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Der pelagianische Streit. Das Schreiben der Synode von Mileve an den römischen Bischof Innozenz I.

Titel: Der pelagianische Streit. Das Schreiben der Synode von Mileve an den römischen Bischof Innozenz I.

Hausarbeit , 2014 , 34 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist das Schreiben der Synode an den römischen Bischof Innozenz I, welches unter Zuhilfenahme gängiger Methodenschritte der Paraphrase analysiert werden soll. Ziel ist es hierbei, auf Grundlage dieser Untersuchungsergebnisse die Quelle in ihrer Gesamtheit zu erschließen sowie ihre historische sowie theologische Bedeutsamkeit innerhalb der Auseinandersetzung mit dem Pelagianismus zu erörtern. Hierzu erweist es sich als zwingend notwendig, die Quelle stets in ihrem historischen Kontext wahrzunehmen sowie die Absicht der Verfasser und deren intendierte Wirkung auf den Adressaten im Blick zu behalten.

So soll in einem ersten Schritt eine Textbestimmung durchgeführt werden, welche als Grundlage für alle nachfolgenden Ausführungen fungiert. In einem zweiten Schritt schließt sich eine detaillierte Analyse des Quellentextes an, wobei diesem Methodenschritt im Rahmen der Arbeit besondere Gewichtung zukommt. Innerhalb dieses Schrittes erweisen sich eine Strukturanalyse und Textgliederung als wichtige Untersuchungspunkte, wobei der Schwerpunkt der Analyse auf der nachfolgenden Texterklärung liegen soll, im Zuge derer die zugrundeliegende Quelle auf detaillierte Weise analysiert und erklärt wird.

In dem sich anschließenden, dritten Schritt soll eine Einordnung der Quelle in den weiteren historischen Makrokontext erfolgen, bevor, auf Grundlage der vorangegangenen Untersuchungsergebnisse, der historisch-literarische Mikrokontextes der Quelle anhand zweier ausgewählter Beispiele analysiert wird. Abschließend sollen die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit resümiert und ausgewertet werden mit dem Ziel, die Erkenntnisse der einzelnen Untersuchungen zu einer Gesamtdeutung des Quellentextes zusammenzuführen.

Besonderes Augenmerk soll dabei stets auf die eingefügten Exkurse sowie auf die Vertiefung gelegt werden, welche eine tiefgreifendere Beschäftigung mit einzelnen theologischen oder historischen Entwicklungen ermöglichen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wissenschaftliche Übersetzung

3. Paraphrase

3.1 Textimmanente Quellenanalyse

3.1.1 Textstruktur und Textgliederung

3.1.2 Texterklärung

Exkurs „Pelagianismus“

Vertiefung „Die Konzeption der Gnade bei Pelagius und Augustin“

3.2 Einordnung der Quelle in den weiteren historischen Makrokontext

3.3 Untersuchung des historisch-literarischen Mikrokontextes

Exkurs „Das Verhältnis zwischen der römischen und afrikanischen Kirche“

3.4 Gesamtdeutung der Quelle

4. Abschlussreflexion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, das Schreiben der Synode von Mileve an Papst Innozenz I. methodisch zu analysieren, um die Quelle in ihrer Gesamtheit zu erschließen sowie ihre historische und theologische Bedeutung im Kontext des Pelagianismus zu beleuchten. Dabei wird untersucht, wie die Verfasser durch eine spezifische Argumentationsstruktur den Papst zu einem Eingreifen gegen die als häretisch betrachteten Lehren bewegen wollten.

  • Strukturelle Analyse und Gattungsbestimmung des synodalen Schreibens.
  • Untersuchung der theologischen Hauptstreitpunkte: freier Wille vs. Gnade Christi.
  • Bedeutung der Kindertaufe und deren Rolle im pelagianischen Streit.
  • Historischer Kontext der Beziehungen zwischen der afrikanischen und römischen Kirche.
  • Wirkungsgeschichte des Schreibens auf die päpstliche Entscheidungsgewalt.

Auszug aus dem Buch

Exkurs „Pelagianismus“

Der Pelagianismus stellt eine „asketische Bewegung in der westlichen Kirche des 5.Jh.s“ dar und geht zurück auf Pelagius, einen aus Britannien stammenden Theologen, welcher ungefähr ab 380 n.Chr. in Rom als Lehrer und Prediger auftrat und mit großem Erfolg seine Konzeption eines neuen Lebensideals „der Distanzierung von der Welt durch Askese [propagierte] und damit eine Reform der Kirche durch Rekurs auf die Radikalität des Urchristentums“ intendierte, welches einherging mit einer starken Kirchen- und Sozialkritik. Aufgrund seiner strengen Askese und seiner hohen moralischen Forderungen wurde Pelagius anfänglich oftmals großes Ansehen entgegengebracht, in besonderem Maße in der römischen Kirche. Hier wurde Pelagius als ein „anerkannte[r] Vertreter der Orthodoxie und wichtige[r] Exponent[...] einer antiarianischen und antimanichäischen Theologie“ gewertschätzt, sodass die pelagianische Bewegung relativ zügig Anhänger gewann und sich von Rom aus nach Sizilien sowie Gallien und England ausbreitete.

Pelagius selbst beschäftigte sich intensiv mit den Schriften des Paulus, lehnte jedoch dessen Vorstellung einer Vererbung der Sünde entschieden ab, sodass er nach PIETRI „den theologisch rückwärts gewandten Typ des asketisch angestrengten Christen“ verkörpert. Im Zuge dessen stellt das theologisches Hauptmerkmal des Pelagianismus die Ablehnung jeder Erbsündenvorstellung dar, welches einhergeht mit der Vorstellung, der Mensch sei von Natur aus gut und demnach in der Lage, mit Hilfe der ihm von Gott verliehenen Kraft und durch eigene Anstrengung Gottes Gebote zu befolgen und so zum Heil zu gelangen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel skizziert das Ziel der Arbeit, das Schreiben der Synode von Mileve formal zu analysieren und seine historische Relevanz im Pelagianismus-Streit darzulegen.

2. Wissenschaftliche Übersetzung: In diesem Kapitel wird der lateinische Quellentext in das Deutsche übertragen, um die Grundlage für die anschließende Analyse zu bilden.

3. Paraphrase: Dieses zentrale Kapitel umfasst die detaillierte strukturelle, inhaltliche und historische Untersuchung des Briefes, inklusive Exkursen und Vergleichen mit anderen zeitgenössischen Schreiben.

4. Abschlussreflexion: Hier werden die Ergebnisse zusammengefasst und die weitreichende Bedeutung des Schreibens für das Verhältnis zwischen der afrikanischen und römischen Kirche sowie für die dogmatische Entwicklung bewertet.

Schlüsselwörter

Pelagianismus, Synode von Mileve, Innozenz I., Gnadenlehre, freier Wille, Kindertaufe, Augustinus, Pelagius, Erbsünde, Kirchengeschichte, Papsttum, Häresie, Exegese, synodales Schreiben, christliche Theologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Schreiben der Synode von Mileve an Papst Innozenz I. aus dem Jahr 416, welches im Kontext der Auseinandersetzung mit dem Pelagianismus entstand.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Verhältnis von menschlichem freien Willen und göttlicher Gnade, die Notwendigkeit der Kindertaufe sowie die Rolle des päpstlichen Amtes in der Kirche.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist die formale Strukturanalyse des Schreibens sowie die historische Einordnung, um zu verstehen, wie die afrikanischen Bischöfe versuchten, den Papst zu einer Verurteilung des Pelagianismus zu bewegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine quellenkritische Analyse unter Einbeziehung von Paraphrasen, historischem Makro- und Mikrokontext sowie Vergleichstexten angewandt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil erfolgen eine textimmanente Analyse, eine Exegese der theologischen Vorwürfe gegen Pelagius und Caelestius sowie ein Vergleich mit ähnlichen Synodalschreiben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Pelagianismus, Gnadenlehre, Papst Innozenz I., Erbsünde und synodale Autorität.

Warum ist das Schreiben für das Verhältnis von Rom und Afrika wichtig?

Das Schreiben dokumentiert einen entscheidenden Wendepunkt, da es die Kooperation und das Abhängigkeitsverhältnis der afrikanischen Kirche zum apostolischen Stuhl in Rom festigte.

Wie wurde die Rolle des freien Willens bei Pelagius bewertet?

Pelagius betonte die Eigenverantwortung und Fähigkeit des Menschen zum Guten, was von den Synodalen als Ablehnung der notwendigen göttlichen Gnade gewertet wurde.

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der pelagianische Streit. Das Schreiben der Synode von Mileve an den römischen Bischof Innozenz I.
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen  (Evangelische Fakultät)
Veranstaltung
Proseminar: Einführung in die Methodik kirchengeschichtlichen Arbeitens
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
34
Katalognummer
V319366
ISBN (eBook)
9783668185579
ISBN (Buch)
9783668185586
Sprache
Deutsch
Schlagworte
streit schreiben synode mileve bischof innozenz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2014, Der pelagianische Streit. Das Schreiben der Synode von Mileve an den römischen Bischof Innozenz I., München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/319366
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Leseprobe aus  34  Seiten
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