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Legal Highs. Harmloser Spaß oder doch gefährlich?

Titel: Legal Highs. Harmloser Spaß oder doch gefährlich?

Hausarbeit , 2015 , 11 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Philipp Pelka (Autor:in)

Jura - Strafprozessrecht, Kriminologie, Strafvollzug

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Legal Highs, die alternative zu den bekannten illegalen Drogen beschäftigen seit mehreren Jahren die Politik und die Strafverfolgungsbehörden. Sie locken mit fantasievollen Namen wie ,,Monkees go Banana", ,,Bonzai Citrus" oder ,,Ibiza More". Mithilfe von geschickten Marketingstrategien, werden die Legal High-Produkte in bunten Tütchen über das Internet vertrieben. Dabei sind sie als Räuchermischungen, Lufterfrischer oder Badesalze deklariert.

Der Begriff Legal Highs wurde hauptsächlich von den Händlern dieser Produkte geprägt. Diese Produkte enthalten so genannte Research Chemicals, das sind Substanzen aus der Pharmaforschung, die in illegalen Labors zusammengemischt werden. Die meistens legalen Substanzen, werden mittlerweile ebenfalls in illegal gehandelten Drogen beigemischt.

Diese Ausarbeitung wird sich der Fragen widmen, ob Legal Highs nur harmloser Spaß sind oder ob von ihnen doch eine Gefahr ausgeht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsbestimmung

3.Entwicklung des Phänomens

4. Einteilung der Legal Highs

4.1 Synthetische Cannabinoide

4.2 Andere Legal Highs

4.3 Research Chemicals

5.Besonderheiten des Phänomens

6.Rechtslage in Deutschland

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Problematik von sogenannten Legal Highs und geht der zentralen Forschungsfrage nach, ob es sich dabei um einen harmlosen Freizeitkonsum handelt oder ob von diesen Substanzen eine reale gesundheitliche und gesellschaftliche Gefahr ausgeht.

  • Marktstrategien und Vertriebswege über das Internet
  • Pharmakologische Differenzierung der Substanzen (Synthetische Cannabinoide vs. Research Chemicals)
  • Herausforderungen für die polizeiliche Ermittlungsarbeit und Analytik
  • Rechtliche Einordnung und strafrechtliche Relevanz nach dem Betäubungsmittelgesetz
  • Bewertung der Risiken basierend auf aktuellen Statistiken zur Rauschgiftlage

Auszug aus dem Buch

3. Entwicklung des Phänomens

Legal Highs tauchten erstmals im Jahr 2004 als Räuchermischungen unter dem Namen ,,Spice" auf. Öffentliche Aufmerksamkeit erregte das Phänomen allerdings erst im Jahr 2008. Durch die Medienerstattung erregte das Produkt ,,Spice" in Ländern wie Deutschland, Polen und Großbritannien eine hohe Popularität. Die Internetforen füllten sich mit Erfahrungs- und Erlebnisberichten über die Räuchermischungen, sodass die Onlineshops schnell leer gekauft waren. Internetforen sind heute immer noch die beste Informationsquelle für Konsumenten um sich über Produkte zu informieren. Laut Produktbeschreibung enthielt das Produkt Spice lediglich wirksame Kräuter sowie exotische Aromen die zum Räuchern bestimmt seien. Aufgrund der Cannabis - ähnlichen Wirkung erfreute sich Spice in der Drogenszene großer Beliebtheit.

Im Dezember 2008 fanden deutsche Untersuchungslabore heraus, dass die Cannabis - ähnliche Wirkung auf zwei synthetische Cannabinoide zurückzuführen war. Nämlich CP 47,797 und das Aminoalkylindol JWH-018. Diese beiden Substanzen wurden durch die 22. BtMÄndV vom 22.01.2009 zunächst für 1 Jahr der Anlage 2 zum BtMG hinzugefügt. Daraufhin gab es zahlreiche BtMÄndV und viele weitere Produkte wie ,,Bombay-Blue" kamen auf den Markt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Legal Highs und deren mediale sowie politische Relevanz.

2. Begriffsbestimmung: Definition der Begrifflichkeiten, Abgrenzung zu Designer Drugs und Erläuterung der Verbindung zu Research Chemicals.

3.Entwicklung des Phänomens: Historischer Abriss über das Auftauchen von "Spice" und die dynamische Reaktion der Gesetzgebung auf neue Substanzen.

4. Einteilung der Legal Highs: Systematische Kategorisierung der Substanzen in synthetische Cannabinoide, sonstige Legal Highs und Research Chemicals.

5.Besonderheiten des Phänomens: Analyse der veränderten Drogenszene durch Online-Handel und die erschwerten Bedingungen für polizeiliche Ermittlungen.

6.Rechtslage in Deutschland: Erörterung der Strafbarkeit nach dem BtMG und die Problematik des ständigen Wettlaufs zwischen Gesetzgeber und Herstellern.

7. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der steigenden Gefahrenlage und Forderung nach einer Generic-Klausel im Gesetz.

Schlüsselwörter

Legal Highs, Synthetische Cannabinoide, Research Chemicals, BtMG, Drogenkriminalität, Räuchermischungen, Online-Handel, Wirkstoffanalytik, Neue psychoaktive Substanzen, Strafverfolgung, Generic-Klausel, Gesundheitsschutz, Designer Drugs, Badesalze, Drogenbeauftragte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Erscheinungsform, den Risiken und der strafrechtlichen Einordnung von sogenannten Legal Highs in Deutschland.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit behandelt die Einteilung der Substanzen, die veränderten Handelsstrukturen durch das Internet sowie die Herausforderungen für Polizei und Justiz.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, ob es sich bei Legal Highs um harmlose Konsumgüter handelt oder um gefährliche Substanzen, die eine Anpassung der Gesetzeslage erfordern.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Es handelt sich um eine auswertende Arbeit, die auf Fachliteratur, Berichten von Behörden und spezialisierten Online-Befragungen basiert.

Was beinhaltet der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition des Phänomens, eine Klassifizierung der Substanzen und eine rechtliche Analyse im Kontext des Betäubungsmittelgesetzes.

Welche Schlagworte charakterisieren das Werk?

Wichtige Begriffe sind hierbei synthetische Cannabinoide, illegale Drogen, BtMG, Online-Handel und die Notwendigkeit einer sogenannten Generic-Klausel.

Warum ist der Nachweis von Legal Highs für die Polizei so problematisch?

Die Polizei steht vor der Herausforderung, dass herkömmliche Drogentests oft nicht auf die ständig wechselnden molekularen Strukturen dieser neuen Substanzen reagieren.

Welchen Einfluss hat das Internet auf den Drogenhandel?

Die Digitalisierung hat den stationären Drogenhandel stark verändert und ermöglicht einen anonymen Vertrieb der Substanzen als vermeintlich legale Produkte.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Legal Highs. Harmloser Spaß oder doch gefährlich?
Hochschule
Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen; Bielefeld  (PVD)
Note
1,3
Autor
Philipp Pelka (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
11
Katalognummer
V308748
ISBN (eBook)
9783668073715
ISBN (Buch)
9783668073722
Sprache
Deutsch
Schlagworte
legal highs harmloser spaß hausarbeit seminararbeit ausarbeitung fhöv fachhochschule öffentliche verwaltung nrw bielefeld pvd polizeivollzugsdienst nordrhein-westfalen referat cannabinoide synthetische drogen cannabis research chemicals neue psychoaktive substanzen nps spice badesalz raumlufterfrischer düngerpillen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Philipp Pelka (Autor:in), 2015, Legal Highs. Harmloser Spaß oder doch gefährlich?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/308748
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Leseprobe aus  11  Seiten
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