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Technisierung im Kinderzimmer. Technische Spielzeuge des 19. und frühen 20. Jahrhunderts

Titel: Technisierung im  Kinderzimmer. Technische Spielzeuge des 19. und frühen 20. Jahrhunderts

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2015 , 17 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Svenja Schäfer (Autor:in)

Didaktik - Geschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Es gibt wohl kein Kind auf dieser Erde, das nicht danach strebt, spielen zu dürfen. Spielzeuge sind vermutlich schon so alt, wie die Menschheit selbst und sind somit ein fester Bestandteil unserer Kulturgeschichte. Genau wie fast alles hat sich auch das Kinderspielzeug dem Wandel der Zeiten gebeugt und besonders im 19. Jahrhundert kann man einen großen Fortschritt in den Kinderzimmern vernehmen, denn zu dieser Zeit fand eine starke Technisierung der Spielmittel statt. Kinder können mit ihrem Spielzeug ihrer Fantasie freien Lauf lassen und ihr verlangen, die Welt der Erwachsenen nachzuahmen, stillen. Aus diesem Grund spiegelt sich in den Kinderzimmern die reale Welt in ihrer Vergangenheit, ihrer Gegenwart sowie ihrer Zukunft wider. Auch im 19. Jahrhundert lassen sich starke Parallelen zwischen der richtigen Welt und der Welt in den Kinderzimmern erkennen, denn mit dem Zeitalter der Industrialisierung begann auch der unaufhaltsame Siegeszug des technischen Spielzeuges.

Die zentrale These, die sich aus dieser Thematik ergibt lautet somit: „Die Geschichte des Spielzeuges ist kulturhistorisch betrachtet eine Widerspiegelung der gesellschaftlichen Wirklichkeit und bildet die kulturellen Errungenschaften und Erfindungen der Menschheit in Miniaturversionen nach!“ Im weiteren Verlauf der Hausarbeit wird diese These geprüft und genauer erläutert. Eine Frage, die zudem geklärt werden soll ist, inwieweit die Technisierung des Spielzeuges die geschlechterspezifische Rollenverteilung unterstützt hat.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vom Heimarbeiter zur Spielzeugindustrie in der „Spielzeugmetropole“ Nürnberg

3. Der Siegeszug des technischen Spielzeuges

3.1 Die elektronische Spielzeugeisenbahn

2.2 Der Metallbaukasten „Stabil“

4. Technisches Spielzeug im Spannungsfeld der Geschlechter

5. Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit untersucht die kulturhistorische Entwicklung des technischen Spielzeugs im 19. und frühen 20. Jahrhundert in Deutschland und analysiert dessen Rolle als Spiegelbild der industriellen Gesellschaft sowie seine Bedeutung für die geschlechterspezifische Sozialisation.

  • Entwicklung der Spielzeugproduktion am Beispiel des Zentrums Nürnberg
  • Analyse von ikonischem technischem Spielzeug wie der Modelleisenbahn
  • Untersuchung des Metallbaukastens als Instrument zur Förderung technischer Interessen
  • Zusammenhang zwischen technischem Spielzeug und dem Aufstieg des Ingenieurberufs
  • Kritische Reflexion über die Verstärkung von Geschlechterrollen durch Spielmittel

Auszug aus dem Buch

3. Der Siegeszug des technischen Spielzeuges

Im ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhundert findet sich eine „Vielzahl von Neuheiten [beim käuflichen Spielzeug], die […] den technologischen Entwicklungsstand der Zeit widerspiegelt […]“. Zum einen reagierte die zunehmend stärker mechanisierte Spielzeugbranche auf die gestiegene Bedeutung von Spielzeug durch eine größere Produktion und einer Ausweitung der Produktpalette sowie des Handels. Seit 1850 lässt sich dann von einer „Industrialisierung“ in der Spielzeugwelt sprechen, „als die Fabrikproduktion von Blechspielwaren an Bedeutung gewann und die Symbole der industriellen Welt selbst, in Form von technischem Spielzeug, Einzug in die Kinderzimmer erhielten“. Es begann der unaufhaltsame Siegeszug des technischen Spielzeuges.

Die Beispiele mechanischer Erfindungen aus diesen Zeitaltern sind zahlreich und mannigfaltig. So gab es beispielsweise marschierende Soldaten, bewegliche Tiere, automatische Weihnachtskrippen, Tanzpuppen, Spieluhren und vieles mehr. Sogar die erste Laufpuppe entstand in dieser Zeit. Vor allem im 19. Jahrhundert hielten mechanische Gegenstände jeglicher Art zunehmen Einzug in die Kinderzimmer.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung etabliert die These, dass Spielzeug die gesellschaftliche Wirklichkeit widerspiegelt, und umreißt die Untersuchung der geschlechterspezifischen Sozialisation durch Technikspielzeug.

2. Vom Heimarbeiter zur Spielzeugindustrie in der „Spielzeugmetropole“ Nürnberg: Das Kapitel beleuchtet den historischen Wandel Nürnbergs von einem Zentrum für handwerkliche Heimarbeit hin zu einer industriellen Spielzeugmetropole im 19. Jahrhundert.

3. Der Siegeszug des technischen Spielzeuges: Hier wird der technologische Fortschritt des 19. Jahrhunderts in Form von Miniatur-Dampfmaschinen und mechanischem Spielzeug als Spiegelbild der Industrialisierung analysiert.

3.1 Die elektronische Spielzeugeisenbahn: Dieser Abschnitt widmet sich der Entwicklung der Modelleisenbahn, insbesondere der Firma Märklin, als technisch anspruchsvolles Kulturgut.

2.2 Der Metallbaukasten „Stabil“: Das Kapitel untersucht den Metallbaukasten als gezieltes Mittel zur Ausbildung technischer Fertigkeiten und zur Vorbereitung auf den Ingenieurberuf.

4. Technisches Spielzeug im Spannungsfeld der Geschlechter: Hier wird die historische und gesellschaftliche Rollenzuweisung durch Spielzeug untersucht, wobei insbesondere die Ausgrenzung von Mädchen aus der technischen Welt thematisiert wird.

5. Schlussfolgerung: Das Fazit bestätigt die These, dass technisches Spielzeug nicht nur die industrielle Welt reproduziert, sondern maßgeblich zur Verstärkung bestehender Geschlechterdifferenzen beigetragen hat.

Schlüsselwörter

Technikgeschichte, Kinderspielzeug, Industrialisierung, Nürnberg, Spielzeugeisenbahn, Metallbaukasten, Ingenieurberuf, Geschlechterrollen, Sozialisation, Spielverhalten, Märklin, Stabilbaukasten, Technikspielzeug, Kulturgeschichte, Spielwarenindustrie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Entwicklung und Bedeutung von technischem Spielzeug vom 19. bis zum frühen 20. Jahrhundert und wie dieses die industrielle Entwicklung sowie die Sozialisation von Kindern beeinflusste.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die Spielzeugproduktion in Nürnberg, die Entwicklung von Modelleisenbahnen und Metallbaukästen sowie die geschlechtsspezifische Differenzierung bei Spielmitteln.

Was ist die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit untersucht, ob Spielzeug als Widerspiegelung der gesellschaftlichen Wirklichkeit dient und inwieweit die Technisierung des Spielzeugs zur Festigung geschlechterspezifischer Rollenbilder beigetragen hat.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer kulturhistorischen Analyse unter Einbeziehung von Fachliteratur, pädagogischen Schriften und historischen Quellen zur Spielzeugproduktion.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil behandelt den Übergang von der Handarbeit zur Industrie, die Entstehung technischer Spielzeuge wie Dampfmaschinen, Eisenbahnen und Baukästen sowie deren Einfluss auf die Berufsvorstellungen von Kindern.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Analyse?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Technikspielzeug, Industrialisierung, Geschlechterrollen und die pädagogische Funktion von Spielmitteln definiert.

Warum wurde die Stadt Nürnberg als Fallbeispiel gewählt?

Nürnberg gilt historisch als die „Spielzeugmetropole“, in der sich der Wandel vom mittelalterlichen Handwerk zur modernen, industriellen Massenproduktion beispielhaft nachvollziehen lässt.

Welche Rolle spielt die Firma „Märklin“ in dieser Untersuchung?

Märklin dient als prominentes Beispiel für die industrielle Fertigung von technisch anspruchsvollem Spielzeug, insbesondere für die historische Entwicklung der Modelleisenbahn.

Wie beeinflusste der Metallbaukasten die Berufswahl der Kinder?

Durch den gezielten Einsatz von Werbeslogans und technischen Anleitungen sollten Kinder – insbesondere Jungen – spielerisch an das Ingenieurwesen herangeführt werden.

Wurde das Spielzeug für Jungen und Mädchen gleich konzipiert?

Nein, die Arbeit zeigt auf, dass Spielzeug spätestens seit dem frühen 20. Jahrhundert stark geschlechtsspezifisch gegliedert wurde, wobei technische Spielzeuge primär zur Vorbereitung von Jungen auf technische Berufe dienten.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Technisierung im Kinderzimmer. Technische Spielzeuge des 19. und frühen 20. Jahrhunderts
Hochschule
Technische Universität Darmstadt
Note
2,3
Autor
Svenja Schäfer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
17
Katalognummer
V320481
ISBN (eBook)
9783668196216
ISBN (Buch)
9783668196223
Sprache
Deutsch
Schlagworte
technisierung kinderzimmer technische spielzeuge jahrhunderts
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Svenja Schäfer (Autor:in), 2015, Technisierung im Kinderzimmer. Technische Spielzeuge des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/320481
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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