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Abhängigkeit des Konsumverhaltens von bestimmten äußeren Reizen am Beispiel eines Touristikunternehmens

Titel: Abhängigkeit des Konsumverhaltens von bestimmten äußeren Reizen am Beispiel eines Touristikunternehmens

Hausarbeit , 2016 , 22 Seiten , Note: 1,1

Autor:in: V. G. (Autor:in)

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die folgende Untersuchung beschäftigt sich mit der Frage, ob das Konsumverhalten von bestimmten äußeren Reizen abhängt und damit wie die Klassische Konditionierung in der Werbeindustrie sinnvoll genutzt werden kann. Im konkreten Fall geht es um ein Experiment mit 100 Versuchspersonen im Alter von 50 bis 70 Jahren, zufällig verteilt auf zwei Gruppen gleicher Anzahl, zu einem Werbespot eines Touristikunternehmens. Einer Gruppe (Kontrollgruppe) wurde der Werbespot hinterlegt mit einem Jingle und der anderen Gruppe (Treatmentgruppe) mit klassischer Musik präsentiert.

Entsprechend den Erwartungen war es Ziel des Experiments, zu klären, ob durch die klassische, entspannende Musik ein konditionierter Reiz generiert wird, der zu einer signifikant niedrigeren Herzfrequenz und zu signifikant höheren Buchungen von Kreuzfahrtreisen in der Treatmentgruppe führt als in der Kontrollgruppe. Das durchgeführte Experiment erfüllt das Kriterium der Objektivität, die Kriterien der Reliabilität sowie der Validität sind grundsätzlich gegeben.

Auf Basis verschiedener Auswertungen, Analysen und Berechnungen mit Methoden der deskriptiven Statistik und Interferenzstatistik ließ sich im Ergebnis für das Buchungsverhalten ein signifikanter Anstieg bei der Treatmentgruppe gegenüber der Kontrollgruppe nachweisen. Für die durchschnittliche Herzfrequenz der beiden Gruppen sowie für den Zusammenhang Herzfrequenz und Buchungsverhalten konnten jeweils keine signifikanten Abhängigkeiten bewiesen werden. Als Informationsquellen dienten einschlägige Literatur und Internetrecherchen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

EINFÜHRUNG/ THEORETISCHER TEIL

Klassische Konditionierung

Anwendung der klassischen Konditionierung in der Werbebranche

Anwendung der Klassischen Konditionierung im konkreten Fall

Hypothesen

METHODE

Untersuchungsdesign/ Datenerhebung

Datenauswertung

ERGEBNISSE

Kennwerte

Prüfung des Zusammenhangs der Variable Herzfrequenz auf Signifikanz

Prüfung des Zusammenhangs der Variable Buchungen auf Signifikanz

Prüfung des Zusammenhangs von Buchung und Herzfrequenz

DISKUSSION

Diskussion der Methode

Diskussion der Ergebnisse

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der Klassischen Konditionierung durch Musikreize auf das Konsumverhalten, konkret am Beispiel der Buchungsbereitschaft für Kreuzfahrtreisen bei der Zielgruppe der 50- bis 70-Jährigen.

  • Grundlagen der Klassischen Konditionierung und deren Übertragung auf die Werbebranche.
  • Experimentelles Untersuchungsdesign mit Kontroll- und Treatmentgruppe (Jingle vs. klassische Musik).
  • Statistische Auswertung der Herzfrequenz als Indikator für Entspannung.
  • Analyse des Einflusses von Hintergrundmusik auf die tatsächliche Buchungsabsicht.
  • Überprüfung der Signifikanz der gefundenen Zusammenhänge mittels Interferenzstatistik.

Auszug aus dem Buch

Klassische Konditionierung

Die prägenden Forscher sind Iwan Pawlow und Robert Rescola (Gerrig, 2015, S. 203 ff.). Kern der Klassischen Konditionierung ist die Feststellung: „Die Natur gibt uns eine Assoziation UCS-UCR vor, Lernen nach dem klassischen Konditionieren hingegen produziert eine Assoziation CS-CR.“ (Gerrig, 2015, S.205).

UCS bedeutet: unkonditionierter (ungelernter) Stimulus

UCR bedeutet: unkonditionierte (nicht gelernte, natürliche) Reaktion

CS bedeutet: konditionierter (gelernter) Stimulus

CR bedeutet: konditionierte (gelernte) Reaktion

Weiter verdeutlicht werden diese Begriffe und ihre Zusammenhänge im Folgenden am Experiment von Iwan Pawlow: Richard J. Gerrig stellt in seinem Buch Psychologie (2015, S. 203) dar, dass Pawlow durch Zufall bei Forschungen zur Verdauung bei Hunden, wobei er die im Verdauungsprozess produzierten Sekrete messen wollte und dazu den Versuchstieren Fleischpulver in den Mund verabreichte, die klassische Konditionierung entdeckte. Pawlows Hunde produzierten nach mehrfacher Wiederholung des Experiments auch Speichel „…wenn sie nur das Futter sahen, und später, wenn sie den Assistenten sahen, der das Futter brachte…“ (Gerrig, 2015, S. 204). Festhalten lässt sich also laut Gerrig (2015, S. 204), dass auf einen unkonditionierten Stimulus (UCS) wie das Futter eine unkonditionierte Reaktion (UCR) nämlich Speichelfluss folgt. Gerrig (2015, S. 205) schreibt weiter, dass Pawlow sein Experiment um einen weiteren Stimulus, ein Tonsignal erweiterte. Zunächst löste der Ton (neutraler, d. h. zunächst nicht relevanter Stimulus (NS) keine relevante Reaktion bei den Hunden aus. Nachdem jedoch auf das Tonsignal mehrere Male die Fütterung gefolgt war, beobachtete er, dass die Hunde nun auch bei Erklingen des Tones speichelten. Der ehemals neutrale Stimulus Ton wurde also „…im Zuge des Konditionierungsprozesses zum konditionierten Stimulus (CS).“ (Gerrig, 2015, S. 205) und rief letztendlich eine konditionierte Reaktion (CR) hervor.

Zusammenfassung der Kapitel

EINFÜHRUNG/ THEORETISCHER TEIL: Diese Sektion legt die theoretischen Grundlagen der Klassischen Konditionierung dar und erläutert deren Anwendungsmöglichkeiten in der modernen, emotional geprägten Werbebranche.

METHODE: Hier wird das experimentelle Untersuchungsdesign beschrieben, bei dem 100 Probanden in Kontroll- und Treatmentgruppen aufgeteilt wurden, um den Einfluss von Jingle versus klassischer Musik auf das Verhalten zu messen.

ERGEBNISSE: Dieser Teil präsentiert die statistischen Kennwerte der Untersuchung und stellt die Ergebnisse der Signifikanztests für Herzfrequenz und Buchungsverhalten detailliert dar.

DISKUSSION: In der Diskussion werden die methodischen Stärken und Schwächen reflektiert sowie die Ergebnisse im Kontext der theoretischen Erwartungen bewertet und interpretiert.

Schlüsselwörter

Klassische Konditionierung, Werbebranche, Konsumverhalten, Kreuzfahrtreisen, Experiment, Herzfrequenz, Entspannung, Stimulus, Buchungsverhalten, Signifikanz, Interferenzstatistik, Deskriptive Statistik, Musikwirkung, Marktforschung, Zielgruppenanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, ob klassische Konditionierung – hier durch Musik in einem Werbespot – das Konsumverhalten beeinflussen kann.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die klassische Konditionierung nach Pawlow, die Wirkung emotionaler Musik in der Werbung und die statistische Überprüfung von Verhaltensänderungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist zu klären, ob die Verwendung klassischer, entspannender Musik als konditionierter Reiz zu einer niedrigeren Herzfrequenz und höheren Buchungszahlen führt.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Es wird ein psychologisches Experiment im Between-Subjects-Design durchgeführt, ausgewertet durch Methoden der deskriptiven Statistik, t-Tests und Chi-Quadrat-Tests.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Theorie der Konditionierung, das Design des Experiments mit 100 Versuchspersonen sowie die detaillierte statistische Analyse und Diskussion der Ergebnisse.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Studie?

Wichtige Begriffe sind Konditionierung, Werbewirkungsforschung, Buchungsverhalten, Herzfrequenzmessung und Signifikanzprüfung.

Welchen Effekt hatte die klassische Musik auf die Probanden?

Obwohl eine Differenz bei der Herzfrequenz zugunsten der Treatmentgruppe sichtbar war, konnte statistisch kein signifikanter Zusammenhang nachgewiesen werden.

Konnte ein Anstieg der Buchungen durch die Musik belegt werden?

Ja, die Studie konnte nachweisen, dass in der Gruppe mit klassischer Musik die Buchungsabsicht signifikant höher ausfiel als in der Kontrollgruppe.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Abhängigkeit des Konsumverhaltens von bestimmten äußeren Reizen am Beispiel eines Touristikunternehmens
Hochschule
( Europäische Fernhochschule Hamburg )
Note
1,1
Autor
V. G. (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
22
Katalognummer
V321666
ISBN (eBook)
9783668218741
ISBN (Buch)
9783668218758
Sprache
Deutsch
Schlagworte
statistik Forschungsmethoden klassische Konditionierung abhängigkeit von Reizen Einsatz Konditionierung Werbeindustrie Tourismus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
V. G. (Autor:in), 2016, Abhängigkeit des Konsumverhaltens von bestimmten äußeren Reizen am Beispiel eines Touristikunternehmens, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/321666
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Leseprobe aus  22  Seiten
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