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Die Signorie der Skaliger in Verona. Die Medien der Memoria

Titel: Die Signorie der Skaliger in Verona. Die Medien der Memoria

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2013 , 24 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Sevgi Bozkurt (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Skaliger begründeten die Signorie in Verona im 13. Jahrhundert. Die Herrschaft des Geschlechts hielt knappe 130 Jahre lang an und hinterließ in dieser Zeit jede Menge Bauwerke und Monumente, die an diese Zeit gedenken sollen. In dieser Arbeit beschäftige ich mich mit der Begründung der Signorie und insbesondere mit den Medien der Memoria in detaillierter Form. Nicht nur diese Memorialbauten bieten uns einen Einblick in die Historie Oberitaliens zu dieser Epoche.

Auch Archive bieten Material über diesen Zeitraum. Dabei ist zu erwähnen, dass es unterschiedliche Archive gab, wie beispielsweise das Archiv der Kommune, der Veroneser Zünfte, der Familie Skaliger selbst, der Kirchen etc. Viele dieser Archive sind jedoch durch Brände oder anderen Gründen kaum noch erhalten geblieben, dennoch reicht das noch übrige Material aus, um die Signori Veronas zu studieren.

Wie genau sah die Signorie der Skaliger in Verona aus? Was charakterisierte die einzelnen Signori? Wie genau sahen deren Medien der Memoria aus? Unter anderem werden diese Fragen in meiner Arbeit studiert und beantwortet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Stadt Verona

3. Die Signorie als Herrschaftsform in Verona

3.1. Die Anfänge der Signorie

3.2. Die Signorie der Skaliger

4. Die Medien der Memoria

4.1. Der Residenzkomplex der Skaliger

4.2. Die Kirche St. Maria Antica und der Friedhof

4.3. Die Grabmäler von Cangrande I., Mastino II. und Cansignorio

4.3.1. Die Monumentalgräber von Cangrande I. und Mastino II.

4.3.2. Das Monumentalgrab von Cansignorio

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung der Signorie der Skaliger in Verona im 13. und 14. Jahrhundert sowie deren mediale Repräsentation durch monumentale Bauwerke und Grabmäler. Dabei wird analysiert, wie diese Memorialbauten als politisches Instrument zur Legitimierung von Herrschaftsansprüchen und zur Machtdemonstration eingesetzt wurden.

  • Die Entstehung und Etablierung der Signorie als Herrschaftsform in Verona.
  • Die Rolle der Residenz und des Residenzkomplexes als Machtzentrum.
  • Die Funktion der Grabmäler von Cangrande I., Mastino II. und Cansignorio als politische Propagandamittel.
  • Der Wandel der Repräsentationsstrategien von militärischer Zurschaustellung hin zu pompöser Dekorativität.

Auszug aus dem Buch

4.3.1. Die Monumentalgräber von Cangrande I. und Mastino II.

Die Grabmäler von Cangrande I. und Mastino II. sind jeweils auf einer Baldachinplattform angebracht und durch ihre Zweigeschossigkeit auf gleicher Höhe. Oben befinden sich jeweils die Reiterstatuen der Signori und unmittelbar darunter deren Liegefiguren. Die Reiterfigur von Cangrande I. lässt sich als paradierender Krieger auf stehendem Pferd identifizieren. Indizien hierfür sind ein gepanzerter Sattel, ein Schwert in der rechten Hand, ein Stechhelm auf dem Rücken hängend und eine Beckenhaube auf dem Kopf. Pferd und Reiter nehmen eine gestreckte Haltung ein, sodass beide sich in das Blickfeld des Betrachters wenden. Hierdurch entsteht eine lebendige Beweglichkeit. Das Gesicht von Cangrande I. ist frei und der Betrachter kann deutlich sein Lächeln erkennen. Obwohl die Figur des paradierenden Kriegers eher eine hölzerne und steife Haltung hat, wirkt diese bei der Reiterfigur von Cangrande I. insbesondere durch sein Lächeln und das Zuwenden zum Betrachter aufgelockert.

Trotz dieser eher entspannten Haltung ist der kriegerische Zusammenhang nicht zu übersehen. Der Stechhelm symbolisiert den siegreichen Krieger nach einer Schlacht. Vermutlich ist auch sein Lächeln das Element eines strahlenden Siegers. Die Reiterfigur von Mastino II. entspricht der von Cangrande I. in vielen Elementen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die historische Epoche der Skaliger in Verona und Darlegung des Forschungsinteresses an Herrschaftslegitimation und den Medien der Memoria.

2. Die Stadt Verona: Analyse der geographischen und wirtschaftlichen Bedeutung Veronas, die den Grundstein für die politische Umgestaltung zur Kommune legte.

3. Die Signorie als Herrschaftsform in Verona: Untersuchung der Entwicklung von der kommunalen Selbstverwaltung hin zur persönlichen Herrschaft der Signori unter Einbeziehung des Reichsvikariats.

4. Die Medien der Memoria: Detaillierte Betrachtung der architektonischen Selbstdarstellung der Skaliger durch den Residenzkomplex und die monumentale Grablege an St. Maria Antica.

5. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der dynastischen Herrschaft der Skaliger, deren Höhepunkt und Niedergang sowie die Resümee zur Rolle der Grabmäler als politisches Propagandamittel.

Schlüsselwörter

Signorie, Skaliger, Verona, Memoria, Monumentalgräber, Herrschaftslegitimation, Cangrande I., Mastino II., Cansignorio, St. Maria Antica, Machtdemonstration, Residenz, Architektur, Propaganda, Politische Geschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Herrschaft des Geschlechts der Skaliger in Verona im 13. und 14. Jahrhundert und untersucht deren Nutzung von Architektur und Grabmälern zur Festigung und öffentlichen Darstellung ihrer Macht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Entwicklung der Signorie als Herrschaftsform, der Ausbau von Residenzvierteln sowie die ikonographische und architektonische Gestaltung herrschaftlicher Grabmäler.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu ergründen, wie die Skaliger durch Bauten und Denkmäler ihre Macht legitimierten und sich gegenüber ihren Untertanen als Herrscher inszenierten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine historisch-analytische Methode, indem sie zeitgenössische Quellen, architektonische Befunde und Grabmonumente in den historischen Kontext der Epoche einbettet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die politische Transformation zur Signorie, die baulichen Residenzstrukturen und die spezifischen Monumentalgräber der wichtigsten Skaliger-Signori detailliert untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Signorie, Memoria, Herrschaftslegitimation, Monumentalgräber und die Familie der Skaliger.

Warum sind die Grabmäler außerhalb der Kirche platziert?

Die Platzierung außerhalb der Kirche diente als bewusste Machtdemonstration gegenüber der Öffentlichkeit, um den herrscherlichen Anspruch im öffentlichen Raum sichtbar zu machen.

Was unterscheidet das Grabmal von Cansignorio von seinen Vorgängern?

Das Grabmal von Cansignorio zeichnet sich durch eine deutlich komplexere und pompösere architektonische Struktur aus, verzichtet jedoch – im Gegensatz zu den Vorgängern – auf die Erzählung einer historischen Geschichte durch Reliefzyklen.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Signorie der Skaliger in Verona. Die Medien der Memoria
Hochschule
Universität Duisburg-Essen  (Geisteswissenschaften)
Veranstaltung
Dynastische Memoria im SMA und FNZ
Note
2,0
Autor
Sevgi Bozkurt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
24
Katalognummer
V313554
ISBN (eBook)
9783668124820
ISBN (Buch)
9783668124837
Sprache
Deutsch
Schlagworte
signorie skaliger verona medien memoria
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sevgi Bozkurt (Autor:in), 2013, Die Signorie der Skaliger in Verona. Die Medien der Memoria, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/313554
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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