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Sozialisation. Ihre Bedeutung für den Lehrerberuf

Titel: Sozialisation. Ihre Bedeutung für den Lehrerberuf

Essay , 2007 , 3 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: StR Marc Lempka (Autor:in)

Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Dieser Essay befasst sich mit der Thematik und den Theorien der Sozialisation als gesamtgesellschaftlicher Prozess. Dabei erfolgt zunächst eine allgemeine Erörterung des Begriffs „Sozialisation“ sowie die Beleuchtung eines klassischen Prinzips der Verhaltenstheorie bzw. Psychologie. Zusätzlichwerden die gewonnen Erkenntnisse in Hinsicht auf den Beruf des Lehrers betrachtet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Begriff der Sozialisation und seine Einflussfaktoren

2.1 Individuelle Prägung und geschlechterspezifische Erziehung

2.2 Soziales Umfeld, Schicht und Kultur

3. Sozialisation im schulischen Kontext

3.1 Behavioristische Ansätze in der Schule

3.2 Die Rolle des Lehrers als Vorbild und Erzieher

4. Historische und gesellschaftliche Dimensionen der Schule

4.1 Schule als staatliche Instanz und Systemstütze

4.2 Wandel der Zielsetzung: Von der Fremdbestimmung zur Mündigkeit

5. Fazit und Reflexion für angehende Lehrkräfte

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht Sozialisation als lebenslangen, gesamtgesellschaftlichen Prozess und analysiert dabei insbesondere die prägende Rolle der Schule sowie des Lehrerverhaltens unter Einbeziehung psychologischer und historischer Perspektiven.

  • Grundlagen des Sozialisationsbegriffs und wechselseitige Interaktionsprozesse.
  • Einfluss von Geschlecht, sozialem Milieu und kultureller Prägung auf das Individuum.
  • Anwendung behavioristischer Theorien und deren Grenzen im pädagogischen Alltag.
  • Historischer Wandel der schulischen Erziehung von der Systemlegitimation zur Mündigkeit.
  • Reflexion der pädagogischen Verantwortung von Lehrkräften als aktive Sozialisationsinstanzen.

Auszug aus dem Buch

Sozialisation und Schule

Im Bezug auf Sozialisation und Schule ist ein Blick auf die Theorie des Behaviorismus nahe liegend. Aus psychologischer Sicht kann man das Lernen und Verhalten von Schülern steuern bzw. beeinflussen. Hierbei wird das Verhalten eines Schülers als Reaktion auf einen oder mehrere Reize von Außen verstanden. Dem Lehrer bietet sich somit die Möglichkeit durch seine Darstellung und sein Verhalten Einfluss auf die Reaktionen der Schüler zu nehmen. Da der strikte Behaviorismus aus heutiger Sicht als veraltet betrachtet wird sollte man ergänzen, dass das operante Konditionieren durch verschiedene weitere Faktoren wie z.B. Erwartungen beeinflusst wird.

Durch positive und negative Sanktionen seitens des Lehrers, bzw. Verstärkung und Bestrafung, soll gewünschtes Verhalten häufiger oder weniger häufig beim Schüler auftreten. Der Lehrer betreibt dadurch natürlich Erziehung und somit auch Sozialisation. Zusätzlich dient der Lehrer auch durch seine Person als Vorbild. Frei nach dem Prinzip Lernen am Modell, trägt er durch sein eigenes Verhalten erheblich zur Formung der Schüler bei, da diese ihn mitunter nachahmen. Das gesamte Lehrerverhalten prägt somit die Sozialisation der Schüler. Lehrer sollten sich dessen sehr bewusst sein, da alles was sie tun Konsequenzen für die Erziehung und das Verhalten ihrer Schützlinge hat.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Sozialisation als gesamtgesellschaftlicher Prozess und Zielsetzung des Essays.

2. Der Begriff der Sozialisation und seine Einflussfaktoren: Erörterung der individuellen und sozialen Bedingungen, unter denen Sozialisation stattfindet, inklusive geschlechtsspezifischer und kultureller Aspekte.

3. Sozialisation im schulischen Kontext: Analyse der schulischen Sozialisationsinstanz unter Anwendung psychologischer Lerntheorien und der Vorbildfunktion des Lehrers.

4. Historische und gesellschaftliche Dimensionen der Schule: Historischer Rückblick auf die Entwicklung von Schule als Institution und der Wandel der Anforderungen an die Mündigkeit.

5. Fazit und Reflexion für angehende Lehrkräfte: Appell an die professionelle Selbstreflexion und Verantwortung von Lehrpersonen in ihrem Wirken auf Schüler.

Schlüsselwörter

Sozialisation, Erziehung, Behaviorismus, Lehrerrolle, Interaktion, Mündigkeit, Schulerziehung, Individuum, Gesellschaft, Prägung, Operante Konditionierung, Vorbildfunktion, Beutelsbacher Konsens, Sozialer Prozess.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Sozialisation als lebenslangem Prozess, in dem Menschen durch ihre Umwelt, Institutionen und soziale Interaktionen geformt werden.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zentrale Felder sind die individuelle Entwicklung, der Einfluss von Geschlecht und sozialer Herkunft sowie die spezifische Rolle der Schule als staatliche Instanz.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Verantwortung von Lehrkräften in ihrem Sozialisationseinfluss auf Schüler durch theoretische und historische Reflexion bewusst zu machen.

Welche wissenschaftlichen Perspektiven werden genutzt?

Die Arbeit kombiniert soziologische Definitionen von Sozialisation mit psychologischen Ansätzen des Behaviorismus sowie historischen Betrachtungen zur Schulentwicklung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Mechanismen der Verhaltenssteuerung, die historische Rolle der Schule bei der Systemlegitimation und die heutige Bedeutung der Erziehung zur Mündigkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Wichtige Begriffe sind Sozialisation, Lehrerrolle, Mündigkeit, Verhaltenssteuerung, Interaktion und die systemische Funktion der Schule.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Behaviorismus in der Schule?

Der Behaviorismus wird als veraltet angesehen, bietet aber ein grundlegendes Verständnis dafür, wie Reize und Sanktionen das Verhalten von Schülern beeinflussen können.

Welchen Stellenwert nimmt die Lehrerpersönlichkeit ein?

Der Lehrer wird als wichtiges Vorbild gesehen, der durch sein bewusstes und unbewusstes Verhalten maßgeblich zur Sozialisation der Lernenden beiträgt.

Was ist mit dem Ziel der „Mündigkeit“ gemeint?

Mündigkeit bezeichnet hier die Fähigkeit des Individuums, sich in der Gesellschaft eigenständig zurechtzufinden, soziale Situationen zu beurteilen und diese mitzugestalten.

Warum ist eine stetige Selbstreflexion für Lehrer gefordert?

Da Lehrer nicht nur durch gezielte Erziehung, sondern auch durch ihr unbewusstes Verhalten die Entwicklung von Schülern beeinflussen, ist ständige Selbstüberprüfung notwendig.

Ende der Leseprobe aus 3 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sozialisation. Ihre Bedeutung für den Lehrerberuf
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen  (Institut für Soziologie)
Veranstaltung
Grundlagen der Soziologie
Note
2,0
Autor
StR Marc Lempka (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
3
Katalognummer
V320386
ISBN (eBook)
9783668195905
ISBN (Buch)
9783668195912
Sprache
Deutsch
Schlagworte
sozialisation soziologie lehrer berufsbild
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
StR Marc Lempka (Autor:in), 2007, Sozialisation. Ihre Bedeutung für den Lehrerberuf, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/320386
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Leseprobe aus  3  Seiten
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