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Projektentwicklung im Immobiliensektor. Was sind aussichtsreiche Aktionsfelder angesichts des demografischen Wandels?

Titel: Projektentwicklung im Immobiliensektor. Was sind aussichtsreiche Aktionsfelder angesichts des demografischen Wandels?

Hausarbeit , 2015 , 24 Seiten

Autor:in: Timor Nawid (Autor:in)

VWL - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Dem demografischen Wandel kommt in Deutschland immer mehr Bedeutung zu. Seit Anfang dieses Jahrtausends beschäftigt sich auch die Politik ernsthaft mit dieser Problematik. Die Enquête-Kommission legte dazu 2002 ihren Abschlussbericht im Auftrag des Bundestages vor. Dieser Bericht analysierte die Bevölkerungsentwicklung und gab Aufschluss über wirtschaftliche, soziale und geopolitische Auswirkungen. Die Altersstruktur verändert sich dramatisch dahingehend, dass die Bevölkerung immer älter wird und die Geburtenrate abnimmt. Ebenso beeinflusst der Zuzug von Migranten die Bevölkerungsstruktur. Dies führt zu verschiedensten Problemen. Zum Beispiel steht die Altersvorsorge vor dem Problem, dass immer mehr Rentner immer weniger Beitragszahlern gegenüberstehen und die Arbeitsmärkte sind von den Auswirkungen dahingehend betroffen, dass zum Teil große Probleme bei der Nachwuchsgewinnung bestehen.

Aber auch der Immobiliensektor wird auf vielfältige Weise vom demografischen Wandel beeinflusst. Es besteht eine regelrechte Flucht in die Städte, die Haushalte verkleinern sich, benötigen aber immer mehr Wohnfläche. Neben dem Wohnsektor sehen sich auch weitere Sektoren der Immobilienwirtschaft wie der Einzelhandels- und Bürosektor mit Problemen konfrontiert.

Für die Projektentwicklung als „Dienstleister“ der Immobilienwirtschaft ergeben sich durch den demografischen Wandel bzw. aus dessen Folgen ebenso Problemstellungen, die es zu bewältigen gilt. Durch die fortwährende Urbanisierung steigen die Bevölkerungszahlen beliebter Städte wie z.B. Hamburg, Berlin oder München. Hier wird der verfügbare Wohnraum knapp, wie bereits erwähnt steigt dennoch der Bedarf an Wohnfläche pro Person. Demgegenüber stehen „ausgestorbene“ Dörfer und Kleinstädte, die Unmengen an nicht genutzter Wohn- bzw. Gewerbefläche aufweisen. Auch die Überalterung der Bevölkerung verstärkt den Bedarf an altersgerechten Wohnflächen. Hier ist es Aufgabe der Projektentwicklung diese Problemstellungen aufzugreifen, Lösungen zu finden und umzusetzen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Gang der Untersuchung

2 Der demografische Wandel und die Veränderung der Bevölkerungsstruktur in Deutschland

2.1 Entwicklung der Bevölkerung

2.1.1 Bisherige Entwicklung

2.1.2 Prognosen für die Bevölkerungszahlen in Deutschland

2.2 Wandel der Altersstruktur

2.3 Einflüsse durch den Geburtenrückgang

2.4 Einflüsse durch Zu- und Abwanderung

3 Demografische Einflüsse auf die Immobiliensektoren und die Rolle der Projektenwickler

3.1 Einfluss der Demografie auf Wohnimmobilien

3.1.1 Die Urbanisierung

3.1.2 Die Haushaltsentwicklung

3.1.3 Die Chancen für Projektentwickler

3.2 Einfluss der Demografie auf Einzelhandelsimmobilien

3.2.1 Wandel des Einzelhandels

3.2.2 Veränderung des einzelhandelsrelevanten Konsums

3.2.3 Mögliche immobilienwirtschaftliche Tätigkeitsfelder im Einzelhandel

3.3 Einfluss der Demografie auf Büroimmobilien

3.3.1 Entwicklung des Büroflächenbedarfs

3.3.2 Demografische Auswirkungen auf die Büroflächennachfrage

3.3.3 Generierung von Chancen auf dem Büroimmobilienmarkt

4 Fazit

4.1 Zusammenfassung

4.2 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen des demografischen Wandels auf den deutschen Immobilienmarkt, mit Fokus auf die Sektoren Wohnen, Einzelhandel und Büro. Ziel ist es, die veränderten Anforderungen an die Projektentwicklung zu analysieren und aussichtsreiche Tätigkeitsfelder sowie Strategien im Kontext der demografischen Veränderungen aufzuzeigen.

  • Analyse demografischer Trends in Deutschland (Altersstruktur, Migration, Geburtenrate).
  • Untersuchung der Konsequenzen für den Wohnimmobilienmarkt durch Urbanisierung und Haushaltsverkleinerung.
  • Bewertung des Wandels im Einzelhandel und dessen Auswirkungen auf Immobiliennutzung.
  • Einfluss des demografischen Wandels auf Büroflächenbedarf und moderne Arbeitswelten.
  • Ableitung von Chancen und Handlungsfeldern für die Projektentwicklung.

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Die Urbanisierung

Ein weiterer demografischer Trend, dem in der Immobilienwirtschaft viel Beachtung geschenkt wird, ist die Urbanisierung. In der Theorie beschreibt der Begriff die Ausbreitung und Diffusion städtischer Lebens- und Verhaltensweisen. So wird einerseits das Wachstum der Einwohnerzahl in Städten beschrieben, andererseits aber auch die Ausbreitung städtischer Verhaltensweisen in ländlichen Gebieten.13 Im immobilienwirtschaftlichen Kontext interessiert aber vielmehr die Tatsache, dass eine Abwanderung der Landbevölkerung in die Großstädte bzw. Ballungszentren stattfindet.14 Laut einer Studie der Vereinten Nationen lebt 2050 ca. 70% der Weltbevölkerung in Städten. Im Gegensatz dazu waren es 1950 nur ca. 30%. Im Jahre 2008 lebten erstmalig mehr Menschen in der Stadt als auf dem Land.15 In Deutschland stieg die Zahl der in der Stadt lebenden Bevölkerung in Relation zur Gesamtbevölkerungszahl von 68% in 1950 auf ca. 74% in 2010, bei zu erwartender Zunahme wird diese Zahl auf ca. 84% im Jahre 2050 steigen.16

Projektentwickler sehen sich also mit steigenden Bevölkerungszahlen in Großstädten konfrontiert. Dementsprechend steigt auch die in Anspruch genommenen Wohnfläche sowie Gewerbefläche. Da nur eine begrenzte Fläche zur Umsetzung von entsprechenden Maßnahmen in Städten zur Verfügung steht, und nicht unbegrenzt in die Höhe gebaut werden darf, werden immer mehr Projekte realisiert, die bestehende Flächen umnutzen. Eines von vielen Beispielen ist die Umnutzung des „Wriezener Bahnhofs“ in Berlin. Dieser ehemalige Güterbahnhof wurde zu einem Gewerbegebiet umgebaut. So fanden unter anderem ein Großmarkt, ein Baumarkt aber auch weitere Gewerbe Platz und nicht genutzte Fläche wurde sinnvoll nutzbar gemacht.17

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik des demografischen Wandels in Deutschland ein und definiert die Zielsetzung sowie den Aufbau der wissenschaftlichen Arbeit.

2 Der demografische Wandel und die Veränderung der Bevölkerungsstruktur in Deutschland: Hier werden die demografischen Kerntrends wie Bevölkerungsentwicklung, Altersstruktur, Geburtenrückgang und Migration detailliert analysiert.

3 Demografische Einflüsse auf die Immobiliensektoren und die Rolle der Projektenwickler: Dieses Kapitel überträgt die demografischen Trends auf die Teilmärkte Wohnen, Einzelhandel und Büro und identifiziert Chancen für die Projektentwicklung.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt eine Prognose für zukünftige, aussichtsreiche Aktionsfelder für Projektentwickler ab.

Schlüsselwörter

Demografischer Wandel, Projektentwicklung, Immobilienwirtschaft, Wohnimmobilien, Einzelhandelsimmobilien, Büroimmobilien, Urbanisierung, Haushaltsentwicklung, Bevölkerungsstruktur, Flächenproduktivität, Altersgerechtes Wohnen, Demografiefeste Immobilien, Leerstandsquote, Nachhaltigkeit, Standortanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen des demografischen Wandels in Deutschland auf die Immobilienwirtschaft, insbesondere auf die Sektoren Wohnen, Büro und Einzelhandel.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die Auswirkungen von Urbanisierung, der Wandel der Altersstruktur, verändertes Konsumverhalten im Einzelhandel und die Nachfrageentwicklung bei Büroflächen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, demografische Trends zu beschreiben, deren Einfluss auf Immobilien zu erläutern und daraus aussichtsreiche Tätigkeitsfelder für Projektentwickler abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse, welche aktuelle demografische Daten und Prognosen (z.B. des Statistischen Bundesamtes) auf immobilienwirtschaftliche Fragestellungen überträgt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der demografischen Grundlagen und die Untersuchung der drei Immobiliensektoren Wohnen, Einzelhandel und Büro hinsichtlich ihrer spezifischen Herausforderungen und Chancen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind unter anderem Demografischer Wandel, Projektentwicklung, Urbanisierung, Wohnraumnachfrage und Flächenproduktivität.

Welche Bedeutung kommt der Urbanisierung in dieser Arbeit zu?

Die Urbanisierung wird als treibende Kraft identifiziert, die einerseits zu Wohnraummangel in Ballungszentren führt und andererseits neue Chancen für Projektentwickler durch Umnutzung und Revitalisierung bietet.

Was sind die Kriterien für eine „demografiefeste“ Einzelhandelsimmobilie?

Diese Immobilien sollten laut Arbeit durch geografische Nähe, gute Verkehrsanbindung, seniorengerechte Ladenmerkmale (breite Gänge, Sitzmöglichkeiten) und ein passendes Produktsortiment überzeugen.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Projektentwicklung im Immobiliensektor. Was sind aussichtsreiche Aktionsfelder angesichts des demografischen Wandels?
Veranstaltung
Projektentwicklung
Autor
Timor Nawid (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
24
Katalognummer
V312230
ISBN (eBook)
9783668111424
ISBN (Buch)
9783668111431
Sprache
Deutsch
Schlagworte
projektentwicklung immobiliensektor aktionsfelder wandels
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Timor Nawid (Autor:in), 2015, Projektentwicklung im Immobiliensektor. Was sind aussichtsreiche Aktionsfelder angesichts des demografischen Wandels?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/312230
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Leseprobe aus  24  Seiten
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