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Institutionen der Wirtschaft und des beruflichen Lebens. Arbeitgeberverbände und Arbeitnehmerverbände

Titel: Institutionen der Wirtschaft und des beruflichen Lebens. Arbeitgeberverbände und Arbeitnehmerverbände

Hausarbeit , 2004 , 20 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Daniel von Kirchner (Autor:in)

BWL - Wirtschaftspolitik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit dieser Hausarbeit möchte ich den Focus meiner Betrachtung auf die Interessenvertreter der Arbeitgeber und Arbeitnehmer lenken und anhand ihres jeweiligen Auftrages und ihrer Ziele, Reformen und Leitziele thematisieren, die sie in sozialpolitischer Hinsicht diskutieren.

Bezieht man die Interessenvertretung der Arbeitgeber und Arbeitnehmer zunächst in den Focus von Schülerinnen und Schüler mit ein, wird schnell klar, dass diese umfassend über Aufgaben und Ziele beider Interessenvertreter informiert sein müssen. Da allgemein das Problem besteht, dass Erwachsene wie auch junge Auszubildende z. T. vor schwierigen und schwerwiegenden beruflichen Problemen stehen, ist ihnen das Wissen und die Hilfestellung seitens der Gewerkschaften und der Arbeitgeberverbänden (je nach Sicht) sehr hilfreich.

Allgemeiner Auftrag der Arbeitgeber- wie auch der Arbeitnehmerorganisationen ist die Vertretung der Interessen. Solche Interessen sind jedoch nicht statisch, sondern unterliegen, wie auch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, einen beständigen Wandel. Innerhalb diesem Wandel müssen Aufgaben und Ziele ständig überdacht und erweitert werden. Sieht man in der Zeitgeschichte zurück, setzte mit dem Beginn der Industrialisierung auch der Kampf der Arbeiter um bessere Arbeits- und Lebensbedingungen ein. Durch das Überangebot an Arbeitskräften und das Fehlen jeder Arbeits- und Sozialgesetzgebung war es den Arbeitgebern möglich, die Arbeitnehmer rücksichtslos auszubeuten. Mit Minimallöhnen bezahlt, wurden diese bis zur Erschöpfung ausgebeutet. Als ihnen bewusst wurde, dass sie als einzelne keine Möglichkeit hatten, sich gegen die Arbeitsbedingungen zu beschweren, schlossen sie sich zu einer Interessengemeinschaft zusammen. In Verhandlungen mit dem Arbeitgebern sollten höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen ausgehandelt werden. Als Gegengewicht zu den Gewerkschaften begannen sich auch die Unternehmer zusammenzuschließen, um ihre Interessen gegenüber den Arbeitnehmerverbänden standhafter zu vertreten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Die Gewerkschaften – Interessenvertreter der Arbeitnehmer

2.1 Allgemeines

2.2 Aufgaben der Einzelgewerkschaften

2.3 Aufgaben und Ziele des Deutschen Gewerkschaftsbundes

2.3.1 Aufgaben

2.3.2 Ziele und Reformanstöße des DGB für Wachstum, Beschäftigung, Bildung und Innovation

2.3.2.a Wirtschafts- und Finanzpolitik

2.3.2.b Ausgabenbelastung

2.3.2.c Solidarische Sicherungssysteme

2.3.2.d Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt

2.3.2.e Tarifpolitische Interessenvertretung

2.3.2.f Mitbestimmung

2.3.2.g Innovation

3. Der Arbeitgeberverband

3.1 Allgemeines

3.2 Organe der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände

3.3 Aufgaben der Arbeitgeberverbände und der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände

3.4 Leitziele des Bundesververeinigung der deutschen Arbeitgeberverbände

3.4.1 Arbeitsrecht

3.4.2 Lohn- und Tarifpolitik

3.4.3 Arbeitsmarkt

3.4.4 Bildung, Gesellschaft und Grundsatzfragen

3.4.5 Soziale Sicherung

3.4.6 Betriebliche Personalpolitik und berufliche Bildung

3.4.7 Europäische Union und internationale Sozialpolitik

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle und Bedeutung von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden als zentrale Institutionen der Wirtschaft. Ziel ist es, den jeweiligen Auftrag, die Zielsetzungen sowie aktuelle sozialpolitische Leitziele und Reformansätze dieser Organisationen zu analysieren und zu diskutieren, um deren Einfluss auf das berufliche Arbeitsleben zu verdeutlichen.

  • Historische Entwicklung und Notwendigkeit von Interessenvertretungen
  • Strukturen und Aufgaben des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB)
  • Aufbau und Funktionen der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)
  • Sozialpolitische Reformdiskussionen zu Arbeitsrecht und Tarifpolitik
  • Bedeutung von Mitbestimmung und Innovation für den Arbeitsmarkt

Auszug aus dem Buch

2.3.2.c Solidarische Sicherungssysteme

Wie bereits aufgegriffen, beruht der Anstieg der Sozialausgaben auf Einnahmeprobleme durch den Anstieg der Arbeitslosigkeit und auf Ausgabenprobleme durch Fehlinvestitionen (versicherungsfremde Leistungen). Um diesem entgegenzuwirken, muss die Einnahmebasis der Sozialversicherung zunächst durch ein Absenken der Sozialabgaben gestärkt werden. Durch die Senkung der Sozialabgaben würden positive Wachstums- und Beschäftigungseffekte entstehen, die stabilisierend auf die Wirtschaft einwirken. Im Gegenzug dazu, würden sich Kürzungen von Sozialleistungen nachteilig auf das Wirtschaftswachstum und die Beschäftigungssituation auswirken. Deshalb fordert der DGB langfristig und unter Berücksichtigung der demographischen Entwicklung das solidarische Sicherungssystem zu einer allgemeinen Erwerbstätigenversicherung umzubauen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Dieses Kapitel erläutert den Entstehungskontext der Arbeit und begründet, warum ein grundlegendes Verständnis von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen für Schüler und Auszubildende essenziell ist.

2. Die Gewerkschaften – Interessenvertreter der Arbeitnehmer: Hier werden der Aufbau, die Dachorganisation DGB sowie die zentralen Aufgaben und reformpolitischen Ziele der Gewerkschaften im Kontext wirtschaftlicher Herausforderungen beschrieben.

3. Der Arbeitgeberverband: Dieser Abschnitt beleuchtet die Struktur, Organisation und die strategischen Leitziele der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) in Feldern wie Arbeitsrecht und Sozialpolitik.

4. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Bedeutung von Interessenvertretern in Zeiten der Globalisierung zusammen und betont die Notwendigkeit von Reformen für ein sozial geordnetes Europa.

Schlüsselwörter

Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände, DGB, BDA, Interessenvertretung, Sozialpolitik, Tarifautonomie, Mitbestimmung, Arbeitsmarkt, Wirtschaftsreformen, Beschäftigung, Innovation, Sozialversicherung, Arbeitnehmer, Unternehmer.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Rolle der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände als zentrale Institutionen der deutschen Wirtschaft und deren Bedeutung für das berufliche Arbeitsleben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind die Aufgaben und Ziele des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) sowie die Struktur und die Leitziele der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände (BDA).

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Auftrag und die sozialpolitischen Reformvorhaben beider Interessenvertreter darzustellen und deren Einfluss auf die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewendet?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse von Organisationsstrukturen, Zielkatalogen und aktuellen fachpolitischen Debatten, gestützt durch Literaturrecherche und offizielle Publikationen der Verbände.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Betrachtung der Gewerkschaftsstrukturen inklusive Reformanstöße sowie eine ausführliche Analyse der Arbeitgeberverbände, ihrer Organe und Leitziele.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Tarifautonomie, Mitbestimmung, Sozialpolitik, Flexibilisierung des Arbeitsmarktes und Interessengegensätze geprägt.

Warum ist die Mitbestimmung laut Arbeit für die Wirtschaft wichtig?

Die Mitbestimmung fördert laut Autor die Zufriedenheit und Produktivität im Betrieb, gleicht Interessengegensätze aus und trägt so zum sozialen Frieden bei.

Welche Position vertritt der DGB zum Sozialsystem?

Der DGB fordert eine Entlastung der Sozialversicherung von versicherungsfremden Aufgaben und den langfristigen Umbau zu einer allgemeinen Erwerbstätigenversicherung.

Wie begründet die BDA die Forderung nach Flexibilisierung?

Die BDA sieht in der Flexibilisierung des Arbeitsmarktes, etwa durch Kündigungsschutz-Modernisierung, ein notwendiges Mittel, um dem Beschäftigungsabbau entgegenzuwirken und auf globale Märkte zu reagieren.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Institutionen der Wirtschaft und des beruflichen Lebens. Arbeitgeberverbände und Arbeitnehmerverbände
Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg  (Institut für ökonomische Bildung)
Veranstaltung
Schule und das außerschulische Kooperationsfeld Unternehmen
Note
2,0
Autor
Daniel von Kirchner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
20
Katalognummer
V320358
ISBN (eBook)
9783668190320
ISBN (Buch)
9783668190337
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Arbeitnehmerverband Arbeitgeberverband
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daniel von Kirchner (Autor:in), 2004, Institutionen der Wirtschaft und des beruflichen Lebens. Arbeitgeberverbände und Arbeitnehmerverbände, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/320358
Blick ins Buch
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