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Lernschwierigkeiten und die Angst vor dem Schulversagen. Wie kann die Schulleistungsdiagnostik helfen?

Title: Lernschwierigkeiten und die Angst vor dem Schulversagen. Wie kann die Schulleistungsdiagnostik helfen?

Term Paper , 2015 , 15 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Marc Damrath (Author)

Psychology - Social Psychology

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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit behandelt das Thema Lernschwierigkeiten. Eine zentrale Stellung wird die Frage einnehmen, ob Lernschwierigkeiten zwangsläufig zu Schulversagen führen, oder ob die Schulleistungsdiagnostik dies verhindern kann. Vermutlich wird jeder Mensch in seiner Schulzeit irgendwann einmal Schwierigkeiten mit dem Lernen gehabt haben, manche mehr, manche weniger. Es wird davon ausgegangen, dass etwa „20% der Kinder eines Schuljahrganges vorübergehend oder dauerhaft einer besonderen Förderung bedürfen […]“.

Es wird in dieser Arbeit jedoch nicht um kleinere Problematiken gehen, die bei jedem Schüler im Laufe seines Schullebens ab und zu mal auftreten können und völlig normal sind. Gegenstand der vorliegenden Arbeit sollen viel mehr solche Schwierigkeiten sein, die gravierende Folgen für den betroffenen Lernenden nach sich ziehen und nicht ohne weiteres beseitigt werden können. Es stellt sich deshalb die Frage, ob diese Auswirkungen zwangsläufig zu einem Schulversagen führen.

Zu Beginn meiner Arbeit werde ich zunächst einmal die wichtigsten Begrifflichkeiten der Thematik erläutern. Ich werde versuchen, den Begriff der Lernschwierigkeiten von ähnlichen Begriffen abzugrenzen und Schulversagen wie auch Schulleistungsdiagnostik zu definieren. Anschließend gilt es aufzuführen, welche Lernschwierigkeiten es überhaupt gibt, um aufzuzeigen, in welchen unterschiedlichen Formen sie auftreten können. Danach werde ich mögliche Ursachen aufführen, die zu Lernschwierigkeiten führen können. Im nächsten Gliederungspunkt werde ich näher auf die Folgen eingehen, das bedeutet, ich werde darlegen, mit welchen Problemen betroffene Kinder konfrontiert sind. Auf die Schulleistungsdiagnostik werde ich im Anschluss eingehen, indem ich erklären werde, womit sie sich befasst und wie sie aussehen kann. Dies wird anhand des „Ablaufmodells des diagnostischen Urteils“ gemacht. Ich werde mich in diesem Abschnitt außerdem genauer mit dem Deutschen Rechtschreibtest für die dritte bis fünfte Klasse befassen, der als Beispiel für einen Schulleistungstest dienen soll. Anschließend werde ich auf Möglichkeiten der Vorbeugung von Lernschwierigkeiten eingehen, ehe ich einige Behandlungsmethoden erklären werde. Den Abschluss der Arbeit bildet ein Fazit, in dem ich die anfangs gestellte Fragestellung beantworten werde.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsklärungen

2.1 Was sind Lernschwierigkeiten?

2.2 Was ist Schulversagen?

2.3 Was ist Schulleistungsdiagnostik?

3 Arten von Lernschwierigkeiten

4 Ursachen

5 Folgen

6 Schulleistungsdiagnostik und das Beispiel DERET 3-4+

7 Vorbeugung von Lernschwierigkeiten

8 Behandlung

9 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der Lernschwierigkeiten im schulischen Kontext und geht der zentralen Forschungsfrage nach, ob diese zwangsläufig zu Schulversagen führen oder ob eine gezielte Schulleistungsdiagnostik sowie entsprechende Fördermaßnahmen dies verhindern können.

  • Definition und Abgrenzung von Lernschwierigkeiten und Schulversagen
  • Analyse der vielfältigen Ursachen und gravierenden Folgen für betroffene Schüler
  • Darstellung diagnostischer Verfahren am Beispiel des DERET 3-4+
  • Präventionsstrategien und Interventionsansätze in Schule und Elternhaus

Auszug aus dem Buch

6 Schulleistungsdiagnostik und das Beispiel DERET 3-4+

Vorrangiges Ziel der Schulleistungsdiagnostik ist durch geeignete Bewertungsmaßstäbe eine Kontrolle der Lernleistung und des Lernerfolges vorzunehmen. Dementsprechend können damit auch Lernschwierigkeiten festgestellt werden, weshalb das sogenannte „Ablaufmodell des diagnostischen Urteils“ eine wichtige Rolle spielt (Hesse & Latzko, 2009, S. 63). Diesem liegt nämlich ein Problem zugrunde, welches im Endeffekt bearbeitet und wenn möglich behoben werden soll. Dazu wird das vorliegende Problem von der Lehrperson in eine diagnostische Fragestellung umgewandelt. Hierfür ist es notwendig, dass der Lehrer oder die Lehrerin das benötigte Wissen über die betroffene Thematik beherrscht, um sich ein angemessenes Urteil über Ursachen und Zusammenhänge zu bilden und dieses in den diagnostischen Prozess einzubringen.

Ist dies nicht der Fall, sollte sich mit zuständigen Fachkräften darüber ausgetauscht werden. Anschließend werden dann die Feststellungshypothesen, also ob und wenn ja inwiefern überhaupt das Problem vorliegt, und Erklärungshypothesen, also welche möglichen Gründe es dafür geben kann. Im nächsten Schritt des Ablaufmodells geht es für die Lehrkraft um methodische Entscheidungen, die der Informationsbeschaffung dienen. Gespräche, Beobachtungen und die Durchführung von Tests sind die Hauptbestandteile dieses Prozesses und sollen im Endeffekt die ausgangs gestellten Hypothesen überprüfen. Sind die Hypothesen nicht zutreffend, müssen sie erneut aufgestellt werden, so dass das Ablaufmodell von dort aus erneut beginnt. Sind diese jedoch richtig, kann die Lehrperson nun zu einem diagnostischen Urteil kommen. Abschließend wird ein Gutachten formuliert und entsprechende Behandlungsmaßnahmen entwickelt und mit dem Kind und Eltern besprochen. Das wünschenswerte Ergebnis dieses Ablaufmodells ist eine Zustandsverbesserung des Kindes bis hin zu einem vollständigen Aufheben des Problems (vgl. ebd., S. 63ff).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Lernschwierigkeiten ein und stellt die zentrale Forschungsfrage, ob diese unvermeidlich zu Schulversagen führen.

2 Begriffsklärungen: Dieses Kapitel definiert zentrale Fachbegriffe wie Lernschwierigkeiten und Schulversagen, um eine theoretische Grundlage für die weitere Arbeit zu schaffen.

3 Arten von Lernschwierigkeiten: Hier werden unterschiedliche Kategorien von Lernschwierigkeiten vorgestellt, wobei eine Differenzierung zwischen allgemeinen und speziellen Schwierigkeiten erfolgt.

4 Ursachen: Dieser Abschnitt analysiert sowohl interne Faktoren, wie Funktionsdefizite oder Entwicklungsstörungen, als auch externe Bedingungen, etwa familiäre Einflüsse oder das soziale System Schule.

5 Folgen: Hier wird dargelegt, welche negativen Auswirkungen Lernschwierigkeiten auf das Sozialverhalten, das Selbstbild und den weiteren schulischen Werdegang von Kindern haben können.

6 Schulleistungsdiagnostik und das Beispiel DERET 3-4+: Das Kapitel erläutert das Ablaufmodell diagnostischer Urteilsbildung und präsentiert den Deutschen Rechtschreibtest als praktisches Instrument zur frühzeitigen Diagnostik.

7 Vorbeugung von Lernschwierigkeiten: Es werden präventive Ansätze vorgestellt, unterteilt in primäre, sekundäre und tertiäre Prävention, um Lernproblemen frühzeitig entgegenzuwirken.

8 Behandlung: Hier werden verschiedene Förderkonzepte und Programme, wie der Kieler Leseaufbau, zur gezielten Behandlung von Lernschwierigkeiten erörtert.

9 Fazit: Das abschließende Kapitel beantwortet die Forschungsfrage und resümiert, dass Schulleistungsdiagnostik maßgeblich dazu beitragen kann, Lernschwierigkeiten behandelbar zu machen und Schulversagen abzuwenden.

Schlüsselwörter

Lernschwierigkeiten, Schulversagen, Schulleistungsdiagnostik, Lernstörungen, Frühförderung, Prävention, Intervention, Fördermaßnahmen, DERET 3-4+, Kieler Leseaufbau, Lernmotivation, Aufmerksamkeitsdefizit, Schulleistung, Diagnostisches Urteil, Sonderpädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Problematik von Lernschwierigkeiten bei Grundschulkindern und der Frage, wie durch diagnostische Verfahren und pädagogische Interventionen Schulversagen verhindert werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Definition und Ursachenforschung von Lernschwierigkeiten, deren langfristige Folgen, diagnostische Methoden zur Identifikation sowie Strategien zur Prävention und Behandlung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu klären, ob Lernschwierigkeiten zwangsläufig in einem Schulversagen enden oder ob eine frühzeitige, professionelle Schulleistungsdiagnostik ein solches Szenario verhindern oder abmildern kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse, in der aktuelle wissenschaftliche Standards zur Diagnostik und Intervention bei Lernschwierigkeiten zusammengetragen und diskutiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine begriffliche Fundierung, eine Analyse der Ursachen und Folgen, die Vorstellung des Ablaufmodells der Diagnostik, sowie eine detaillierte Erläuterung von Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Lernschwierigkeiten, Schulleistungsdiagnostik, Frühförderung, Prävention, Intervention und Schulversagen charakterisiert.

Was unterscheidet Lernstörungen von Lernbehinderungen laut dieser Arbeit?

Lernstörungen sind laut Text oft zeitlich begrenzte Probleme in einzelnen Fächern bei normalem Intelligenzquotienten, während Lernbehinderungen mehrere Fächer betreffen und meist mit einem Intelligenzquotienten unter 85 einhergehen.

Welche Rolle spielt die Familie bei der Entstehung von Lernschwierigkeiten?

Die Familie nimmt einen hohen Stellenwert ein, da häusliche Verhältnisse, das Erziehungsverhalten und die Atmosphäre beim Lernen maßgeblich dazu beitragen können, Lernschwierigkeiten entweder zu begünstigen oder aktiv zu verhindern.

Warum wird das Beispiel DERET 3-4+ angeführt?

Der DERET 3-4+ dient als konkretes Praxisbeispiel für einen Schulleistungstest, der es Lehrkräften ermöglicht, frühzeitig Defizite im Bereich der Rechtschreibung zu erkennen und den individuellen Förderbedarf objektiv zu bestimmen.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des Lehrers bei der Prävention?

Lehrkräfte gelten als entscheidender Faktor, weshalb die Arbeit betont, dass durch gezieltes Training der Lehrerkompetenzen (z.B. Konstanzer Trainingsmodell) Unterrichtsstörungen reduziert und ein positives Lernklima geschaffen werden kann.

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Details

Title
Lernschwierigkeiten und die Angst vor dem Schulversagen. Wie kann die Schulleistungsdiagnostik helfen?
College
University of Rostock
Grade
1,7
Author
Marc Damrath (Author)
Publication Year
2015
Pages
15
Catalog Number
V312110
ISBN (eBook)
9783668114777
ISBN (Book)
9783668114784
Language
German
Tags
Lernschwierigkeiten Lernen Schulleistungsdiagnostik Diagnostik Psychologie Verhalten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marc Damrath (Author), 2015, Lernschwierigkeiten und die Angst vor dem Schulversagen. Wie kann die Schulleistungsdiagnostik helfen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/312110
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