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Die maurische Kultur und Gesellschaft. Inwiefern wird dem Orient in Madame de Lafayettes "Zayde" ein negatives Bild zugeschrieben?

Darstellung im zweiten Teil von "Zayde"

Titel: Die maurische Kultur und Gesellschaft. Inwiefern wird dem Orient in Madame de Lafayettes "Zayde" ein negatives Bild zugeschrieben?

Hausarbeit , 2013 , 13 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Französische Philologie - Literatur

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die folgende Arbeit setzt sich mit der Darstellung des Orients im Zweiten Teil von Mme de Lafayettes "Zayde" auseinander.

Dieser Roman wurde im Jahr 1670 veröffentlicht und in vielerlei Hinsicht von dem spanischen Roman "Les Guerres Civiles de Grenade“ von Perez de Hita beeinflusst. Zur damaligen Zeit erfuhr die Gattung des Romans von einem Großteil der Literaturkritiker nur Ablehnung, weswegen sich viele Autoren für ihre Werke schämten und diese unter einem anderen Namen veröffentlichten, wie es auch bei Zayde der Fall war. Im Laufe der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde dann zunehmend der Einfluss der spanischen Novelle auf den Roman stärker, sodass „so etwas wie eine 'klassische', d.h. soweit wie nur möglich der 'doctrine classique' folgende Erzählform“ entstehen konnte. Literaturgeschichtlich ist das Werk folglich während der Epoche der französischen Klassik veröffentlicht worden.

Die elementare Frage dieser Hausarbeit lautet: Inwiefern wird dem Orient in Madame de Lafayettes Zayde ein negatives Bild zugeschrieben? Mit dieser Frage setzt sich der Hauptteil "Die maurische Kultur und Gesellschaft" in vier Unterpunkten auseinander. Der erste Teil "Orientalisches Dekor" beschreibt anhand von Beispielen den Reichtum und luxuriösen Lebensstil der Mauren und analysiert dessen Bedeutung im Kontext der Orientdarstellung. Im Anschluss folgt "Frau und Mann in der maurischen Gesellschaft", um die Rollen der Geschlechter sowie ihr Verhältnis untereinander aufzuzeigen. Danach folgt das Kapitel "Islamdarstellung", um das von der Autorin gezeichnete Bild dieser Religion darzustellen. Zuletzt endet der Hauptteil mit dem Punkt "Handlungselemente". In diesem Teil wird der Verlauf der Handlung unter dem Gesichtspunkt der unterlegenen Stellung des Orients betrachtet. Der letzte Schritt dieser Ausarbeitung ist ein Fazit, bei dem unter Berücksichtigung von allen behandelten Aspekten ein abschließendes Urteil bezüglich der Darstellung des Orients im zweiten Teil von Zayde gegeben wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die maurische Kultur und Gesellschaft

2.1 Orientalisches Dekor

2.2 Frau und Mann in der maurischen Gesellschaft

2.3 Islamdarstellungen

2.4 Handlungselemente

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Darstellung des Orients im zweiten Teil von Madame de Lafayettes Roman „Zayde“ und geht der Forschungsfrage nach, inwiefern dem Orient darin ein negatives Bild zugeschrieben wird, um die Bedürfnisse der damaligen französischen Leserschaft zu bedienen.

  • Analyse des orientalischen Dekors und des luxuriösen Lebensstils der Mauren.
  • Untersuchung der Geschlechterrollen und der sozialen Stellung von Mann und Frau.
  • Kritische Betrachtung der Darstellung des Islams im Roman.
  • Bewertung von Handlungselementen unter dem Aspekt der kulturellen Überlegenheit.

Auszug aus dem Buch

2.1 Orientalisches Dekor

Das reiche orientalische Dekor wird dem Leser vor allem in der von Mulzimann erzählten „Histoire d'Alamir, Prince de Tarse“ vor Augen geführt. Zahlreiche Beschreibungen von Festen und Zeremonien verdeutlichen, welch luxuriöses Leben die Mauren genießen. Zu Beginn von Alamirs Geschichte wird ein jährlich stattfindendes Fest erwähnt, das von Mulzimann wie folgt dargestellt wird:

la coutume a établi de se faire des présents magnifiques pendant cette fête ; et l'on ne voit dans les rues que des esclaves chargés de tout ce qu'il y a de plus rare. […] [Alamir] lui donna des parfums d'Arabie, qui étaient si rares, qu'il n'y avait que ce Prince qui en eût. Et il les envoya avec tous les ornements qui pouvaient les rendre agréables.4

Mme de Lafayette beschreibt ein Fest, das nichts als Prunk und Pracht verkörpert. Dem Leser fällt es schwer, sich überhaupt vorzustellen, dass es einen Feiertag gibt, an dem die Straßen voll von Sklaven sind, die die schönsten und seltensten Geschenke transportieren. Der Reichtum der Mauren wird weiterhin dadurch hervorgehoben, dass Alamir sein kostbares und wertvoll verziertes Parfüm, das ausschließlich er besitzt, gleich an zwei Frauen verschenkt, die letzten Endes nicht mehr für ihn sind, als ein Liebesabenteuer.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der Orientdarstellung in „Zayde“ ein, verortet das Werk im Kontext der französischen Klassik und formuliert die zentrale Forschungsfrage.

2. Die maurische Kultur und Gesellschaft: Dieses Kapitel analysiert das prunkvolle, exotische Dekor und die Lebenswelt der Mauren sowie die hierarchischen Beziehungen zwischen den Geschlechtern.

2.1 Orientalisches Dekor: Es wird untersucht, wie Luxus, Reichtum und Festivitäten eine fremde, durch den Leser als anders wahrgenommene Welt konstruieren.

2.2 Frau und Mann in der maurischen Gesellschaft: Das Kapitel beleuchtet das Bild der maurischen Frau als exotische Schönheit in einer unterdrückten Rolle sowie das Stereotyp des maurischen Mannes als impulsiven Verführers.

2.3 Islamdarstellungen: Es wird analysiert, wie der Islam als Religion negativ konnotiert wird, indem er hauptsächlich durch Luxus und im Kontrast zum Christentum definiert wird.

2.4 Handlungselemente: Der Handlungsverlauf wird untersucht, um die ritterliche Überlegenheit der Spanier gegenüber dem maurischen Kontrahenten hervorzuheben.

3. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und schlussfolgert, dass der Orient unvorteilhaft dargestellt wird, um das Überlegenheitsgefühl der christlichen, französischen Leserschaft zu bestätigen.

Schlüsselwörter

Madame de Lafayette, Zayde, Orient, Orientdarstellung, maurische Kultur, Geschlechterrollen, Islam, französische Klassik, Exotik, kulturelle Überlegenheit, Literaturanalyse, Alamir, Zeremonien, 17. Jahrhundert, Identität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht die Darstellung des Orients im zweiten Teil des Romans „Zayde“ von Madame de Lafayette und analysiert, inwiefern dieses Bild durch negative Zuschreibungen geprägt ist.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit fokussiert sich auf das orientalische Dekor, die Rollenverteilung in der maurischen Gesellschaft, die Darstellung des Islams und die ritterliche Moral im Handlungsverlauf.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu ergründen, warum die Autorin ein tendenziell negatives Bild des Orients zeichnet und wie dies mit den Erwartungen der zeitgenössischen Leserschaft korrespondiert.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse des Romantextes durchgeführt, gestützt durch Sekundärliteratur zu Madame de Lafayette und zeitgeschichtliche Kontexte.

Was steht im Zentrum des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der maurischen Kultur, der Mann-Frau-Beziehungen, der Islamdarstellung sowie der handlungsorientierten Gegenüberstellung von Mauren und Spaniern.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Orientdarstellung, Exotik, kulturelle Überlegenheit, Rollenbilder im 17. Jahrhundert und die literarische Konstruktion des Fremden.

Warum wird der Islam im Roman eher negativ dargestellt?

Die Arbeit argumentiert, dass der Islam primär durch oberflächliche Aspekte wie Luxus definiert wird und als unterlegen gegenüber dem als „véritable religion“ bezeichneten Christentum dargestellt wird, um die eigene Identität der Leser zu bestätigen.

Welche Rolle spielt die Figur Alamir für die These der Arbeit?

Alamir fungiert als Stereotyp des maurischen Mannes, der durch sein impulsives, verführerisches und zuweilen brutales Verhalten die negative Darstellung des Orients stützt.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die maurische Kultur und Gesellschaft. Inwiefern wird dem Orient in Madame de Lafayettes "Zayde" ein negatives Bild zugeschrieben?
Untertitel
Darstellung im zweiten Teil von "Zayde"
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main  (Institut für Romanische Sprachen und Literaturen)
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
13
Katalognummer
V319005
ISBN (eBook)
9783668181946
ISBN (Buch)
9783668181953
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Zayde Madame de Lafayette Orient
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2013, Die maurische Kultur und Gesellschaft. Inwiefern wird dem Orient in Madame de Lafayettes "Zayde" ein negatives Bild zugeschrieben?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/319005
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Leseprobe aus  13  Seiten
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