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Mögliche Auswirkungen von Persönlichkeitsmerkmalen auf die Leistung einer Gruppe

Am Beispiel des Persönlichkeitsfaktors Extraversion

Title: Mögliche Auswirkungen von Persönlichkeitsmerkmalen auf die Leistung einer Gruppe

Term Paper , 2013 , 29 Pages , Grade: 1,9

Autor:in: Lena Küssner (Author)

Psychology - Work, Business, Organisation

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Nicht jeder Mensch ist automatisch leistungsstärker, wenn er mit anderen zusammenarbeitet. Wann eine Gruppe aber mehr leistet als Einzelpersonen, wird in dieser Arbeit näher untersucht. Nicht immer ist die Netto-Grupenleistung höher durch die zusammengetragenen Ressourcen. Bei Betrachtung der fünf großen Persönlichkeitsfaktoren fällt auf, dass der Faktor Extraversion grundlegende Entsprechungen mit den Teilkompetenzen der Teamfähigkeit aufweist. Der Schluss liegt nahe, dass eine hohe Ausprägung an Extraversion bei den Mitgliedern eines Teams das Team leistungsfähiger macht. Diese Hypothese gilt es zu überprüfen.

Die Komplexität der Aufgaben, die ein Unternehmen heutzutage zu bewältigen hat, steigt kontinuierlich. Gleichermaßen hat ein Unternehmen zur Bearbeitung dieser Aufgaben immer weniger Zeit. In den letzten Jahren hat sich der Trend zur Gruppenarbeit bzw. Teamarbeit verstärkt. Unternehmen erhoffen sich hier Synergieeffekte einzelner Fähigkeiten sowie Zeit- und Kostenersparnis. Gleichermaßen hat die Arbeit in Gruppen für die Mitarbeiter auch psychologischen Nutzen.

Zunächst ist es wichtig, den Begriff Gruppe genauer zu definieren. In der Sozialpsychologie gibt es verschiedene Definitionen, die im nachfolgenden Kapitel besprochen werden. Werth und Mayer definieren eine Gruppe als „Ansammlung von zwei oder mehr Personen, die folgende Kriterien aufweist: Interaktion, gemeinsame Ziele, Wir-Gefühl, zeitliche Stabilität“. Ist Gruppenarbeit aber per se effektiver als die Summe von Einzelleistungen? Dies ist ein weit verbreiteter Glaube.

Neben Prozessgewinnen sind auch Prozessverluste möglich. Je nach Art der Aufgabenstellung können unterschiedlich stark Gewinne oder Verluste in der Leistung auftreten. Der Begriff Teamfähigkeit wird untersucht. Kann man Teamfähigkeit messen und zukünftige Leistung in einem Team voraussagen?

Zum Abschluss werden Handlungsempfehlungen aufgezeigt und dargestellt, dass der Faktor Extraversion nicht als alleiniges Kriterium für die Zusammenstellung von leistungsstarken Teams herangezogen werden kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Zentrale Erkenntnisse zum Thema Gruppe und Gruppenleistung

2.1 Gruppe

2.2 Gruppenleistung

2.2.1 Prozessgewinne und Prozessverluste

3 Begründete Hypothese über mögliche Zusammenhänge von Persönlichkeit und Gruppenleistung

4 Forschung zum Thema Persönlichkeitsfaktoren und Gruppenleistung

4.1 Definition von Extraversion

4.2 Forschungsergebnisse

4.3 Einfluss der Aufgabenart auf die Leistung

5 Handlungsempfehlungen für die Zusammenstellung von leistungsstarken Gruppen

6 Stellungnahme und Einschätzung der Machbarkeit der vorgeschlagenen Empfehlung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Persönlichkeitsmerkmalen, insbesondere dem Faktor Extraversion, und der Leistungsfähigkeit von Arbeitsgruppen. Ziel ist es, zu analysieren, ob eine gezielte Teamauswahl auf Basis von Persönlichkeitsprofilen die Gruppenleistung optimieren kann.

  • Grundlagen der Gruppenarbeit und Definition von Teamfähigkeit
  • Analyse von Prozessgewinnen und Prozessverlusten in Teams
  • Die Rolle der Extraversion im Kontext der Teamleistung
  • Einfluss verschiedener Aufgabenarten auf die Gruppenperformance
  • Praktische Handlungsempfehlungen für die Personalauswahl und Teamzusammenstellung

Auszug aus dem Buch

4.1 Definition von Extraversion

Howard (Howard & Howard, 2002) betrachten den Faktor Extraversion differenzierter und teilen die Dimensionen in drei Teile: introvertiert (niedriger Skalenwert „E-„), ambivertiert (mittlerer Skalenwert „E=“) und extravertiert (hoher Skalenwert „E+“). Introvertierte bevorzugen es, alleine zu arbeiten, sie sind ernsthaft, ruhig und wenig kommunikativ. Ambivertierte arbeiten sowohl alleine als auch in der Gruppe sehr gut, brauchen aber den Wechsel. Extravertierte bevorzugen die Gesellschaft anderer Menschen und sind kommunikativ und herzlich. Sie neigen jedoch dazu, Gespräche zu dominieren. Biologisch gesehen ist die Schwelle sensorischer Reizeinwirkung bei Extravertierten höher als bei Introvertierten.

Für die Arbeit in Gruppen eignen sich schlussfolgernd mittlere bis hohe Werte von Extraversion. Zur Erfassung der Extraversion im Hinblick auf die Passung eines Arbeitsplatzes haben Howard und Howard ein Arbeitsplatz-Inventar erstellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die wachsende Bedeutung von Gruppenarbeit in Unternehmen dar und führt die Forschungsfrage ein, ob Teamfähigkeit messbar ist und durch Persönlichkeitsmerkmale wie Extraversion prognostiziert werden kann.

2 Zentrale Erkenntnisse zum Thema Gruppe und Gruppenleistung: Dieses Kapitel definiert formelle Gruppen und erläutert die Mechanismen von Gruppenleistung, insbesondere die Unterscheidung zwischen Potenzial und realem Ergebnis durch Prozessgewinne und -verluste.

3 Begründete Hypothese über mögliche Zusammenhänge von Persönlichkeit und Gruppenleistung: Hier werden die Komponenten der Teamfähigkeit analysiert und die Hypothese aufgestellt, dass eine hohe Extraversion bei Teammitgliedern die Leistungsfähigkeit steigert.

4 Forschung zum Thema Persönlichkeitsfaktoren und Gruppenleistung: Dieses Kapitel beleuchtet verschiedene wissenschaftliche Studien zum Einfluss von Persönlichkeitsfaktoren und untersucht zudem, wie die Art der Aufgabe (additiv, disjunktiv, konjunktiv) die benötigten Merkmale beeinflusst.

5 Handlungsempfehlungen für die Zusammenstellung von leistungsstarken Gruppen: Das Kapitel bietet konkrete Ratschläge zur Gruppengröße, zur Rollenverteilung und zur Nutzung von Eignungsdiagnostik, um effektiv leistungsstarke Teams zu bilden.

6 Stellungnahme und Einschätzung der Machbarkeit der vorgeschlagenen Empfehlung: Der Autor bewertet kritisch, dass Extraversion allein nicht ausreicht und betont die Notwendigkeit, das Gesamtbild der Persönlichkeit inklusive Gewissenhaftigkeit und Verträglichkeit zu betrachten.

Schlüsselwörter

Gruppenleistung, Teamarbeit, Persönlichkeitsmerkmale, Extraversion, Big Five, Prozessgewinne, Prozessverluste, Soziale Kompetenz, Teamfähigkeit, Arbeitsplatz-Inventar, Aufgabenarten, Eignungsdiagnostik, Personalauswahl, Leistungsstärke, Arbeitsorganisation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem Einfluss von Persönlichkeitsmerkmalen auf die Effektivität von Arbeitsgruppen in Unternehmen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Felder sind die Definition von Teamarbeit, die psychologischen Faktoren der Gruppenleistung, die Big-Five-Persönlichkeitsfaktoren (insbesondere Extraversion) und die Auswirkungen unterschiedlicher Aufgabentypen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, herauszufinden, ob und inwieweit Extraversion ein valider Indikator für die Zusammenstellung leistungsstarker Teams ist.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse, die verschiedene psychologische Theorien und empirische Studien zur Gruppenleistung und zu Persönlichkeitstests wie dem NEO-PI-R oder dem Workplace-Big5-Profile (WB5P) zusammenführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine Hypothesenbildung zur Extraversion, die Auswertung von Forschungsergebnissen sowie die Ableitung praktischer Handlungsempfehlungen für das Personalmanagement.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Gruppenleistung, Extraversion, Prozessgewinne, Teamfähigkeit, Personalauswahl und Aufgabenkomplexität.

Warum spielt die Aufgabenart eine Rolle für die Teamzusammensetzung?

Die Arbeit verdeutlicht, dass je nach Aufgabenart – zum Beispiel bei additiven oder konjunktiven Aufgaben – unterschiedliche soziale Dynamiken und Anforderungen an die Teammitglieder entstehen, die über den Erfolg entscheiden.

Welche kritische Schlussfolgerung zieht der Autor zur Extraversion?

Der Autor schlussfolgert, dass Extraversion zwar förderlich für soziale Prozesse im Team ist, jedoch keinesfalls als alleiniges Auswahlkriterium ausreicht, da auch andere Faktoren wie Gewissenhaftigkeit und emotionale Stabilität entscheidend sind.

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Details

Title
Mögliche Auswirkungen von Persönlichkeitsmerkmalen auf die Leistung einer Gruppe
Subtitle
Am Beispiel des Persönlichkeitsfaktors Extraversion
College
( European University of Applied Sciences Hamburg )
Grade
1,9
Author
Lena Küssner (Author)
Publication Year
2013
Pages
29
Catalog Number
V320740
ISBN (eBook)
9783668199965
ISBN (Book)
9783668199972
Language
German
Tags
Team Teamarbeit Gruppe Ressourcen Mitglieder Extraversion Leistung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lena Küssner (Author), 2013, Mögliche Auswirkungen von Persönlichkeitsmerkmalen auf die Leistung einer Gruppe, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/320740
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