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Die Syntax der Bildzeitung. Ein Vergleich zwischen 1964 und 2014

Title: Die Syntax der Bildzeitung. Ein Vergleich zwischen 1964 und 2014

Term Paper (Advanced seminar) , 2014 , 38 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Philipp Hülemeier (Author)

German Studies - Linguistics

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Gegenstand vorliegender Hausarbeit ist die Untersuchung der syntaktischen Eigenschaften der Bild-Zeitung. Wesentliches Erkenntnisinteresse ist hierbei, aufbauend auf einer Dissertation zur Syntax der Bild-Zeitung aus dem Jahr 1964, zu untersuchen, welche syntaktischen Phänomene gleich geblieben sind und welche sich verändert oder gesteigert haben, und wie dies einzuordnen, zu analysieren und in seinen Funktionen zu erklären ist.

Bei der Bild-Zeitung handelt es sich um eine Zeitung, die in der Pressefachwelt „durchweg kritisch“ (Schmitt 2004: 76) gesehen wird. Die im Eingangszitat erwähnte Schwierigkeit, ein Zeitungsprodukt mit den Charakteristika der Bild-Zeitung und auch die Kritik an diesem wissenschaftlich zu fundieren, ist ein Aspekt, der zu einer Beschäftigung mit der Syntax der Bild-Zeitung führt.

Hier finden sich nämlich Ansatzpunkte von Phänomenen, die scheinbar nur die sprachliche Oberfläche betreffen. Aber gerade durch die Beschränkung auf die reine Satzstruktur kann man Eigenschaften herausfinden und fundieren, die tiefergehende Wirkmechanismen und Aufbauweisen zu Tage fördern. Auch ist es interessant, eine Zeitung zu analysieren, deren Syntax zumindest auf den nicht unerheblichen Teil der Exklusivleser in normgrammatischer Hinsicht einen großen Einfluss ausüben dürfte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Zur Methode

3 Satzlänge

4 Satzarten

5 Einfachsatz

6 Wortstellung und Spannungsfeld Satz

6.1 Das Stellungsfeldermodell in seinen Grundzügen

6.2 Anwendung des Modells zur Erfassung der Syntax der Bild-Zeitung

6.3 Spannungsfeld Satz

7 Weitere Merkmale

8 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die syntaktischen Eigenschaften der Bild-Zeitung durch einen diachronen Vergleich zwischen Daten aus dem Jahr 1964 und einer eigenen Erhebung aus dem Jahr 2014, um Veränderungen oder Konstanzen in der sprachlichen Gestaltung zu identifizieren und zu analysieren.

  • Vergleich der Satzlängen und der Häufigkeitsverteilung verschiedener Satzarten
  • Analyse der Verwendung des Einfachsatzes als prototypisches Element der Bild-Syntax
  • Untersuchung der Wortstellung mittels des topologischen Feldermodells
  • Bewertung von emotionalisierenden Sprachmitteln und Interpunktion

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Bei näherem Hinsehen jedoch werden die Tücken des Objektes offenkundig, die Schwierigkeiten, ein ausschließlich auf Massenkonsum ausgerichtetes emotional überreiztes Zeitungsprodukt wie die BZ [Bild-Zeitung] in den analysierenden Griff wissenschaftlicher Rationalität zu zwingen (Horn 1980: 30)

Gegenstand der Hausarbeit ist die Untersuchung der syntaktischen Eigenschaften der Bild-Zeitung. Bei der Bild-Zeitung handelt es sich um eine Zeitung, die in der Pressefachwelt „durchweg kritisch“(Schmitt 2004: 76) gesehen wird. Die im Eingangszitat erwähnte Schwierigkeit, ein Zeitungsprodukt mit den Charakteristika der Bild-Zeitung und auch die Kritik an diesem wissenschaftlich zu fundieren, ist ein Aspekt, der zu einer Beschäftigung mit der Syntax der Bild-Zeitung führt. Hier finden sich nämlich Ansatzpunkte von Phänomenen, die scheinbar nur die sprachliche Oberfläche betreffen. Aber gerade durch die Beschränkung auf die reine Satzstruktur kann man Eigenschaften herausfinden und fundieren, die tiefergehende Wirkmechanismen und Aufbauweisen zu Tage fördern. Auch ist es interessant, eine Zeitung zu analysieren, deren Syntax zumindest auf den nicht unerheblichen Teil der Exklusivleser in normgrammatischer Hinsicht einen großen Einfluss ausüben dürfte.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel begründet das wissenschaftliche Interesse an der Syntax der Bild-Zeitung und skizziert die methodische Vorgehensweise des Vergleichs zwischen 1964 und 2014.

2 Zur Methode: Hier wird der systematische Aufbau der Stichprobenerhebung erläutert, die sich an der Dissertation von Ekkehardt Mittelberg orientiert und Artikel aus vier verschiedenen Sachbereichen berücksichtigt.

3 Satzlänge: Dieses Kapitel untersucht die Länge von Sätzen als grundlegendes Merkmal und stellt den Trend zur Kürze und Vereinfachung in den Fokus.

4 Satzarten: Es wird die Häufigkeitsverteilung verschiedener Satzarten analysiert, wobei besonders die Zunahme von Ausrufesätzen für eine emotionalisierte Syntax spricht.

5 Einfachsatz: Das Kapitel betrachtet den Einfachsatz als prototypisches Gebilde der Bild-Syntax und untersucht die Tendenzen zur künstlichen Simplifizierung.

6 Wortstellung und Spannungsfeld Satz: Anhand des topologischen Feldermodells werden die Wortstellung, die Verbalklammer und das Spannungsfeld im Satz als Ausdrucksmittel der Bild-Zeitung analysiert.

7 Weitere Merkmale: Hier werden ergänzende Aspekte wie der Einsatz von Attributen, die Interpunktion und die Rolle von Gliedsätzen auf ihre funktionale Bedeutung geprüft.

8 Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und bestätigt die Tendenz zur Emotionalisierung, Verkürzung und "Morse-Syntax".

Schlüsselwörter

Bild-Zeitung, Syntax, Sprachwissenschaft, Mediensprache, Satzlänge, Feldermodell, Emotionalisierung, Boulevardpresse, Einfachsatz, journalistischer Stil, diachroner Vergleich, Verbalklammer, Interpunktion, Sprachwandel, Stenosyntax.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die syntaktischen Merkmale der Bild-Zeitung und analysiert, wie sich diese über einen Zeitraum von 50 Jahren verändert haben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den zentralen Themen gehören die Satzlänge, die Verwendung spezifischer Satzarten, die Wortstellung sowie der Einsatz von Attributen und Interpunktion.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, auf Basis einer Dissertation aus dem Jahr 1964 zu untersuchen, welche syntaktischen Phänomene in der Bild-Zeitung konstant geblieben sind und welche sich durch den Wandel in der journalistischen Praxis verändert haben.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine vergleichende quantitative Analyse (Stichprobe) von Zeitungsartikeln durchgeführt, wobei das topologische Feldermodell zur Strukturierung genutzt wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Analysen zur Satzlänge, den Satzarten, dem Einfachsatz, der Wortstellung (Stellungsfeldermodell) sowie weiteren stilistischen Merkmalen wie Attributen und Interpunktion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Bild-Zeitung, Syntax, Stenosyntax, Emotionalisierung und diachroner Vergleich charakterisieren.

Welche Rolle spielt der Vergleich mit der Dissertation von 1964?

Die Dissertation von Ekkehardt Mittelberg (1964) dient als methodische Grundlage und historischer Referenzpunkt, um die Entwicklung der Bild-Syntax objektiv messen zu können.

Warum wird die Bild-Zeitung als "emotionalisiert" bezeichnet?

Die Untersuchung zeigt, dass durch vermehrte Ausrufesätze, markante Wortstellungen und den gezielten Einsatz von Attributen eine gezielte emotionale Aktivierung des Lesers angestrebt wird.

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Details

Title
Die Syntax der Bildzeitung. Ein Vergleich zwischen 1964 und 2014
College
University of Münster  (Germanistisches Institut)
Course
Syntax
Grade
1,0
Author
Philipp Hülemeier (Author)
Publication Year
2014
Pages
38
Catalog Number
V315725
ISBN (eBook)
9783668153349
ISBN (Book)
9783668153356
Language
German
Tags
syntax bildzeitung vergleich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Philipp Hülemeier (Author), 2014, Die Syntax der Bildzeitung. Ein Vergleich zwischen 1964 und 2014, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/315725
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