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Der Königsbann des Erzbischofs von Magdeburg. Eine Quelle von 979

Titel: Der Königsbann des Erzbischofs von Magdeburg. Eine Quelle von 979

Seminararbeit , 2009 , 19 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Katrin Skibbe (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Willkommen in Magdeburg, Stadt Ottos des Großen!“ So leuchtet mir die blinkende Anzeigetafel jedes Mal entgegen, wenn ich die Grenze meiner alten Landeshauptstadt überquere. Der Gründer des Erzbistums von 968 hat hier also bis heute großen Eindruck und tiefe Spuren hinterlassen.

Auf seinem Weg, das Reichskirchensystem auszubauen und den Klerus als Hauptpfeiler seiner Macht zu etablieren, entwickelte sich Magdeburg, welches er am häufigsten von allen Städten aufsuchte, angeblich zu seiner Lieblingsstadt und zeichnet sich dadurch auch noch in der Gegenwart durch eine starke Verbundenheit und Identifikation mit dem großen Kaiser aus. Otto I. wurde 912 geboren, 936 zum König der Sachsen und Franken ernannt, 962 zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches erhoben und ist am 7. Mai 973 gestorben. In dieser langen Regierungszeit betrieb er umfangreiche Heirats- und Kriegspolitik und setzte sich bei Thronstreitigkeiten in der so genannten Familienpolitik durch, im Zuge derer er auch seinen einzig verbliebenen Sohn Otto II. als Nachfolger sicherte.

Ich möchte mich jedoch in Hinblick auf meine Quelle in dieser Arbeit weitestgehend auf den Aspekt der Kirchenpolitik der Ottonen beschränken und dann auf die vorliegende Urkunde, die zur Regierungszeit Ottos II. zu verzeichnen ist, überleiten. Wie die ersten Ottonen ihre Reichskirchenpolitik betrieben und welche Bedeutung Magdeburg in dieser Zeit der Geschichte hatte, soll in dieser Arbeit erläutert werden. Um die Situation des 10. Jahrhunderts dann noch einmal zu spezifizieren, wird danach die Quelle „Der Königsbann des Erzbischofs von Magdeburg, 979.“ als konkretes Beispiel in diesem Zusammenhang kurz behandelt und vor einer Zusammenfassung am Ende erfolgt ein kurzer Ausblick darauf, was heute aus dem Erzbistum Magdeburg geworden ist. Zur Klärung dieser Sachverhalte werde ich unter anderem Fachliteratur von Josef Steinstrass, Gert Haendler, Gerd Althoff und Rudolf Schieffer zu Rate ziehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der historische Kontext um das Jahr 979

2.1. Rückblick auf die beginnende Reichskirchenpolitik der Ottonen

2.2. Das Erzbistum Magdeburg

3. Die Quelle als spezifisches Beispiel der Erläuterungen

4. Ausblick – Das Erzbistum Magdeburg heute (Tafel 2, Abb. 3)

5. Zusammenfassung

6. Anhang: Die Quelle

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Reichskirchenpolitik der ottonischen Herrscher unter besonderer Berücksichtigung ihrer Beziehung zur Stadt Magdeburg. Anhand der Analyse der Urkunde „Der Königsbann des Erzbischofs von Magdeburg“ aus dem Jahr 979 wird aufgezeigt, wie Kaiser Otto I. und Otto II. durch gezielte Privilegierung und die Einbindung der Kirche in das Machtgefüge des Reiches ihre politische Vision und die Bedeutung Magdeburgs als Zentrum ihrer Herrschaftsstruktur und Missionierung festigten.

  • Historische Grundlagen der ottonischen Reichskirchenpolitik
  • Die städtebauliche und kirchenpolitische Bedeutung Magdeburgs unter den Ottonen
  • Analyse und Interpretation der Urkunde von 979
  • Das dynastische Erbe und die Kontinuität der kaiserlichen Kirchenpolitik
  • Die langfristige historische Wahrnehmung und heutige Bedeutung Magdeburgs

Auszug aus dem Buch

Die Quelle als spezifisches Beispiel der Erläuterungen

Ein konkretes Privileg, dass der Kirche bzw. im speziellen dem Erzbistum Magdeburg im Rahmen der Reichskirchenpolitik der Ottonen zukam, wird in der Quelle „Der Königsbann des Erzbischofs von Magdeburg“ deutlich erkennbar. Es handelt sich hierbei um eine Urkunde aus dem Jahre 979, die besagt, dass die gesamte Rechtshoheit über Kirche und Gemeinde dem Erzbistum selbst bzw. seinem Leiter, dem Erzbischof von Magdeburg, übertragen wird. Der Herrscher spricht also einen Bann, ein Gebot, zugunsten Adalberts von Weißenburg aus und überträgt ihm in einem bestimmten Bezirk die Regierungsgewalt. Doch wie sieht diese Veröffentlichung nun genau aus?

Zunächst ist der Charakter einer Urkunde allein schon durch den Aufbau des Schriftstücks zu erkennen, welches sich in Protokoll, Kontext und Schlussprotokoll unterteilt. Der erste Teil beginnt mit der Invocatio, der Anrufung „Im Namen der heiligen und ungeteilten Dreifaltigkeit“ und der Intitulatio, welche „Otto, durch das Walten von Gottes Gnaden erhabener Kaiser“ als Aussteller der Urkunde nennt. Im etwas späteren Verlauf des Textes wird in der Inscriptio auch der Empfänger deutlich, welcher im Dativ niedergeschrieben ist. Das Schriftstück kann demnach nur „dem heiligen Märtyrer Mauritius und seiner in der Stadt Magdeburg errichteten Kirche, die dieser Erzbischof, wie man weiß, lenkt und leitet“ gewidmet sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt die historische Bedeutung Magdeburgs unter Otto I. und stellt die Zielsetzung der Arbeit sowie die zu untersuchende Urkunde vor.

2. Der historische Kontext um das Jahr 979: Dieses Kapitel erläutert das System der Reichskirche als Machtstütze der Ottonen und beschreibt Magdeburgs Entwicklung zum kirchlichen Zentrum des Ostens.

3. Die Quelle als spezifisches Beispiel der Erläuterungen: Hier erfolgt die formale und inhaltliche Analyse der Urkunde von 979, um die politische Absicht und die kaiserliche Strategie zu verdeutlichen.

4. Ausblick – Das Erzbistum Magdeburg heute (Tafel 2, Abb. 3): Dieses Kapitel verbindet die historische Bedeutung der Stadt mit ihrer heutigen Gestalt, insbesondere durch den Magdeburger Dom.

5. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung reflektiert die Herrschertugend der Demut und die Verknüpfung von Glauben und Macht in der Politik der ottonischen Kaiser.

6. Anhang: Die Quelle: Dieses Kapitel enthält den vollständigen Wortlaut der untersuchten Urkunde von 979.

Schlüsselwörter

Ottonen, Reichskirchenpolitik, Magdeburg, Otto I., Otto II., Mittelalter, Urkunde, Königsbann, Erzbistum, Christianisierung, Reichskirchensystem, Sachsen, Kaisertum, Mittelalterliche Geschichte, Mauritius

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der engen Verflechtung von Machtpolitik und Religion unter den Ottonen, exemplifiziert am Standort Magdeburg und einer konkreten Urkunde aus dem Jahr 979.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Reichskirchenpolitik, der Etablierung des Erzbistums Magdeburg und der Instrumentalisierung des Kaisertums durch die sächsische Dynastie.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, anhand der Urkunde von 979 aufzuzeigen, wie die Ottonen durch rechtliche Privilegierung der Kirche ihre eigene Zentralgewalt stärkten und Magdeburg als politisches Zentrum etablierten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine quellenkritische Analyse in Verbindung mit der Auswertung historischer Fachliteratur, um den Kontext der Urkunde zu interpretieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historische Situation des 10. Jahrhunderts, das Reichskirchensystem sowie den Aufbau und Inhalt der Urkunde als Beleg für die dynastischen Ziele.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Ottonen, Reichskirchenpolitik, Magdeburg, Kaisertum und Mittelalter geprägt.

Welche Rolle spielte Otto der Große für Magdeburg?

Otto I. gilt als eigentlicher Gründer Magdeburgs, er wählte es als Zentrum für seine Ostpolitik und als Stätte für das Erzbistum, was die Stadt nachhaltig prägte.

Was sagt die Urkunde von 979 aus?

Die Urkunde gewährt dem Erzbistum Magdeburg die volle Rechtshoheit über die Stadt und ihre Gemeinde, was die Unabhängigkeit der kirchlichen Macht von weltlichen Würdenträgern wie Grafen oder Vögten zementierte.

Warum wird die Tugend der Demut erwähnt?

Die Demut (humilitas) wird als prägendes Element des ottonischen Selbstverständnisses angeführt, um zu verdeutlichen, wie die Herrscher ihr politisches Handeln als Dienst an Gott rechtfertigten.

Welche Bedeutung hat der Magdeburger Dom heute?

Der Dom symbolisiert das historische Erbe und die Verbundenheit Magdeburgs mit den Ottonen und fungiert heute als eines der bedeutendsten Bauwerke des Landes.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Königsbann des Erzbischofs von Magdeburg. Eine Quelle von 979
Hochschule
Universität Rostock  (Historisches Institut)
Veranstaltung
Proseminar Politik und Gesellschaft im Mittelalter
Note
2,0
Autor
Katrin Skibbe (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
19
Katalognummer
V321224
ISBN (eBook)
9783668205437
ISBN (Buch)
9783668205444
Sprache
Deutsch
Schlagworte
königsbann erzbischofs magdeburg eine quelle
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katrin Skibbe (Autor:in), 2009, Der Königsbann des Erzbischofs von Magdeburg. Eine Quelle von 979, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/321224
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Leseprobe aus  19  Seiten
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