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Würfelspiel "Mäxchen". Ein didaktisches Konzept für den Stochastik-Unterricht

Titel: Würfelspiel "Mäxchen". Ein didaktisches Konzept für den Stochastik-Unterricht

Seminararbeit , 2016 , 27 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Dipl. Ing. Jonas Stecher (Autor:in)

Didaktik - Mathematik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Schulunterricht kann die Wahrscheinlichkeitstheorie besonders gut anhand von Spielen verständlich gemacht werden. So sind beispielsweise Würfelspiele generell weit verbreitet und damit das Zufallsexperiment des Würfelns bekannt. In dieser Arbeit werden verschiedene wahrscheinlichkeitstheoretische Sachverhalte nach dem exemplarischen Prinzip am Würfelspiel "Mäxchen" behandelt, welches hierfür eine einzigartige Möglickeit bietet.
Diese Arbeit zeigt eine Möglichkeit, wahrscheinlichkeitstheoretische Begriffe in der Schule sukzessive anhand eines konkreten Beispiels einzuführen (Exemplarisches Prinzip). Dabei wird das Würfelspiel erst vorgestellt und dann werden Fragestellungen dazu formuliert. Während versucht wird, diese Fragestellungen zu lösen, werden die dafür notwendigen Begriffe eingeführt und das theoretische Wissen dafür erarbeitet. Besonders die Begriffe "Zufallsvariable" und "Verteilungsfunktion" lassen sich an diesem Beispiel besonders gut erklären und veranschaulichen.
Annhand einer beispielhaften Stundenplanung und eines Praxisberichts kann das Konzept für Lehprersonen zur konkreten Stundenplanung herangezogen werden.

"Die vorliegende Seminararbeit übertrifft die Erwartungen an eine solche Arbeit bei weitem und kann als Musterbeispiel für gelungene Integration von Fachinhalten, Fachdidaktik und Praxis angesehen werden!" (Feedback des LV-Leiters)

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung / Expose

1.1 Das Würfelspiel „Mäxchen“

1.2 Fragestellungen

2 Einführung der Begriffe in der Schule

2.1 Zufallsexperiment

2.2 Wahrscheinlichkeitsraum

2.3 Zufallsvariable

2.4 Eigenschaften nominal, ordinal und reell

2.5 Verteilungsfunktion

2.6 Quantile

3 Didaktisches Konzept

3.1 Lehrplanbezug

3.2 Didaktische Prinzipien und fundamentale Ideen

3.3 Zugang

3.4 Voraussetzungen

3.5 Lernziele

4 Sampling

4.1 Frequentistische Interpretation der Wahrscheinlichkeit

4.2 Relative Häufigkeit und Barplot

4.3 Empirische Verteilungsfunktion

4.4 Median

5 Erfahrungsbericht zur Realisierung in der Praxis

5.1 Rahmenbedingungen

5.2 Stundenplanung

5.3 Reflexion der Unterrichtseinheit

5.4 Feedback des Betreuungslehrers

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, wahrscheinlichkeitstheoretische Begriffe wie Zufallsexperimente, Zufallsvariablen und Verteilungsfunktionen schülerorientiert und anschaulich anhand des Würfelspiels „Mäxchen“ einzuführen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht dabei, ab welchem angesagten Wurfwert es strategisch sinnvoll ist, dem Vorgänger zu glauben oder ein Anzweifeln in Erwägung zu ziehen, um das Risiko zu minimieren.

  • Modellierung komplexer stochastischer Sachverhalte durch ein exemplarisches Spiel.
  • Einsatz der Frequentistischen Interpretation und des Samplings zur Veranschaulichung von Wahrscheinlichkeiten.
  • Anwendung des funktionalen Denkens im Kontext diskreter Zufallsvariablen.
  • Integration fachdidaktischer Prinzipien wie des "Conceptual Change" zur Korrektur von Schülervorstellungen.
  • Praktische Erprobung und Reflexion des Konzepts im Unterrichtsalltag.

Auszug aus dem Buch

1.1 Das Würfelspiel „Mäxchen“

Das Spiel „Mäxchen“ ist ein Würfelspiel, bei dem mit zwei Würfeln gewürfelt wird. Das Spiel ist auch unter den Namen „Lügen“, „Mexiko“ und „Einundzwanzig“ bekannt. [6]

Die Spielregeln: Bei dem Spiel, das gerne auch als „Trinkspiel“ gespielt wird, können beliebig viele Spieler teilnehmen. Gespielt wird im Uhrzeigersinn. Es wird mit einem Würfelbecher, einem Untersetzer und zwei Würfeln verdeckt gewürfelt. Der stets zweistellige Wurfwert wird ermittelt, indem die größere Augenzahl der beiden Würfel als Zehnerstelle und die kleinere als Einerstelle gesetzt wird. Die Reihung der Würfelwerte erfolgt folgendermaßen: 31, 32, 41, 42, 43, 51, 52, 53, 54, 61, 62, 63, 64, 65, 11 , 22, 33, 44, 55, 66, 21. Ein Ergebnis mit zwei gleichen Augenzahlen wird „Pasch“ genannt. Das beste Ergebnis, die 21 wird „Mäxchen“ genannt. Der Würfelnde muss „versuchen“ ein höherwertiges Ergebnis zu würfeln als sein Vorgänger. Er kann dann den Becher ankippen um den Wurf zu sehen. Dann muss er den Wurf verdeckt an den nächsten Spieler weitergeben. Dabei muss er den Mindestwert des Wurfes ansagen. Da das Ergebnis des Vorgängers überboten werden muss, muss der Würfelnde notfalls lügen. Der nächstfolgende Spieler hat nun folgende Wahl: Er glaubt dem Vorgänger: Er würfelt ohne das Ergebnis gesehen zu haben. Er muss dabei wiederum den Vorgänger überbieten, also ein besseres Ergebnis erzielen bzw. lügen. Er zweifelt das Ergebnis an, bezichtigt den Vorgänger also der Lüge. Dann darf er den Becher anheben um das Ergebnis aufzudecken. Ist das Ergebnis besser oder gleich dem angesagten Wert, dann wird er bestraft. Ist das Ergebnis aber geringer als der angesagte Wert, dann wird der Vorgänger, also der Lügner „bestraft“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung / Expose: Hinführung zum Thema und Erläuterung der Regeln des Würfelspiels „Mäxchen“ sowie Darstellung der zentralen Fragestellungen.

2 Einführung der Begriffe in der Schule: Mathematische Modellierung des Spiels unter Einführung von Begriffen wie Zufallsexperiment, Wahrscheinlichkeitsraum und diskreter Zufallsvariable.

3 Didaktisches Konzept: Darstellung der didaktischen Herleitung mittels konstruktivistischer Lerntheorien und des funktionalen Denkens im Lehrplan.

4 Sampling: Erläuterung der frequentistischen Interpretation der Wahrscheinlichkeit durch Simulationen mit der Programmiersprache R.

5 Erfahrungsbericht zur Realisierung in der Praxis: Reflexion über die praktische Durchführung der Unterrichtseinheit inklusive Stundenplanung und Feedback des Betreuungslehrers.

6 Anhang: Bereitstellung des R-Codes, der zur Generierung der Samplings und Visualisierungen verwendet wurde.

Schlüsselwörter

Stochastik, Würfelspiel, Mäxchen, Zufallsexperiment, Wahrscheinlichkeit, Zufallsvariable, Verteilungsfunktion, Quantil, Didaktik, Conceptual Change, Sampling, Frequentistische Interpretation, Mathematikunterricht, Modellierung, Spieltheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit?

Die Arbeit behandelt ein didaktisches Konzept für den Stochastik-Unterricht, bei dem das Würfelspiel „Mäxchen“ als exemplarisches Beispiel dient, um zentrale wahrscheinlichkeitstheoretische Begriffe zu erarbeiten.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Modellierung von Zufallsexperimenten, dem Verständnis von diskreten Zufallsvariablen, der Verteilungsfunktion sowie der frequentistischen Interpretation von Wahrscheinlichkeiten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, durch die Analyse des Spiels Wahrscheinlichkeitsmodelle zu entwickeln, um die Frage zu beantworten: Ab welchem Ergebnis ist es nicht mehr sinnvoll, dem Vorgänger zu glauben und neu zu würfeln?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird die exemplarische Methode nach Wagenschein sowie ein moderat konstruktivistischer Ansatz (Conceptual Change) verwendet, kombiniert mit computergestützten Simulationen in R.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die mathematische Definition des Zufallsexperiments, die didaktische Einordnung und die praktische Überprüfung der theoretischen Werte durch Sampling-Verfahren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Stochastik, Zufallsvariable, Verteilungsfunktion, Didaktik, Sampling und Wahrscheinlichkeit.

Wie trägt die Theorie des "Conceptual Change" zum Lernprozess bei?

Sie dient dazu, festgefahrene intuitive Vorstellungen der Schüler durch bewusste Irritationen (wie den Vergleich von subjektiver Schätzung mit theoretischer Berechnung) zu hinterfragen und zu erweitern.

Warum wird für das Sampling das Programm R verwendet?

R ermöglicht die Durchführung von Simulationen mit großer Wiederholungszahl, um die Konvergenz der relativen Häufigkeiten gegen die theoretischen Wahrscheinlichkeiten anschaulich zu machen.

Welche Schwierigkeiten ergaben sich bei der Umsetzung in der Praxis?

Es zeigte sich, dass Schüler häufig Schwierigkeiten haben, theoretische Sachverhalte selbstständig zu erarbeiten, weshalb ein Lehrer-Schüler-Gespräch als ergänzende Methode gewählt wurde.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Würfelspiel "Mäxchen". Ein didaktisches Konzept für den Stochastik-Unterricht
Hochschule
Leopold-Franzens-Universität Innsbruck  (Institut für Mathematik)
Veranstaltung
Seminar Stochastik für Lehramtsstudierende
Note
1,0
Autor
Dipl. Ing. Jonas Stecher (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
27
Katalognummer
V317884
ISBN (eBook)
9783668173606
ISBN (Buch)
9783668173613
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Stochastik Mäxchen Paschen Einundzwanzig Stochastikunterricht Mathematikdidaktik Wahrscheinlichkeit Wahrscheinlichkeitsraum Zufallsexperiment Zufallsvariable Verteilungsfunktion Quantile Sampling R-Studio Würfelspiel diskrete Zufallsvariable diskrete Verteilung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dipl. Ing. Jonas Stecher (Autor:in), 2016, Würfelspiel "Mäxchen". Ein didaktisches Konzept für den Stochastik-Unterricht, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/317884
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Leseprobe aus  27  Seiten
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