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Soziale Ungleichheit im Bildungswesen. Chancengleichheit und Gerechtigkeit durch Bildungsexpansion im deutschen Schulsystem?

Titel: Soziale Ungleichheit im Bildungswesen. Chancengleichheit und Gerechtigkeit durch Bildungsexpansion im deutschen Schulsystem?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2009 , 23 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Natascha Schneider (Autor:in)

Soziologie - Arbeit, Ausbildung, Organisation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Gegenstand dieser Arbeit ist die Analyse der Entwicklung von sozialer Ungleichheit im Bildungssystem. Hierbei steht der Aspekt der sozialen Herkunft in Bezug auf Schicht- und Klassenstrukturen im Vordergrund. Andere Ungleichheiten, die sich beispielsweise auf Geschlecht oder Migration beziehen, werden nicht berücksichtigt.

Von dieser Thematik ausgehend soll einleitend aber zunächst geklärt werden, welche sozialen Funktionen das deutsche Bildungssystem hat. Dies ist für die darauffolgenden Ausführungen bedeutend, da durch jene Funktionen bereits die Reproduktion von sozialen Ungleichheiten im Bildungswesen offensichtlich wird. Im Anschluss daran ist es unerlässlich, die Entwicklungen im Bildungssystem aufgrund der Bildungsreform darzustellen. Dabei soll zuerst der Verlauf der Bildungsexpansion beschrieben werden. Anschließend werden die Ursachen, sowie die Auswirkungen auf die Gesellschaft aufgezeigt. Des Weiteren wird danach im Zusammenhang mit der Bildungsexpansion analysiert, ob das Ziel der Bildungsreform erreicht wurde. Nachfolgend soll die PISA-Studie, aufgrund der größeren Aktualität, einen Einblick in Bezug auf die Bildungsgerechtigkeit in der Bundesrepublik Deutschland geben. Dabei werden die drei bisherigen Erhebungen des Jahres 2000, 2003 und 2006 mit einem Blick auf soziale Herkunft und Bildungsbeteiligung, sowie Kompetenzerwerb berücksichtigt und miteinander verglichen. Denn dadurch lässt sich aufzeigen, auf welchen Trend die sozialen Disparitäten im Bildungswesen hinweisen. Abschließend sollen die Hintergründe für die Chancenungleichheit näher thematisiert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. SOZIALE FUNKTIONEN DES BILDUNGSSYSTEMS

3. BILDUNGSEXPANSION

3.1 VERLAUF DER BILDUNGSEXPANSION

3.2 URSACHEN DER BILDUNGSEXPANSION

3.3 FOLGEN DER BILDUNGSEXPANSION

3.4 CHANCENGLEICHHEIT DURCH BILDUNGSEXPANSION?

4. DIE PISA-STUDIE

4.1 VERKNÜPFUNG VON SOZIALER HERKUNFT UND BILDUNGSBETEILIGUNG

4.2 VERKNÜPFUNG VON SOZIALER HERKUNFT UND KOMPETENZERWERB

5. URSACHEN FÜR DIE BESTEHENDE CHANCENUNGLEICHHEIT

6. FAZIT

7. LITERATUR

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit analysiert die Entwicklung sozialer Ungleichheit im deutschen Bildungssystem, wobei der Fokus insbesondere auf dem Einfluss der sozialen Herkunft auf Bildungsbeteiligung und Kompetenzerwerb liegt. Es soll geklärt werden, inwieweit die Bildungsreformen und die damit verbundene Bildungsexpansion zur Herstellung tatsächlicher Chancengleichheit beigetragen haben.

  • Soziale Funktionen des Bildungssystems
  • Verlauf und Ursachen der Bildungsexpansion
  • Analyse der Bildungsgerechtigkeit anhand der PISA-Studien
  • Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Kompetenzerwerb
  • Ursachen für persistierende Chancenungleichheiten

Auszug aus dem Buch

3.2 Ursachen der Bildungsexpansion

Der Auslöser für die Bildungsexpansion ist eine enge Verknüpfung von zwei Entwicklungen in der Gesellschaft. Durch diese Entwicklungen wird eine tendenzielle Höherqualifizierung unabdingbar.

Zum einen nehmen der wissenschaftliche, sowie der technische Fortschritt vor allem in Hinblick auf die Arbeitswelt immer größeren Einfluss auf das gesellschaftliche Leben. Deshalb ist die Bereitschaft zur stetigen Bildung erforderlich, da für die Weiterentwicklung neuer Technologien spezielle Kenntnisse nötig sind. Die Fortentwicklung der Technik führt wiederum auch zur Anpassung der Berufe, was am Beispiel des KFZ-Mechatronikers deutlich wird. Denn dieser Beruf vereint den früheren KFZ-Mechaniker sowie den Elektroniker. Die Zusammenlegung der Berufe verlangt nun Kenntnis in beiden Disziplinen (vgl. Geißler 2004 und 2006) und insofern auch Bildungszuwachs.

Zum anderen scheint es, als habe die Bildungsexpansion eine Eigendynamik entwickelt. Auf Grund der Tatsache, dass gute Bildungsabschlüsse das Risiko minimieren, am Existenzminimum zu leben und der Statussicherung dienen, kommt es zur Vermehrung höherer Bildungsabschlüsse. Demzufolge lastet ein Druck auf den Menschen, sich im Bildungsgefüge anzupassen, um möglicherweise einen Bildungsvorsprung vor anderen (auch im Hinblick auf Arbeitslosigkeit) zu erreichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet den verfassungsrechtlich verankerten Grundsatz der Chancengleichheit und kontrastiert diesen mit der Realität im deutschen Schulsystem, in dem die soziale Herkunft maßgeblich über den Bildungserfolg entscheidet.

2. SOZIALE FUNKTIONEN DES BILDUNGSSYSTEMS: Dieses Kapitel erläutert die Platzierungs- sowie die Selektionsfunktion des Bildungssystems und zeigt auf, wie durch soziale Auslese gesellschaftliche Ungleichheiten reproduziert werden.

3. BILDUNGSEXPANSION: Hier wird der historische Prozess der Bildungsexpansion nachgezeichnet, die Ursachen und Folgen diskutiert sowie kritisch hinterfragt, ob das Ziel der Chancengleichheit erreicht wurde.

4. DIE PISA-STUDIE: Dieses Kapitel analysiert anhand der PISA-Daten die anhaltende Kopplung von sozialer Herkunft mit Bildungsbeteiligung und Kompetenzerwerb über mehrere Erhebungswellen hinweg.

5. URSACHEN FÜR DIE BESTEHENDE CHANCENUNGLEICHHEIT: Die Analyse konzentriert sich hier auf die primären und sekundären Herkunftseffekte, die familiären Rahmenbedingungen sowie die Bedeutung von Lehrerempfehlungen für die Chancenungleichheit.

6. FAZIT: Das Fazit bilanziert, dass trotz positiver Tendenzen eine tiefgreifende Chancenungleichheit fortbesteht, die durch die bestehenden Selektionsmechanismen und herkunftsabhängige Faktoren stabilisiert wird.

7. LITERATUR: Auflistung der verwendeten Quellen und Studien.

Schlüsselwörter

Bildungsexpansion, Chancengleichheit, soziale Herkunft, PISA-Studie, Bildungssystem, soziale Ungleichheit, Selektion, Kompetenzerwerb, Bildungsbeteiligung, Meritokratie, Herkunftseffekte, soziale Disparitäten, Bildungsgerechtigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Entwicklung und Persistenz sozialer Ungleichheit im deutschen Bildungssystem, insbesondere vor dem Hintergrund historischer Bildungsreformen und aktueller Leistungsvergleiche.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die sozialen Funktionen des Bildungssystems, der Verlauf der Bildungsexpansion, die Ergebnisse der PISA-Studien zur Bildungsgerechtigkeit sowie die Ursachen für ungleiche Startchancen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es zu analysieren, ob die Bildungsexpansion tatsächlich zu einer Angleichung der Bildungschancen für verschiedene soziale Schichten geführt hat oder ob soziale Disparitäten weiterhin bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf Sekundärdaten, insbesondere den Ergebnissen der PISA-Studien sowie soziologischen Bildungsforschungstheorien, basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit den Funktionen des Bildungssystems, der detaillierten Beschreibung der Bildungsexpansion seit den 1960er Jahren, der Auswertung der PISA-Daten sowie der theoretischen Herleitung von Ursachen für Chancenungleichheit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Bildungsexpansion, soziale Herkunft, Chancengleichheit, PISA-Studie und Selektionsmechanismen.

Was versteht man in diesem Kontext unter dem "Fahrstuhl-Effekt"?

Der Fahrstuhl-Effekt beschreibt ein Phänomen, bei dem sich das Bildungsniveau aller sozialen Schichten insgesamt nach oben verschoben hat, die Abstände zwischen den Schichten jedoch gleich geblieben sind oder sich sogar vergrößert haben.

Welche Rolle spielen die "primären und sekundären Herkunftseffekte" laut Autor?

Primäre Effekte beziehen sich auf unterschiedliche familiäre Lernvoraussetzungen bereits vor Schulbeginn, während sekundäre Effekte die unterschiedlichen bildungsbezogenen Entscheidungen und Erwartungen der Elternhäuser bei gleichem Leistungsniveau der Kinder beschreiben.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Soziale Ungleichheit im Bildungswesen. Chancengleichheit und Gerechtigkeit durch Bildungsexpansion im deutschen Schulsystem?
Hochschule
Technische Universität Darmstadt  (Institut für Soziologie)
Veranstaltung
Bildungssoziologie
Note
1,3
Autor
Natascha Schneider (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
23
Katalognummer
V312504
ISBN (eBook)
9783668115934
ISBN (Buch)
9783668115941
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Soziale Ungleichkeit Chancenungleichheit Ungerechtigkeit Bildungsexpansion Bildungswesen Schulsystem
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Natascha Schneider (Autor:in), 2009, Soziale Ungleichheit im Bildungswesen. Chancengleichheit und Gerechtigkeit durch Bildungsexpansion im deutschen Schulsystem?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/312504
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Leseprobe aus  23  Seiten
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