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Erziehung im Kapitalismus. Der pädagogische Umgang mit Leistungsdruck und Konsum

Titel: Erziehung im Kapitalismus. Der pädagogische Umgang mit Leistungsdruck und Konsum

Hausarbeit , 2013 , 17 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Michaela Klein (Autor:in)

Pädagogik - Allgemein

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wir leben in einer materiellen Welt. Eine Welt voller materieller Güter und eine Wirtschaft, die sich durch Überfluss auszeichnet. Produziert wird schon lange nicht mehr nur für den täglichen Gebrauch. Wir sind eine Zivilisation, die sich über Waren definiert und in Habseligkeiten förmlich schwimmt.
Die Kommerzialisierung unserer Gesellschaft ist in vollem Gange und macht auch vor der Kultur und der Erziehung keinen Halt. Ökonomische Elemente nehmen immer stärker zu.

Leistungsdruck ist für uns schon gar kein Fremdwort mehr. Das beginnt schon im frühen Kindesalter, wenn Eltern aus ihren Kindern das Bestmögliche herausholen möchten und ihre Kinder für "außergewöhnlich leistungsfähig und chronisch unterfordert halten". Dadurch leiden schon Kinder unter einem permanenten Leistungsdruck. Beginnend in der Grundschule, in der es erwünscht wäre Englisch zu sprechen, ein Instrument zu spielen, später mit dem Abitur die Schule erfolgreich abzuschließen und schlussendlich im Berufsleben.

Dazu kommt noch der permanente Konsum. Konsum ist etwas Lebensalltägliches. Nicht nur, dass wir uns in einer Endlosschleife von Werbung befinden, so kommt noch hinzu, dass Konsum mittlerweile ein Statussymbol ist. Uns wird ständig eingeredet, dass man dies und jenes kaufen muss, denn ohne diese Dinge ist man ein nichts. Das Konsumieren von Waren oder das Nutzen von Dienstleistungen wird in den Mittelpunkt des Lebens gestellt.

Aber welche Rolle spielt hier die Pädagogik? Die folgende Arbeit beschreibt zunächst, was Erziehung generell sein sollte und welche Rolle sie in der Gesellschaft einnimmt. Der Kapitalismus wird näher beleuchtet und wie das Leben in einer Leistungs- und Konsumgesellschaft aussieht. Am Schluss der Arbeit soll klar werden, zu was uns die heutige Gesellschaft macht und zu was sie führen kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist Erziehung? Ein Dienst am Menschen

3. Kapitalismus

3.1 Leistungs- und Konsumgesellschaft

3.2 Ökonomische Zwänge und menschliche Beziehungen

4. Was der Kapitalismus aus Menschen macht

4.1 Erziehung im Kapitalismus

4.2 Krankheitsbilder gehören bald zum Alltag

4.2.1 Ernährung und Fast Food

4.2.2 Belastung am Arbeitsplatz

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der kapitalistischen Gesellschaftsordnung auf die pädagogische Praxis und die menschliche Entwicklung. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Leistungsdruck und Konsumzwang die Erziehungssituation sowie das Wohlbefinden von Kindern und Erwachsenen prägen und welche langfristigen Folgen sich daraus für das gesellschaftliche Zusammenleben ergeben.

  • Die Auswirkungen von Leistungs- und Konsumgesellschaften auf das Erziehungswesen.
  • Ökonomische Zwänge und deren Einfluss auf zwischenmenschliche Beziehungen.
  • Der Zusammenhang zwischen Leistungsdruck im Kindesalter und spätere berufliche Belastungsphänomene.
  • Die gesundheitlichen Folgen des modernen Lebensstils, insbesondere Ernährung und psychische Erschöpfung.

Auszug aus dem Buch

3.2 Ökonomische Zwänge und menschliche Beziehungen

Bevor wir zum Kapitel "Erziehung im Kapitalismus" kommen, sollte vorab in diesem Kapitel geklärt werden, wie die kapitalistische Ökonomie die zwischenmenschlichen Beziehungen prägt und auch formt. Der Mensch ist ein gesellschaftliches Tier. Er ist eine biologische Frühgeburt und muss Verhaltensregeln, Normen, Rangordnung in der sozialen Gruppe, Gutes vom Bösen unterscheiden zu können erst lernen. Für Marx ist der Mensch ein sinnlich-bedürftiges Naturwesen, ein beschränkter, sterblicher Organismus, der aber auch mit einem Bewusstsein und der Fähigkeit zur langfristigen Handlungsplanung ausgestattet ist. Der Mensch eignet sich die Natur dadurch an, das er sie vergegenständlicht und zwar durch dauerhafte Produktionsmittel und Arbeitsprodukte.

"Das Wechselspiel, die Dialektik von Vergegenständlichung und Aneignung, ist immer zugleichgesellschaftliches Handeln. Der zwischenmenschliche Bezug ist für Marx mit der Produktionsstätigkeit untrennbar verworfen. Arbeit ist zugleich Teilhabe an anderen."

Da Arbeit zugleich Teilhabe am Anderen ist und wir der Gesellschaft unterworfen sind, ist also auch die Erziehung der Gesellschaft unterworfen. Und da wir in einer kapitalistischen Gesellschaft leben, sind Geld und Kapital auch ein Teil davon. "Geld regiert die Welt" ist vielleicht etwas platt ausgedrückt, trifft aber dennoch einen wesentlichen Aspekt unserer gesellschaftlichen Wirklichkeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die materielle Überflussgesellschaft und stellt die zentrale Problematik des zunehmenden Leistungsdrucks von früher Kindheit an dar.

2. Was ist Erziehung? Ein Dienst am Menschen: Dieses Kapitel definiert Erziehung als anthropologische Notwendigkeit und hinterfragt, inwieweit moderne Erziehungsziele nur eine Anpassung an gesellschaftliche Vorgaben widerspiegeln.

3. Kapitalismus: Hier werden die ökonomischen Grundlagen des Kapitalismus, wie die Profitmaximierung und der Zwang zur Lohnarbeit, als prägende Rahmenbedingungen für die Gesellschaft erläutert.

3.1 Leistungs- und Konsumgesellschaft: Es wird dargelegt, wie Leistungsbereitschaft und ständiger Konsum ineinandergreifen und den Menschen in einen permanenten Stresszustand versetzen.

3.2 Ökonomische Zwänge und menschliche Beziehungen: Dieses Kapitel untersucht, wie kapitalistische Strukturen zwischenmenschliche Bindungen entfremden und Leistungsdenken das soziale Miteinander dominiert.

4. Was der Kapitalismus aus Menschen macht: Dieser Abschnitt analysiert die tiefgreifenden Auswirkungen des Wirtschaftssystems auf die individuelle Persönlichkeitsentwicklung und das allgemeine Gesundheitsbild.

4.1 Erziehung im Kapitalismus: Es wird aufgezeigt, wie Bildungsinstitutionen wie Kindergarten und Schule Zöglinge funktional auf den Arbeitsmarkt vorbereiten.

4.2 Krankheitsbilder gehören bald zum Alltag: Hier werden physische und psychische Belastungssymptome als Resultat eines ungesunden Lebensstils thematisiert.

4.2.1 Ernährung und Fast Food: Das Kapitel behandelt den Zusammenhang zwischen schlechter Ernährung, Fast-Food-Konsum und gesellschaftlichen Bedingungen.

4.2.2 Belastung am Arbeitsplatz: Abschließend werden die Auswirkungen von Dauerstress, Burn-out und Mobbing in der modernen Arbeitswelt beschrieben.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die derzeitigen Erziehungseinrichtungen den Einzelnen primär auf Anpassung und Konkurrenz trainieren, und fordert eine kritische Auseinandersetzung mit diesen Strukturen.

Schlüsselwörter

Kapitalismus, Erziehung, Leistungsgesellschaft, Konsumgesellschaft, Leistungsdruck, Entfremdung, Pädagogik, Fast Food, Burn-out, zwischenmenschliche Beziehungen, soziale Anpassung, Stress, Arbeitswelt, Gesundheit, Gesellschaftskritik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der kritischen Analyse der Auswirkungen des Kapitalismus auf das Erziehungswesen sowie die menschliche Entwicklung im Kontext einer Leistungs- und Konsumgesellschaft.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themenfelder umfassen die ökonomischen Grundlagen unserer Gesellschaft, die Rolle von Leistungsdruck in der Erziehung, die Entfremdung zwischenmenschlicher Beziehungen sowie die gesundheitlichen Folgen von Stress und einseitiger Ernährung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie das kapitalistische Wirtschaftssystem die Erziehungsziele beeinflusst und zu welchen psychischen sowie physischen Belastungen dies für den Einzelnen führt.

Welche wissenschaftlichen Perspektiven kommen zum Einsatz?

Die Arbeit stützt sich primär auf pädagogische Grundsätze und soziologische Analysen der Gesellschaftskritik, unter Einbeziehung von Theorien zur Leistungsgesellschaft und Entfremdung.

Was steht im Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die praktischen Auswirkungen in Bildungseinrichtungen wie Kindergarten und Schule sowie auf spezifische moderne Krankheitsbilder wie Burn-out und ernährungsbedingte Leiden.

Welche Keywords definieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Kapitalismus, Erziehung, Leistungsdruck, Konsumgesellschaft und Entfremdung.

Inwiefern beeinflusst das Elternhaus die Gesundheit der Kinder laut der Arbeit?

Die Arbeit argumentiert, dass das Elternhaus durch eigene bildungs- und schichtspezifische Einstellungen, Zeitmangel und wirtschaftlichen Druck maßgeblich das Ernährungsverhalten und den Stresslevel der Kinder mitbestimmt.

Warum wird die Schule im Dokument kritisch betrachtet?

Die Schule wird als Institution kritisiert, deren Hauptfunktion im heutigen kapitalistischen System weniger die allgemeine Bildung ist, sondern die Auslese und die Lieferung funktionsfähiger Arbeitskräfte.

Was ist die Schlussfolgerung des Autors bezüglich der Zukunft?

Der Autor warnt vor einem gefährlichen Weg, der in eine Gesellschaft voller Unzufriedenheit und Krankheit führt, und betont, dass nur durch staatliche Sicherung von Orientierung und Anerkennung eine bessere Erziehung möglich ist.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Erziehung im Kapitalismus. Der pädagogische Umgang mit Leistungsdruck und Konsum
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Note
2,3
Autor
Michaela Klein (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
17
Katalognummer
V314633
ISBN (eBook)
9783668132894
ISBN (Buch)
9783668132900
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pädagogik Konsum Kapitalismus Leistungsdruck
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Michaela Klein (Autor:in), 2013, Erziehung im Kapitalismus. Der pädagogische Umgang mit Leistungsdruck und Konsum, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/314633
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Leseprobe aus  17  Seiten
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