Der Kalte Krieg hat die Welt nach dem Zweiten Weltkrieg mehr als 40 Jahre lang in Angst und Schrecken gehalten. In dieser Zeit wurden zahlreiche Provokationen ausgestoßen, die Rüstungsanstrengungen verstärkt, Kriege in weit entfernten Ländern geführt und die Bevölkerung dabei (beinahe) völlig vernachlässigt.
Die folgende Arbeit befasst sich mit der Entstehung des Kalten Krieges, den wichtigen Ereignissen und Begebenheiten sowie mit einer abschließenden Analyse der geschichtswissenschaftlichen Meinungen und Ansichten über den sogenannten Ost-West-Konflikt. Diese Arbeit entstand im Zuge des Geschichte Leistungskurses eines Gymnasiums und enthält Links zu einigen Fotos und zahlreichen Karikaturen über den Kalten Krieg, welche die gesammelten Informationen unterstützen und ein besseres Verständnis der Materie fördern.
Inhaltsverzeichnis (Table of Contents)
- Vorwort
- 1. Phase des Kalten Krieges: Entstehung des Konfliktes (1944 – 1949)
- Situation nach Kriegsende
- Potsdamer Konferenz (17. Juli – 2. August 1945)
- UN Charta (24. Oktober 1945)
- Bizone (1. Januar 1947)
- Truman Doktrin (12. März 1947)
- Marshallplan (5. Juni 1947)
- Kominform (September 1947)
Zielsetzung und Themenschwerpunkte (Objectives and Key Themes)
Diese Arbeit analysiert die Entstehung des Kalten Krieges, beleuchtet wichtige Ereignisse und Begebenheiten und untersucht unterschiedliche geschichtswissenschaftliche Ansichten zum Ost-West-Konflikt. Sie zeigt die Auswirkungen des Kalten Krieges auf verschiedene Lebensbereiche und die Reaktionen darauf auf.
- Die Entstehung des Kalten Krieges aus unterschiedlichen Ideologien und Zielvorstellungen von USA und UdSSR
- Die Entwicklung des Konflikts von 1944 bis 1949
- Die Rolle von Ereignissen wie der Jalta-Konferenz, der Truman-Doktrin und dem Marshallplan
- Die Auswirkungen des Kalten Krieges auf die Weltpolitik und die Teilung der Welt in zwei Machtblöcke
- Die Reaktion der UdSSR auf die Truman-Doktrin und den Marshallplan
Zusammenfassung der Kapitel (Chapter Summaries)
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Kalten Krieg als prägende Periode der Nachkriegszeit einordnet und den Fokus der Arbeit erläutert. Es werden die zentralen Ereignisse und Begebenheiten im Zusammenhang mit dem Kalten Krieg, wie die Atlantik Charta, die Jalta-Konferenz und die Potsdamer Konferenz, beleuchtet. Die Analyse betrachtet die unterschiedlichen Interessen und Ziele von USA und UdSSR nach dem Zweiten Weltkrieg und untersucht die Entstehung des Konflikts. Besondere Aufmerksamkeit wird der Entwicklung des Konflikts in der ersten Phase, 1944 bis 1949, gewidmet, wobei die Truman-Doktrin und der Marshallplan als Wendepunkte im Kalten Krieg hervorgehoben werden. Die Arbeit beleuchtet auch die Reaktionen der UdSSR auf die US-amerikanische Politik und die Gründung der Kominform als Reaktion auf den Marshallplan.
Schlüsselwörter (Keywords)
Die Arbeit befasst sich mit zentralen Themen des Kalten Krieges wie dem Ost-West-Konflikt, der Entstehung des Konflikts aus unterschiedlichen Ideologien und Zielvorstellungen von USA und UdSSR, der Rolle von Ereignissen wie der Jalta-Konferenz, der Truman-Doktrin und dem Marshallplan, den Auswirkungen des Kalten Krieges auf die Weltpolitik und die Teilung der Welt in zwei Machtblöcke, der Reaktion der UdSSR auf die US-amerikanische Politik und der Gründung der Kominform als Reaktion auf den Marshallplan. Weitere wichtige Begriffe sind „Containment-Politik“, „Volksdemokratien“, „Sicherheitsgürtel“ und „Blockfreie Staaten“.
Häufig gestellte Fragen
Wann begann die Entstehungsphase des Kalten Krieges?
Die erste Phase der Entstehung wird auf den Zeitraum zwischen 1944 und 1949 datiert, beginnend mit den strategischen Konferenzen gegen Ende des Zweiten Weltkriegs.
Was war der Kern der Truman-Doktrin?
Die Truman-Doktrin von 1947 legte den Grundstein für die US-amerikanische „Containment-Politik“, um die Ausbreitung des sowjetischen Kommunismus weltweit einzudämmen.
Welche Bedeutung hatte der Marshallplan?
Der Marshallplan war ein massives Wirtschaftshilfeprogramm der USA für das kriegszerstörte Europa, das auch dazu diente, westliche Demokratien gegen sowjetischen Einfluss zu stärken.
Wie reagierte die UdSSR auf die westliche Politik?
Die Sowjetunion lehnte den Marshallplan ab und gründete das Kominform (September 1947), um die kommunistischen Parteien in Europa enger an Moskau zu binden.
Was wurde auf der Potsdamer Konferenz beschlossen?
Dort wurden die Grundlagen für die Besatzungspolitik in Deutschland festgelegt, wobei bereits erste tiefe Risse zwischen den westlichen Alliierten und der Sowjetunion sichtbar wurden.
- Arbeit zitieren
- Mike G. (Autor:in), 2016, Die Welt im Schatten des Ost-West Konfliktes. Die Ereignisse und Geschehnisse des Kalten Krieges, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/318089