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Der Burgundische Vertrag unter Kaiser Karl V. Habsburgische Hausmachtspolitik

Titel: Der Burgundische Vertrag unter Kaiser Karl V. Habsburgische Hausmachtspolitik

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2015 , 21 Seiten , Note: 1,8

Autor:in: Emre Tasci (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Kaiser Karl der V. gehört eindeutig zu den großen Herrschern, die auch weit über dem deutschem Raum bekannt sind. Auf interessante und kuriose Art mit nur 17 Jahren zum König ernannt und zwei Jahre später mit 19 zum Kaiser gewählt. Mit seinem Wahlspruch „plus ultra“ in die politische Welt einmarschiert machte er recht schnell Bekanntschaften mit einer Fülle von Problemen. Er begegnete diesen Problemen mit guten Beratern und seiner religiösen Ehrfurcht. Einen sehr hohen Stellenwert für ihn hatte die dynastische Politik, bei der er auch sehr erfolgreich war. Unter seiner Herrschaft kam das Haus Habsburg zur seiner ersten großen Machtstellung innerhalb Europas und weitete dies sogar territorial mit Karls Hausmachtpolitik sehr weit aus. Ein typisches Merkmal für die Hausmachtpolitik der Habsburger ist der Burgundische Vertrag von 1548.

Der Burgundische Vertrag wird in der Forschung vor allem im Hinblick auf die Beziehungen zwischen den Niederlanden und dem Heiligen Römischen Reich und der Trennung bzw. Autonomie der Niederlande untersucht. Aber auch in der Hinsicht der Entwicklung des burgundischen Reichskreises und als Beispiel für die Durchsetzung der habsburgischen Hausmachtpolitik stellt sie ein besonders wichtigen Punkt dar, so zum Beispiel bei Johannes Arndt.

In dieser Hausarbeit werden im ersten Kapitel die Geschehnisse verdeutlicht, die der Frage nachgehen soll, wie Karl von Gent mit nur 19 Jahren zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches gewählt wurde. Erst dann wird einem klar, in welcher Beziehung er zu den Niederlanden steht und welchen Absichten er folgt.

Des Weiteren werden Karls Intentionen beim Zustandekommen des Burgundischen Vertrages mehr beschrieben. Um jedoch den Sinn hinter seine Vorhaben zu verstehen muss man zuvor einen Einblick über die Situation der Niederlande vor dem Burgundischen Vertrag und das große Interesse an einer mächtigen Hausmachtpolitik gewinnen.

Anschließend wird mit zu Hilfenahme einer Quelle die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Burgundischen Vertrag stattfinden.

Im letzten Kapitel soll ein Ausblick gewährleistet werden, bei dem die Folgen und Auswirkungen des Burgundischen Vertrages auf die territoriale Entwicklung der Niederlande übertragen wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Kaiser Karl V.

2.1 Kindheit und Jugend

2.2 Aufstieg zum König

2.3 Der Weg zum Kaiser

3 Die Herrschaft Karls V. in den Niederlanden vor dem Burgundischen Vertrag

3.1 Die Beziehung Karl V. zu den Niederlanden

3.2 Seine Hausmachtpolitik

4 Das Zustandekommen des Burgundischen Vertrages im Jahr 1548

5 Die Inhalte des Burgundischen Vertrages

6 Ausblick: Die Bedeutung des Burgundischen Vertrages

7 Zusammenfassung

8 Bibliographie

8.1 Quellenverzeichnis

8.2 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Bedeutung und Entstehung des Burgundischen Vertrages von 1548 unter Kaiser Karl V. Dabei wird analysiert, wie der Kaiser die politische Autonomie der 17 niederländischen Provinzen gegenüber dem Heiligen Römischen Reich durchsetzte und welche Rolle dies innerhalb seiner umfassenden Hausmachtpolitik spielte.

  • Die Entwicklung der habsburgischen Hausmachtpolitik im 16. Jahrhundert.
  • Die politische Etablierung Karls V. als König und Kaiser.
  • Die Autonomiebestrebungen der niederländischen Provinzen.
  • Die Verhandlungen zwischen dem Kaiser und den Reichsständen in Augsburg 1548.
  • Die langfristigen Auswirkungen des Vertrages auf die territoriale Identität der Niederlande.

Auszug aus dem Buch

Die Inhalte des Burgundischen Vertrages

Am 28. März 1548 machte der Kaiser Karl V. den Vorschlag einer vertraglichen Neureglung des Verhältnisses zwischen dem Reich und den burgundischen Erblanden. Die Niederlande sollten zusammen mit den Provinzen Geldern, Utrecht und Zutphen im Burgundischen Reichskreis zusammengefasst werden. Dieser sollte gegen Zahlung Schutz und Hilfe des Reichs beanspruchen können, ohne dabei aber seine traditionellen Privilegien, Freiheiten und Gerechtigkeiten zu verlieren.

„[...] das obgemelte Niderlannd samentlich mit dem herzogthumb Geldern, der grafschaft Zutphen, der herrschaft und temporalitet zu Utrecht und andere zugehorige vasallen und herrschaften der Nidererblanden, wie die ir Mt. jetzt besitzt, ain benannte leidenliche summa gelts alwegen je nach gelegenhait und gstalt der hilf in notten zu dem Reich contribuierten, dabey gelassen wurden und dagegen in des Reichs schutz und schirmb begriffen weren, auch in iren obligenden nöten desselbigen hilf, wie mann sich des vergleichen mocht, widerumb gewertig sein sollten, doch das dieselbigen alle undter ainem krais begriffen, desgleichen bey allen andern iren freyhaiten, rechten, gerechtigkaiten, exemption der appellation und jurisdiction gelassen [...].“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Rolle Karls V. als bedeutenden Herrscher ein und skizziert die wissenschaftliche Relevanz des Burgundischen Vertrages für die habsburgische Hausmachtpolitik.

2 Kaiser Karl V.: Dieses Kapitel beleuchtet die Biografie Karls V., von seiner Kindheit und religiösen Erziehung über seinen Aufstieg zum König bis hin zur Wahl zum Kaiser.

3 Die Herrschaft Karls V. in den Niederlanden vor dem Burgundischen Vertrag: Es wird die besondere Beziehung Karls zu den Niederlanden analysiert, einschließlich der Konsolidierung der 17 Provinzen und seiner strategischen Hausmachtpolitik.

4 Das Zustandekommen des Burgundischen Vertrages im Jahr 1548: Das Kapitel beschreibt die schwierigen Verhandlungen auf dem Reichstag zu Augsburg, in denen Karl V. die Niederlande als autonomes Verhandlungsobjekt etablierte.

5 Die Inhalte des Burgundischen Vertrages: Hier werden die vertraglichen Vereinbarungen und der rechtliche Rahmen erläutert, die den Provinzen Schutz durch das Reich bei gleichzeitiger Wahrung ihrer Sonderrechte zusicherten.

6 Ausblick: Die Bedeutung des Burgundischen Vertrages: Das Kapitel reflektiert die historischen Einschätzungen des Vertrages durch verschiedene Historiker und dessen Rolle als Instrument zur Sicherung der habsburgischen Erbfolge.

7 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert die Bedeutung des Vertrages als geschickten Schachzug zur Stärkung der Dynastie und der territorialen Entwicklung der Niederlande.

8 Bibliographie: Dieses Kapitel listet die verwendeten Quellen und die wissenschaftliche Fachliteratur auf, die der Untersuchung zugrunde liegen.

Schlüsselwörter

Kaiser Karl V., Burgundischer Vertrag, Niederlande, Hausmachtpolitik, Heiliges Römisches Reich, 1548, Reichsstände, Autonomie, Erblande, Dynastie, Reichskreis, Ferdinand I., Reformation, Reichsmatrikel, Souveränität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert den Burgundischen Vertrag von 1548, durch den Kaiser Karl V. die Niederlande formell vom Heiligen Römischen Reich trennte und deren Sonderstatus sicherte.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die habsburgische Hausmachtpolitik, das Verhältnis zwischen den niederländischen Provinzen und dem Reich sowie die Durchsetzung dynastischer Interessen unter Karl V.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Beweggründe Karls V. für den Vertrag zu verstehen und zu beleuchten, wie er die Autonomie der Niederlande strategisch für seine Machtambitionen nutzte.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer quellenkritischen Analyse historischer Dokumente, wie den Reichstagsakten, sowie der Auswertung historischer Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit dem Lebensweg Karls V., der politischen Situation in den Niederlanden und den komplexen Verhandlungen während des Augsburger Reichstages.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Burgundischer Vertrag, Hausmachtpolitik, Autonomie, Niederlande und Kaiser Karl V. geprägt.

Warum war der Burgundische Vertrag für Karl V. strategisch so wichtig?

Der Vertrag ermöglichte es dem Kaiser, seine territorialen Interessen in den Niederlanden abzusichern und gleichzeitig die dynastische Erbfolge für das Haus Habsburg zu festigen, ohne die volle Last des Reiches tragen zu müssen.

Wie bewerten Historiker den Burgundischen Vertrag im Rückblick?

Die Bewertung ist geteilt: Während einige Historiker ihn als Verlust für das Reich sehen, betonen andere die faktische Entwicklung hin zur Souveränität der Niederlande und die erfolgreiche Hausmachtpolitik des Kaisers.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Burgundische Vertrag unter Kaiser Karl V. Habsburgische Hausmachtspolitik
Hochschule
Universität Duisburg-Essen  (Historisches Institut)
Note
1,8
Autor
Emre Tasci (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
21
Katalognummer
V310324
ISBN (eBook)
9783668087576
ISBN (Buch)
9783668087583
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Der Burgundische Vertrag Kaiser Karl V. Hausmachstpolitik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Emre Tasci (Autor:in), 2015, Der Burgundische Vertrag unter Kaiser Karl V. Habsburgische Hausmachtspolitik, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/310324
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Leseprobe aus  21  Seiten
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