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Die Bedeutung des Pilgerns in Judentum, Christentum und Islam

Titel: Die Bedeutung des Pilgerns in Judentum, Christentum und Islam

Hausarbeit , 2013 , 29 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Jam Mir (Autor:in)

Theologie - Vergleichende Religionswissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Ursprung des Wortes Pilgern liegt im Lateinischen und bedeutet »fremd« und »in der Fremde sein, Heil suchen« (Gesellschaft zur Förderung des Jakobswesens, 2014). Pilgern ist eine Form des Unterwegssein, die sich auf verschiedene Weise vergegenwärtigt. Es ist eine ungewisse Zeit in der Fremde, die oft mit körperlicher Anstrengung, sowie mit physischen und psychischen Grenzerfahrungen verbunden ist, in der individuellen Auseinandersetzung mit sich selbst (Gerland 2009). Im Prinzip pilgern Menschen einen Weg, um Gott oder einem Heiligen näher zu sein und um sich von Sünden zu befreien (Gesellschaft zur Förderung des Jakobswesens 2014).

Pilgern ist nicht an eine bestimmte Religion gebunden. Jeder Pilger besitzt seinen eigenen Beweggrund, weshalb er sich auf den Weg macht, wie z.B. ein fremdes Land zu erkunden, dem Alltag zu entfliehen, seinen Glauben zu stärken oder neue Kraft zugewinnen (Bunse 2011). Grundsätzlich muss zwischen Wallfahrt und Pilgern unterschieden werden. Oft werden die Begriffe synonym gebraucht aber vor allem im Christentum sind diese klar zu trennen. Vor allem wird die Bedeutung des Pilgerns und der Wallfahrt in der Einzelbetrachtungen deutlich gemacht.

Ich konzentriere mich in dieser Hausarbeit auf die Frage: Welche Bedeutung hat das Pilgern in den Religionen: Judentum, Christentum und Islam? Im ersten Kapitel führe ich zum einen die Definition des Pilgerns aus, wobei auf die historische Entwicklung sowie auf die Beweggründe des Pilgerns eingehen werde. Zum Anderen werde ich auf die Bedeutung des Unterwegsseins in den abrahamitischen Religionen eingehen. Im zweiten Kapitel wird auf das Pilgern in den drei Religionen eingegangen. Dabei werden geschichtliche Entstehungsfakten sowie Aspekte ritueller Handlungen und der Pilgerorte beschrieben. Gleichfalls wird die Verbindung der drei Religionen zu Jerusalem geschildert. Der letzte Abschnitt befasst sich mit einer Schlussbetrachtung der Fragestellung sowie der Gesamtthematik des Pilgerns.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Pilgern

2.1 Was ist Pilgern?

2.2 Der Unterschied zwischen der Pilgerreise und der Wallfahrt

2.3 Zur Entstehung des Pilgerns

3. Das Pilgern im Judentum, Christentum und dem Islam

3.1 Die Klagemauer als Wirkungsstätte der Juden

3.2 Das Pilgern im Christentum am Beispiel des Jakobsweges

3.3 Die Pilgerreise Hadsch im Islam

3.4 Die Bedeutung Jerusalels für die drei Weltreligionen

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht die Bedeutung des Pilgerns in den drei monotheistischen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam. Ziel ist es, das Verständnis des Pilgerwesens zu vertiefen, die spezifischen Pilgerstätten und deren heutige Relevanz zu beleuchten sowie die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den rituellen Handlungen herauszuarbeiten.

  • Historische Entwicklung und Definition des Pilgerbegriffs
  • Differenzierung zwischen Pilgerreise und Wallfahrt
  • Analyse der Bedeutung der Westmauer im Judentum
  • Untersuchung des Jakobsweges als christliche Pilgertradition
  • Betrachtung der Hadsch als islamische Pflichtpilgerreise
  • Jerusalem als zentrales religiöses Zentrum der abrahamitischen Religionen

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Klagemauer als Wirkungsstätte der Juden

Der Begriff Klagemauer ist bei den jüdisch Gläubigen ein verpönter Begriff. Sie nennen den Ort Westmauer, weshalb im Nachfolgenden, aus Respekt vor dem jüdischen Glauben, ebenfalls der Ort als Westmauer bezeichnet wird (Schweizer 2011, 140).

In Jerusalem erinnert heute die Westmauer an das zerstörte Heiligtum der Juden und stellt somit eine zentrale Pilgerstätte des jüdischen Glaubens dar (Schweizer 2011, 139). Durch Vertreibung und Zerstörung haben die Juden ihren Tempel, bis auf diesen Restteil der Westmauer, welcher die Grundmauer um den zweiten Tempel herum war, verloren. An diesem Ort der Westmauer beten, bitten, beklagen sie hauptsächlich den Verlust ihres Tempels und führen Rituale durch. So ist es zur Tradition geworden, seine Anliegen auf einen Zettel zu schreiben und sie in eine Ritze des Mauerwerks zu stecken (Schweizer 2011, 139).

Der 953v.Chr. von Solomon errichtete Tempel wurde 587/586 v. Chr. durch die babylonische Herrschaft zerstört (Groß 2014). Der Tempel entwickelte sich zum Symbol des ewigen Bundes zwischen dem jüdischen Volk und mit Gott (Souden 2002, 68). Der ursprüngliche Tempel beherbergte die Bundesladen, auf der Moses die Zehn Gebote niedergeschrieben hat, die er von Gott erhalten hat (Bibellexikon 2014). Diese sind bei der Zerstörung verschwunden und bedeuten einen großen Verlust für das jüdische Volk (Groß 2014).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Autorin begründet ihre Themenwahl durch eigene Erfahrungen und erläutert die Forschungsfrage sowie den Aufbau der Arbeit.

2. Das Pilgern: Dieses Kapitel definiert das Pilgerwesen, differenziert zwischen Pilgerreise und Wallfahrt und skizziert die historische Entwicklung des Pilgerns.

3. Das Pilgern im Judentum, Christentum und dem Islam: Hier werden die spezifischen Pilgerziele (Westmauer, Jakobsweg, Mekka) sowie die symbolische Bedeutung Jerusalems detailliert vorgestellt.

4. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und stellt fest, dass das Pilgern trotz seiner Wandlungen eine unveränderte Relevanz zur persönlichen Glaubensstärkung besitzt.

Schlüsselwörter

Pilgern, Wallfahrt, Judentum, Christentum, Islam, Abraham, Jerusalem, Westmauer, Jakobsweg, Hadsch, Mekka, Religiöse Identität, Spiritualität, Unterwegssein, Ritual.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung und Praxis des Pilgerns in den drei abrahamitischen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Definition von Pilgern, die Unterscheidung zur Wallfahrt, die historischen Hintergründe sowie die Analyse spezifischer Pilgerorte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, was das Pilgern in den jeweiligen Religionen kennzeichnet und welche Bedeutung diese religiösen Stätten in der heutigen Zeit haben.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine Literaturanalyse durchgeführt, die durch Internetquellen ergänzt wurde, um historische Kontexte und rituellen Handlungen zu beschreiben.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsbestimmung des Pilgerns und die detaillierte Vorstellung der Pilgerziele Klagemauer, Jakobsweg und Mekka sowie der Bedeutung Jerusalems.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Pilgern, Wallfahrt, monotheistische Religionen, Jerusalem, religiöse Identifizierung und spirituelle Praxis.

Warum wird die Klagemauer nicht als klassische Pilgerstätte bezeichnet?

Da Juden, ähnlich wie Protestanten, nicht an Reliquien oder Wunderorte glauben, wird die Westmauer eher als Ort der religiösen Identifizierung und des Gedenkens an den zerstörten Tempel verstanden.

Wie unterscheidet sich die Hadsch von einer allgemeinen Pilgerreise?

Die Hadsch ist im Islam eine verbindliche religiöse Pflicht mit festgelegtem Zeitraum und präzisen rituellen Abläufen, während das Pilgern in anderen Kontexten oft freiwilliger und weniger strukturiert ist.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Bedeutung des Pilgerns in Judentum, Christentum und Islam
Hochschule
Fachhochschule Potsdam
Note
1,7
Autor
Jam Mir (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
29
Katalognummer
V309364
ISBN (eBook)
9783668076433
ISBN (Buch)
9783668076440
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pilgern
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jam Mir (Autor:in), 2013, Die Bedeutung des Pilgerns in Judentum, Christentum und Islam, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/309364
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Leseprobe aus  29  Seiten
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