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Mediales Horse-Racing im Wahlkampf. Darstellung der Vorgehensweise einer quantitativen Inhaltsanalyse anhand einer Beispielsstudie

Title: Mediales Horse-Racing im Wahlkampf. Darstellung der Vorgehensweise einer quantitativen Inhaltsanalyse anhand einer Beispielsstudie

Term Paper , 2015 , 20 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Lukas Metzler (Author)

Communications - Media and Politics, Politic Communications

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Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Methodik der quantitativen Inhaltsanalyse anhand eines Fallbeispiels verständlich zu machen. Zu diesem Zweck wird folgendermaßen vorgegangen: Zunächst wird der allgemeine Forschungsprozess und das Methodenvorgehen in der Kommunikationswissenschaft zusammengefasst dargestellt. Daraufhin soll ein grundlegender Überblick der Inhaltsanalyse als kommunikationswissenschaftliche Methode und ein aktueller Forschungsstand vermittelt werden. Nach einer kurzen Vorstellung von Kerstin Faßbinders Studie zum medialen Horse-Race im Wahlkampf, soll im Hauptteil dieser Arbeit das methodische Vorgehen der Inhaltsanalyse am Beispiel eben dieser Studie Schritt für Schritt erklärt werden.

Die Rolle der Medien in der modernen Gesellschaft ist wichtiger als jemals zuvor. Sie übernehmen wichtige Funktionen wie die Verbreitung von Informationen und üben Kritik an allen Arten von Akteuren in Politik und Wirtschaft, um diese stellvertretend für die Gesellschaft zu überwachen. Gerade bei der Betrachtung von politischen Entscheidungsprozessen spielen die Medien eine bedeutende Rolle, da sie beispielsweise durch die Art ihrer Berichterstattung in Wahlkämpfen selbst zu politischen Akteuren werden können.

Dieser Berichterstattung kann ein direkter Einfluss auf die Leser und somit die Wähler zugeschrieben werden. Indirekt haben sie also die Möglichkeit Einfluss auf das Wahlergebnis zu nehmen und somit die Entwicklung einer Gesellschaft mitzugestalten. Die Betrachtung unterschiedlicher Arten der Berichterstattung ist dabei nur ein kleiner Teilbereich der Fragen, mit denen sich die Kommunikationswissenschaft auseinander setzt.

Die Inhaltsanalyse versucht die Komplexität von Medieninhalten zu reduzieren, indem sie die zentralen Muster eines Textes herausarbeitet. Diese Methodik spielt in der Kommunikationswissenschaft eine besonders wichtige Rolle, da Medieninhalte ein wichtiger Bestandteil der Medienforschung sind. Die erhobenen deskriptiven Daten einer Inhaltsanalyse sind beispielsweise existentiell für Wirkungsanalysen. Aufgrund der hohen Bedeutung für die Kommunikationswissenschaft, soll diese Arbeit die Vorgehensweise der quantitativen Inhaltsanalyse anhand eines Fallbeispiels veranschaulichen und intersubjektiv nachvollziehbar machen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der empirische Forschungsprozess

3. Die Inhaltsanalyse

4. Darstellung des Fallbeispiels und Erklärung des methodischen Vorgehens

4.1 Erkenntnisinteresse, Theorie und Hypothesenbildung

4.2 Forschungsmethodik- und Durchführung

4.3 Datenauswertung und Ergebnisse

4.4 Interpretation der Ergebnisse

5. Diskussion der Vorgehensweise

6. Fazit und Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, das methodische Vorgehen einer quantitativen Inhaltsanalyse anhand eines konkreten Fallbeispiels – der Studie von Kerstin Faßbinder zum "medialen Horse-Racing im Wahlkampf" – verständlich und intersubjektiv nachvollziehbar darzustellen.

  • Grundlagen des empirischen Forschungsprozesses in den Sozialwissenschaften.
  • Theoretische Fundierung und methodische Einordnung der quantitativen Inhaltsanalyse.
  • Detaillierte Analyse des Fallbeispiels: Von der Konzeptspezifikation bis zur Interpretation.
  • Kritische Diskussion der methodischen Vorgehensweise und Gütekriterien.
  • Anwendung von Kategoriensystemen zur Messung von Medienphänomenen.

Auszug aus dem Buch

4.1 Erkenntnisinteresse, Theorie und Hypothesenbildung

In der Einleitung liefert Faßbinder die Begründung für ihr Erkenntnisinteresse am Thema und die Relevanz seiner wissenschaftlichen Erforschung. Diese leitet sie an der bisweilen sehr unpräzisen Kritik des Horse-Race-Journalismus her. Kritiker bemängeln, „[dass dieses Phänomen Inhalte verdränge], die im Wahlkampf den Bürgern weit wichtigere Informationen böten als die aktuelle Position der um die Wählergunst buhlenden Parteien und Kandidaten.“ (vgl. Meyer u. Potter 2000, S.114; Warren 2001, S. 179-180 zit. In: Faßbinder 2009, S.500) Unterhaltung sei in den Berichten wichtiger als Bildung. Es wird dem Horse-Race-Journalismus eine steigende Gewichtung in deutschen Medien zugesprochen, dramatische Schlagzeilen dominieren karge Zahlen, die aus einzelnen demoskopischen Testfragen gewonnen werden. (vgl. Faßbinder, 2009, S.500) Faßbinder sieht in diesen Aussagen vor allem eine Kritik an der Umfrageberichterstattung im Allgemeinen.

„Dabei sind für das mediale ‚Pferde-rennen’ nicht nur die Daten aus der Meinungsforschung entscheidend, sondern vor allem der auf Dramatik statt auf Inhalte setzende journalistische Stil.“ (ebd., S.500) Durch diese Problematik in der Literatur sieht sie daher die Relevanz, den „[…] Horse-Race-Journalismus […] von der Umfrageberichterstattung abzugrenzen und exakt zu definieren.“ (ebd. S. 501) Ihre Definition lautet wie folgt: „Horse-Race-Journalismus wird hier verstanden als eine Form der Berichterstattung, in der Beliebtheit und Wahlchancen von Kandidaten und Parteien als Rennen dargestellt werden. Dies geschieht mit Vokabeln, die häufig aus dem Bereich des Rennsports entlehnt sind, zielt nicht auf Inhalte, sondern auf Dramatik ab und wird insbesondere zu Zeiten des Wahlkampfs genutzt. Anlass der Berichte sind meist Umfragedaten oder Aussagen von Kandidaten.“ (ebd. S.501). Durch die Präzisierung des verwendeten Konzepts und des zentralen Begriffs des Horse-Race-Journalismus findet hier bereits der Arbeitsschritt der Konzeptspezifikation statt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz der Inhaltsanalyse für die Medienforschung und steckt den Rahmen für die beispielhafte Untersuchung ab.

2. Der empirische Forschungsprozess: Dieses Kapitel beschreibt die allgemeinen Phasen wissenschaftlichen Arbeitens, vom Entdeckungs- bis zum Verwertungszusammenhang.

3. Die Inhaltsanalyse: Es wird ein Überblick über das methodische Verständnis der Inhaltsanalyse auf Basis einschlägiger Fachliteratur vermittelt.

4. Darstellung des Fallbeispiels und Erklärung des methodischen Vorgehens: Dieses zentrale Kapitel analysiert die Studie von Faßbinder und erläutert die praktische Anwendung der Methode in allen Phasen.

5. Diskussion der Vorgehensweise: Die Arbeit unterzieht die gewählte methodische Vorgehensweise einer kritischen Reflexion hinsichtlich Stärken und Schwächen.

6. Fazit und Schlussbemerkung: Das Fazit fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und unterstreicht den Nutzen der Arbeit für angehende Kommunikationswissenschaftler.

Schlüsselwörter

Quantitative Inhaltsanalyse, Horse-Race-Journalismus, empirischer Forschungsprozess, Wahlkampfberichterstattung, Medienforschung, Fallbeispiel, Kategorienbildung, Operationalisierung, Reliabilität, Validität, Kommunikationswissenschaft, Umfrageberichterstattung, Medieninhalte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit stellt das methodische Vorgehen einer quantitativen Inhaltsanalyse vor, indem sie dieses Verfahren anhand einer spezifischen Beispielstudie detailliert illustriert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit behandelt den allgemeinen empirischen Forschungsprozess, die methodischen Grundlagen der Inhaltsanalyse sowie deren praktische Anwendung im Kontext der politischen Wahlkampfberichterstattung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Methodik der quantitativen Inhaltsanalyse für Studierende verständlich zu machen, indem der gesamte Forschungsprozess anhand der Studie zum "medialen Horse-Racing" Schritt für Schritt nachvollzogen wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Sekundäranalyse bzw. eine methodische Darstellung der quantitativen Inhaltsanalyse, die durch die Arbeit von Kerstin Faßbinder als Fallbeispiel fundiert wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?

Im Hauptteil werden die einzelnen Schritte der Inhaltsanalyse – von der Theoriebildung und Hypothesenaufstellung bis hin zur Datenauswertung, Interpretation und methodischen Diskussion – detailliert erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Inhaltsanalyse, Horse-Race-Journalismus, empirischer Forschungsprozess, Wahlkampfberichterstattung, Operationalisierung und kommunikationswissenschaftliche Methodik.

Warum wurde das "Horse-Racing"-Phänomen als Fallbeispiel gewählt?

Es eignet sich aufgrund der klaren Fragestellung und der vorliegenden empirischen Daten hervorragend, um die Schritte einer Inhaltsanalyse (wie Kategorienbildung und Skalierung) anschaulich zu demonstrieren.

Wie bewertet der Autor die Validität der Beispielstudie?

Die Validität wird als gegeben betrachtet, da durch die gezielte Auswahl von Artikeln mit Wahlbezug in Qualitätsmedien sichergestellt wurde, dass das untersuchte Phänomen tatsächlich erfasst werden konnte.

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Details

Title
Mediales Horse-Racing im Wahlkampf. Darstellung der Vorgehensweise einer quantitativen Inhaltsanalyse anhand einer Beispielsstudie
College
University of Bamberg  (Kommunikationswissenschaft)
Course
Methoden der Kommunikationswissenschaft
Grade
1,0
Author
Lukas Metzler (Author)
Publication Year
2015
Pages
20
Catalog Number
V318423
ISBN (eBook)
9783668180352
ISBN (Book)
9783668180369
Language
German
Tags
Inhaltsanalyse Kommunikationswissenschaft quantitative Inhaltsanalyse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lukas Metzler (Author), 2015, Mediales Horse-Racing im Wahlkampf. Darstellung der Vorgehensweise einer quantitativen Inhaltsanalyse anhand einer Beispielsstudie, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/318423
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