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Freies Erinnern bei Kompatibilität von Wortvalenz und motivationalem System. Zum Embodiment des Annäherungs- und Vermeidungssystems

Titel: Freies Erinnern bei Kompatibilität von Wortvalenz und motivationalem System. Zum Embodiment des Annäherungs- und Vermeidungssystems

Praktikumsbericht / -arbeit , 2011 , 11 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Franziska Kreisel (Autor:in)

Psychologie - Kognitive Psychologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Annäherungssystem und das Vermeidungssystem haben die Aufgabe, Personen schnell und angemessen auf Umweltreize reagieren zu lassen. Die beiden motivationalen Systeme können jedoch umgekehrt auch propriozeptiv aktiviert werden, wie Neumann und Strack (2000) nachweisen konnten.

Diese Aktivierung, zum Beispiel durch Ausstrecken bzw. Beugen des Armes, wirkt zurück auf die Enkodierung von Informationen, die negative oder positive Qualität besitzen. Es tritt ein Kompatibilitätseffekt auf, der bei Übereinstimmung von motivationalem System und Itemvalenz die Enkodierung erleichtert. In unserem Experiment versuchten wir, den positiven Einfluss des Kompatibilitätseffekts von aktiviertem motivationalem System und Wortvalenz auf die Leistung bei freiem Erinnern nachzuweisen.

In unserem Experiment versuchten wir, den positiven Einfluss des Kompatibilitätseffekts von aktiviertem motivationalem System und Wortvalenz auf die Leistung bei freiem Erinnern nachzuweisen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Zusammenfassung

2 Einleitung

3 Methoden

a) Stichprobe

b) Materialien

c) Versuchsablauf

d) Design

4 Ergebnisse

5 Diskussion

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, den positiven Einfluss des Kompatibilitätseffekts zwischen aktiviertem motivationalem System und Wortvalenz auf die Leistung beim freien Erinnern empirisch nachzuweisen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, ob eine somatische Aktivierung des Annäherungs- oder Vermeidungssystems die Enkodierung emotional valenter Wörter erleichtert.

  • Zusammenhang zwischen motivationaler Orientierung und affektiver Verarbeitung
  • Einfluss propriozeptiver Aktivierung auf Gedächtnisprozesse
  • Analyse des Kompatibilitätseffekts bei freiem Erinnern
  • Vergleich von Annäherungs- und Vermeidungsbedingungen bei der Wortverarbeitung
  • Methodische Untersuchung somatischer Aktivierung durch Handpositionen

Auszug aus dem Buch

3 Methoden

Bei den VPn handelte es sich um 87 Psychologiestudenten, die im Rahmen des Experimentalpraktikums an der Untersuchung teilnahmen. Die endgültige Stichprobe bestand jedoch aus nur 82 VPn, da fünf VPn ausgeschlossen werden mussten, weil sie als Muttersprache eine andere als deutsch angegeben hatten. Die berichteten Daten beziehen sich auf diese endgültige Stichprobe. Es nahmen 70 Frauen und 12 Männer im Alter zwischen 19 und 47 Jahren teil (M = 22.5, SD = 4.40). Es handelte sich um 73 Rechtshänder und neun Linkshänder.

Den VPn wurden in einer Power-Point-Präsentation 20 Wörter gezeigt (siehe Tabelle 1). Die Wörter wurden in einer serifenlosen Schriftart in schwarzer Schriftfarbe auf weißem Hintergrund präsentiert. Alle Wörter waren hinsichtlich Frequenz, Silbenanzahl und Buchstabenzahl gematcht. Um die Zeit zu messen, wurde eine Stoppuhr benutzt. Die VPn trugen die erinnerten Wörter auf einem Versuchspersonenbogen ein.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Zusammenfassung: Die Arbeit fasst die Untersuchung zusammen, in der geprüft wurde, ob ein Kompatibilitätseffekt zwischen Handposition und Wortvalenz das freie Erinnern beeinflusst, wobei die Hypothese statistisch nicht bestätigt werden konnte.

2 Einleitung: Das Kapitel erläutert die evolutionäre Bedeutung motivationaler Systeme und den theoretischen Hintergrund zur bidirektionalen Kopplung von Motorik und affektiver Bewertung.

3 Methoden: Hier werden die Stichprobe, die verwendeten Wortmaterialien, der Versuchsablauf basierend auf einer Coverstory sowie das 2x2-faktorielle Design der Studie detailliert beschrieben.

4 Ergebnisse: Die statistische Auswertung mittels ANOVA zeigt, dass weder für die Wortvalenz noch für die Handposition oder deren Interaktion signifikante Effekte auf die Anzahl der erinnerten Wörter nachweisbar waren.

5 Diskussion: Dieses Kapitel reflektiert die Ergebnisse, hinterfragt die methodischen Schwächen, wie die Coverstory und die Art der Aufgabe, und gibt Empfehlungen für zukünftige Forschungsdesigns.

Schlüsselwörter

Annäherungssystem, Vermeidungssystem, Kompatibilitätseffekt, Wortvalenz, freies Erinnern, somatische Aktivierung, Enkodierung, Gedächtnisleistung, Motorik, affektive Verarbeitung, psychologisches Experiment, Handposition, Wiedererkennungsaufgabe, Hinweisreize, experimentelles Design.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob die körperliche Aktivierung der motivationalen Systeme (Annäherung oder Vermeidung) die Gedächtnisleistung beim freien Erinnern von Wörtern unterschiedlicher emotionaler Valenz beeinflusst.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themenfelder umfassen die psychologische Forschung zu motivationalen Systemen, die Interaktion zwischen Motorik und affektiver Verarbeitung sowie experimentelle Methoden der Gedächtnispsychologie.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist der Nachweis, dass eine Kompatibilität zwischen der durch Armbewegung aktivierten motivationalen Einstellung (Beugung für Annäherung, Streckung für Vermeidung) und der Valenz der präsentierten Wörter zu einer verbesserten Enkodierung führt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde ein kontrolliertes Laborexperiment mit einem 2x2-faktoriellen Design durchgeführt, bei dem 82 Probanden Wörter erinnerten, während sie gleichzeitig eine physische Anspannung durch Druck auf eine Tischplatte aufrechterhalten mussten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil beschreibt das methodische Vorgehen, die Stichprobenmerkmale, die statistische Auswertung der Daten mittels ANOVA und die anschließende kritische Interpretation der nicht-signifikanten Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?

Besonders prägend sind die Begriffe Annäherungssystem, Vermeidungssystem, Kompatibilitätseffekt, Wortvalenz und freies Erinnern.

Warum konnte die Hypothese im Experiment nicht bestätigt werden?

Die Autorin vermutet, dass die gewählte Coverstory dazu führte, dass die Probanden die Wortliste intentional auswendig lernten, wodurch der eigentlich erwartete Kompatibilitätseffekt überlagert wurde.

Welche Rolle spielt der Unterschied zwischen freiem Erinnern und Wiedererkennen?

Die Diskussion deutet an, dass Wiedererkennungsaufgaben Hinweisreize bieten, die den Abrufprozess erleichtern können, während beim freien Erinnern solche Stützen fehlen, was möglicherweise den schwächeren Effekt erklärt.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Freies Erinnern bei Kompatibilität von Wortvalenz und motivationalem System. Zum Embodiment des Annäherungs- und Vermeidungssystems
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen  (Psychologisches Institut)
Veranstaltung
Aufbaumodul Forschungsmethoden
Note
1,7
Autor
Franziska Kreisel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
11
Katalognummer
V309624
ISBN (eBook)
9783668079380
ISBN (Buch)
9783668079397
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Annäherung Vemeidung Kompatibilitätseffekt Embodied Cognition
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Franziska Kreisel (Autor:in), 2011, Freies Erinnern bei Kompatibilität von Wortvalenz und motivationalem System. Zum Embodiment des Annäherungs- und Vermeidungssystems, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/309624
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Leseprobe aus  11  Seiten
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