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Die Zwei-Säulen-Strategie der Europäischen Zentralbank. Theorie, Aufbau, Begründung und Kritik

Titel: Die Zwei-Säulen-Strategie der Europäischen Zentralbank. Theorie, Aufbau, Begründung und Kritik

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2016 , 19 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Matthias Rutkowski (Autor:in)

VWL - Geldtheorie, Geldpolitik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit ist es, dem Leser allgemeine Grundkenntnisse über die Zwei-Säulen-Strategie zu vermitteln und Gründe zu liefern, weshalb die Europäische Zentralbank (EZB) bei ihrer Geldpolitik die Zwei-Säulen-Strategie verfolgt.

Für ihre Geldpolitik nutzt die EZB die Zwei-Säulen-Strategie, die mittels zweier verschieden ausgerichteter Analyse-Säulen Informationen mithilfe statistischer Filterverfahren sammelt, bewertet und in die geldpolitischen Entscheidungen einfließen lässt. Genau hier entsteht die Motivation dieser Arbeit, die Zwei-Säulen-Strategie der EZB genauer darzustellen. Damit verbunden sind Fragen nach der ökonomischen Begründung, der Kritik und danach, welche Alternativstrategien es gibt.

In der vorliegenden Arbeit werden allgemeine Grundlagen für das Verständnis zur Zwei-Säulen-Strategie dargestellt: zum einen das Ziel der europäischen Geldpolitik und zum anderen der Transmissionsmechanismus. Anschließend folgt eine detaillierte Darstellung der Zwei-Säulen-Strategie. Mögliche Alternativen werden aufgezeigt, außerdem wird die ökonomische Begründung für die Zwei-Säulen-Strategie dargestellt. Daran schließt sich die Kritik an der Zwei-Säulen-Strategie an. Um die Arbeit abzuschließen, werden die Ergebnisse der Arbeit kurz zusammengefasst und die Arbeit mit einem persönlichen Fazit beendet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen der geldpolitischen Strategie der EZB

2.1 Oberstes Ziel - Preisstabilität

2.2 Der Transmissionsmechanismus der Geldpolitik

3. Die Zwei-Säulen-Strategie

3.1 Die erste Säule: wirtschaftliche Analyse

3.2 Die zweite Säule: monetäre Analyse

4. Mögliche Alternativen zur Zwei-Säulen-Strategie

5. Ökonomische Begründung der Zwei-Säulen-Strategie

6. Kritik an der Zwei-Säulen-Strategie

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Zwei-Säulen-Strategie der Europäischen Zentralbank (EZB) zu erläutern und die Gründe für ihre Anwendung zu analysieren. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie diese Strategie zur Gewährleistung der Preisstabilität beiträgt und welche Vor- sowie Nachteile sie gegenüber alternativen geldpolitischen Konzepten aufweist.

  • Grundlagen der europäischen Geldpolitik und Preisstabilität
  • Funktionsweise des Transmissionsmechanismus der Geldpolitik
  • Detaillierte Analyse der Zwei-Säulen-Strategie (wirtschaftliche und monetäre Analyse)
  • Vergleichende Bewertung alternativer Strategien wie Inflation Targeting und Geldmengensteuerung
  • Kritische Reflexion der Transparenz und Gewichtung innerhalb der EZB-Strategie

Auszug aus dem Buch

3. Die Zwei-Säulen-Strategie

Das empirische Wissen über die Funktion des Transmissionsmechanismus kombiniert die EZB in ihrer geldpolitischen Strategie mit ihren eignen fünf Merkmalen einer erfolgreichen Geldpolitik. Zunächst muss es einen funktionierenden Transmissionsmechanismus geben, da dies für die Transmission der Leitzinsen über den Zinskanal ein elementarer Bestandteil ist (vgl. ebd. S.67-68). An zweiter Stelle steht die Ausrichtung der Geldpolitik. Diese soll aus Sicht der EZB zukunftsorientiert und präventiv sein, weil sich die geldpolitischen Entscheidungen aufgrund der Zeit- und Wirkungsverzögerungen im Transmissionsmechanismus erst Monate oder Jahre später auf das Preisniveau auswirken (vgl. ebd. S.68).

Drittes Merkmal ist eine mittelfristige Ausrichtung der Geldpolitik, da zusätzlich zu den Wirkungs- und Zeitverzögerungen auch Unsicherheiten über die Wirkung geldpolitischer Impulse sowie exogene Einflüsse und Preisschocks den Transmissionsmechanismus beeinflussen können (vgl. ebd. S.68). Diese Unsicherheiten und Preisschocks können nicht kurzfristig ausgeglichen werden, da sie sonst zu verhältnismäßig vielen Interventionen durch die Zentralbank verleiten und in übertriebenem Aktivismus enden (vgl. ebd. S.68). Ziel der mittelfristigen Ausrichtung ist daher, dem Aktivismus und übermäßig langen Wirkungs- und Zeitverzögerungen vorzubeugen, um damit flexibel zu bleiben (vgl. ebd. S.68-69).

Viertens ist eine feste Verankerung der Inflationserwartungen wichtig, um die Geldpolitik effektiver zu machen und die eigene Glaubwürdigkeit zu erhöhen, da eine feste Inflationsverankerung in Zeiten von Unsicherheiten als eine Art automatischer Stabilisator auf die Erwartungen der Wirtschaftsteilnehmer einwirkt (vgl. ebd. S.68). Zuletzt muss eine Zentralbank bezüglich der Unsicherheiten alle zur Verfügung stehenden Marktinformationen berücksichtigen, um alle Einflussfaktoren der Wirtschaftsentwicklung erkennen, bewerten und darauf reagieren zu können (vgl. ebd. S.68). Daher muss eine Zentralbank in ihrer Informationsgewinnung und -bewertung breit fundiert sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema ein, definiert die Rolle der EZB und legt die Motivation sowie den strukturellen Aufbau der Arbeit dar.

2. Grundlagen der geldpolitischen Strategie der EZB: Dieses Kapitel erläutert das primäre Mandat der EZB zur Preisstabilität und beschreibt, wie geldpolitische Entscheidungen über den Transmissionsmechanismus die Wirtschaft beeinflussen.

3. Die Zwei-Säulen-Strategie: Hier wird das Kernkonzept der EZB detailliert vorgestellt, bestehend aus der kurzfristigen wirtschaftlichen und der langfristigen monetären Analyse.

4. Mögliche Alternativen zur Zwei-Säulen-Strategie: Es werden alternative Konzepte wie die direkte Inflationssteuerung, Geldmengensteuerung und Wechselkurssteuerung gegenübergestellt.

5. Ökonomische Begründung der Zwei-Säulen-Strategie: Das Kapitel begründet, warum die EZB die Zwei-Säulen-Strategie bevorzugt und die genannten Alternativen für den Euroraum als weniger geeignet ansieht.

6. Kritik an der Zwei-Säulen-Strategie: Die Kritikpunkte konzentrieren sich auf die Gewichtung der beiden Säulen, mangelnde Transparenz und die Schwierigkeit der Geldmengenabgrenzung.

7. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Strategie aus Sicht des Autors positiv, sieht jedoch Verbesserungspotenzial bei der Transparenz der Entscheidungsfindung.

Schlüsselwörter

Europäische Zentralbank, EZB, Zwei-Säulen-Strategie, Preisstabilität, Transmissionsmechanismus, wirtschaftliche Analyse, monetäre Analyse, Inflation, Geldpolitik, M3-Geldmenge, Zinskanal, Inflationserwartungen, Geldmengenziel, Euro-Währungsgebiet, Geldtheorie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der geldpolitischen Strategie der Europäischen Zentralbank, insbesondere mit der sogenannten Zwei-Säulen-Strategie, und deren Anwendung zur Sicherung der Preisstabilität.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind der Transmissionsmechanismus der Geldpolitik, die Struktur der wirtschaftlichen und monetären Analyse, der Vergleich mit alternativen Strategien sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der aktuellen Ausgestaltung der Strategie.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für die Motivation der EZB zu vermitteln, die Zwei-Säulen-Strategie zu verfolgen, und zu prüfen, inwieweit diese Strategie ökonomisch begründet ist und welche Kritikpunkte sie aufwirft.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse und Literaturarbeit, um die Strategie der EZB anhand wissenschaftlicher Geldtheorie und empirischer Erkenntnisse zu evaluieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen der Geldpolitik, die spezifische Ausgestaltung der beiden Analyse-Säulen, alternative geldpolitische Ansätze sowie die ökonomische Argumentation für die gewählte Strategie detailliert dargestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Preisstabilität, EZB, Zwei-Säulen-Strategie, monetäre Analyse, wirtschaftliche Analyse und der Transmissionsmechanismus.

Warum spielt die mittelfristige Ausrichtung für die EZB eine so große Rolle?

Da geldpolitische Maßnahmen erst mit zeitlichen Verzögerungen auf das Preisniveau wirken, ermöglicht die mittelfristige Ausrichtung der EZB die notwendige Flexibilität, um auf exogene Schocks und Volatilitäten reagieren zu können.

Welche Rolle spielt der M3-Geldmengenbegriff in der Strategie?

Der M3-Geldmengenbegriff gilt als der objektivste Indikator für langfristige Inflationstrends und ist daher zentraler Bestandteil der monetären Analyse, da ein stabiler Zusammenhang zwischen M3-Wachstum und Inflation unterstellt wird.

Welcher Hauptkritikpunkt wird an der Zwei-Säulen-Strategie geäußert?

Ein wesentlicher Kritikpunkt ist die mangelnde Transparenz bezüglich der Gewichtung der beiden Säulen bei konkreten Zinsentscheidungen, was zu Unsicherheiten bei den Marktteilnehmern führen kann.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Zwei-Säulen-Strategie der Europäischen Zentralbank. Theorie, Aufbau, Begründung und Kritik
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum  (Fakultät für Sozialwissenschaften)
Veranstaltung
Europäische Geldpolitik
Note
1,3
Autor
Matthias Rutkowski (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
19
Katalognummer
V317456
ISBN (eBook)
9783668168787
ISBN (Buch)
9783668168794
Sprache
Deutsch
Schlagworte
VWL Geld Theorie Sozialwissenschaft Sozialwissenschaften Europa Europäische Union EU EZB Strategie Geldtheorie Geldpolitik Neoklassik Analyse Monetäre Analyse Wirtschaftliche Analyse Dragi Zins Zinskanal Transmission Transmissionsmechanismus Transmissionskanal Säulen Zentralbank Leitzins Europäische Zentralbank
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Matthias Rutkowski (Autor:in), 2016, Die Zwei-Säulen-Strategie der Europäischen Zentralbank. Theorie, Aufbau, Begründung und Kritik, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/317456
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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