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Informatik als Präsenzunterricht oder ergänzt durch eine Blended Learning-Einheit? Evaluation eines Konzepts für die Vermittlung von HTML5/CSS3-Grundlagen

Title: Informatik als Präsenzunterricht oder ergänzt durch eine Blended Learning-Einheit? Evaluation eines Konzepts für die Vermittlung von HTML5/CSS3-Grundlagen

Term Paper (Advanced seminar) , 2012 , 20 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Andrea Gürtler (Author)

Pedagogy - Media Pedagogy

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Summary Excerpt Details

Im Folgenden soll evaluiert werden, welche der beiden nachfolgend vorgestellten Formen des Informatikunterrichts erfolgversprechender ist. Verglichen wird hier die Variante reinen Präsenzunterrichts mit der Alternative, den Unterricht durch eine Blended Learning-Einheit, die von den Schülern selbständig erarbeitet wird, zu ergänzen.

An einer privaten höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe stehen für die erste Klasse des Aufbaulehrgangs (Schulstufe 12) zwei verschiedene Varianten für den Informatikunterricht zur Wahl. Zur Diskussion steht, das Fach Informatik entweder wie bisher mit vier Wochenstunden im reinen Präsenzunterricht zu lehren oder den Präsenzunterricht auf drei Stunden zu reduzieren und mit einer computerbasierten Komponente zu ergänzen. Letzteres würde die Einführung einer Blended Learning-Variante im Unterricht implizieren. Die in dieser Hausarbeit beschriebene Evaluation der Probeeinheit „HTML5/CSS3 Grundlagen“ soll als Basis für diese Entscheidung fungieren.

Das Fach MultiMedia soll im ersten Jahr im Blended-Learning geführt werden, wobei Übungen sowie vertiefende Inhalte den Schülern zur selbstständigen Bearbeitung überantwortet werden sollen. Der Unterricht im Blended Learning soll allerdings zunächst an einer ausgewählten Einheit getestet werden. Dies wird die Einheit HTML 5 / CSS 3 sein.

Grundsätzlich wird die Erarbeitung der grundlegenden Inhalte im Präsenzunterricht erfolgen, die Übungsphase soll dann selbstständig erfolgen. Außerdem sollen vertiefende Teilbereiche ebenfalls von den Schülern selbstständig erarbeitet werden, wobei nicht alle diese Teilbereiche verpflichtend sein werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. EVALUATIONSANLASS

3. AUFBAU DER LERNEINHEIT

3. EVALUATIONSZIEL

4. PRAKTISCHE DURCHFÜHRUNG

4.1 RAHMENBEDINGUNGEN

4.2 HYPOTHESE 1

4.2.1 ÜBERBLICK

4.2.2 OPERATIONALISIERUNG

4.2.3 AUSWERTUNG

4.3 HYPOTHESE 2

4.3.1 ÜBERBLICK

4.3.2 OPERATIONALISIERUNG

4.3.3 AUSWERTUNG

4.4 HYPOTHESE 3

4.4.1 ÜBERBLICK

4.4.2 OPERATIONALISIERUNG

4.4.3 AUSWERTUNG

5. SCHLUSSFOLGERUNGEN

6. ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob eine Reduktion des Präsenzunterrichts im Fach Informatik durch die Einführung einer Blended-Learning-Komponente bei gleichbleibendem Lernerfolg und gesteigerter Lernmotivation bzw. Selbstständigkeit realisierbar ist. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Wirksamkeit dieses spezifischen Lehr-Lern-Settings im Vergleich zum traditionellen Präsenzunterricht.

  • Vergleich von Blended-Learning und reinem Präsenzunterricht
  • Evaluierung von Lernerfolg anhand von Testergebnissen
  • Analyse der Lernmotivation nach dem ARCS-Modell
  • Messung des selbstständigen Lernverhaltens
  • Quasiexperimentelles Studiendesign im schulischen Kontext

Auszug aus dem Buch

4.2.1 Überblick

Eine klare Definition was Lernerfolg oder auch Lernqualität eigentlich ist, steht in der Literatur noch aus. Preußler (2011) spricht von einem Konstrukt, das mehrdimensional ist und nicht so einfach standardisier und messbar ist. Sie schlägt vor dieses Konstrukt möglichst aufzuschlüsseln. Schedler und Stäger (1992) schlagen vor die „Lernwirkung“ zu untersuchen. Sie unterteilen diese in drei verschiedene Ebenen. Bei der Ebene der Wirtschaftlichkeit geht es darum, dass Kosten Leistungsvorgaben eingehalten werden, die Ebene der Effizienz betrachtet rein das Input-Output-Verhältnis und die Ebene der Effektivität, die Erreichung von festgesetzten Zielen.

Nicht nur in der Frage was Lernqualität eigentlich ist, sondern auch in der Frage ob und wie Medien das Lernen beeinflussen, ist sich die Literatur nicht einig. Einer großen Zahl an Studien, die einzelnen Medien eine positive Wirkung auf den Lernprozess nachsagen, steht eine ebenso große Zahl von Studien gegenüber, die dies negieren. Im Kern dieser Diskussion stehen Clark und Kozma, die hier entgegengesetzte Pole einnehmen. Clark (1994) behauptet, dass Medien das Lernen nicht beeinflussen und reine Informationsträger sind, die die Information nicht verändern. Für ihn ist es die Methode und nicht das Medium, das den Lernprozess beeinflusst. Kozma (1994) meint im Gegensatz dazu, dass Methode und Medium nicht getrennt werden können und Medien sehr wohl einen wesentlichen Einfluss auf das Lernen haben. Diese Frage ist noch nicht geklärt, die aktuelle Forschung hat sich mittlerweile allerdings eher der Frage nach der Wahl des Mediums zugewandt (Ehlers, 2011).

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einführung in die Problemstellung einer geplanten Stundenreduktion im Informatikunterricht und die daraus resultierende Notwendigkeit einer Evaluation.

2. EVALUATIONSANLASS: Darstellung der Rahmenbedingungen an der Schule und der Notwendigkeit, das Fach Informatik effizienter zu gestalten.

3. AUFBAU DER LERNEINHEIT: Beschreibung der inhaltlichen und technischen Umsetzung des Blended-Learning-Kurses auf einer Moodle-Plattform.

3. EVALUATIONSZIEL: Definition der drei Kernhypothesen bezüglich Lernerfolg, Motivation und Lernverhalten.

4. PRAKTISCHE DURCHFÜHRUNG: Erläuterung des quasiexperimentellen Forschungsdesigns, der Testverfahren und der methodischen Vorgehensweise.

4.1 RAHMENBEDINGUNGEN: Analyse der methodischen Herausforderungen und Voraussetzungen für die Durchführung der Evaluation.

4.2 HYPOTHESE 1: Theoretische Herleitung und Operationalisierung zur Messung des Lernerfolgs.

4.2.1 ÜBERBLICK: Theoretische Einbettung der Begriffe Lernerfolg und Lernqualität sowie die Debatte um Medieneffekte.

4.2.2 OPERATIONALISIERUNG: Festlegung von Tests und Punktesystemen als Maßstab für den Lernerfolg.

4.2.3 AUSWERTUNG: Beschreibung der statistischen Analyseverfahren, insbesondere des T-Tests.

4.3 HYPOTHESE 2: Untersuchung der Lernmotivation und ihrer theoretischen Grundlagen.

4.3.1 ÜBERBLICK: Einführung in Motivationsbegriffe und das ARCS-Modell.

4.3.2 OPERATIONALISIERUNG: Einsatz von Fragebögen zur Erfassung der Motivationslage.

4.3.3 AUSWERTUNG: Vorgehensweise zur statistischen Signifikanzprüfung der Motivationswerte.

4.4 HYPOTHESE 3: Analyse des selbstständigen Lernverhaltens als Zielvariable.

4.4.1 ÜBERBLICK: Theoretische Abgrenzung von Begriffen wie selbstgesteuertem und selbstständigem Lernen.

4.4.2 OPERATIONALISIERUNG: Beobachtungsmethode bei praktischen Aufgaben zur Erfassung der Selbstständigkeit.

4.4.3 AUSWERTUNG: Kriterien zur Bestätigung der Hypothese anhand von Beobachtungsdaten.

5. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Interpretation der möglichen Ergebnisse und Empfehlungen für die Schulleitung.

6. ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Darstellung des gesamten Evaluationsszenarios.

Schlüsselwörter

Blended Learning, Informatikunterricht, Evaluation, Lernerfolg, Lernmotivation, ARCS-Modell, selbstständiges Lernen, HTML5, CSS3, Bildungsforschung, Moodle, Unterrichtssequenz, Medieneffekte, Schulentwicklung, quasiexperimentelles Design.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Evaluation einer Blended-Learning-Einheit für das Fach Informatik an einer höheren Lehranstalt, um zu prüfen, ob eine Reduktion der Präsenzstunden bei gleichbleibender Qualität möglich ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Wirksamkeit von Blended-Learning, die Messung von Lernerfolg, die Steigerung der Lernmotivation und die Förderung der Lernselbstständigkeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die empirische Überprüfung, ob ein Blended-Learning-Setting (3 Stunden Präsenz + Online-Anteil) im Vergleich zu reinem Präsenzunterricht (4 Stunden) zu gleichen oder besseren Ergebnissen führt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein quasiexperimentelles Design angewendet, bei dem eine Experimentalgruppe mit einer Kontrollgruppe über einen Vortest, Tests im Kursverlauf und Beobachtungen verglichen wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Hypothesen (Lernerfolg, Motivation, Selbstständigkeit) und deren Operationalisierung sowie die geplante statistische Auswertung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Blended Learning, Evaluation, Lernerfolg, Motivation (ARCS-Modell), Selbstständigkeit, HTML5/CSS3 und Bildungsforschung.

Wie soll die Motivation der Schüler gemessen werden?

Die Motivation wird über anonyme Fragebögen erfasst, die auf einer fünfstufigen Ratingskala verschiedene Aspekte der Motivation abfragen und in einem Längsschnitt ausgewertet werden.

Was passiert, wenn sich alle drei Hypothesen als falsch erweisen?

In diesem Fall wird empfohlen, die Blended-Learning-Variante zugunsten der bewährten Form des reinen Präsenzunterrichts zu verwerfen.

Wie wird das selbstständige Lernverhalten beobachtet?

Dies erfolgt durch eine nichtteilnehmende, offene Beobachtung anhand eines Rasters, das erfasst, wie häufig Hilfe beim Lehrer gesucht wird und wie viele verschiedene Quellen die Schüler eigenständig nutzen.

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Details

Title
Informatik als Präsenzunterricht oder ergänzt durch eine Blended Learning-Einheit? Evaluation eines Konzepts für die Vermittlung von HTML5/CSS3-Grundlagen
College
University of Hagen  (Kultur und Sozialwissenschaften)
Course
Modul 4: Anwendungsbezogene Bildungsforschung
Grade
2,0
Author
Andrea Gürtler (Author)
Publication Year
2012
Pages
20
Catalog Number
V316820
ISBN (eBook)
9783668161061
ISBN (Book)
9783668161078
Language
German
Tags
Blended Learning Evaluation Lerneinheit Operationalisierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andrea Gürtler (Author), 2012, Informatik als Präsenzunterricht oder ergänzt durch eine Blended Learning-Einheit? Evaluation eines Konzepts für die Vermittlung von HTML5/CSS3-Grundlagen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/316820
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