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Ein Vergleich des Schönheitsbegriffs in Thomas Manns "Tod in Venedig" und Hugo von Hofmannsthals "Das Märchen der 672. Nacht"

Titel: Ein Vergleich des Schönheitsbegriffs in Thomas Manns "Tod in Venedig" und Hugo von Hofmannsthals "Das Märchen der 672. Nacht"

Hausarbeit , 2010 , 18 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Anne-Marie Holze (Autor:in)

Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit den Worten „Es ist das Problem der Schönheit, daß der Geist das Leben, das Leben aber den Geist als ‚Schönheit‘ empfindet […] “, versuchte Thomas Mann 1920 Carl Maria Weber ein Motiv in seinem Werk „Tod in Venedig“ zu erklären. Das Sehnen der Hauptfigur Gustav von Aschenbach nach Tadzio, steht darin im engen Zusammenhang mit der Verwendung des Schönheitsbegriffs. Auch im Werk „Das Märchen der 672. Nacht“ von Hugo von Hofmannsthal spielt die Bedeutung der Schönheit eine wichtige Rolle. Der Autor äußerte sich einmal: „Das Schöne, auch in der Kunst, ist ohne Scham nicht denkbar.“2. Wie der Begriff der Schönheit in beiden Werken verwandt wird, welche Gemeinsamkeiten oder Unterschiede es gibt und wie man auf die Zitate Bezug nehmen kann, möchte ich im Folgenden untersuchen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1) Positionen zweier Autoren zum Schönheitsbegriff

2) Der Schönheitsbegriff im Werk „Tod in Venedig“ von Thomas Mann

3) Verwendung des Schönheitsbegriffs in Hugo von Hofmannsthals „Das Märchen der 672. Nacht“

4) Vergleich des Verständnisses über „Schönheit“ in den vorher genannten Werken

5) Anwendung der Zitate

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die unterschiedlichen Konzepte und Auswirkungen des Schönheitsbegriffs in Thomas Manns „Tod in Venedig“ sowie Hugo von Hofmannsthals „Das Märchen der 672. Nacht“. Das primäre Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Wahrnehmung und den Konsequenzen dieses Ideals bei den jeweiligen Protagonisten zu analysieren und aufzuzeigen, wie das Streben nach Schönheit zu deren persönlichem Verfall führt.

  • Analyse des Schönheitsbegriffs bei Thomas Mann
  • Untersuchung von Hofmannsthals Schönheitsverständnis
  • Vergleichende Analyse der beiden literarischen Werke
  • Rolle von Disziplin, Kunst und Triebhaftigkeit
  • Die fatale Konsequenz der Idealfixierung

Auszug aus dem Buch

2) Der Schönheitsbegriff im Werk „Tod in Venedig“ von Thomas Mann

Das Werk Thomas Manns handelt von dem Begehren Gustav Aschenbachs nach dem jungen Tadzio. Hierbei lässt sich die Verwendung des Schönheitsbegriffs auf einer Ebene des geistig künstlerisch Schönen diskutieren. Am Anfang des Werkes sind jedoch andere Dinge vorrangig.

Gustav Aschenbach ist Schriftsteller. Sein Leben widmet er dieser Kunst, und zwar mit einer Strenge, die wie folgt beschrieben wird: „ ‚Sehen Sie, Aschenbach hat von jeher nur so gelebt‘ – und der Sprecher schloss die Finger seiner Linken fest zur Faust -; ‚niemals so‘ – und er ließ die geöffnete Hand bequem von der Lehne des Sessels hängen.“ Am Anfang des Buches, vor seiner Venedigreise empfindet er seinen „starren, kalten und leidenschaftlichen Dienst[…]“ als positiv. Und „zwar liebte er ihn und liebte auch fast schon den entnervenden, sich täglich erneuernden Kampf zwischen seinem zähen und stolzen, so oft erprobten Willen und dieser wachsenden Müdigkeit“.

Das Leben ist für Aschenbach nur gut, solange er sich selbst unter züchtigender Kontrolle hat. Dazu reichen ihm bescheidene Umstände, die ihn auch der Arbeit wegen in der „schöne[n] Stadt, die ihm zur Heimat geworden“ halten. Weswegen er diese schön findet, wird nicht von Thomas Mann beschrieben. Wahrscheinlich reicht schon der Aspekt, dass sie Heimat und Stätte für seinen Erfolg ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1) Positionen zweier Autoren zum Schönheitsbegriff: Einleitende Betrachtung der unterschiedlichen Rollen des Schönheitsbegriffs in den Werken von Thomas Mann und Hugo von Hofmannsthal.

2) Der Schönheitsbegriff im Werk „Tod in Venedig“ von Thomas Mann: Detaillierte Untersuchung, wie die Disziplin und das ästhetische Ideal von Gustav von Aschenbach durch die Begegnung mit Tadzio einer existentiellen Wandlung unterliegen.

3) Verwendung des Schönheitsbegriffs in Hugo von Hofmannsthals „Das Märchen der 672. Nacht“: Analyse, wie der Protagonist Schönheit primär mit materiellen Werten und Distanz verbindet und wie dieser Lebensentwurf an der Realität scheitert.

4) Vergleich des Verständnisses über „Schönheit“ in den vorher genannten Werken: Gegenüberstellung der beiden Protagonisten, ihrer Motivationen und der jeweils zum Verfall führenden Konsequenzen ihrer Schönheitsideale.

5) Anwendung der Zitate: Reflexion darüber, wie die Autoren ihre persönlichen ästhetischen Vorstellungen in die literarische Gestaltung ihrer Werke und die Schicksale ihrer Figuren einfließen lassen.

Schlüsselwörter

Schönheitsbegriff, Tod in Venedig, Thomas Mann, Das Märchen der 672. Nacht, Hugo von Hofmannsthal, Ästhetik, Disziplin, Verfall, Leidenschaft, Geist, Kunst, Literaturvergleich, Tadzio, Idealismus, Selbstbeherrschung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert und vergleicht das Verständnis von Schönheit in Thomas Manns „Tod in Venedig“ und Hugo von Hofmannsthals „Das Märchen der 672. Nacht“.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Spannungsfeld zwischen Kunst und Leben, die Rolle der Disziplin versus Triebhaftigkeit sowie die zerstörerische Kraft starrer Schönheitsideale.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das Streben nach einer absoluten Vorstellung von Schönheit bei beiden Hauptfiguren unweigerlich zu deren Untergang führt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine komparative Literaturanalyse angewandt, die primär auf der Textauslegung der beiden genannten Werke und der Einbeziehung von Fachkommentaren basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die spezifischen Schönheitskonzepte der beiden Autoren isoliert analysiert und anschließend in einem direkten Vergleich gegenübergestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind unter anderem Schönheitsbegriff, Ästhetik, Disziplin, Verfall, Leidenschaft und Literaturvergleich.

Inwiefern beeinflusst das Ideal des Knaben Aschenbachs Handeln?

Das Ideal des Knaben Tadzio zwingt Aschenbach dazu, seine bisherigen Prinzipien von Strenge und Disziplin aufzugeben, was zu einer gefährlichen emotionalen und moralischen Entgrenzung führt.

Wie unterscheidet sich der Schönheitsbegriff des Kaufmannssohns von dem Aschenbachs?

Während Aschenbach Schönheit primär geistig und künstlerisch definiert, assoziiert der Kaufmannssohn Schönheit hauptsächlich mit materiellem Besitz und äußerer Erscheinung.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ein Vergleich des Schönheitsbegriffs in Thomas Manns "Tod in Venedig" und Hugo von Hofmannsthals "Das Märchen der 672. Nacht"
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg  (Germanistik)
Veranstaltung
Germanistische Sprach- und Literaturwissenschaft im europäischen Kontext
Note
1,5
Autor
Anne-Marie Holze (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
18
Katalognummer
V311635
ISBN (eBook)
9783668103092
ISBN (Buch)
9783668103108
Sprache
Deutsch
Schlagworte
vergleich schönheitsbegriffs thomas manns venedig hugo hofmannsthals märchen nacht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anne-Marie Holze (Autor:in), 2010, Ein Vergleich des Schönheitsbegriffs in Thomas Manns "Tod in Venedig" und Hugo von Hofmannsthals "Das Märchen der 672. Nacht", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/311635
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Leseprobe aus  18  Seiten
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