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Der Homo Oeconomicus in der Kritik. Wie nachhaltig ist "rational choice"?

Title: Der Homo Oeconomicus in der Kritik. Wie nachhaltig ist "rational choice"?

Term Paper , 2015 , 26 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Ben Bügers (Author)

Business economics - Business Ethics, Corporate Ethics

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Die Arbeit bewegt sich im Spannungsfeld zwischen überwiegend hermeneutisch orientierten Ansätzen der Soziologie und empirisch orientierten Ansätzen der Wirtschaftswissenschaften – konsequent und theoriegeleitet sucht der Autor nach wissenschaftlich plausiblen Antworten auf seine Fragen.

In dieser Hausarbeit wird geklärt, aus welchen Gründen eine Unzulänglichkeit des Homo Oeconomicus angenommen werden kann. Dazu wird unter anderem das Akteurmodell des Homo Oeconomicus genauer erläutert. Außerdem wird Kritik von verschiedenen Autoren am Akteurmodell des Homo Oeconomicus in die in dieser Hausarbeit stattfindende Diskussion mit einbezogen. Dabei soll geklärt werden, ob die Annahmen, die dem Homo Oeconomicus inne liegen, zukunftsfähig sind und falls ja, unter welchen Voraussetzungen. Es soll auch geklärt werden, welche Auswirkungen die Anwendung des Homo Oeconomicus in den Wirtschaftswissenschaften hat.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Themenfindung

1.2 Fragestellung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Verhalten und Handeln

2.2 Um-zu-Motive und Weil-Motive

2.3 Soziales Handeln

2.4 Die klassischen Akteurmodelle

2.5 Der Homo Oeconomicus

2.6 Kritik am Homo Oeconomicuc

3. Der Homo Oeconomicus und Nachhaltigkeit

3.1 Politik

3.2 Wirtschaft

3.3 Gesellschaft

4. Fazit

Zielsetzung und Themenfelder

Diese Hausarbeit untersucht die theoretische Fundierung und die praktische Anwendbarkeit des Homo Oeconomicus-Modells. Die zentrale Forschungsfrage ist, ob das Modell angesichts seiner Unzulänglichkeiten zukunftsfähig ist und wie eine Neudefinition von „rationalem Handeln“ im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gestaltet sein müsste.

  • Kritische Analyse des Homo Oeconomicus und des „Rational Choice“-Prinzips.
  • Untersuchung soziologischer Handlungstheorien und Akteurmodelle.
  • Diskussion der negativen externen Effekte kurzfristiger Nutzenmaximierung.
  • Entwicklung von Ansätzen für nachhaltige Konsummuster.
  • Rolle von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft bei der Transformation.

Auszug aus dem Buch

2.6 Der Homo Oeconomicus in der Kritik

Das Akteurmodell des Homo Oeconomicus ist besonders in den Wirtschaftswissenschaften sehr erfolgreich und bildet hier die Grundlage vieler Annahmen, zum Beispiel die der Neoklassik. Einige Autoren stellen seine Anwendung aber in Frage. Dabei wird eine der bekanntesten Kritiken am Homo Oeconomicus von vielen Soziologen und Wirtschaftswissenschaftlern selbst geübt. Lionell Robins zum Beispiel, ein einflussreicher neoklassischer Ökonom, stellte schon 1932 fest:

„The general absurdity of the belief that the world contemplated by the economist is peopled only by egoists or ‚Pleasure machines‘ should be sufficiently clear. […] So far as we are concerned, our economic subjects can be pure egoists, pure altruists, pure ascetics, pure sensualists, or – what is much more likely – mixed bundles of all these impulses.”

Diese Kritik macht deutlich, dass Handelnde nicht nur durch ein Akteurmodell beschrieben werden können. Stattdessen sind, wie oben auch schon an anderer Stelle festgestellt, “Mischformen” die Regel. Annahmen, wie sie in der Neoklassik unter Berücksichtigung des Homo Oeconomicus getroffen werden, sind also nicht unbedingt repräsentativ für die Realität. So hat zum Beispiel Christian Grobe von der FU Berlin durch die Auswertung verschiedener soziologischer Dilemmata festgestellt:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Komplexität menschlichen Handelns ein und stellt die theoretische Grundlage des Homo Oeconomicus sowie die Relevanz des Themas für die Wirtschaftswissenschaften dar.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert soziologische Konzepte von Handeln und Verhalten sowie die zentralen klassischen Akteurmodelle, insbesondere den Homo Oeconomicus.

3. Der Homo Oeconomicus und Nachhaltigkeit: Hier werden die Auswirkungen des Modells auf die heutige Gesellschaft analysiert und Lösungsansätze für eine nachhaltige Transformation in Politik und Wirtschaft diskutiert.

4. Fazit: Das Fazit resümiert die Kritik am Homo Oeconomicus und unterstreicht die Notwendigkeit, Rationalität langfristiger und ganzheitlicher zu begreifen.

Schlüsselwörter

Homo Oeconomicus, Rational Choice, Handeln, Nachhaltigkeit, Neoklassik, Nutzenmaximierung, Sozialer Wandel, Wirtschaftswissenschaften, Akteurmodelle, Konsumverhalten, Soziologie, Ressourcenknappheit, Globalisierung, Ethik, Rationalität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert kritisch das Modell des Homo Oeconomicus und dessen Bedeutung als Grundlage ökonomischer Theorien sowie seine Rolle im Kontext der Nachhaltigkeitsdebatte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die soziologische Handlungstheorie, die neoklassische Wirtschaftstheorie, die Kritik an der rationalen Nutzenmaximierung und die Transformation zu nachhaltigem Konsum.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, warum das Modell des Homo Oeconomicus als unzureichend betrachtet werden muss und unter welchen Bedingungen „rationales Handeln“ heute zukunftsfähig sein kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Hausarbeit, die auf einer Literaturanalyse soziologischer und ökonomischer Quellen basiert, um die Problematik der Akteurmodelle zu erörtern.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Handlungsbegriffe, Akteurmodelle) und eine anwendungsorientierte Analyse, wie sich die Annahmen des Homo Oeconomicus auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auswirken.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Homo Oeconomicus, Rational Choice, Nachhaltigkeit, soziale Strukturen, Nutzenmaximierung und langfristige Rationalität.

Warum wird das Handeln nach Max Weber als so wichtig angesehen?

Max Webers Definition bildet die Basis, um Handeln von bloßem Verhalten abzugrenzen, indem er den „subjektiven Sinn“ betont, der eine bewusste Absicht beim Handelnden voraussetzt.

Inwiefern beeinflusst das „Rational Choice“-Prinzip unsere heutige Umwelt?

Die Arbeit argumentiert, dass eine rein kurzfristige Nutzenmaximierung negative externe Effekte wie Umweltzerstörung und Klimawandel begünstigt, da langfristige Folgen bei „Rational Choice“-Entscheidungen oft vernachlässigt werden.

Was fordert der Rat für Nachhaltige Entwicklung laut der Arbeit?

Der Rat empfiehlt unter anderem Forschungsprogramme für nachhaltige Innovationszyklen, eine Ressourcensteuer sowie eine bessere Aufklärung und Einbindung der Zivilgesellschaft.

Ist der Homo Oeconomicus nach Ansicht des Autors komplett überholt?

Nein, der Autor hält das Modell für weiterhin zukunftsfähig, sofern „Rationalität“ neu interpretiert wird – weg von kurzfristigen Interessen hin zu langfristiger Verantwortung und Ganzheitlichkeit.

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Details

Title
Der Homo Oeconomicus in der Kritik. Wie nachhaltig ist "rational choice"?
College
Free University of Berlin  (Institut Futur)
Grade
1,0
Author
Ben Bügers (Author)
Publication Year
2015
Pages
26
Catalog Number
V309259
ISBN (eBook)
9783668074569
ISBN (Book)
9783668074576
Language
German
Tags
Zukunftsforschung Homo Oeconomicus Homo Sociologicus Akteurmodell Soziologie Wirtschaftswissenschaft rational choice Luckmann Weber Schimank Giddens Nachaltigkeit Kapitalismus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ben Bügers (Author), 2015, Der Homo Oeconomicus in der Kritik. Wie nachhaltig ist "rational choice"?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/309259
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