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Wittgensteins Denken über den Zusammenhang von Lebensform, Sprachspiel und Gewissheit

Title: Wittgensteins Denken über den Zusammenhang von Lebensform, Sprachspiel und Gewissheit

Term Paper , 2007 , 15 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Nils Gantner (Author)

Philosophy - Philosophy of the 20th century

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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Hausarbeit hat zum Ziel, Wittgensteins Denken über den Zusammenhang von Lebensform, Sprachspiel und Gewissheit zu erschließen. Sie soll dabei zeigen, dass alle drei Begriffe in Relation zueinander stehen und daher zusammengedacht werden müssen.

Mit der Erschließung dieser „Trias“ wird gleichzeitig ein wichtiger Teil seiner Spätphilosophie erarbeitet. Hierbei wird sowohl auf seine Abhandlung „Über Gewißheit“ Bezug genommen als auch auf andere Texte seines Werkes, die für dieses Thema relevant sind. Der erst genannte Terminus wird im Verlauf der Arbeit in Beziehung zu den anderen beiden gesetzt, so dass ihre Korrelation offen zutage tritt. Wie eng diese ist, wird nach und nach deutlich werden. Zudem werden weitere wichtige Termini behandelt, die innerhalb dieser Thematik vorkommen, wie z.B. Weltbild, Zweifel und andere. Bevor aber auf ihre Beziehungen untereinander eingegangen wird, ist eine Rekonstruktion derselben erforderlich. In besonderen Fällen, wie im ersten, ist es nötig mehrere Begriffe zugleich zu erklären, weil ihre inhaltlichen Konzepte eng miteinander verknüpft sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

A: Einleitung

B: Wittgensteins Denken über den Zusammenhang von Lebensform, Sprachspiel und Gewissheit

1.1 Der Begriff der Lebensform und des Sprachspiels

1.2 Lebensform, Sicherheit und Weltbild

1.3 Vom Wandel des Glaubenssystems

1.4 System und Wahrheit

1.5 Das Problem der Fremdheit

1.6 Leben, Vernunft und Sprache oder Wittgenstein als Ethnologe

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die enge Korrelation der drei zentralen Begriffe Wittgensteins – Lebensform, Sprachspiel und Gewissheit – und legt dar, warum diese als untrennbare Trias seiner Spätphilosophie betrachtet werden müssen.

  • Analyse des Begriffs der Lebensform in Verbindung mit Sprachspielen.
  • Untersuchung des Zusammenhangs von Weltbild, Sicherheit und Zweifel.
  • Erörterung der Mechanismen von Glaubenswechseln und Bekehrung.
  • Reflexion über Wahrheit, Systemtheorie und das Problem der Fremdheit.
  • Diskussion des Menschen als „Tier“ im Sinne einer anthropologischen Naturgeschichte.

Auszug aus dem Buch

1.1 Der Begriff der Lebensform und des Sprachspiels

Der Begriff der Lebensform taucht zuerst in den „Philosophischen Untersuchungen“ auf und wird später erneut im Zusammenhang mit der Gewissheitsthematik aufgenommen. Was meint Wittgenstein aber mit diesem Begriff? Im erst genannten Werk erläutert er dazu, dass mit der Vorstellung einer Sprache auch die dazugehörige Lebensform vorgestellt wird (PU, § 19). Wenn man also eine bestimmte Sprache beherrscht, partizpiert man an der Lebensform einer Kultur. Hierbei wird ebenso der Begriff des Sprachspiels benutzt, der ein Schlüsselbegriff seiner Spätphilosophie ist und hervorheben soll, dass „das Sprechen der Sprache ein Teil ist einer Tätigkeit, oder einer Lebensform“ (PU, §23).

Statt nur von Sprache zu sprechen, kann man ebenfalls mit dem Terminus des Sprachspiels arbeiten. Man sollte beide jedoch nicht gleichsetzen, denn die Sprache wird von Wittgenstein nur mit Sprachspielen verglichen, worauf Sybille Krämer (2001) besonders hingewiesen hat. Sie ist kein Sprachspiel. Über diesen von ihm geschaffenen Neologismus gibt es in seinem Werk eher widersprüchlich anmutende Aussagen. Einerseits spricht er von einer primitiven Sprache als einem Sprachspiel, andererseits bezeichnet er die Sprache und die mit ihr verwobenen Tätigkeiten als Sprachspiel.

Zusammenfassung der Kapitel

A: Einleitung: Einführung in die Forschungsfrage und die methodische Herangehensweise zur Rekonstruktion der Trias aus Lebensform, Sprachspiel und Gewissheit.

B: Wittgensteins Denken über den Zusammenhang von Lebensform, Sprachspiel und Gewissheit: Systematische Darstellung der begrifflichen Grundlagen Wittgensteins und ihrer Verschränkung im Spätwerk.

1.1 Der Begriff der Lebensform und des Sprachspiels: Erläuterung der Bedeutung von Lebensformen als kulturellen Tätigkeitsrahmen, in denen Sprache als dynamisches Sprachspiel fungiert.

1.2 Lebensform, Sicherheit und Weltbild: Analyse der Sicherheitsfunktion des Weltbildes und wie Zweifel innerhalb eines festgefügten Systems entstehen.

1.3 Vom Wandel des Glaubenssystems: Untersuchung der Bekehrung als radikalen Wechsel des Weltbildes und Vergleich dieser Transformation mit Aspektwechseln.

1.4 System und Wahrheit: Definition des Systembegriffs bei Wittgenstein und Erörterung, wie Wahrheit innerhalb von Überzeugungssystemen als unhintergehbare Grundlage dient.

1.5 Das Problem der Fremdheit: Reflexion über die Konflikte beim Aufeinandertreffen unterschiedlicher Lebensformen und die Grenzen gegenseitiger Überzeugbarkeit.

1.6 Leben, Vernunft und Sprache oder Wittgenstein als Ethnologe: anthropologische Verortung des Menschen als „Tier“ und die Bedeutung der „Naturgeschichte“ für das Verständnis menschlicher Sprache.

Schlüsselwörter

Wittgenstein, Lebensform, Sprachspiel, Gewissheit, Weltbild, Überzeugungssystem, Bekehrung, Aspektwechsel, Wahrheit, Fremdheit, Anthropologie, Naturgeschichte, Spätphilosophie, Skeptizismus, Sprachphilosophie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit widmet sich der systematischen Erschließung von Wittgensteins Spätphilosophie unter besonderer Berücksichtigung der Trias aus Lebensform, Sprachspiel und Gewissheit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen gehören das Verständnis von Sprache als Handlung, die Stabilität und Veränderbarkeit von Weltbildern sowie die anthropologischen Grundlagen menschlicher Existenz.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, in welcher Relation die drei Begriffe zueinander stehen und warum ihre gemeinsame Analyse für das Verständnis von Wittgensteins Denken essenziell ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine philosophische Begriffsanalyse und Rekonstruktion, die primär auf den Werken „Philosophische Untersuchungen“ und „Über Gewissheit“ basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Sprachspieltheorie, die Analyse von Weltbildern und Zweifel, die Dynamik von Glaubenswandel sowie die ethnologische Perspektive auf den Menschen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Lebensform, Sprachspiel, Gewissheit, Weltbild und Naturgeschichte sind die prägenden Begriffe der Untersuchung.

Wie definiert Wittgenstein den Zusammenhang zwischen Lebensform und Sprachspiel?

Er sieht das Sprachspiel als Teil einer spezifischen Lebensform; das Beherrschen einer Sprache bedeutet demnach immer auch die Teilhabe an einer kulturellen Praxis.

Was ist das „Problem der Fremdheit“ im Kontext Wittgensteins?

Es beschreibt die philosophische und praktische Schwierigkeit, bei fundamental unterschiedlichen Weltbildern eine gemeinsame Verständigungsgrundlage zu finden, ohne in Intoleranz oder Dogmatismus zu verfallen.

Inwiefern ist der Mensch für Wittgenstein ein „Tier“?

Wittgenstein betont die animalische Herkunft und die instinktgebundene Natur der menschlichen Sprachpraxis, um sich gegen eine rein rationalistische Überhöhung des menschlichen Geistes zu wenden.

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Details

Title
Wittgensteins Denken über den Zusammenhang von Lebensform, Sprachspiel und Gewissheit
College
Free University of Berlin  (Philosophie)
Course
Seminar
Grade
2,0
Author
Nils Gantner (Author)
Publication Year
2007
Pages
15
Catalog Number
V316643
ISBN (eBook)
9783668155725
ISBN (Book)
9783668155732
Language
German
Tags
wittgensteins denken zusammenhang lebensform sprachspiel gewissheit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nils Gantner (Author), 2007, Wittgensteins Denken über den Zusammenhang von Lebensform, Sprachspiel und Gewissheit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/316643
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