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Der Rebound-Effekt für Elektrofahrzeuge

Title: Der Rebound-Effekt für Elektrofahrzeuge

Seminar Paper , 2014 , 25 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anonym (Author)

Energy Sciences

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Summary Excerpt Details

Bundesregierung und Experten sind sich einig, dass die Steigerung der Energieeffizienz ein wichtiger Baustein ist im Aufbau eines neuen, nachhaltigen und umweltfreundlichen Energiesystems. Weniger Energie zu verbrauchen und mehr Nutzen daraus zu ziehen – das ist das Ziel. Die Steigerung der Energieeffizienz soll sich auf alle Bereiche beziehen, darunter auch als ein tragendes Segment: der Verkehrssektor.

Neben kontinuierlicher Erforschung und Entwicklung neuer Effizienztechnologien für PKW, soll vor allem der Ausbau alternativer Antriebe helfen, unser Verkehrssystem zukunftsfähig und klimagerecht zu machen. Jedoch bisher kaum berücksichtigt wurde bei den vielen Konzepten und Richtlinien zur Steigerung der Energieeffizienz die paradoxe Wechselwirkung, die diese Steigerung mit sich ziehen kann – der Rebound-Effekt.

Daher ist es Ziel dieser Seminararbeit, den Rebound-Effekt und dessen Auswirkungen durch Klassifikationen und Berechnungen im PKW-Bereich darzustellen. Anschließend wird das Konzept des Rebound-Effektes auf alternative Antriebe und speziell Elektrofahrzeuge übertragen, um mögliche Konsequenzen zu skizzieren, abzuschätzen und diskutieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Rebound-Effekt im PKW-Bereich

2.1 Klassifikationen

2.1.1 Der direkte Rebound-Effekt

2.1.2 Der indirekte Rebound-Effekt

2.1.3 Der gesamtwirtschaftliche Rebound-Effekt

2.2 Berechnung des direkten Rebound-Effektes

2.2.1 Energiedienstleistung

2.2.2 Der direkte Rebound-Effekt als Effizienzelastizität

2.2.3 Der direkte Rebound-Effekt als Preiselastizität

2.3 Dimensionen des Rebound-Effektes

3 Der Rebound-Effekt für alternative Antriebe

3.1 Ausprägungen für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

3.2 Abschätzungen

3.3 Auswertung

4 Zusammenfassung und Bewertung

5 Literatur

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, den Rebound-Effekt im Kontext der gesteigerten Energieeffizienz zu untersuchen, zu klassifizieren und auf den spezifischen Bereich der Elektrofahrzeuge zu übertragen, um mögliche Auswirkungen auf das Mobilitätsverhalten zu analysieren.

  • Grundlagen des Rebound-Effekts und Klassifizierung (direkt, indirekt, gesamtwirtschaftlich).
  • Methodische Ansätze zur Berechnung des direkten Rebound-Effekts mittels Elastizitäten.
  • Analyse des Rebound-Potenzials bei Hybrid- und Elektrofahrzeugen.
  • Abschätzung der Fahrleistungsänderungen durch Kostensenkungen bei neuen Antriebstechnologien.
  • Diskussion von Einflussfaktoren wie Reichweite, Ladeinfrastruktur und Nutzerverhalten.

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Der direkte Rebound- Effekt

Von den drei differenzierbaren Typen des Rebound- Effektes ist der direkte Rebound- Effekt der meist erforschte. Durch gezielte Effizienzmaßnahmen wie der Verbesserung des Kraftstoffverbrauchs pro Kilometer eines Fahrzeuges sinkt in erster Linie die Nachfrage an Kraftstoff, da ceteris paribus gleichviel gefahren jedoch weniger Sprit benötigt wird. Durch diesen Bedarfsnachlass spart der Verbraucher Fahrtkosten, was jedoch zu erhöhtem Konsum, also steigendem Fahrverhalten führen kann (Sorrell und Dimitropoulos, 2008). Kurze Strecken werden nun gefahren anstatt wie bisher zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln bewältigt zu werden. Durch den Wechsel vom Acht- zum Vier- Liter- Auto werden jetzt öfter weitere Strecken gefahren. Der direkte Rebound- Effekt zeigt sich in der erhöhten Nachfrage nach der gleichen Dienstleistung (Santarius, 2011).

Doch nicht nur auf Konsumenten-, auch auf Produzentenseite zeigt sich der Rebound- Effekt: als Re- Investitions-Effekt (Santarius, 2011). Oftmals werden Kosteneinsparungen in der Motorentechnologie zu einem „Re- Designing“ (Santarius, 2013) des Produktes genutzt. Das heißt, dass statt einem Angebot verbrauchsärmerer Autos ein schnelleres und leistungsstärkeres Fahrzeug mit gleichem Verbrauch pro Kilometer entwickelt wird. Ein Beispiel dafür sind der VW Käfer von 1955 und der VW Beatle von 2005 mit einem jeweiligen Verbrauch von ca. 7 Liter pro 100 Kilometer. Während der Käfer mit 30 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h noch 730 kg wog, beträgt das Gewicht des Beatle bei 75 PS und 160 km/h Höchstgeschwindigkeit um die 1200 kg. (Santarius, 2013)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung motiviert die Relevanz der Energieeffizienz für die Energiewende im Verkehrssektor und führt das Problem des Rebound-Effekts als untersuchungsgegenstand ein.

2 Der Rebound-Effekt im PKW-Bereich: Dieses Kapitel definiert den Rebound-Effekt theoretisch, klassifiziert ihn in drei Kategorien und erläutert mathematische Ansätze zu seiner Berechnung anhand von Elastizitäten.

3 Der Rebound-Effekt für alternative Antriebe: Hier wird der Rebound-Effekt spezifisch auf Hybrid- und Elektrofahrzeuge angewendet, das Potenzial für Mehrverkehr abgeschätzt und ausgewertet.

4 Zusammenfassung und Bewertung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert die Grenzen der aktuellen Forschung und identifiziert weiteren Forschungsbedarf.

5 Literatur: Dieses Kapitel listet sämtliche verwendeten Quellen und Internetquellen auf.

Schlüsselwörter

Rebound-Effekt, Energieeffizienz, Elektrofahrzeuge, Mobilitätsverhalten, Preiselastizität, Effizienzelastizität, Kraftstoffverbrauch, alternative Antriebe, Jevons-Paradoxon, Energiedienstleistung, Nachhaltigkeit, Verkehrssektor, Fahrleistung, Ressourcenschonung, Markteffekte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den sogenannten Rebound-Effekt im Kontext der gesteigerten Energieeffizienz von PKW und analysiert, inwiefern technische Fortschritte durch verändertes Nutzerverhalten kompensiert werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition und Berechnung des Rebound-Effekts, die Anwendung auf alternative Antriebstechnologien wie Elektro- und Hybridfahrzeuge sowie die Abschätzung von Auswirkungen auf die jährliche Fahrleistung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Rebound-Effekt bei Elektrofahrzeugen durch Klassifikationen und Berechnungen darzustellen, um die tatsächlichen Energieeinsparungen realistisch abzuschätzen und mögliche Konsequenzen zu diskutieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit existierenden Definitionen und Methoden der Elastizitätsberechnung, kombiniert mit einer quantitativen Abschätzung anhand von Daten zum Kraftstoffverbrauch und Fahrverhalten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erstreckt sich von der theoretischen Klassifikation des Rebound-Effekts über mathematische Formeln zur Bestimmung dieses Effekts bis hin zur spezifischen Potenzialabschätzung für Elektrofahrzeuge unter Berücksichtigung von Reichweitenbeschränkungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Rebound-Effekt, Energieeffizienz, Elektrofahrzeuge, Preiselastizität und Mobilitätsverhalten charakterisiert.

Wie wirkt sich die Preissenkung durch Elektrofahrzeuge auf den Rebound-Effekt aus?

Durch die effizientere Antriebsweise sinken die Kosten pro Kilometer, was einen Anreiz für den Nutzer darstellt, das Fahrzeug häufiger für längere Strecken zu verwenden, was wiederum einen Teil der potenziellen Energieeinsparung durch den sogenannten direkten Rebound-Effekt wieder aufhebt.

Warum variieren die Ergebnisse des Rebound-Effekts so stark?

Die Varianz in den Ergebnissen entsteht primär durch fehlende einheitliche Definitionen, unterschiedliche methodische Ansätze bei der Datenerhebung sowie durch die Nichtberücksichtigung komplexer Einflussvariablen wie etwa des Fahrzeugalters oder demografischer Faktoren.

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Details

Title
Der Rebound-Effekt für Elektrofahrzeuge
College
Karlsruhe Institute of Technology (KIT)
Grade
2,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2014
Pages
25
Catalog Number
V310198
ISBN (eBook)
9783668084988
ISBN (Book)
9783668084995
Language
German
Tags
rebound-effekt elektrofahrzeuge
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2014, Der Rebound-Effekt für Elektrofahrzeuge, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/310198
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