht welche Eigenschaften zu Hochachtung/Zuneigung, Haß/Verachtung u.ä. führen. Dies sieht er als „Frage von Tatsachen, nicht von abstrakter Wissenschaft“5 und möchte dies experimentell aus Vergleichen einzelner Beispiele erhalten, denn die Zusammenhänge zwischen Ursache und Wirkung sieht er nur a posteriori mit Hilfe der Erfahrung erkennbar.

Ausgangspunkte sind dabei die sozialen Tugenden Wohlwollen und Gerechtigkeit. An oberster Stelle der Zustimmung durch die Menschheit stehen Wohltätigkeit, Menschlichkeit, Zuneigung bzw. allgemein alles, wodurch natürliche Zuneigung und Gemeinsinn bzw. Sorge um unsere Art besteht. Dieses Interesse und Engagement für die Menschheit sieht HUME auch in der Frage der Grenzen der Pflicht. Die öffentliche Nützlichkeit steht im Zentrum moralischer Bestimmungen. Empfindungen (engl. Originalwerk: sentiment) durch vorherrschende falsche Meinungen, die auf trügerischen Eindrücken bestehen, werden entsprechend der vorliegenden Argumente korrigiert und Grenzen des moralisch Guten und Bösen angepasst.

HUME nennt in seinen Beschreibungen menschlicher Empfindungen einige potentielle menschliche Schwächen, z.B. Luxus, welche zu Korruption und Verlust von Freiheit führen können. Er bezeichnet dies als Laster im Gegensatz zu Tugenden, welche auszeichnende Eigenschaften sind. Er definiert Tugend als „[...] jede geistige Tätigkeit oder Eigenschaft, die einem Zuschauer das angenehme Gefühl der Zustimmung gibt; und unter Laster das Gegenteil.“6 [kursive Formatierung aus Quelle übernommen]

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung und Eingrenzung des Themas: Diese Einleitung führt in den historischen Kontext des Empirismus ein und stellt die Relevanz eines Vergleichs zwischen Hume und Kant für die heutige Moralphilosophie dar.

2 Humes Gefühls-basierter Beweggrund zur Moral: Das Kapitel expliziert Humes Verständnis von Moralität, die maßgeblich auf Gefühlen, menschlicher Natur und dem öffentlichen Nutzen basiert.

3 Kants Vernunft-basierter Beweggrund zur Moral: Hier wird Kants Theorie der reinen praktischen Vernunft als Ursache moralischen Handelns dargelegt, wobei Begriffe wie Pflicht, Sittengesetz und Autonomie im Zentrum stehen.

4 Gegenüberstellung und Versuch einer Kritik: Dieses Kapitel vergleicht die Positionen beider Philosophen, zeigt Gemeinsamkeiten sowie fundamentale Unterschiede auf und reflektiert deren Tragweite.

Schlüsselwörter

Moralphilosophie, Empirismus, Vernunft, Gefühl, Hume, Kant, Triebfeder, Sittengesetz, Pflicht, Autonomie, Gerechtigkeit, Selbstliebe, Menschlichkeit, Nutzen, praktische Vernunft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die unterschiedlichen moralphilosophischen Fundamente von David Hume und Immanuel Kant, speziell in Bezug auf die Frage, was den Menschen zum moralischen Handeln bewegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Verhältnis von Vernunft und Gefühl, die Bedeutung von Freiheit, die Rolle der Triebfedern für moralisches Handeln sowie das gesellschaftliche Zusammenleben.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Humes emotional fundierte Moralphilosophie Kants vernunftbasierter Ethik gegenüberzustellen, um die jeweiligen Argumentationsweisen und deren Konsequenzen herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine komparative Analyse der primären philosophischen Werke beider Autoren sowie ergänzende Sekundärliteratur, um die Argumentationen pointiert darzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst Humes Ansatz der Gefühlsbasiertheit und Kants Theorie der reinen praktischen Vernunft detailliert expliziert und argumentativ beleuchtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Moralphilosophie, Vernunft, Gefühl, Triebfeder, Autonomie und Pflicht beschreiben.

Wie unterscheidet Kant die Legalität von der Moralität?

Für Kant besitzt eine Handlung Legalität, wenn sie dem Gesetz entspricht, aber eine Handlung aus Pflicht ist nur dann moralisch, wenn sie allein aus Achtung vor dem Sittengesetz geschieht.

Welche Rolle spielt die "Achtung" in Kants Ethik?

Die Achtung fungiert bei Kant als ein intellektuell erzeugtes Gefühl, das dem Menschen zeigt, wie das moralische Gesetz die sinnlichen Neigungen einschränkt und somit als moralische Triebfeder wirkt.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Triebfeder der menschlichen Vernunft als Beweggrund zur Moral bei Kant im Vergleich zur emotionalen Gefühlsbasiertheit bei Hume
Hochschule
FernUniversität Hagen
Note
1,7
Autor
Robert Schrobenhauser (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
25
Katalognummer
V322101
ISBN (eBook)
9783668212923
ISBN (Buch)
9783668212930
Sprache
Deutsch
Schlagworte
triebfeder vernunft beweggrund moral kant vergleich gefühlsbasiertheit hume
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Robert Schrobenhauser (Autor:in), 2013, Die Triebfeder der menschlichen Vernunft als Beweggrund zur Moral bei Kant im Vergleich zur emotionalen Gefühlsbasiertheit bei Hume, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/322101
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Leseprobe aus  25  Seiten
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