Ziel der vorliegenden wissenschaftlichen Arbeit ist das Darstellen von gesundheitsförderlichen Maßnahmen für ältere Mitarbeiter und das Aufzeigen der zunehmenden Bedeutung der Gesundheitsförderung im Zuge des demografischen Wandels.
Das wissenschaftliche Interesse dieser Arbeit liegt vor allem in der Frage, wie ein Unternehmen durch gesundheitsfördernde Maßnahmen die geistige und körperliche Fitness älterer Arbeitnehmer aufrecht erhalten kann, um so die Arbeitsfähigkeit auch im fortgeschrittenen Alter gewährleisten zu können.
Im Rahmen des zu behandelnden Themenfeldes werden zuerst die konzeptionellen Grundlagen, wie die Definition des demografischen Wandels, die Bevölkerungsentwicklung bis zum Jahr 2050 und die Folgen des demografischen Wandels für den Arbeitsmarkt erläutert. Des Weiteren wird der Begriff Gesundheitsförderung definiert und die Bezeichnung ältere Arbeitnehmer zum besseren Verständnis näher bestimmt.
Im zweiten Teil dieser wissenschaftlichen Arbeit werden die Maßnahmen zu einer am Arbeitsplatz stattfindenden Gesundheitsförderung für eine ältere Belegschaft ab 50 Jahren vorgestellt und erläutert. Dabei wird zwischen verhaltens- und verhältnisorientierten Maßnahmen unterschieden. Weiterhin werden die positiven Effekte und die Notwendigkeit der Gesundheitsförderung von älteren Abreitnehmern beschrieben. Zum Schluss erfolgt die ganzheitliche Betrachtung der zuvor erläuterten Maßnahmen zur Gesundheitsförderung für ältere Arbeitnehmer.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Konzeptionelle Grundlagen
2.1 Demografischer Wandel
2.1.1 Definition
2.1.2 Die Bevölkerungsentwicklungen in Deutschland bis 2050
2.1.3 Folgen des demografischen Wandels für den Arbeitsmarkt
2.2 Gesundheitsförderung
2.2.1 Definition
2.3 Ältere Arbeitsnehmer
2.3.1 Begriffsbestimmung
3 Maßnahmen zur Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz
3.1 Gründe für eine Gesundheitsförderung der älteren Arbeitsnehmer
3.2 Verhältnispräventive Maßnahmen
3.2.1 Gesundheitszirkel
3.2.2 Arbeitszeitgestaltung
3.3 Verhaltenspräventive Maßnahmen
3.3.1 Arbeitsplatzprogramme zur Gesundheitssensibilisierung
3.3.2 Bewegung am Arbeitsplatz
4 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die deutsche Arbeitswelt und untersucht, welche gesundheitsfördernden Maßnahmen Unternehmen ergreifen können, um die Leistungsfähigkeit und Arbeitsfähigkeit älterer Belegschaften ab 50 Jahren langfristig zu erhalten.
- Demografische Entwicklung und Bevölkerungsrückgang in Deutschland bis 2050
- Notwendigkeit und ökonomische Bedeutung der Gesundheitsförderung für ältere Mitarbeiter
- Unterscheidung zwischen verhältnisorientierten und verhaltensorientierten Präventionsansätzen
- Praktische Implementierung von Gesundheitszirkeln, Arbeitszeitmodellen und Fitnessprogrammen
Auszug aus dem Buch
3.3.2 Bewegung am Arbeitsplatz
Die Förderung von körperlichen Aktivitäten, vor allem die Bewegung am Arbeitsplatz, ist besonders bei älteren Belegschaften ein notwendiges Erfordernis zur gesundheitlichen Prävention. Körperliche Bewegung ist notwendig, um das Herz-Kreislauf-System und den Bewegungsapparat funktionsfähig zu halten und auf Dauer gesund zu bleiben. Aufgrund der veränderten Arbeitsbedingungen, welche durch den technischen Fortschritt gekennzeichnet sind, verbringt der größte Teil der Erwerbstätigen ihre Arbeitsstunden vor dem Computer im Sitzen. So verbringen rund 80 Prozent der Erwerbstätigen ihrer Arbeitszeit vor dem Schreibtisch. Diese Tatsache ist besonders bei älteren Arbeitnehmern kritisch zu betrachten. Der ohnehin biologische eintretende Alterungsprozess, welcher mit einer Verringerung der Muskelkraft und einer Gewichtszunahme einhergeht, wird somit durch den vorherrschenden Bewegungsmangel am Arbeitsplatz verstärkt. Durch eine schwindende Muskulatur kommt es langfristig zu Rücken- und Wirbelsäulenproblemen bei den Erwerbstätigen. Aus diesem Grund sollte Bewegung als gesundheitsförderliche Maßnahme am Arbeitsplatz fest integriert werden, denn durch ein Training der Muskulatur bleibt die Leistungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer erhalten.
Dabei ist es besonders wichtig das regelmäßige Bewegungen durchgeführt werden. Denn nur regelmäßige Bewegungen verhelfen dem Mitarbeiter dazu Stress abzubauen, Verspannungen zu lösen und die Motivation zu steigern. Durch ein kurzes Bewegungsprogramm in Form von Dehnungen und Streckungen während der Arbeitszeit, kann der körperliche Zustand belebt werden und eine Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit herbeigeführt werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert den demografischen Wandel und die damit verbundenen Herausforderungen für die Personalpolitik sowie das Ziel der Arbeit, Maßnahmen zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit älterer Arbeitnehmer aufzuzeigen.
2 Konzeptionelle Grundlagen: Dieses Kapitel definiert den demografischen Wandel, erläutert die Bevölkerungsentwicklung und deren Folgen für den Arbeitsmarkt sowie grundlegende Begriffe zur Gesundheitsförderung und Altersbestimmung.
3 Maßnahmen zur Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz: Das Hauptkapitel beschreibt sowohl verhältnisorientierte als auch verhaltensorientierte Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung und deren Bedeutung für Unternehmen und ältere Arbeitnehmer.
4 Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz der präventiven Gesundheitsförderung zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit für Unternehmen, frühzeitig in das Gesundheitsmanagement älterer Mitarbeiter zu investieren, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
Schlüsselwörter
Demografischer Wandel, Gesundheitsförderung, Ältere Arbeitnehmer, Arbeitsplatz, Verhältnisprävention, Verhaltensprävention, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Arbeitszeitgestaltung, Lebensqualität, Leistungsfähigkeit, Alterungsprozess, Prävention, Demografiearbeit, Arbeitsfähigkeit, Unternehmenserfolg.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Erwerbsbevölkerung in Deutschland und untersucht gezielte Maßnahmen, wie Unternehmen die Gesundheit und Leistungsfähigkeit älterer Mitarbeiter ab 50 Jahren fördern können.
Welches ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, gesundheitsförderliche Interventionen darzustellen und die steigende Bedeutung eines aktiven Gesundheitsmanagements aufzuzeigen, um ältere Mitarbeiter trotz biologischer Alterungsprozesse langfristig im Arbeitsprozess zu halten.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Themen umfassen die demografische Entwicklung in Deutschland bis 2050, die Definition von älteren Arbeitnehmern, die Grundlagen der Gesundheitsförderung sowie konkrete Maßnahmen der Verhältnis- und Verhaltensprävention.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Quellenanalyse, die den aktuellen Wissensstand zu demografischen Trends und betrieblichen Gesundheitsmaßnahmen systematisch zusammenführt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden spezifische Maßnahmen wie Gesundheitszirkel, flexible Arbeitszeitmodelle, Arbeitsplatzprogramme zur Sensibilisierung und Bewegungsprogramme am Arbeitsplatz detailliert vorgestellt und hinsichtlich ihres Nutzens analysiert.
Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit am besten?
Kernbegriffe sind der demografische Wandel, betriebliches Gesundheitsmanagement, Verhältnis- und Verhaltensprävention sowie der Erhalt der Leistungsfähigkeit älterer Belegschaften.
Welche Rolle spielen Gesundheitszirkel bei der Gesundheitsförderung?
Gesundheitszirkel sind ein wesentliches Instrument der Verhältnisprävention, in dem Mitarbeiter und Experten gemeinsam Arbeitsbelastungen analysieren und passgenaue Lösungsansätze zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen erarbeiten.
Warum ist die Unterscheidung zwischen Verhältnis- und Verhaltensprävention wichtig?
Sie ist entscheidend, da Unternehmen durch verhältnisorientierte Maßnahmen die Arbeitsumgebung und -organisation optimieren können, während verhaltensorientierte Maßnahmen das Gesundheitsbewusstsein des einzelnen Mitarbeiters stärken; für einen nachhaltigen Erfolg ist die Kombination beider Ansätze essenziell.
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- Anonym (Author), 2015, Maßnahmen zur Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz für eine Belegschaft ab 50 Jahren, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/312589