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Moses und Paulus in San Paolo fuori le Mura

Title: Moses und Paulus in San Paolo fuori le Mura

Term Paper , 2012 , 14 Pages

Autor:in: Arne Böttger (Author)

Art - History of Art

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Summary Excerpt Details

Dieser Text beschäftigt sich mit typologischen Verknüpfungen zwischen Moses und Paulus im Freskenzyklus von San Paolo fuori le Mura. Um zunächst das Wesen einer Typologie, wie sie hier anzutreffen wäre, zu klären, braucht es eine geschichtliche Einordnung. Als Hauptquelle hierfür liegen aquarellierte Zeichnungen des siebzehnten Jahrhunderts vor, da die Basilika im neunzehnten Jahrhundert abbrannte. Der Zustand der Fresken im siebzehnten Jahrhundert, welcher uns überliefert ist, lasst allerdings viele Fragen offen. Von wem und wann wurden die Ausmalungen vorgenommen? Gewiss ist, dass im fünften Jahrhundert Wandmalerei-Zyklen existierten, welche den überlieferten sehr ähnlich waren, in ihrer Anordnung und in ihrer Ikonographie. Auch ist klar, dass Cavallini im dreizehnten Jahrhundert diese Zyklen überarbeitete, in wie weit und aus welchen Gründen ist unklar und Thema seit lange geführten Diskussionen. In dem Sinne lasst es sich nicht beweisen, ob Typologien im Zyklus existieren. Dieser Text wird auch nicht versuchen, diese Frage zu klären, sondern untersucht die Frage, welche Typologien anzutreffen sind, insofern typologische Verknüpfungen bei der Ausmalung intendiert waren.

Herbert L. Kessler hat bereits in seinem Aufsatz „ The Meeting of Peter and Paul in Rome: An Emblematic Narrative of Spiritual Brotherhood“ auf eine typologische Verknüpfung im Zyklus hingewiesen. Der erste Teil der Untersuchung wird zunächst auf die Geschichte der Basilika eingehen, danach das Thema der Typologie klaren, welche hier anzutreffen wäre, sich daraufhin mit dem oben genannten Aufsatz von Herbert L. Kessler auseinandersetzen, um anschließend zu betrachten, inwiefern Typologie speziell von Cavallini hatte intendiert sein können. Im zweiten Teil der Untersuchung wird der Zyklus nach typologischen Verknüpfungen zwischen Moses und Paulus im Zyklus untersucht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Forschungsstand

1. Typologie und Geschichte

1.1 Geschichte

1.2 Typologie

1.3 „The Meeting of Peter and Paul in Rome“

1.4 Cavallini und die Typologie

2. Drei typologische Verknüpfungen zwischen Mose und Paulus in San Paolo fuori le Mura

Schluss/Perspektive

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Bestehen und die Ausprägung typologischer Verknüpfungen zwischen den Freskenzyklen von Mose (Altes Testament) und Paulus (Neues Testament) in der Basilika San Paolo fuori le Mura, wobei insbesondere der Einfluss von Pietro Cavallini und die kunsthistorische Einordnung kritisch hinterfragt werden.

  • Historische Entwicklung und Restaurierungsgeschichte der Basilika
  • Definition und kunsthistorische Relevanz typologischer Bildprogramme
  • Analyse spezifischer Parallelen und Kontraste zwischen Mose- und Paulus-Szenen
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Forschungslage zu Cavallini

Auszug aus dem Buch

1.2 Typologie

Unter Typologie versteht man die Verknüpfung von einer Person oder Sache des Alten Testaments, eines Typos, mit einer Person oder Sache des Neuen Testaments, eines Antitypos. Dessen Grundlage ist die „Vorstellung einer Heilsgeschichte aus beiden Testamenten [...], wobei das Alte Testament als die Ankündigung des Neuen und das Neue Testament als die Erfüllung des Alten gilt“.

Dieser Auffassung begegnet man bereits beim Evangelium des Johannes: „Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden.“ (Joh. 3,14) Hier wird die Aufrichtung der Ehernen Schlange mit der Kreuzigung Jesu verknüpft. Ähnliches begegnet einem bei Matth. 5,17 und in den Briefen des Paulus: „Gleichwohl übte der Tod seine Herrschaft von Adam bis auf Mose auch über solche aus, die nicht entsprechend der Übertretung Adams gesündigt hatten, welcher der Typos der zukünftigen ist.“ (Röm. 5,14)

Das Zitat zeigt, dass auch eine Antithese zu einer typologischen Verknüpfung gehören kann. Des Weiteren sei hier auf eine Stelle des ersten Petrusbrief hingewiesen, an der zuvor von der Sintflut gesprochen wurde: „Als dessen Gegenbild (ἀντίτυπον) rettet euch jetzt die Taufe.“ (1. Petr. 3,21)

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Thematik der typologischen Verknüpfungen zwischen Mose und Paulus unter Berücksichtigung der quellenkritischen Problematik der Fresken.

Forschungsstand: Überblick über die kunsthistorische Literatur und Kontroversen zur Existenz eines intendierten typologischen Programms im Zyklus.

1. Typologie und Geschichte: Untersuchung der historischen Bauphasen und grundlegende theoretische Definitionen zum Begriff der Typologie in der christlichen Kunst.

2. Drei typologische Verknüpfungen zwischen Mose und Paulus in San Paolo fuori le Mura: Konkrete Analyse ausgewählter Motivgruppen, wie Berufungsszenen und Wundertaten, im Hinblick auf eine inhaltliche Korrespondenz.

Schluss/Perspektive: Fazit zur Spekulationsgrundlage über die Intention des Zyklus und Ausblick auf weiterführende Forschungsansätze.

Schlüsselwörter

San Paolo fuori le Mura, Typologie, Pietro Cavallini, Mose, Paulus, Freskenzyklus, Altes Testament, Neues Testament, Kunstgeschichte, Ikonographie, Heilsgeschichte, Mittelalterliche Malerei, Antitypos, Mittelalter, Basilika.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, ob im Freskenzyklus der Basilika San Paolo fuori le Mura ein bewusstes typologisches Programm existiert, das Szenen des Mose mit solchen des Paulus in Beziehung setzt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Untersuchung deckt die historische Bauforschung, die Definition typologischer Kunstprogramme und die vergleichende ikonographische Analyse der Fresken ab.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es soll geklärt werden, inwiefern typologische Verknüpfungen zwischen Mose und Paulus tatsächlich beabsichtigt waren oder ob es sich um eine spätere, spekulative Zuschreibung handelt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine methodische Kombination aus historischer Quellenkritik (unter Einbeziehung des Codex Vat. Lat. 4406), vergleichender Ikonographie und der Auseinandersetzung mit der bestehenden kunsthistorischen Forschungsliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung zur Typologie sowie eine konkrete Analyse von Motivgruppen, wie etwa Berufungen, Wundertaten und Konflikten zwischen Gläubigen und Ungläubigen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Zentrale Begriffe sind San Paolo fuori le Mura, Typologie, Pietro Cavallini, Heilsgeschichte und Ikonographie.

Welche Rolle spielt Pietro Cavallini in dieser Analyse?

Der Autor hinterfragt kritisch, inwieweit die Restaurierungen und Modernisierungen durch Cavallini im 13. Jahrhundert die ikonographische Aussage beeinflusst oder ein typologisches Konzept eingeführt haben könnten.

Warum wird das Motiv des Traums oder der Flucht als Beleg eher ausgeschlossen?

Der Autor argumentiert, dass diese Motive keine inhaltliche Entsprechung finden, da entsprechende Szenen entweder im Mose-Zyklus fehlen oder die typologische Verbindung theologisch nicht hinreichend begründet ist.

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Details

Title
Moses und Paulus in San Paolo fuori le Mura
College
University of Leipzig  (Insitut für Kunstgeschichte)
Course
Alttestamentliche Szenen in der Wandmalerei Italiens
Author
Arne Böttger (Author)
Publication Year
2012
Pages
14
Catalog Number
V311807
ISBN (eBook)
9783668105591
ISBN (Book)
9783668105607
Language
German
Tags
San Paolo fuori le Mura Alttestamentliche Mosaikzyklen Mosaik Zyklus Wandmalerei Paulus Moses Basilika Pietro Cavallini Typologie Herbert Kessler Herbert L. Kessler The Meeting of Peter and Paul in Rome
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Arne Böttger (Author), 2012, Moses und Paulus in San Paolo fuori le Mura, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/311807
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