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Neue Konzepte für das Wissensmanagement. Konzeptanalyse und Bewertung von Microsoft, Itemis, Deutsche Post, Procter&Gamble und Gore-Tex

Title: Neue Konzepte für  das Wissensmanagement. Konzeptanalyse und Bewertung von Microsoft, Itemis, Deutsche Post, Procter&Gamble und Gore-Tex

Term Paper , 2015 , 11 Pages , Grade: 1,4

Autor:in: Daniel Henke (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance

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Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit werden ausgehend von der Literatur "Fünf wegweisende Konzepte für neues Wissensmanagement" von Manfred Engeser folgende Fragen beantwortet:

- Um welche Art von Wissen geht es?
- Welche Lernprozesse und Wissenstransformationen sollen unterstützt werden?
- In welchen Bausteinen sind die Konzepte schwerpunktmäßig verankert?
- Wie ist Ihre Meinung zu den Konzepten?

Wissen zu speichern, zu verwalten und verfügbar zu machen, spielt eine immer wichtigere Rolle. Vor allem in den wissens- und know-how-intensiven Bereichen bedeutet ein solcher Vorsprung einen direkten ökonomischen Vorteil (Wettbewerbsvorteil). Wissen ergänzt in diesem Zusammenhang die klassischen Ressourcen: Arbeit, Boden und Kapital. Als Managementansatz zur effektiven Nutzung dieser neuen Ressource wurde deswegen das Wissensmanagement etabliert. Dieses soll den Wissenstransfer (Kommunikation) zwischen den Mitarbeitern sowie das lebenslange Lernen fördern und unterstützen.

Eine einheitliche Definition von Wissensmanagement (WM) oder dem einfachen „Wissen“ gibt es bislang noch nicht, da in dieser noch recht jungen Disziplin zahlreiche unterschiedliche Ansätze existieren.

Die aus meiner Sicht treffendste Definition liefert T. Mühlbradt: ”Wissensmanagement ist ein systematischer und strukturierter ganzheitlicher Ansatz, der implizites und explizites Wissen im Unternehmen als strategische Schlüsselressource versteht und daher darauf abzielt, den Umgang mit Wissen auf allen Ebenen nachhaltig zu verbessern, um Kosten zu senken, Qualität zu steigern, Innovation zu fördern und Entwicklungszeiten zu verkürzen.”

Ergänzen würde ich dabei noch die zweckgerichtete Aufbewahrung, Verteilung und Nutzung von Wissen, da es nicht immer das Ziel ist, dass jeder in einem Unternehmen, einer Abteilung oder einer Arbeitsgruppe alles wissen sollte. Vielmehr bedarf es Spezialisten, die die für alle Mitarbeiter / Mitglieder wichtigen Informationen in einfacher, leicht verfügbarer und vor allem verständlicher Form aufbereiten. All dies soll das breite Feld Wissensmanagement bewirken und fördern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung Wissensmanagement

1.1 Transformation des Wissens

1.2 Wissensarten

1.3 Bausteinmodell Wissensmanagement

2. Konzeptanalyse und Bewertung

2.1 Microsoft: Die Campus-Company

2.2 Itemis: Vier Tage arbeiten, einen Tag tüfteln

2.3 Deutsche Post: Aufnahme in den Club der Denker

2.4 Procter: Erweckung per Mitarbeitertausch

2.5 Gore: Startup-Klima dank Zellteilung

3. Abschlussbewertung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, verschiedene Ansätze des Wissensmanagements anhand von Praxisbeispielen zu analysieren und kritisch zu hinterfragen, um die Bedeutung von Wissensmanagement als strategischen Wettbewerbsvorteil zu verdeutlichen.

  • Grundlagen und Definitionen des Wissensmanagements
  • Unterscheidung von Wissensarten und Transformationsprozessen
  • Anwendung des Bausteinmodells nach Probst, Raub und Romhardt
  • Analyse von Wissensmanagement-Konzepten in namhaften Unternehmen
  • Bedeutung der Unternehmenskultur für den Wissenstransfer

Auszug aus dem Buch

2.2 Itemis: Vier Tage arbeiten, einen Tag tüfteln

Die Firma Itemis überlässt ihren Mitarbeitern 20% der wöchentlichen Arbeitszeit zur freien Fortbildung [1, S.3-4]. In dieser Zeit soll sich neues Wissen beispielsweise durch Internetrecherchen, Fachartikel oder Gespräche mit Experten angeeignet werden (explizites Wissen), welches nicht unbedingt etwas mit den direkten Aufgaben des Mitarbeiters zu tun haben muss. Darüber hinaus werden in sogenannten „study groups“ Erfahrungen ausgetauscht (implizites Wissen) und die Erkenntnisse dokumentiert. Aufgrund dieser selbstorganisierten Fortbildungen wird implizites Wissen zum einen kollektiviert und zum anderen dokumentierbar (explizit).

Kollegen im selben Unternehmen können den Bezug zur betrieblichen Praxis basierend auf ihren Alltagserfahrungen deutlich besser herstellen im Gegensatz zu externen Trainern und so wächst vermutlich auch das Interesse der Teilnehmer. Das vorgestellte Konzept behandelt nahezu alle Bausteine des WM: Wissensidentifikation in den study groups, Wissenserwerb bei Recherchen oder Diskussionen mit externen Experten, Wissensentwicklung bei den selbstorganisierten Fortbildungen sowie Wissensverteilung über die dokumentierten Ergebnisse (Handouts). Dabei ist die strategische Ausrichtung des WM-Prozesses sicherlich das lebenslange Lernen (Wissensziel) um das Geschäftsmodell „Innovation“ zu stützen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung Wissensmanagement: Einführung in die Relevanz des Wissensmanagements als strategische Ressource sowie Vorstellung grundlegender Begriffe und des Bausteinmodells.

2. Konzeptanalyse und Bewertung: Untersuchung verschiedener Wissensmanagement-Praktiken in Unternehmen wie Microsoft, Itemis, Deutsche Post, Procter & Gamble und Gore hinsichtlich ihrer Effektivität.

3. Abschlussbewertung und Ausblick: Kritische Reflexion der Konzepte unter Berücksichtigung von Mensch und Organisation als entscheidende Erfolgsfaktoren für zukünftige Wissenssysteme.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Implizites Wissen, Explizites Wissen, Wissenstransfer, Bausteinmodell, Innovationsförderung, Unternehmenskultur, Wissensidentifikation, Wissenserwerb, Wissensverteilung, Personalentwicklung, Wettbewerbsvorteil, Lernprozesse, Erfahrungswissen, Wissensbewahrung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der strategischen Bedeutung des Wissensmanagements in modernen Unternehmen und analysiert, wie Wissen effektiv gespeichert, verwaltet und geteilt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Transformation von Daten zu Wissen, der Einordnung von Wissenstypen sowie der praktischen Umsetzung von Wissensmanagement in verschiedenen Unternehmensmodellen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aktuelle Konzepte des Wissensmanagements in der Praxis zu prüfen, deren Beitrag zum Unternehmenserfolg zu analysieren und ein Verständnis für die Notwendigkeit ganzheitlicher Ansätze zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine konzeptionelle Analyse und Bewertung, bei der reale Unternehmensbeispiele dem theoretischen Bausteinmodell von Probst, Raub und Romhardt zugeordnet und kritisch beurteilt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert konkrete Fallbeispiele: das Campus-Konzept von Microsoft, das Fortbildungsmodell bei Itemis, den „Club der Denker“ bei der Deutschen Post, den Mitarbeitertausch bei P&G sowie die flachen Hierarchien bei Gore.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Wissensmanagement, Wissenstransfer, Implizites und explizites Wissen, Unternehmenskultur und Innovationsfähigkeit.

Warum wird im Beispiel Itemis das Modell 4+1 so positiv hervorgehoben?

Das Modell ermöglicht durch 20% freie Arbeitszeit eine Selbstorganisation von Fortbildungen, die Wissen kollektiviert, dokumentierbar macht und durch den internen Wissensaustausch einen direkten Praxisbezug sicherstellt.

Welche Herausforderung sieht der Autor bei der Implementierung von Wissensmanagementsystemen?

Der Autor identifiziert Zeitmangel der Mitarbeiter und ein durch Konkurrenzdenken geprägtes Arbeitsumfeld als größte Hürden, da das Teilen von Fachwissen oft fälschlicherweise als Verlust eines persönlichen Wettbewerbsvorteils gesehen wird.

Wie bewertet der Autor den Mitarbeitertausch zwischen P&G und Google?

Der Austausch wird als Erfolg gewertet, da er den schnellen Transfer von spezifischem Know-how (digital vs. konventionell) ermöglichte, weist aber auch auf das Risiko des späteren Abwerbens von Talenten hin.

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Details

Title
Neue Konzepte für das Wissensmanagement. Konzeptanalyse und Bewertung von Microsoft, Itemis, Deutsche Post, Procter&Gamble und Gore-Tex
College
AKAD University of Applied Sciences Stuttgart
Grade
1,4
Author
Daniel Henke (Author)
Publication Year
2015
Pages
11
Catalog Number
V320760
ISBN (eBook)
9783668200180
ISBN (Book)
9783668200197
Language
German
Tags
Wissensmanagement Assignment
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Henke (Author), 2015, Neue Konzepte für das Wissensmanagement. Konzeptanalyse und Bewertung von Microsoft, Itemis, Deutsche Post, Procter&Gamble und Gore-Tex, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/320760
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