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Umbrüche in der Wirtschaftsentwicklung Chinas nach dem Zweiten Weltkrieg

Title: Umbrüche in der Wirtschaftsentwicklung Chinas nach dem Zweiten Weltkrieg

Term Paper , 2014 , 14 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Alois Weiß (Author)

Business economics - Economic and Social History

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Seit nunmehr vier Jahren wird China in den Statistiken als „Exportweltmeister“ geführt. Im Jahr 2009 gelang es dem Land dabei erstmals, an dem bisherigen Spitzenreiter Deutschland vorbeizuziehen und mit einem Warenexport im Wert von rund 840 Milliarden sich an die Spitze dieses Rankings zu setzen.

Eine derartige Entwicklung hätten vor wenigen Jahrzehnten nur die wenigsten für möglich gehalten. Die außenwirtschaftlichen Beziehungen und Verflechtungen waren lange Zeit auf einem sehr niedrigen Niveau. Hauptgrund hierfür waren die Erfahrungen aus der Okkupation durch die westlichen Kolonialmächte und Japan, die bis zum Ende des zweiten Weltkriegs andauerten. China befürchtet eine zukünftige Abhängigkeit, sodass man sich klar von den ehemaligen Kolonialmächten abgrenzen und keine wirtschaftlichen Beziehungen mit diesen Ländern eingehen wollte.

Die Herrschaft unter Mao Zedong war dabei von ideologischen Interessen geprägt. Eine Öffnungspolitik und wirtschaftlichen Reformen, die einen Wachstumsschub hätten erwarten lassen können, waren bis zum Ende der Mao-Herrschaft in den 1970er Jahren nicht vorhanden. Im Folgenden werden daher zunächst die Entwicklungen nach dem 2. Weltkrieg aufgezeigt, wobei speziell auf die Hindernisse eingegangen wird, die ein Wirtschaftswachstum in der direkten Nachkriegszeit verhindert haben. Es bedarf einem Einblick in die historischen Hintergründe dieser Zeit, um die wirtschaftlichen Reformen und Maßnahmen in der Folgezeit nachvollziehen zu können. Der historische Rückblick wird an dieser Stelle jedoch nicht vollständig erfolgen, sondern sich auf die wesentlichen Faktoren beschränken, die entscheidend für wirtschaftliche Entwicklung waren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Außenwirtschaftspolitik vor 1978

3. Beginn der Ära Deng Xiaoping

3.1 Ausweisung von Sonderwirtschaftszonen

3.2 Fortsetzung der Öffnungpolitik

3.3 Einführung der „sozialistischen Marktwirtschaft“

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die wirtschaftliche Transformation Chinas von einem ideologisch geprägten, abgeschotteten Staat nach dem Zweiten Weltkrieg hin zu einer global führenden, exportorientierten Wirtschaftsmacht unter Anwendung des Modells der „sozialistischen Marktwirtschaft“.

  • Wirtschaftliche Rahmenbedingungen unter Mao Zedong
  • Die Reform- und Öffnungspolitik unter Deng Xiaoping
  • Bedeutung und Funktion von Sonderwirtschaftszonen
  • Struktureller Wandel der chinesischen Außenhandelsinteressen
  • Herausforderungen und krisenhafte Entwicklungen in den 1990er Jahren

Auszug aus dem Buch

3.1 Ausweisung von Sonderwirtschaftszonen

Eine der wichtigsten Reformen um diese Strategie erfolgreich zu gestalten, war die Einführung sogenannter „Sonderwirtschaftszonen“ (engl. „Special Economic Zones“), zunächst in den Provinzen Fuijan und Guandong. Ein Jahr darauf entstanden vier weitere Sonderwirtschaftszonen in Xiamen, Shenzhen, Shubai und Shantou, die alle im südlichen Bereich des Landes gelegen sind (Gebhardt 2009). In diesen Zonen herrschten andere wirtschaftliche Gesetze als im übrigen China, sodass sich auch ausländische Unternehmen in diesen Gebieten ansiedeln konnten. In diesem Zusammenhang wird auch von den „kapitalistischen Enklaven“ gesprochen, wodurch exportorientierte Unternehmen aus dem Ausland angesiedelt werden konnten (ebd.). China bot den Investoren die Möglichkeit, mit kostengünstigen Löhnen und einer niedrigen Besteuerung zu produzieren. Das Konzept aus der Landwirtschaft wurde 1984 ebenfalls auf Industriebetriebe übertragen, sodass auch in diesem Sektor private Gewinne erwirtschaftet werden konnten. Schon kurz nach der Einführung war der Erfolg dieser Maßnahmen zu erkennen und ausländische Unternehmen tätigten zunehmend Investitionen und weiteten ihre Produktion in China aus.

Gestärkt durch diese Erfolge sah die Regierung durch diese Sonderwirtschaftszonen ein Potential hierdurch auch einen Technologietransfer zu erreichen, indem durch eine entsprechende Gesetzgebung ausländische Investoren dazu angehalten waren, mit chinesischen Unternehmen zusammen zu arbeiten (Fischer 2006). Schnell konnten moderne Techniken und Verfahren erlernt werden, die es China ermöglichten, unabhängig von ausländischen Partnern zu produzieren. Durch die Lockerung der Außenhandelsbestimmungen war es China damit verstärkt möglich am Welthandel teilhaben zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert den Aufstieg Chinas zum Exportweltmeister und definiert den zeitlichen sowie inhaltlichen Fokus der Analyse auf die Reformperiode ab 1978.

2. Außenwirtschaftspolitik vor 1978: Dieses Kapitel behandelt die wirtschaftliche Situation unter Mao Zedong, geprägt von Planwirtschaft, Autarkiebestrebungen und den negativen Folgen von Kampagnen wie dem „Großen Sprung nach vorn“.

3. Beginn der Ära Deng Xiaoping: Hier wird der systemische Wandel nach 1978 hin zu einer öffnungsorientierten Politik und marktwirtschaftlichen Ansätzen unter der Führung von Deng Xiaoping beschrieben.

3.1 Ausweisung von Sonderwirtschaftszonen: Der Abschnitt erläutert die Rolle der Sonderwirtschaftszonen als Ankerpunkte für ausländische Investitionen, Technologietransfer und exportorientiertes Wirtschaftswachstum.

3.2 Fortsetzung der Öffnungpolitik: Dieses Kapitel analysiert die Entideologisierung der Wirtschaftspolitik in den 1980er Jahren und die zunehmende Hinwendung zu industriellen Fertigprodukten im Außenhandel.

3.3 Einführung der „sozialistischen Marktwirtschaft“: Der Teil beleuchtet die Reformen der 1990er Jahre, insbesondere die Restrukturierung des Finanzsektors und den Umgang mit Staatsunternehmen und Inflationsdruck.

4. Fazit: Das Fazit fasst den erfolgreichen Transformationsprozess zusammen und unterstreicht die Einzigartigkeit des chinesischen Weges von einem ideologisch geführten Staat zur modernen Wirtschaftsmacht.

Schlüsselwörter

China, Wirtschaftsentwicklung, Reformpolitik, Öffnungspolitik, Deng Xiaoping, Sonderwirtschaftszonen, Außenhandel, Exportweltmeister, Sozialistische Marktwirtschaft, Technologietransfer, Industrialisierung, Weltwirtschaft, Staatsunternehmen, Transformation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die grundlegende wirtschaftliche Neuausrichtung der Volksrepublik China nach dem Zweiten Weltkrieg bis zum Beitritt in die Welthandelsorganisation (WTO).

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die wirtschaftspolitischen Phasen des Landes, angefangen bei der Ära Mao Zedong über die Reformperiode unter Deng Xiaoping bis hin zur Etablierung einer sozialistischen Marktwirtschaft.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, den chronologischen Weg Chinas von einem ökonomisch abgeschotteten, planwirtschaftlich organisierten Staat zu einer weltweit führenden, exportorientierten Wirtschaftsmacht nachzuvollziehen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse historischer wirtschaftspolitischer Entwicklungen, gestützt durch die Auswertung von Fachliteratur und statistischen Daten zur wirtschaftlichen Entwicklung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der autarken Phase vor 1978, die Einleitung der Reformen mit Fokus auf Sonderwirtschaftszonen und die fortlaufende Öffnung der chinesischen Wirtschaft in den 1980er und 1990er Jahren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind unter anderem Reformpolitik, Sonderwirtschaftszonen, Exportorientierung, Technologietransfer und sozialistische Marktwirtschaft.

Warum wird die Ära Mao Zedong als wirtschaftlicher Wendepunkt betrachtet?

Die Ära war geprägt von ideologisch bedingten Einbrüchen wie dem „Großen Sprung nach vorn“ und der „Kulturrevolution“, die den Grundstein für die spätere Notwendigkeit tiefgreifender Reformen legten.

Welche Bedeutung hatten die Sonderwirtschaftszonen konkret für den Aufstieg?

Sie dienten als experimentelle Räume, in denen ausländische Investoren durch steuerliche Anreize angelockt wurden, was China den Zugang zu benötigtem Kapital und modernem technologischem Wissen ermöglichte.

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Details

Title
Umbrüche in der Wirtschaftsentwicklung Chinas nach dem Zweiten Weltkrieg
College
University of Heidelberg  (Geographisches Institut)
Course
Große Exkursion China
Grade
2,0
Author
Alois Weiß (Author)
Publication Year
2014
Pages
14
Catalog Number
V316149
ISBN (eBook)
9783668149977
ISBN (Book)
9783668149984
Language
German
Tags
China Wirtschaftsentwicklung in China Mao Zedong Deng Xiaoping
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alois Weiß (Author), 2014, Umbrüche in der Wirtschaftsentwicklung Chinas nach dem Zweiten Weltkrieg, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/316149
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