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Personifizierung virtueller Figuren durch Transmedialität. Analyse von Hatsune Miku

Titel: Personifizierung virtueller Figuren durch Transmedialität. Analyse von Hatsune Miku

Hausarbeit , 2015 , 20 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Gilles Claude Förstner (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wird Hatsune Miku, eine virtuelle, also nicht-physische Figur als Person wahrgenommen? Ist dies die Folge ihrer transmedialen Präsenz?

Hatsune Miku ist ein Vocaloid, also personifizierte Software und in Japan „einer der größten Stars der Unterhaltungsbranche“ wie Spiegel.de erst kürzlich titelte.

Die immer tiefer reichende Vernetzung der Menschen mit virtuellen, digitalen Welten wirft sowohl auf medienwissenschaftlicher, als auch auf psychologischer und soziologischer Ebene immer mehr Fragen auf. Menschen dringen immer tiefer in virtuelle Ebenen ein, doch reichen auf immer mehr virtuelle Inhalte in das reale Leben hinein. So ist die gänzlich virtuelle Figur Hatsune Miku für Millionen Menschen Teil des realen Lebens, sowie in vielen Teilen der Welt ein Mitglied der Gesellschaft geworden. Eine Errungenschaft, die sie einerseits ihrem transmedialen Wesen an sich, als auch ihren Fans und offenen Gesellschaften zu verdanken hat, die ihr vermeintlich paradoxer weise, aufgrund ihrer letztlich rein virtuellen Präsenz, non-virtuelle, menschliche Eigenschaften zuschreiben.

Dies ist womöglich, wie bereits angedeutet, ein Ergebnis der fortschreitenden Verschmelzung virtuellen und non-virtuellen, realen Lebens.

Diese Arbeit soll einen Einblick in die Mechanismen solcher Phänomene geben und versucht diese somit zu erklären.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 - Einleitung

2 - Klärung der Begrifflichkeiten

2.1 - Person und Personifizierung

2.2 - Virtuelle Figur

2.3 - Transmedialität

3 - Ultra Fandom

3.1 - User Generated Content (UGC)

4 - Personifizierung durch Transmedialität

4.1 Parasoziale Beziehungen

5 - Hatsune Miku

5.1 - Hatsune Miku - Ein transmediales Phänomen

5.2 - Die Person Hatsune Miku?

6 - Persönliche Gedanken: Bedeutung für unsere Gesellschaft

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Mechanismen, durch die rein virtuelle Figuren wie Hatsune Miku in unserer heutigen Gesellschaft als reale Personen wahrgenommen und behandelt werden. Im Zentrum steht die Analyse des Zusammenspiels von medienwissenschaftlichen, psychologischen und soziologischen Faktoren im Kontext digitaler Vernetzung.

  • Transmedialität als Basis für Markenwelten
  • Die Rolle von Ultra Fandom und Community-Partizipation
  • Parasoziale Beziehungen zu virtuellen Medienpersonen
  • Der Einfluss von User Generated Content (UGC) auf die Personifizierung
  • Kulturelle und gesellschaftliche Auswirkungen der Mensch-Maschine-Verschmelzung

Auszug aus dem Buch

4.1 Parasoziale Beziehungen

Nach Horton und Wohl (1956) sind parasoziale Beziehungen einseitige Beziehungen, die Menschen, mit durch Medien repräsentierten Personen wie Schauspieler oder Popstars eingehen. Diese Beziehungen entstehen durch die Zeit und Erfahrungen, die Menschen mit diesen „Medienpersonen“ teilen. „Obwohl diesen Menschen bewusst ist, dass parasoziale Beziehungen keine echten Beziehungen sind, fühlen sie sich auf vielerlei Hinsicht echt und bedeutungsvoll an“ (Derrick et al. 2008: 262).

Diese Art von Beziehung tritt immer dann auf, wenn wenn ein Rezipient eines medialen Inhalts, darauf emotional reagiert. Durch das wiederholte Erleben dieser Gefühle, möchte der Rezipient mehr über die „Person“ erfahren, die ihm dieses Gefühl vermittelt. Parasoziale Beziehungen äußern sich heutzutage vor allem dadurch, dass der in den Medien repräsentierten Person auf Twitter, Instagram, Facebook usw. gefolgt wird, um dieser Person so näher zu sein und das eigene Leben mit geteilten Inhalten dieser Person zu füllen (vgl. Cohen 2014: 144).

“Feeling like we know a persona well, enjoying watching or listening to them, feeling like we are with a friend when we do, and missing them when they are gone are typical indicators for PSI [(Parasoziale Beziehungen)]” (Cohen 2014: 144).

Vor allem bei der Verbreitung von Inhalten via Social Media-Kanälen, sind Charaktere entscheidend. Aufgrund des Phänomens der parasozialen Beziehungen sorgen Charaktere, ob es sich dabei nur um eine fiktive Rolle handelt oder nicht, für ein hohes Involvement, wodurch Rezipienten der Inhalte, über die Person oder die Marke sprechen und sich damit auseinandersetzen (vgl. Bernardo 2014: 46f).

Zusammenfassung der Kapitel

1 - Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der zunehmenden Verschmelzung von virtueller und realer Welt ein und stellt Hatsune Miku als Beispiel für eine virtuelle Figur vor, die als gesellschaftliches Mitglied wahrgenommen wird.

2 - Klärung der Begrifflichkeiten: Hier werden die zentralen theoretischen Konzepte, insbesondere "Person", "Personifizierung", "Virtuelle Figur" und "Transmedialität", definiert und in einen wissenschaftlichen Kontext gesetzt.

3 - Ultra Fandom: Dieses Kapitel beschreibt das Verhalten intensiver Fangruppen und die Rolle von User Generated Content bei der Mitgestaltung und emotionalen Aufladung von Markenwelten.

4 - Personifizierung durch Transmedialität: Es wird analysiert, wie transmediale Strategien und parasoziale Beziehungen dazu führen, dass fiktiven Charakteren menschliche Eigenschaften und soziale Rollen zugeschrieben werden.

5 - Hatsune Miku: Diese Fallstudie untersucht das Phänomen Hatsune Miku, ihre Entstehung, ihre Verbreitung als transmediale Figur und ihre Wahrnehmung als Person in der heutigen Gesellschaft.

6 - Persönliche Gedanken: Bedeutung für unsere Gesellschaft: Ein abschließender reflektierender Teil, der die technologische Entwicklung und den menschlichen Wunsch nach der Erschaffung künstlichen Lebens philosophisch beleuchtet.

Schlüsselwörter

Hatsune Miku, Transmedialität, Virtuelle Figur, Ultra Fandom, Personifizierung, Parasoziale Beziehungen, User Generated Content, Medienkonvergenz, Digitales Leben, Popstar, Digitale Vernetzung, Künstliche Intelligenz, Fan-Kultur, Soziale Rolle, Immersion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem medienwissenschaftlichen Phänomen, dass Nutzer rein virtuelle Figuren wie den Vocaloid "Hatsune Miku" als echte Personen wahrnehmen und in ihr reales Leben integrieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kerngebieten zählen Medientheorie, Transmedialität, Fandom-Studien (insbesondere das "Ultra Fandom"), psychologische Bindungstheorien wie parasoziale Interaktion und die Auswirkungen der zunehmenden Digitalisierung auf die Wahrnehmung von Identität.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Mechanismen aufzuzeigen, durch welche transmediale Erzählformen und die Partizipation der Fans dazu führen, dass fiktiven Inhalten eine menschliche Identität und ein parasozialer Status zugeschrieben wird.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung bestehender Literatur aus Medienwissenschaft, Soziologie und Psychologie, die auf den Praxiscase Hatsune Miku angewandt und durch aktuelle Daten zur digitalen Verbreitung ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Begrifflichkeiten definiert, das Verhalten von Ultra-Fans (UGC) erläutert, die Theorie der parasozialen Beziehungen auf Popstars angewandt und die Fallstudie Hatsune Miku detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Transmedialität, Personifizierung, Hatsune Miku, Ultra Fandom, parasoziale Beziehungen und Medienkonvergenz.

Warum spielt die japanische Kultur eine besondere Rolle bei diesem Phänomen?

Der Autor weist darauf hin, dass im japanischen Shinto-Glauben animistische Vorstellungen verbreitet sind, die es erleichtern, auch unbelebten Dingen einen Geist oder eine Seele zuzuschreiben, was die starke Personifizierung von Miku begünstigt.

Wie unterscheidet sich die Rolle von Miku von der eines menschlichen Popstars?

Miku ist als transmediale Figur nicht an eine physische Person gebunden, sondern existiert als rein synthetisches Konstrukt, dessen Popularität primär durch die ständige kreative Mitwirkung ihrer Fangemeinde ermöglicht wird.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Personifizierung virtueller Figuren durch Transmedialität. Analyse von Hatsune Miku
Hochschule
Hochschule der Medien Stuttgart
Note
2,0
Autor
Gilles Claude Förstner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
20
Katalognummer
V315753
ISBN (eBook)
9783668153967
ISBN (Buch)
9783668153974
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hatsune Miku Vocaloid Transmedia Transmedialität Personifizierung Virtualität virtuell Japan UGC User Generated Content Ultra Fandom Parasoziale Beziehungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Gilles Claude Förstner (Autor:in), 2015, Personifizierung virtueller Figuren durch Transmedialität. Analyse von Hatsune Miku, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/315753
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Leseprobe aus  20  Seiten
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