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Die Möglichkeiten der Gebietszusammenschlüsse auf kommunaler Ebene. Die saarländische Gebietsreform von 1974

Title: Die Möglichkeiten der Gebietszusammenschlüsse auf kommunaler Ebene. Die saarländische Gebietsreform von 1974

Term Paper , 2014 , 13 Pages , Grade: 12

Autor:in: Anonym (Author)

Law - Public Law / Administrative Law

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Dieser Leistungsnachweis befasst sich im Folgenden mit den gesetzlichen Möglichkeiten von Gebietsänderungen innerhalb des Saarlandes. Das Ziel hierbei soll sein, die rechtlichen Grundlagen näher zu betrachten und zu erläutern. Zur Veranschaulichung dient die im Jahr 1974 durchgeführte Gebiets- und Verwaltungsreform im Saarland.

Im Jahr 1973 wurde im Amtsblatt des Saarlandes Nr. 48 das Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden und Landkreise des Saarlandes (Neugliederungsgesetz - NGG) vom 19. Dezember 1973 verkündet, welches mit Wirkung vom 1. Januar 1974 in Kraft trat. Damit jährt sich die kommunale Neugliederung des Saarlandes in diesem Jahr bereits zum einundvierzigsten Mal. Mit dem Gesetz zur Vorbereitung der kommunalen Gebiets- und Verwaltungsreform im Saarland vom 17. Dezember 1970 (Amtsbl. S. 949) konnte die erste Grundlage für eine Gebietsreform geschaffen werden.

Zusammen mit dem NGG wurden die Gebietsänderungen der Landkreise, Städte und Gemeinden nun fest verankert. Die Landkreise wurden von sieben auf fünf reduziert. Weiterhin wurde der Stadtverband Saarbrücken geschaffen. Die bis dahin kreisfreie Landeshauptstadt Saarbrücken war fortan eine stadtverbandsangehörige Gemeinde bzw. Stadt, allerdings mit Sonder- zuständigkeiten. Es wurden alle bis dato bestehenden 345 Gemeinden - mit Ausnahme der Städte Saarlouis, Dillingen, Friedrichsthal und Sulzbach/Saar - aufgelöst und zunächst zu insgesamt 50 Gemeinden zusammengeschlossen. Im Jahr 1981 fand eine Überprüfung der 1974 vollzogenen Gebietsreform statt. Hierbei wurden die ehemaligen Gemeindebezirke Bous und Ensdorf aus der Gemeinde Schwalbach herausgelöst und wurden zu eigenständigen Gemeinden. So änderte sich die Anzahl der Gemeinden auf 52, welche heute noch Bestand haben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Die Gebietsreform im Saarland von 1974 und ihre Hintergründe

2 Kommunale Selbstverwaltung und Gebietshoheit

2.1 Kommunale Selbstverwaltung

2.2 Gebietshoheit

3 Gebiets- und Grenzänderungen von Gemeinden

3.1 Gründe und Voraussetzungen für die Änderung von Gemeindegrenzen

3.2 Arten von Gebietsänderungen und Verfahren

3.2.1 Freiwillige Grenzänderung

3.2.2 Unfreiwillige Grenzänderung

3.2.3 Auflösung und Neubildung von Gemeinden

3.2.4 Andere Möglichkeiten

4 Ausblick - Gestaltung des Saarlandes in der Zukunft

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die rechtlichen Grundlagen und Möglichkeiten für Gebiets- und Verwaltungsänderungen von Gemeinden im Saarland. Anhand der historischen Gebietsreform von 1974 sowie aktueller politischer Diskussionen wird analysiert, unter welchen Voraussetzungen Grenzänderungen oder Neugliederungen zulässig sind und welche Auswirkungen diese auf die kommunale Selbstverwaltung haben.

  • Historische Aufarbeitung der saarländischen Gebietsreform von 1974
  • Rechtliche Grundlagen der kommunalen Selbstverwaltung und Gebietshoheit
  • Verfahrensarten bei Gebiets- und Grenzänderungen (freiwillig vs. unfreiwillig)
  • Analyse des "öffentlichen Wohls" als Voraussetzung für Verwaltungsreformen
  • Zukunftsperspektiven für saarländische Kommunen unter dem Aspekt des demografischen Wandels und E-Government

Auszug aus dem Buch

3.1 Gründe und Voraussetzungen für die Änderung von Gemeindegrenzen

Grundsätzlich sind die Grenzen einer Gemeinde festgelegt; dennoch sind sie unter bestimmten Voraussetzungen veränderbar. Rechtsgrundlagen hierfür sind die §§ 14 bis 16 KSVG. Jede Grenzänderung bedeutet auch zugleich eine Gebietsänderung der Gemeinde. Diese können nach § 14 Abs. 1 KSVG nur aus Gründen des öffentlichen Wohls, die der Verfassungsgerichtshof des Saarlandes in mehreren Urteilen zum Neugliederungsgesetz stets bejaht hat, erfolgen.

In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass auch das Bundesverfassungsgericht in seiner Entscheidung vom 12.05.1992 – 2 BvR 470/90 ausgeführt hat, dass es zum verfassungsrechtlichen Kernbereich der kommunalen Selbstverwaltung gehöre, dass Bestands- und Gebietsänderungen von Gemeinden nur aus Gründen des öffentlichen Wohls und nach Anhörung der betroffenen Gebietskörperschaft zulässig seien.

Allerdings ist fraglich, was unter dem Begriff „Gründe des öffentlichen Wohles“ zu verstehen ist, da dieser ein unbestimmter Rechtsbegriff darstellt. Eine absolute Aussagekraft kann dem Begriff daher nicht zugeordnet werden, da das Gemeinwohl keine festen Umrisse besitzt. Demnach ist eine genaue Prüfung der Umstände eines jeden Einzelfalles zwingend erforderlich. So kann das öffentliche Wohl beispielsweise dann betroffen sein, wenn die örtliche Verbundenheit der Einwohnerinnen und Einwohner nicht mehr gewahrt werden kann und die Leistungsfähigkeit der Gemeinden zur Erfüllung der ihr übertragenen Aufgaben nicht mehr gesichert ist (§ 13 Abs. 3 KSVG).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Einleitung führt in die saarländische Gebietsreform von 1974 ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die rechtlichen Grundlagen für kommunale Änderungen zu beleuchten.

1 Die Gebietsreform im Saarland von 1974 und ihre Hintergründe: Dieses Kapitel skizziert die historische Ausgangslage und die politischen Motive, die zur weitreichenden Neugliederung der saarländischen Gemeindelandschaft führten.

2 Kommunale Selbstverwaltung und Gebietshoheit: Hier werden die verfassungsrechtlichen Garantien der Selbstverwaltung erläutert und die Bedeutung der Gebietshoheit als Teil der kommunalen Hoheitsrechte dargelegt.

3 Gebiets- und Grenzänderungen von Gemeinden: Dieses Hauptkapitel analysiert die rechtlichen Voraussetzungen für Grenzänderungen, unterscheidet zwischen freiwilligen und unfreiwilligen Verfahren und erörtert die Kriterien des öffentlichen Wohls.

4 Ausblick - Gestaltung des Saarlandes in der Zukunft: Dieser Abschnitt behandelt aktuelle Forderungen nach weiteren Reformen vor dem Hintergrund knapper Kassen, des demografischen Wandels und moderner Verwaltungslösungen wie E-Government.

Schlüsselwörter

Saarland, Gebietsreform, Kommunale Selbstverwaltung, Gebietshoheit, Neugliederungsgesetz, KSVG, Gemeinwohl, Grenzänderung, Gemeindereform, Verwaltungsreform, Bürgernähe, E-Government, Demografischer Wandel, Kommunale Kooperation, Infrastruktur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit befasst sich mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Änderung von Gemeindegrenzen und Gebietsstrukturen im Saarland.

Welche zentralen Themenbereiche werden untersucht?

Schwerpunkte sind die kommunale Selbstverwaltung, die rechtlichen Voraussetzungen für Gebietsänderungen sowie historische und aktuelle Reformprozesse im Saarland.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erläuterung der rechtlichen Grundlagen von Gebietsänderungen, illustriert an der umfassenden Verwaltungsreform des Jahres 1974.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär genutzt?

Die Arbeit basiert auf einer rechtlichen Analyse einschlägiger Gesetze (KSVG, Neugliederungsgesetz) und der Auswertung von verfassungsgerichtlichen Urteilen sowie aktuellen Diskursen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Selbstverwaltungsgarantie, die rechtlichen Bedingungen für Gebietsänderungen sowie eine detaillierte Erläuterung der verschiedenen Verfahrensweisen.

Durch welche Schlüsselbegriffe ist die Arbeit charakterisiert?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Gebietshoheit, öffentliches Wohl, Neugliederungsgesetz und kommunale Selbstverwaltung definiert.

Warum spielt das "öffentliche Wohl" eine so zentrale Rolle bei Gebietsänderungen?

Da es keine absolute Garantie für den Fortbestand einer Einzelgemeinde gibt, dient das öffentliche Wohl als rechtliche Legitimation für Eingriffe des Staates in die kommunalen Gebietsgrenzen.

Wie kann laut der Arbeit der drohende Verlust der Bürgernähe bei Reformen abgefedert werden?

Als Lösungsansätze werden der Ausbau von E-Government-Dienstleistungen, die Einrichtung eines „Mobilen Rathauses“ sowie eine verstärkte interkommunale Zusammenarbeit genannt.

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Details

Title
Die Möglichkeiten der Gebietszusammenschlüsse auf kommunaler Ebene. Die saarländische Gebietsreform von 1974
College
University of Applied Administrative Sciences Saarbrücken-Dudweiler
Grade
12
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2014
Pages
13
Catalog Number
V315916
ISBN (eBook)
9783668157385
ISBN (Book)
9783668157392
Language
German
Tags
möglichkeiten gebietszusammenschlüsse ebene gebietsreform
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2014, Die Möglichkeiten der Gebietszusammenschlüsse auf kommunaler Ebene. Die saarländische Gebietsreform von 1974, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/315916
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