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Gewalt in der Pflege. Workshop zum Fachtag für Pflegeschüler

Title: Gewalt in der Pflege. Workshop zum Fachtag für Pflegeschüler

Term Paper , 2012 , 16 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Dieter Löffler (Author)

Nursing Science - Violence in nursing

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Summary Excerpt Details

Ich habe mich in der Vorbereitung für den Fachtag für Pflegeschüler für das Thema „Gewalt in der Pflege“ entschieden, da dieses Thema mir sowohl sehr „pflegerelevant“ in der Ausbildung neuer Pflegekräfte erscheint, wie auch mich selbst in meiner persönliche Selbstreflexion ansprach.

Gewalt-Erfahrungen sind meines Erachtens nicht die Ausnahme in der Pflege sondern alltäglich. Dies gilt für Pflegekräfte, wie für die Empfänger von Pflege gleichermaßen, indem dass es beiderseits zur Gewaltausübung kommt, und auch beide somit Leidtragende sein können. Dass dem so ist, ist nicht das grundlegende Problem. Gewalt ist in gewisser Weise „natürlich“, wenn man das, was die Realität zeigt, zuerst einmal als „natürlich“ und gegeben annimmt. Es mögen in dem Auftreten von Gewalt sicherlich große Probleme liegen. Aber diese werden verdeckt und somit unlösbar, wenn man die Realität nicht anerkennt, indem man Gewalt verleugnet oder gar (unbewusst) zum Tabu macht. Nur indem man die Realität, in diesem Fall die Gewalt, so anschaut, wie sie ist, sie reflektiert und durch die Kommunikation aufdeckt, ergibt sich überhaupt erst die Möglichkeit, dass Veränderung geschehen kann. So führt das theoretische Wissen über Gewalt nicht zwangsläufig dazu, dass sich Zustände verändern. Es geht um die Übersetzung auf die persönliche Erfahrungs-Ebene. Man könnte hier auch von Theorie-Praxis Transfer sprechen oder nach Argyris (1997, S.36) von „double-loop-learning“. Das bedeutet, das es nicht nur um Theoriewissen (single-loop) gehen soll, welches die Praxis oder Erfahrungsrealität unverändert lässt, sondern um ein Lernen, das in die praktische Handlung einfließt (vgl. ebd).

Es stellt sich nun die Frage, wie sich für Pflegeschüler in Bezug auf das Thema solch ein handlungs-leitendes Lernen erreichen lässt. Dies wäre somit ein Ziel des Unterrichts, und diese Ausarbeitung beschreibt die Planung und den Entwurf dazu.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Herangehensweise in der Arbeitsgruppe

3. Planung des Workshops

3.1 Sachanalyse – Gewalt in der Pflege

3.2.1 Lernziel: Was möchte ich in meiner Lerneinheit erreichen?

3.2.2 Wie gestalte ich die Lerneinheit um dieses Ziel zu erreichen?

3.2.3 Verlaufsplanung

3.3 Bedingungsanalyse

4. Erfahrungen in diesem Projekt

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Konzeption und Reflexion einer Unterrichtseinheit zur Sensibilisierung von Pflegeschülern für das komplexe Thema Gewalt in der Pflege. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie durch affektive Ansprache und Kommunikation ein handlungsleitendes Lernen ermöglicht werden kann, das über rein theoretisches Wissen hinausgeht.

  • Sensibilisierung für Gewaltphänomene im pflegerischen Alltag
  • Methodische Gestaltung von Workshops zur Förderung der inneren Beteiligung
  • Reflexion des Theorie-Praxis-Transfers in der Pflegeausbildung
  • Analyse soziologischer Hintergründe von Altenpflege und Gesundheits- und Krankenpflege
  • Bedeutung der Rolle des Kursleiters bei sensiblen Gruppenthemen

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Ich habe mich in der Vorbereitung für den Fachtag für das Thema „Gewalt in der Pflege“ entschieden, da dieses Thema mir sowohl sehr „pflegerelevant“ in der Ausbildung neuer Pflegekräfte erscheint, wie auch mich selbst in meiner persönliche Selbstreflexion ansprach.

Gewalt-Erfahrungen sind meines Erachtens nicht die Ausnahme in der Pflege sondern alltäglich. Dies gilt für Pflegekräfte, wie für die Empfänger von Pflege gleichermaßen, indem dass es beiderseits zur Gewaltausübung kommt, und auch beide somit Leidtragende sein können. Dass dem so ist, ist nicht das grundlegende Problem. Gewalt ist in gewisser Weise „natürlich“, wenn man das, was die Realität zeigt, zuerst einmal als „natürlich“ und gegeben annimmt. Es mögen in dem Auftreten von Gewalt sicherlich große Probleme liegen. Aber diese werden verdeckt und somit unlösbar, wenn man die Realität nicht anerkennt, indem man Gewalt verleugnet oder gar (unbewusst) zum Tabu macht. Nur indem man die Realität, in diesem Fall die Gewalt, so anschaut, wie sie ist, sie reflektiert und durch die Kommunikation aufdeckt, ergibt sich überhaupt erst die Möglichkeit, dass Veränderung geschehen kann. So führt das theoretische Wissen über Gewalt nicht zwangsläufig dazu, dass sich Zustände verändern. Es geht um die Übersetzung auf die persönliche Erfahrungs-Ebene. Man könnte hier auch von Theorie-Praxis Transfer sprechen oder nach Argyris (1997, S.36) von „double loop-learning“. Das bedeutet, das es nicht nur um Theoriewissen (single-loop) gehen soll, welches die Praxis oder Erfahrungsrealität unverändert lässt, sondern um ein Lernen, das in die praktische Handlung einfließt (vgl. ebd).

Es stellt sich nun die Frage, wie sich für Pflegeschüler in Bezug auf das Thema solch ein handlungs-leitendes Lernen erreichen lässt.

Dies wäre somit ein Ziel des Unterrichts, und diese Ausarbeitung beschreibt die Planung und den Entwurf dazu.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Der Autor erläutert die Relevanz des Themas Gewalt in der Pflege für die Ausbildung und begründet die Notwendigkeit einer reflexiven, handlungsorientierten Auseinandersetzung statt rein theoretischer Betrachtung.

2. Herangehensweise in der Arbeitsgruppe: Dieses Kapitel beschreibt die Dynamik und die Herausforderungen der Gruppenarbeit sowie die Schwierigkeit, in der Unterrichtsplanung zwischen affektiver Sensibilisierung und notwendiger Theorievermittlung zu balancieren.

3. Planung des Workshops: Hier wird der konkrete methodische Rahmen des Workshops dargelegt, einschließlich der fachlichen Sachanalyse, der Lernzielformulierung und der detaillierten Verlaufsplanung.

3.1 Sachanalyse – Gewalt in der Pflege: Der Fokus liegt auf der theoretischen Differenzierung zwischen Aggression und Gewalt sowie der Einordnung struktureller und institutioneller Gewaltformen im Pflegekontext.

3.2.1 Lernziel: Was möchte ich in meiner Lerneinheit erreichen?: Das Kapitel definiert das Ziel, durch Kommunikation von Gewalterfahrungen ein Bewusstsein zu schaffen, das die Schüler zur bewussteren Alltagsreflexion befähigt.

3.2.2 Wie gestalte ich die Lerneinheit um dieses Ziel zu erreichen?: Der Autor beschreibt Methoden wie den affektiven Einstieg über Gedichte und Symbole, um die Gesprächsbereitschaft und innere Beteiligung der Teilnehmenden zu fördern.

3.2.3 Verlaufsplanung: Dieses Kapitel enthält das chronologische Konzept der Unterrichtseinheit und reflektiert die Diskrepanz zwischen geplantem Zeitrahmen und der Komplexität des Lernzieles.

3.3 Bedingungsanalyse: Der Autor analysiert die Rahmenbedingungen der Zielgruppe und stellt Überlegungen zu soziologischen Unterschieden zwischen Altenpflege und Gesundheits- und Krankenpflege an.

4. Erfahrungen in diesem Projekt: Im Fazit reflektiert der Autor seine persönlichen Lernfortschritte, insbesondere im Hinblick auf den Umgang mit Unplanbarkeit und die notwendige Akzeptanz der Realität im Unterrichtsprozess.

Schlüsselwörter

Gewalt in der Pflege, Pflegeschüler, Sensibilisierung, Unterrichtsentwurf, Gruppenarbeit, Kommunikation, Handlungsleitendes Lernen, Institutionelle Gewalt, Reflexion, Theorie-Praxis-Transfer, Altenpflege, Pädagogik, Doppel-Loop-Lernen, Workshop, Berufsidentität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Planung eines Workshops zum Thema „Gewalt in der Pflege“ für einen Fachtag für Pflegeschüler.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die fachliche Auseinandersetzung mit Gewaltformen, die didaktische Gestaltung affektiver Lernprozesse und die soziologische Analyse des Pflegeberufs.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Ziel ist es zu untersuchen, wie Pflegeschüler durch einen Workshop dazu bewegt werden können, Gewalterfahrungen zu reflektieren und in ein bewusstes, praktisches Handeln zu überführen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf didaktische Modelle sowie bildungssoziologische Ansätze, um den Unterrichtsentwurf und die abschließende Projektreflexion theoretisch fundiert zu begründen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Sachanalyse, die didaktische Begründung der Lernziele, die methodische Gestaltung mittels affektiver Zugänge sowie eine Bedingungsanalyse der Zielgruppe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Gewaltprävention, pädagogische Sensibilisierung, Habitus, Gruppenprozess und Theorie-Praxis-Transfer.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Aggression und Gewalt so wichtig?

Der Autor betont diese Differenzierung, um Aggression wertneutral als Lebensenergie zu begreifen, während Gewalt als destruktive, oftmals tabuisierte Fehlform identifiziert wird.

Welche Bedeutung hat das „Wegbleiben der Schüler“ für das Projektergebnis?

Dies führte zur Konfrontation mit einer „ungeplanten Realität“, wodurch der Autor eine authentische Lernsituation erlebte, die seine theoretischen Überlegungen zur Flexibilität des Lehrers in der Praxis bestätigte.

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Details

Title
Gewalt in der Pflege. Workshop zum Fachtag für Pflegeschüler
College
Catholic University of Applied Sciences Freiburg
Course
Bildung - Fachdidaktik
Grade
1,0
Author
Dieter Löffler (Author)
Publication Year
2012
Pages
16
Catalog Number
V321579
ISBN (eBook)
9783668222762
ISBN (Book)
9783668222779
Language
German
Tags
Gewalt Pflege Krankenpflege Gesundheitspflege Senioren Schulung Workshop Unterrichtsentwurf
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dieter Löffler (Author), 2012, Gewalt in der Pflege. Workshop zum Fachtag für Pflegeschüler, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/321579
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