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Frauen und Arbeit im 19. und 20. Jahrhundert. Die veränderte Rolle der Frau im Zuge der Industrialisierung

Referatsausarbeitung

Titel: Frauen und Arbeit im 19. und 20. Jahrhundert. Die veränderte Rolle der Frau im Zuge der Industrialisierung

Referat (Ausarbeitung) , 2010 , 7 Seiten

Autor:in: Claudia Christine Stosik (Autor:in)

Geschichte Deutschlands - 1848, Kaiserreich, Imperialismus

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Referatsausarbeitung geht es um die veränderte Rolle der Frau im Kontext der Industrialisierung. Die komplexte Arbeitswelt stellte für Frauen eine neue Herausforderung dar. Frauen befanden sich im steten Konflikt zwischen Hausfrauen- und Mutterrolle und den jeweiligen Anforderungen der Berufsarbeit.

Die bisherigen Arbeitsbereiche vor allem in der Landwirtschaft waren ein Auslaufmodell. Galt die Berufsarbeit für Frauen als Möglichkeit der Entfaltung von persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten? Diese und weitere Fragen werden in diesem Referat thematisiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Arbeit der Frauen im 19. Jahrhundert

2.1. Landwirtschaft – vorrangig Arbeit für die Unterschicht

2.2. Heimarbeit als Erwerbsarbeit

2.3. Dienstmädchen im bürgerlichen Haushalt

2.4. Lohnarbeit in der Fabrik – die proletarische Frau und die Berufsarbeit

2.5. Bürgertum – Arbeitsbereiche

3. Die Arbeit der Frauen im 20. Jahrhundert bis zur Weimarer Republik

3.1. Frauenarbeit während des Ersten Weltkrieges

3.2. Arbeitsmarkt in der Weimarer Republik -Veränderung der Frauenarbeit

3.2.1. Zunehmende Erschließung von industriellen Arbeitsplätzen für Frauen

3.2.2. Die weiblichen Angestellten

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die strukturellen und gesellschaftlichen Veränderungen der Frauenrolle im Arbeitsmarkt vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Weimarer Republik unter besonderer Berücksichtigung der schichtspezifischen Differenzierung.

  • Historische Entwicklung der Frauenarbeit von der Landwirtschaft bis zur industriellen Fabrikarbeit.
  • Die Auswirkungen der Industrialisierung auf die sozialen Lebensbedingungen und die Doppelbelastung der Frau.
  • Der Wandel der Erwerbstätigkeit während des Ersten Weltkrieges und die damit verbundenen Umschichtungsprozesse.
  • Die Rolle und Situation der "weiblichen Angestellten" als neuer Typus der erwerbstätigen Frau in der Weimarer Republik.
  • Diskriminierungsformen und arbeitsmarktpolitische Rahmenbedingungen für Frauen in verschiedenen Epochen.

Auszug aus dem Buch

Heimarbeit als Erwerbsarbeit

Heimarbeit war eine Übergangsform von der vorindustriellen traditionellen Tätigkeit zur gewerblichen außerhäuslichen Arbeitsform. Die Heimarbeit im Familienbetrieb gab es genauso wie die industrielle Heimarbeit. In Heimarbeit arbeiteten nicht nur Frauen aus der Unterschicht und des Handwerks, sondern mitunter auch die Beamtenfrau, um sich einen Zuverdienst zu verschaffen. Durch die industrielle Revolution wurde die Heimarbeit teils durch die Fabrikarbeit verdrängt. Für die Frauen aus proletarischen Verhältnissen ging so eine selbständige Erwerbsquelle verloren. Allerdings waren die Bedingungen für die Heimarbeit alles andere als erfreulich. Oft waren die äußeren Bedingungen wie Räumlichkeiten, Lichtverhältnisse und hygienische Bedingungen katastrophal. Im Textilbereich gab es zwar ab 1850 Nähmaschinen zur schnelleren Fertigung der Produkte, aber diese Art von Tätigkeit war gesundheitsschädlich bedingt durch die langen Arbeitszeiten und einseitigen Bewegungsabläufe. Auch die Entlohnung war gering. Und die Hauswirtschaft und Kinderbetreuung musste parallel einher gehen. Vielen erschien die Heimarbeit die bessere Alternative zur Fabrikarbeit zu sein. Das war aber ein Trugschluss, denn den Arbeitsanforderungen wie Leistungsdruck und Zeitdruck gerecht zu werden, war sehr schwierig. Zitat: „Frauen , die nur auf Einkünfte aus textiler Heimarbeit angwiesen waren, arbeiteten bis zur Erschöpfung. Aus keinem Bereich sind so lange Arbeitszeiten bekannt, wie aus der Heimarbeit“.(Schildt 1998. 85) Mitunter betrug die Arbeitszeit mehr als 14 Stunden täglich. Bei dringenden Aufträgen wurde mitunter auch nachts gearbeitet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung beleuchtet den historischen Übergang ins Industriezeitalter und die damit verbundenen Konflikte der Frau zwischen häuslicher Rolle und zunehmenden Anforderungen der Berufsarbeit.

2. Die Arbeit der Frauen im 19. Jahrhundert: Das Kapitel analysiert die verschiedenen Arbeitsfelder von Frauen in der Landwirtschaft, Heimarbeit, bei Dienstboten und in der frühen Fabrikarbeit sowie die spezifische Rolle der bürgerlichen Frau.

3. Die Arbeit der Frauen im 20. Jahrhundert bis zur Weimarer Republik: Dieses Kapitel behandelt die gravierenden Umbrüche durch den Ersten Weltkrieg und die Entwicklung eines neuen Arbeitsmarktes in der Weimarer Republik, insbesondere durch das Aufkommen des Angestelltenberufs für Frauen.

Schlüsselwörter

Industrialisierung, Frauenarbeit, Lohnarbeit, Heimarbeit, Fabrikarbeit, Dienstmädchen, Weimarer Republik, Erster Weltkrieg, Angestelltenverhältnis, Sozialgeschichte, Doppelbelastung, Proletariat, Bürgertum, Erwerbsquote, Geschlechterrolle.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die historische Entwicklung und die Veränderungen der Erwerbstätigkeit von Frauen in Deutschland vom 19. Jahrhundert bis zur Weimarer Republik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den schichtspezifischen Arbeitsbedingungen, dem Wandel der Frauenrolle durch die Industrialisierung und den sozioökonomischen Auswirkungen von Kriegen und Krisen auf die Frauenerwerbsarbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie sich die Rolle der Frau im Zuge der Industrialisierung und der darauffolgenden gesellschaftlichen Umbrüche differenzierte und welche Zwänge sowie Freiheiten mit der zunehmenden Berufstätigkeit einhergingen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer historischen Analyse, die relevante Fachliteratur und zeitgenössische Quellen nutzt, um die sozialen Strukturen der Frauenarbeit zu beleuchten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Betrachtung des 19. Jahrhunderts (Landwirtschaft, Heimarbeit, Fabrik) sowie eine Analyse des 20. Jahrhunderts, die den Fokus auf den Ersten Weltkrieg und die Weimarer Republik legt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie Industrialisierung, Frauenarbeit, soziale Differenzierung, Angestelltenverhältnis und die Doppelbelastung durch Erwerbs- und Hausarbeit beschreiben den Kern der Arbeit.

Warum galt der Angestelltenberuf in der Weimarer Republik als Aufstiegschance?

Er wurde für Arbeitertöchter und Frauen des verarmten Mittelstandes als ein sicherer und sozial höher angesehener Erwerbsweg wahrgenommen, der zudem eine neue Form der Unabhängigkeit versprach.

Wie veränderte der Erste Weltkrieg die Erwerbssituation von Frauen?

Durch den kriegsbedingten Mangel an männlichen Arbeitskräften mussten Frauen in typische Männerdomänen wie den Maschinenbau eintreten, was zu Umschichtungsprozessen, aber selten zu einer dauerhaften Verbesserung der sozialen Absicherung führte.

Ende der Leseprobe aus 7 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Frauen und Arbeit im 19. und 20. Jahrhundert. Die veränderte Rolle der Frau im Zuge der Industrialisierung
Untertitel
Referatsausarbeitung
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Lehrgebiet Neuere Geschichte)
Veranstaltung
Referat im Rahmen einer Präsenzveranstaltung der Fernuniversität Hagen
Autor
Claudia Christine Stosik (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
7
Katalognummer
V321098
ISBN (eBook)
9783668204232
ISBN (Buch)
9783668204249
Sprache
Deutsch
Schlagworte
frauen arbeit jahrhundert rolle frau zuge industrialisierung referatsausarbeitung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Claudia Christine Stosik (Autor:in), 2010, Frauen und Arbeit im 19. und 20. Jahrhundert. Die veränderte Rolle der Frau im Zuge der Industrialisierung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/321098
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Leseprobe aus  7  Seiten
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