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Religion erleben. Performative Praxisbeispiele mit dem Schwerpunkt der Morgenandacht

Titel: Religion erleben. Performative Praxisbeispiele mit dem Schwerpunkt der Morgenandacht

Seminararbeit , 2015 , 41 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Eva Wieser (Autor:in)

Didaktik - Theologie, Religionspädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Lebenswelt heutiger Menschen hat sich in Bezug auf die religiöse Dimension enorm verändert. Dies stellt die Religionspädagogik theoretisch und praktisch vor neuen Herausforderungen. Dabei muss der Lernort Schule, sowie die anderen Lernorte des Glaubens wie Gemeinde und Familie genauer untersucht werden. Die Religionspädagogik betrachtet u.a. die wechselseitigen Beziehungen zwischen diesen Lernorten. Als Zentrum gilt das lernende Subjekt, das nur noch selten über eine ausgeprägte religiöse Praxis verfügt.

Im Religionsunterricht kann deshalb nicht mehr auf religiöse Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler zurückgegriffen werden. Die fehlenden Erfahrungen müssen gemäß einem „Performativen Religionsunterricht“ im Religionsunterricht gesammelt werden. Damit Erfahrungen gemacht werden können, muss die Religion erlebbar und damit auch verstehbar dargelegt werden.

Im Angesicht dieser Tatsache werde ich mich in dieser Seminararbeit mit konkreten Feldern der praktischen Theologie auseinandersetzen. Zunächst gebe ich den kritischen Kontext der Postmoderne klar zu verstehen, den die Religionspädagogik als Herausforderung aufgreift. Den Schwerpunkt habe ich auf die liturgische Morgenandacht gesetzt, die ich aus dem Themenbereich „Gott und das Leben feiern“ entnommen habe. Theoretisch nähere ich mich dem Begriff der Morgenandacht an, stelle Chancen und Grenzen von religiösen Feiern gegenüber und schließe das Thema mit einem ausführlichen Praxisentwurf ab. Im Anschluss daran folgt ein Überblick zu weiteren performativen Praxisbeispielen aus dem Seminar. Die praxisorientierten Vorschläge aus den Präsentationen werden kurz erläutert und daraufhin kritisch betrachtet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Hinführung zum Thema

2. Neue religionspädagogische Schwerpunktsetzung

2.1 Postmoderne als Herausforderung

2.2 Vom Reflexionsmodell zum Erfahrungsmodell

3. Gott und das Leben feiern - Andachten

3.1 Annäherung an den Begriff „Andacht“

3.2 Formen der Andacht

3.3 Herausforderung und Grenzen bei liturgischen Feiern

3.4 Chancen und Möglichkeiten bei liturgischen Feiern

4. Praxisbeispiel – Morgenandacht

4.1 Vorüberlegungen

4.2 Aufbau des Praxisteils

4.2.1 Diskursive Einführung

4.2.2 Performatives Erleben

4.2.3 Diskursive Reflexion

5. Reflexion des Gesamtrahmens vom Seminar - Performative Praxisbeispiele

5.1 Gott und das Leben feiern

5.1.1 Gebet (Psalm, Gebetshaltungen)

5.1.2 Segen

5.1.3 Liturgie (Morgenandacht, Taizé-Gebet, Wort-Gottes-Feier)

5.1.4 Leib (Kreuzweg, Wallfahrt)

5.1.5 Schöpfung (Exkursion zum Bibelgarten Jägerwirth)

5.2 Fremde Heimat erkunden

5.2.1 Kirchenraum

5.2.2 Gemeinde

5.2.3 Personen

5.2.4 Orte

5.2.5 Kirchenjahr

5.3 Interreligiöse Perspektiven

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen und praktischen Herausforderungen der modernen Religionspädagogik und erarbeitet Konzepte für einen performativen Religionsunterricht, um religiöse Erfahrungen in der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler wieder erlebbar zu machen.

  • Bedeutung der Postmoderne für die Religionspädagogik
  • Konzeptentwicklung und Durchführung der liturgischen Morgenandacht
  • Methoden zur performativen Gestaltung religiöser Praxis im Unterricht
  • Reflexion performativer Praxisbeispiele aus dem Seminar (Gebet, Liturgie, Schöpfung)
  • Auseinandersetzung mit interreligiösen Perspektiven im schulischen Kontext

Auszug aus dem Buch

3.1 Annäherung an den Begriff „Andacht“

Die Andacht kann man nicht exakt definieren, da sie sich als recht unbestimmt und vielschichtig darstellen lässt. Es gibt keine allgemein verbindliche Form, denn viele Andachten entsprechen dem Ortsbrauch. Aber allgemein lässt sich die Andacht als gruppenbezogener, predigtartiger Vortrag mit knapper, frei gestaltbarer liturgischer Rahmung beschreiben. Die Andacht zählt zu den gottesdienstlichen Feiern, in denen Gott angebetet und betrachtet wird. Grundsätzlich wird eine Andacht wegen besonderen Situationen innerhalb der Gemeinde gefeiert; sie kann aber auch - angeleitet durch einen Laien - von Gruppen oder im kleinen Kreis gefeiert werden. Andachten führen zur Liturgie der Kirche hin und vertiefen die in ihr gefeierten Glaubensgeheimnisse. Im weitesten Sinn spricht man auch von einem Anbetungs- bzw. Meditationsgottesdienst. Andachten und andere Formen von liturgischen Festen sind dafür da, neue Kräfte für den Alltag zu empfangen. Für denjenigen, der eine Andacht durchführt bzw. anleitet, ist zu beachten, dass die Thematik auf die spezielle Gruppe oder den besonderen Anlass zugeschnitten sein muss. Die religiöse Stimmung des Gemüts wird in der Andacht durch ein Nachsinnen des Glaubens erreicht und erfahren. In der Andacht geht man von biblischen Impulsen aus, die durch Wechselgebete und Lieder fortgesetzt werden. Das betrachtende Gebet und die Anbetung Gottes folgen einer Kurzpredigt als Auslegung eines Bibelabschnitts nach. Diese Art von religiöser Feier wird nicht „veranstaltet“, man spürt und erlebt sie vielmehr. Lob, Dank und Bitte können auf die vielfältigen Anliegen des Lebens bezogen werden und so die menschlichen Erfahrungen und Bedürfnisse aufgreifen. Der Charakter der Andacht ist durch die Tageszeit geprägt, denn es gibt Morgen- und Abendandachten. Nicht nur die Tageszeit, sondern auch der Ablauf der Woche, die Zielgruppe, das Kirchenjahr, der Raum und die Medien beeinflussen die Andacht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Hinführung zum Thema: Erläutert die veränderte religiöse Lebenswelt und die daraus resultierende Notwendigkeit eines performativen Religionsunterrichts.

2. Neue religionspädagogische Schwerpunktsetzung: Diskutiert die Herausforderungen der Postmoderne und den Wandel vom Reflexions- zum Erfahrungsmodell.

3. Gott und das Leben feiern - Andachten: Definiert den Begriff der Andacht, ihre Formen sowie Chancen und Grenzen im schulischen Kontext.

4. Praxisbeispiel – Morgenandacht: Beschreibt einen konkreten Unterrichtsentwurf, gegliedert in Vorüberlegungen, Durchführung und Reflexionsmethoden.

5. Reflexion des Gesamtrahmens vom Seminar - Performative Praxisbeispiele: Kritische Analyse verschiedener Seminarreferate zu Themen wie Gebet, Segen, Liturgie, Leib, Schöpfung und Interreligiösität.

Schlüsselwörter

Religionspädagogik, performativer Religionsunterricht, Andacht, Morgenandacht, religiöse Bildung, Erfahrungsmodell, Liturgie, Gebet, Schulpastoral, Postmoderne, Interreligiöses Lernen, Praxisbeispiel, Schöpfung, Glaubensgeheimnis, Partizipations-Kompetenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Integration von performativen Elementen in den Religionsunterricht, um Schülern einen erfahrbaren Zugang zu Glauben und Liturgie zu ermöglichen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die religionspädagogische Didaktik in der Postmoderne, die Durchführung von Morgenandachten sowie die kritische Reflexion religiöser Praxisformen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Religionsunterricht über die reine Theorie hinaus als Erfahrungsraum zu etablieren, in dem Schüler durch aktives Handeln eine persönliche Beziehung zum Glauben aufbauen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung fachdidaktischer Konzepte sowie einer praxisorientierten Reflexion von Unterrichtsbeispielen und Seminarergebnissen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Einleitung, einen detaillierten Praxisentwurf zur Morgenandacht sowie eine kritische Evaluation diverser performativer Praxisbeispiele.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind performativer Religionsunterricht, religiöse Bildung, Andacht, Erfahrungsorientierung, Liturgie und Identitätsbildung.

Wie unterscheidet sich die Morgenandacht von einem klassischen Gottesdienst?

Die Andacht ist in der Regel kürzer, freier in der Gestaltung und stärker auf die Bedürfnisse der spezifischen Gruppe oder den aktuellen Anlass zugeschnitten.

Welche Rolle spielt die "Diskursive Reflexion" in den Unterrichtsmodellen?

Sie dient dazu, das zuvor performativ Erlebte in der Klasse bewusst zu machen, subjektive Einschätzungen zu ermöglichen und das Erlebte für die Persönlichkeitsentwicklung nutzbar zu machen.

Warum wird die "Nachahmung" religiöser Riten anderer Religionen kritisch hinterfragt?

Der Autor warnt davor, dass bloße Nachahmung als "als-ob"-Handlung wahrgenommen werden kann, die den Respekt vermissen lässt und zu befremdlichen Situationen führt; stattdessen werden authentischere Begegnungsformen wie Exkursionen bevorzugt.

Ende der Leseprobe aus 41 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Religion erleben. Performative Praxisbeispiele mit dem Schwerpunkt der Morgenandacht
Hochschule
Universität Passau
Note
1,0
Autor
Eva Wieser (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
41
Katalognummer
V321029
ISBN (eBook)
9783668216648
ISBN (Buch)
9783668216655
Sprache
Deutsch
Schlagworte
religion performative praxisbeispiele schwerpunkt morgenandacht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Eva Wieser (Autor:in), 2015, Religion erleben. Performative Praxisbeispiele mit dem Schwerpunkt der Morgenandacht, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/321029
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Leseprobe aus  41  Seiten
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