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Gesellschaftspsychologische Betrachtungen religiöser Einflüsse bei Ibn Khaldūn und Gustave Le Bon

Titel: Gesellschaftspsychologische Betrachtungen religiöser Einflüsse bei Ibn Khaldūn und Gustave Le Bon

Hausarbeit , 2016 , 14 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Ali Seckin (Autor:in)

Psychologie - Religionspsychologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit werden positive und negative Einflussfaktoren betrachtet, die durch religiöse Wirkungen auf Gesellschaften und Massen erzielt werden können.

Um einen genaueren Einblick in die Wirksamkeit der Massen zu ermöglichen, möchte ich in der vorliegenden Arbeit auf den Faktor des religiösen Einflusses eingehen, um zu verdeutlichen, inwiefern die religiösen Einflüsse und die damit vermittelten Überzeugungen Antrieb für das Handeln und die Entwicklung der Völker und Massen sind. Für die Betrachtung dieser Umstände möchte ich neben dem islamischen Gesellschaftsgelehrten Ibn Khaldūn, auf die Untersuchungen des Pioniers der modernen Massenpsychologie Gustave Le Bon eingehen.

Da die Massenpsychologie die Entwicklungen und Verhaltensmuster der Massen betrachtet, grenzt sie als Forschungsgebiet an die Soziologie und überschneidet sich in vielen Dingen mit ihr, wodurch eine zusammenhängende Analyse begünstigt wird.

Des Weiteren werden in meiner Arbeit auch einige Philosophen einbezogen, die mit ihren Ergebnissen die Erkenntnisse der zuvor genannten Wissenschaftler bereichern können, da wie in der Arbeit noch ersichtlich werden kann, die Masse aus einzelnen Individuen besteht, und somit auch epistemische Vorgänge des Einzelnen die Makroebene zu erklären ermöglichen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Einführung in die Massenpsychologie

2.1 Affektivität der Massen

2.2 Urteilskraft und Überzeugungen

2.3 Einflussfaktoren auf die Massen

2.3.1 Die Rasse

2.3.1.1 Die Überlieferungen

2.3.1.2 Die Zeit

2.3.1.3 Vorstellungen von Einrichtungen und Bildung

2.3.2 Unmittelbare Einflüsse

2.3.2.1 Metapher und Rhetorik

2.3.2.2 Die Erfahrung und die Vernunft

2.3.3 Die Führer

3 Kultivierung der Völker durch Religiosität

3.1 Das Verhältnis der Nomaden zur Religiosität

3.2 Religion als gemeinsamer Nenner

4 Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das soziologische und gesellschaftspsychologische Phänomen des religiösen Einflusses auf Massen, indem sie die Ansätze des islamischen Gelehrten Ibn Khaldūn mit der modernen Massenpsychologie von Gustave Le Bon vergleicht. Ziel ist es, die Wirksamkeit von Massenbewegungen sowie die Steuerungsmöglichkeiten durch Führungspersönlichkeiten und ideologische bzw. religiöse Überzeugungen zu analysieren.

  • Massenpsychologische Grundlagen nach Gustave Le Bon
  • Die Rolle von Führungspersönlichkeiten und rhetorischen Instrumenten
  • Der Einfluss von Religion auf die Identitätsbildung und Kultivierung von Völkern
  • Vergleichende Analyse von Ibn Khaldūns Gesellschaftstheorie und moderner Massenpsychologie
  • Psychologische Mechanismen der Massensteuerung und Affektivität

Auszug aus dem Buch

2.3.3 Die Führer

Nachdem die bisher genannten Einflüsse behandelt wurden, ist nun zu untersuchen, wer sie anwenden kann und auf welchem Wege diese in Anwendung gebracht werden können. Le Bon sagt, dass die Massen einen Führer aus ihrer Notwendigkeit heraus bilden. Dies ergebe sich aus der natürlichen Beschaffenheit des Menschen und wie er sich organisiert. Diese Ansicht vertritt ebenfalls Ibn Khaldūn in seiner Muqaddima, wo er davon spricht, dass die Menschen eine Führung aus ihrer zustande kommenden gesellschaftlichen Lage hervorbringen.

Den Führer zeichnet nach Le Bon in erster Linie seine Willensstärke aus. Da eine Masse, wie bereits erwähnt, einen gemeinsamen Willen bzw. eine gemeinsame Ambition besitzt und sie daher automatisch dem gegenüber Gehorsam äußert, der sich als der Willensstärkste herauskristallisiert. Dies ist mit den bisher genannten Hoffnungen verbunden, da die Masse durch den Gehorsam gegenüber einen willensstarken Führer erhofft, dass er sie zu ihrem Ziel begleitet.

Zu den Übertragungsmitteln der Führer gehört in erster Linie die Rede als Instrument der Übertragung. Entscheidend bei der rhetorischen Übertragung ist die Haltung und die Stilistik des Redners. Er nutzt Mittel wie Beschuldigungen und Behauptungen und versucht diese auf emotionale Art und Weise in die Gemüter der Menschen zu pflanzen, welche dann in der Masse fruchten und in kürzester Zeit zu einer Gewissheit werden, die sich durch die Bestätigung der einzelnen Teilnehmer dann in die Gemüter aller Teilnehmer verbreitet. Als letzte Eigenschaft nennt Le Bon dann den als Nimbus (le prestige) übersetzten besonderen Grad eines Redners. Dies sei eine „magische“ Art, wie es nur bei den wenigsten Führern zu sehen war und die Menschen durch unerklärbare Wege in den Bann zog. Diese schreibt er großen Männern wie den Religionsgründern zu.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert den staatlichen und gesellschaftlichen Rahmen der Untersuchung und führt in die wissenschaftliche Fragestellung ein, die Ibn Khaldūn und Gustave Le Bon verbindet.

2 Einführung in die Massenpsychologie: Dieses Kapitel erläutert die psychologischen Grundlagen der Massenbildung, die Rolle der Affektivität und die eingeschränkte Urteilskraft innerhalb einer Masse.

3 Kultivierung der Völker durch Religiosität: Hier wird analysiert, wie Religion als stabilisierender Faktor auf Gesellschaften wirkt und welche spezifische Bedeutung dies für nomadische Strukturen im Kontext von Ibn Khaldūns Theorie hat.

4 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass Religion sowohl kultivierend wirken kann als auch als bloßes Machtinstrument in der Hand von Führungspersonen zur Steuerung der Massen fungiert.

Schlüsselwörter

Massenpsychologie, Religion, Ibn Khaldūn, Gustave Le Bon, Herrschaft, Gruppensolidarität, Rhetorik, Massenphänomen, Affektivität, Kultivierung, Führung, Identitätsbildung, Soziologie, Wertesystem, Glaube

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die soziologische und gesellschaftspsychologische Rolle von Religion als Einflussfaktor auf das Verhalten von Massen und deren Kultivierung.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die Massenpsychologie, die Mechanismen der Identitätsbildung in Völkern sowie die Dynamik zwischen Führungspersonen und den von ihnen gelenkten Massen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Wirkungsweise religiöser Einflüsse auf die Entwicklung von Völkern zu verdeutlichen und dabei Parallelen zwischen den Untersuchungen von Ibn Khaldūn und Gustave Le Bon aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine theoretisch-analytische Methode verwendet, die soziologische und psychologische Ansätze vergleicht und mit philosophischen Erkenntnissen bereichert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Massenpsychologie, die Analyse verschiedener Einflussfaktoren auf die Masse (wie Rasse, Überlieferung, Rhetorik) und die spezifische Bedeutung von Religion als kultivierender oder vereinender Faktor.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Massenpsychologie, Gruppensolidarität, religiöser Einfluss, Führung und gesellschaftliche Kultivierung.

Inwiefern spielen nomadische Völker eine besondere Rolle bei Ibn Khaldūn?

Ibn Khaldūn sieht in nomadischen Völkern eine besondere Empfänglichkeit für religiöse Impulse, da ihre natürliche Neigung zur Spiritualität noch nicht durch komplexe zivilisatorische Einschränkungen überlagert wurde.

Was unterscheidet nach Le Bon die „religiöse Form“ einer Masse von anderen?

Eine Masse nimmt laut Le Bon eine religiöse Form an, wenn sie blinden Gehorsam leistet, kritische Reflexion einstellt und eine Ideologie als unumstößliche Wahrheit sowie als Weg zum Heil betrachtet.

Wie bewertet der Autor die Rolle der Führungspersönlichkeit?

Der Autor stellt fest, dass die Wirkung von Massen maßgeblich von der Intention des Führenden abhängt, der die vorhandenen psychologischen Mechanismen nutzen kann, um die Masse in positive oder negative Richtungen zu lenken.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gesellschaftspsychologische Betrachtungen religiöser Einflüsse bei Ibn Khaldūn und Gustave Le Bon
Hochschule
Universität Münster  (Zentrum für Islamische Theologie)
Veranstaltung
Islamische Religionssoziologie u. Religionspsychologie
Note
1,7
Autor
Ali Seckin (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
14
Katalognummer
V319035
ISBN (eBook)
9783656987253
ISBN (Buch)
9783656987260
Sprache
Deutsch
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ali Seckin (Autor:in), 2016, Gesellschaftspsychologische Betrachtungen religiöser Einflüsse bei Ibn Khaldūn und Gustave Le Bon, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/319035
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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