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Medienkompetenz und medienerzieherisches Handeln. Wie Eltern ihre Kinder vor den Gefahren des Internets schützen können

Analyse und Lösungsansätze

Titel: Medienkompetenz und medienerzieherisches Handeln. Wie Eltern ihre Kinder vor den Gefahren des Internets schützen können

Hausarbeit , 2014 , 17 Seiten , Note: 5

Autor:in: Sonja Gross (Autor:in)

Pädagogik - Medienpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Internet birgt viele Gefahren.

Ein 15-jähriges Mädchen in Grossbritannien tötete sich nach Cyber-Mobbing. Ihre Eltern sagten, dass ihre Tochter mit den Beschimpfungen in sozialen Netzwerken nicht zurechtgekommen ist.

Sucht man online nach „Internetsucht Kind“ lassen sich in wenigen Sekunden rund 45.000 Ergebnisse finden. Zudem finde „sexuelle Belästigung“ heute am häufigsten via Internet statt.

Nicht überraschend ist deshalb, dass der Umgang mit den neuen Medien nicht nur durch die Medien, sondern auch in Familienhaushalten und Schulen grosse Aufmerksamkeit erfährt. Medienkompetenz gilt als Schlüsselkompetenz und deren Erlangung ist im heutigen Zeitalter von zentraler Bedeutung. Adäquates medienerzieherisches Handeln der Sozialisationsinstanzen, wie der Schule und Eltern, im Umgang mit Kindern und Jugendlichen ist daher so wichtig wie noch nie zuvor wenn es darum geht, den Gefahren im Internets zu begegnen und dieses angemessen zu nutzen.

Die Frage, die sich aufdrängt, ist, wie Medienkompetenz und das medienerzieherische Handeln gestärkt werden können. Im Rahmen dieser Arbeit soll vor allem der familiäre Kontext und somit die Frage wie Eltern ihre Kinder vor den Gefahren des Internets schützen können, im Fokus stehen.

Für die Beantwortung der Fragestellung wird in einem ersten Teil die aktuelle Ausgangslage dargestellt. Zum einen wird das Nutzungsverhalten von Kindern und Jugendlichen diskutiert: Wie, weshalb, wie oft und unter welchen Bedingungen wird das Internet von Heranwachsenden genutzt, ist dabei die zentrale Frage. Zum anderen werden die Gefahren, die das Internet für Heranwachsende birgt, dargestellt. Diese Überlegungen sind Voraussetzung, um zu verstehen wo Handlungsbedarf besteht und wo angesetzt werden kann. Im dritten Kapitel wird schliesslich spezifisch auf das elterliche Erziehungs- und Kontrollverhalten im Hinblick auf die Nutzung des Internets von Kindern Bezug genommen, um in einem abschliessenden Kapitel die Ausgangsfrage beantworten zu können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kinder und Jugendliche im Netz

2.1. Fakten zur Internetnutzung

2.2. Gefahren und Risiken im Internet

3. Medienerzieherisches Verhalten der Eltern

3.1. Einschätzung der Kinder und Kontrollverhalten

3.2. Medienkompetenz und Medienerziehung

4. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Nutzungsverhalten von Kindern und Jugendlichen im Internet sowie die damit verbundenen Risiken wie Cybermobbing und sexuelle Darstellungen. Das primäre Ziel ist es, das medienerzieherische Handeln von Eltern zu analysieren und aufzuzeigen, wie Eltern ihre Kinder durch effektive Strategien besser vor den Gefahren im Netz schützen können.

  • Aktuelle Statistiken zur Internetnutzung bei Kindern und Jugendlichen
  • Identifikation zentraler Online-Risiken und deren Verbreitung
  • Analyse der elterlichen Einschätzung von Internetaktivitäten
  • Untersuchung von Medienerziehungsstrategien (Monitoring, aktive und restriktive Mediation)
  • Zusammenhang zwischen elterlicher Medienkompetenz und Erziehungsverhalten

Auszug aus dem Buch

2.2. Gefahren und Risiken im Internet

„Sexuelle Darstellungen, Cybermobbing, Sexuelle Nachrichten, Kontakt und Treffen mit Fremden, problematische nutzergenerierte Inhalte, übermässige Internetnutzung und Missbrauch persönlicher Daten […]“ (Hermida 2013, S. 6).

Die Liste der Risiken, die das Netz mit sich bringt, ist lang. Aufgrund des beschränkten Rahmens dieser Arbeit soll deshalb im Folgenden beispielhaft nur auf die ersten zwei genannten Punkte, Cybermobbing und sexuelle Darstellungen, eingegangen werden.

Cybermobbing beziehungsweise Cyberbullying kann laut Smith (2008, nach Sticca 2011, S. 4) definiert werden als ein aggressives und absichtliches Verhalten, welches von einer oder mehreren Personen ausgeführt wird, wiederholt vorkommt, auf ein wehrloses Opfer gerichtet ist und, in Abgrenzung zu traditionellem Mobbing, nicht von Angesicht zu Angesicht, sondern durch die Verwendung elektronischer Mittel erfolgt (S. 147). Wie die Schlagzeile in der Einleitung zeigte, kann Cybermobbing so weit gehen, dass sich Kinder und Jugendliche deswegen das Leben nehmen. Nachgewiesen werden konnte ausserdem, dass Cyberopfer, ebenso wie auch traditionelle Mobbingopfer, erhöhte Depressivitätswerte aufweisen. Die Schätzungen der Verbreitung von Cybermobbing variieren äusserst stark. Dies kann zum einen auf methodische Unterschiede in der Befragung und Auswertung, oder aber auch auf tatsächliche internationale Unterschiede zurückzuführen sein (vgl. Sticca 2011, S. 6).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung verdeutlicht die Relevanz des Themas anhand von drastischen Beispielen und definiert die Notwendigkeit von Medienkompetenz und adäquater Medienerziehung durch Eltern und Schulen.

2. Kinder und Jugendliche im Netz: Dieses Kapitel liefert eine Bestandsaufnahme zur medialen Ausstattung und Internetnutzung von Kindern und erläutert die verschiedenen Risiken, denen Heranwachsende im digitalen Raum ausgesetzt sind.

3. Medienerzieherisches Verhalten der Eltern: Hier wird analysiert, wie Eltern die Internetnutzung ihrer Kinder wahrnehmen und welche Erziehungsstile und Kontrollmechanismen sie zur Risikominimierung einsetzen.

4. Schlusswort: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Bedeutung einer aktiven, kommunikativen Medienerziehung sowie der Unterstützung bildungsferner Haushalte bei der Kompetenzvermittlung.

Schlüsselwörter

Internetnutzung, Kinder und Jugendliche, Cybermobbing, Medienerziehung, Medienkompetenz, Elternhaus, Online-Risiken, Erziehungsverhalten, Monitoring, aktive Mediation, restriktive Mediation, Schutzstrategien, digitale Welt, Sozialisationsinstanzen, Internetgefahren

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den Risiken, denen Kinder und Jugendliche im Internet begegnen, und wie Eltern durch gezielte Erziehungsmethoden darauf reagieren können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf dem tatsächlichen Nutzungsverhalten von Heranwachsenden, der Verbreitung von Online-Gefahren wie Cybermobbing und der Analyse elterlicher Erziehungsstile.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es soll untersucht werden, welche Strategien Eltern anwenden, um ihre Kinder vor Internetgefahren zu schützen, und wo dabei Diskrepanzen zwischen elterlicher Einschätzung und Realität bestehen.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde in der Arbeit verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse und den Vergleich empirischer Daten, insbesondere der „EU Kids Online“-Studie, der 3. Tübinger Schülerbefragung sowie einer regionalen Studie aus Basel-Stadt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der Internetnutzung, eine detaillierte Auseinandersetzung mit Gefahren wie Cybermobbing und eine kritische Betrachtung von elterlichem Monitoring und Mediationsformen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Medienkompetenz, Medienerziehung, Cybermobbing, Internetnutzung und elterliche Kontrolle.

Warum ist die „aktive Mediation“ laut der Arbeit so wichtig?

Da das Internet heute mobil und überall verfügbar ist, reicht bloßes technisches Monitoring oder restriktive Kontrolle nicht aus; Kommunikation ist der Schlüssel, um den Umgang mit Risiken nachhaltig zu erlernen.

Welche Rolle spielt der Bildungshintergrund der Eltern bei der Medienerziehung?

Die Studie deutet darauf hin, dass Eltern mit höherer Medienkompetenz und Bildung eine kritischere Haltung einnehmen und ihre Kinder intensiver bei der Mediennutzung begleiten als weniger medienkompetente Eltern.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Medienkompetenz und medienerzieherisches Handeln. Wie Eltern ihre Kinder vor den Gefahren des Internets schützen können
Untertitel
Analyse und Lösungsansätze
Hochschule
Universität Zürich  (Institut für Erziehungswissenschaft)
Veranstaltung
Kontexte und Bedingungen ausserschulischer Bildung und Erziehung
Note
5
Autor
Sonja Gross (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
17
Katalognummer
V313533
ISBN (eBook)
9783668131538
ISBN (Buch)
9783668131545
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Medienerziehung Internet
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sonja Gross (Autor:in), 2014, Medienkompetenz und medienerzieherisches Handeln. Wie Eltern ihre Kinder vor den Gefahren des Internets schützen können, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/313533
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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