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Sigmund Freud und Wilhelm Jensen. Übersetzung des Briefwechsels aus dem Jahr 1907

Translation of the Correspondence from 1907

Titel: Sigmund Freud und Wilhelm Jensen. Übersetzung des Briefwechsels aus dem Jahr 1907

Studienarbeit , 2016 , 13 Seiten

Autor:in: Hartmut Heyck (Autor:in)

Dolmetschen / Übersetzen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Jahr 1907 veröffentlichte Sigmund Freud „Der Wahn und die Träume in W. Jensens 'Gradiva'“ in Heft 1 der „Schriften zur angewandten Seelenkunde“ und sandte ein Exemplar des Heftes an Wilhelm Jensen. Durch Jensens freundliche Antwort ermutigt, schrieb Freud drei Briefe an den Dichter, der sie prompt beantwortete.

Jensens Briefe wurden 1929 in „Die psycho-analytische Bewegung“ abgedruckt; Freuds Briefe galten bis vor wenigen Jahren als verschollen, befinden sich jetzt in der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek, Kiel. Die komplette Jensen-Freud Korrespondenz folgt hier.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Sigmund FREUD – Wilhelm JENSEN BRIEFWECHSEL/CORRESPONDENCE 1907

Zielsetzung und Themen der Korrespondenz

Diese Dokumentation versammelt den schriftlichen Austausch zwischen Sigmund Freud und dem Dichter Wilhelm Jensen aus dem Jahr 1907. Der Fokus liegt dabei auf der psychoanalytischen Untersuchung von Jensens Erzählung "Gradiva" durch Freud und dem anschließenden Dialog über die psychologischen Hintergründe, die Entstehung dichterischer Motive sowie die biographischen Inspirationsquellen des Autors.

  • Psychoanalytische Interpretation der Erzählung "Gradiva" durch Sigmund Freud.
  • Diskurs über das Verhältnis von dichterischer Intuition und unbewussten psychischen Vorgängen.
  • Biographische Aufarbeitung der Entstehungsmotive von Jensens literarischen Werken.
  • Die Rolle von Kindheitserinnerungen und persönlichen Erlebnissen in der literarischen Produktion.
  • Die Korrespondenz als historisches Zeugnis für die frühe Rezeption der Psychoanalyse in literarischen Kreisen.

Auszug aus dem Briefwechsel

Prien am Chiemsee, den 13. Mai 1907

Hochgeehrter Herr!

Ihre mir eben über München hierher in mein Landhaus zugegangene und sogleich gelesene wissenschaftliche Behandlung und Anerkennung meiner „Gradiva” hat mich selbstverständlich aufs höchste interessiert und erfreut, so daß ich Ihnen freundlichsten Dank für die Übersendung ausspreche. Allerdings hatte die kleine Erzählung sich nicht „träumen” lassen, vom psychiatrischen Standpunkt aus beurteilt und gewürdigt zu werden, und hie und da legen Sie ihr in der Tat einiges unter, was der Verfasser wenigstens bewußt nicht im Sinne getragen hat. Aber im Ganzen, allem Hauptsächlichen, kann ich rückhaltlos beistimmen, daß Ihre Schrift den Absichten des Büchleins völlig auf den Grund gegangen und gerecht geworden ist. Am ratsamsten dürfte es wohl sein, die Schilderung der psychischen Vorgänge und der aus ihnen entspringenden Handlungen dichterischer Intuition zuzumessen, wenn auch mein ursprüngliches medizinisches Studium etwas mit Anteil daran gehabt haben mag.

Zusammenfassung der Inhalte

Briefwechsel 1907: Die Korrespondenz dokumentiert den intellektuellen Austausch zwischen Freud und Jensen, in dem Jensen Freuds psychoanalytische Deutung seiner Erzählung "Gradiva" kommentiert und Fragen nach den unbewussten Quellen seiner literarischen Inspiration beantwortet.

Schlüsselwörter

Sigmund Freud, Wilhelm Jensen, Gradiva, Psychoanalyse, Briefwechsel, Literaturwissenschaft, Dichter, psychische Vorgänge, Traumanalyse, unbewusste Motive, literarische Inspiration, Korrespondenz, 1907, Erzählung, Psychiatrie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Dokumentation grundsätzlich?

Die Arbeit enthält den originalen deutsch-englischen Schriftverkehr zwischen dem Psychoanalytiker Sigmund Freud und dem Schriftsteller Wilhelm Jensen aus dem Jahr 1907.

Was sind die zentralen Themenfelder der Korrespondenz?

Im Zentrum steht die wissenschaftliche Analyse von Jensens Werk "Gradiva" durch Freud sowie die Diskussion über die Entstehung literarischer Stoffe aus dem Unbewussten.

Was ist das primäre Ziel des Austauschs?

Freud möchte durch den direkten Kontakt mit dem Autor verstehen, wie psychologische Prozesse und persönliche Erfahrungen des Dichters die Struktur seiner Erzählungen beeinflusst haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird hier erkennbar?

Es handelt sich um die Anwendung der frühen psychoanalytischen Methode auf literarische Texte, um Analogien zwischen künstlerischer Intuition und seelischen Mechanismen wie Verdrängung aufzudecken.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Briefe, in denen Freud gezielte Fragen zu Motiven, Vorbildern und biographischen Details stellt, und Jensens ausführliche, teils erläuternde Antworten darauf.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Gradiva, Psychoanalyse, literarische Produktion, Unbewusstes, Traumanalyse und die Korrespondenz zwischen Freud und Jensen.

Wie reagierte Jensen auf Freuds Interpretation?

Jensen reagierte sehr positiv, zeigte sich überrascht über die psychiatrische Deutung, stimmte jedoch in den wesentlichen Punkten mit Freuds Analyse seiner Erzählabsichten überein.

Welche biographischen Aspekte wurden thematisiert?

Freud erfragte spezifische Inspirationen, wie die Bedeutung einer Kindheitsfreundin oder den Einfluss von "Jugendträumen" auf Jensens späteres Werk.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sigmund Freud und Wilhelm Jensen. Übersetzung des Briefwechsels aus dem Jahr 1907
Untertitel
Translation of the Correspondence from 1907
Autor
Hartmut Heyck (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
13
Katalognummer
V317433
ISBN (eBook)
9783668170162
ISBN (Buch)
9783668170179
Sprache
Deutsch
Schlagworte
sigmund freud wilhelm jensen übersetzung briefwechsels jahr translation correspondence
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Hartmut Heyck (Autor:in), 2016, Sigmund Freud und Wilhelm Jensen. Übersetzung des Briefwechsels aus dem Jahr 1907, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/317433
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  13  Seiten
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