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Henry Hobsons "Maggie". Möglichkeiten der Erweiterung und Modifikation des Zombiefilm-Genres

Titel: Henry Hobsons "Maggie". Möglichkeiten der Erweiterung und Modifikation des Zombiefilm-Genres

Hausarbeit , 2016 , 25 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Jessica Seeber (Autor:in)

Filmwissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Zunächst bleibt der zentrale Begriff der hier vorliegenden Arbeit zu klären. Was eigentlich ist ein Genre? Es bleibt festzustellen, dass der Begriff des Genres einen nur schwer zu fassenden Begriff darstellt.

Um die grundlegende Handlung des Films nachvollziehen zu können, folgt zunächst eine kurze Vorstellung des Inhaltes. Weiterführend wird die für diese Arbeit gewählte Gliederung erläutert. Am Beispiel von Sequenzen, dem Rahmen einer wissenschaftlichen Hausarbeit angepasst, schließt daran eine Darstellung der stilbildenden Mittel wie etwa der Bildkomposition, dem Ton und der Figurenkonstellation an. Hier wurden Sequenzen ausgewählt, in denen sich die zu untersuchenden Genrekonventionen besonders deutlich abzeichnen oder in denen ein besonders großer Abstand zu ihnen vorliegt.

Daraufhin folgt ein genrespezifischer Zugriff auf „Maggie“, der die aktuellen, allgemein gültigen Topoi aus denen sich die Genrekonventionen des Zombiefilms ableiten, vorstellt. Dies kann nur anhand der Betrachtung anderer Filme geschehen, welche als Klassiker dieses Genre gelten, um dem zuvor angesprochenen, diffusen Konzept, welchem der Terminus Genre zugrunde liegt, gerecht zu werden. Anhand der zuvor analysierten Sequenzen werden nun zunächst die Konstanten, die der Film mit diesen Konventionen aufweist, aufgezeigt, um nachfolgend auch die Abweichungen systematisch zu erfassen.

Mithilfe des Ergebnisses der vorhergegangenen Untersuchung und dem besonderen Augenmerk auf die Abweichungen, die „Maggie“ auszeichnen, werden diese nun im Hinblick auf ihre Funktion bei der Erweiterung und Modifikation des Zombiefilm- Genres überprüft. Dabei wird vertiefend der Frage nach einer Reduzierung der Reflexion der Genrekonventionen des Zombiefilms auf die Hintergrundhandlung des Films nachgegangen und auch, auf welche Art und Weise diese vollzogen wird. Darauf basierend, wird die Vordergrundhandlung auf die Reflexion der Genrekonventionen beleuchtet.

Dies dient dazu, die Annahme zu bestätigen, dass es sich bei einem Vergleich der zwei Handlungsebenen hinsichtlich ihrer Reflexion von Genrekonventionen, um völlig unterschiedliche Genre- Topoi handelt, die dem Rezipienten vermittelt werden. Die Betrachtung darüber, an welchen zusätzlichen Genre- Signalen, sich „Maggie“ bedient, wie sie eingesetzt werden, was diese transportieren und wie sie damit die Bedeutungsebenen des Films und damit gleichbedeutend die des Zombiefilm- Genres ausweiten und verändern, soll anschließend erfolgen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Film „Maggie“ von Henry Hobson

2.1 Gliederung

2.2 Bildgestaltung

2.3 Figurenkonstellation

2.4 Ton

3 Genrespezifischer Zugriff auf Maggie

3.1 Konventionen des Zombiefilm- Genres?

3.2 Konstanten der Genrezugehörigkeit in „Maggie“

3.3 Abweichungen von den Genrekonventionen des Zombiefilms in „Maggie“

4 Die Erweiterung und Modifikation des Zombiefilm- Genres in „Maggie“

4.1 Die Postapokalypse als Hintergrundhandlung

4.2 Von „longshots“ zu „close-ups“

4.3 Hilfsmittel zur Darstellung gesellschaftlicher und familiärer Konflikte - Melodramatische Elemente zur Erweiterung des Zombiefilm- Genres

5 Bilanz

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Film „Maggie“ von Henry Hobson hinsichtlich der Erweiterung und Modifikation klassischer Zombiefilm-Genrekonventionen und analysiert, wie durch die Einbindung melodramatischer Elemente neue Bedeutungskontexte für das Zombie-Thema geschaffen werden.

  • Analyse der Genrekonventionen des Zombiefilms und ihrer Anwendung in „Maggie“.
  • Untersuchung der Differenzierung zwischen Vordergrund- und Hintergrundhandlung.
  • Untersuchung der Bildsprache und ihrer Bedeutung für die Genreausrichtung.
  • Integration melodramatischer Erzählmuster zur Darstellung familiärer Konflikte.
  • Beurteilung der Wirkung von Genremischungen auf die Rezipientenerwartung.

Auszug aus dem Buch

3.1 Konventionen des Zombiefilm- Genres?

Fragt man nach den Genrekonventionen des Zombiefilms, so spielen besonders die Filme des Genres eine wichtige Rolle, welche als „Klassiker“ des Genres gelten und genutzt werden können, um ein Genre zu definieren und so einen Vergleichsmaßstab zu schaffen (vgl. Scheinpflug, 2014, S. 46). Sucht man also nach Klassikern im Bereich des Zombiefilms, geht kein Weg an George A. Romero und seinen Beiträgen zu diesem Genre vorbei, schlug doch durch ihn der Zombiefilm im Jahr 1968 eine neue Richtung ein. Ursprünglich aus dem Voodoo- Kult haitianischer Ureinwohner entsprungen, avancierte der Zombie in Romero`s Erstlingswerk „Night of the living Dead“ zu dem, was bis heute darunter verstanden werden kann: Einem willenlosen, von dem Bedürfnis nach Menschenfleisch getriebenen, menschenähnlichen Untoten, der sich durch seine Ernährungsweise sogar zu vermehren vermag. Jeder Biss steht für die Geburtsstunde eines neuen Zombies. Eine unaufhaltsame Vermehrung ist die Folge, welche letztendlich im Auftreten der Zombies als „entindividualisierte Masse“ zutage tritt und zur „apokalyptischen Bedrohung“ der Menschheit heranwächst, gegen die sich eine Gruppe von Überlebenden verzweifelt zur Wehr setzt (vgl. Fürst, 2010, S. 8).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Thematik des Zombiefilms und Definition der Forschungsfrage unter Einbeziehung des Begriffs „Genre“ als Verständigungsbegriff.

2 Der Film „Maggie“ von Henry Hobson: Kurze Inhaltsvorstellung des Films sowie Analyse von Gliederung, Bildgestaltung, Figurenkonstellation und Ton als wesentliche stilbildende Mittel.

3 Genrespezifischer Zugriff auf Maggie: Untersuchung der Genrekonventionen anhand von Klassikern sowie Abgleich mit dem Film „Maggie“ zur Identifizierung von Konstanten und Abweichungen.

4 Die Erweiterung und Modifikation des Zombiefilm- Genres in „Maggie“: Analyse der Wechselwirkung zwischen Postapokalypse-Hintergrund und Vordergrundhandlung unter Einbeziehung melodramatischer Elemente.

5 Bilanz: Zusammenfassung der Ergebnisse und Bewertung, wie durch die bewusste Nicht-Erfüllung klassischer Genre-Topoi neue Bedeutungsebenen geschaffen werden.

Schlüsselwörter

Maggie, Zombiefilm, Genrekonventionen, Filmgenre, Melodram, Postapokalypse, Henry Hobson, Genremischung, Filmanalyse, Bildgestaltung, Figurenkonstellation, Vordergrundhandlung, Hintergrundhandlung, Filminterpretation, Untote

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Film „Maggie“ aus dem Jahr 2015 und analysiert diesen als innovativen Beitrag zum Zombiefilm-Genre, der über klassische Konventionen hinausgeht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die filmwissenschaftliche Genreanalyse, die Bedeutung von Genrekonventionen, der Einsatz melodramatischer Elemente im Horrorfilm sowie die erzählerische Gestaltung von postapokalyptischen Szenarien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie „Maggie“ durch die Kombination von Genres und die gezielte Modifikation klassischer Zombiefilm-Topoi neue Bedeutungskontexte etabliert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine filmwissenschaftliche Einzelanalyse angewandt, die sich auf die Untersuchung von Sequenzen, der Bildsprache, des Tons und der Erzählstruktur stützt, unterstützt durch einschlägige Genretheorien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der Zombiefilm-Konventionen, eine Identifizierung der spezifischen Merkmale in „Maggie“ und die Untersuchung der bewussten Abgrenzung zu gängigen Genremustern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Genrekonventionen, Zombiefilm, Melodram, Postapokalypse, filmische Narration und filmwissenschaftliche Interpretation.

Warum wird „Maggie“ im Kontext des Melodrams betrachtet?

Die Arbeit analysiert melodramatische Elemente, da „Maggie“ durch die Fokussierung auf die Vater-Tochter-Beziehung und die emotionale Atmosphäre stark von den rein horror-orientierten Mustern des Zombiefilms abweicht.

Welche Rolle spielt die Trennung in Vorder- und Hintergrundhandlung?

Diese Trennung erlaubt es dem Regisseur, die Zombiethematik als Hintergrundhandlung zu nutzen, während im Vordergrund das individuelle, menschliche Drama einer Familie steht.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Henry Hobsons "Maggie". Möglichkeiten der Erweiterung und Modifikation des Zombiefilm-Genres
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Institut für Neuere deutsche Literatur- und Medienwissenschaft)
Note
1,7
Autor
Jessica Seeber (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
25
Katalognummer
V320815
ISBN (eBook)
9783668201040
ISBN (Buch)
9783668201057
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Genre Literaturwissenschaft Filmanalyse Filmwissenschaft Film Zombie Maggie Hobson Schwarzenegger
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jessica Seeber (Autor:in), 2016, Henry Hobsons "Maggie". Möglichkeiten der Erweiterung und Modifikation des Zombiefilm-Genres, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/320815
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Leseprobe aus  25  Seiten
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