Die Einsendeaufgabe beinhaltet die Planung eines Dehn- und Gleichgewichtstrainings für eine 29-jährige Frau. Auf die allgemeinen und biometrischen Daten folgt die Darstellung eines Beweglichkeitstests. Darauf aufbauend werden detailliert ein geplantes Dehntraining und Gleichgewichtstraining dargestellt. Ziele sind verbesserte Beweglichkeit und Koordination. Abschließend werden die Ergebnisse zweier Studien bezüglich der Effekte des Dehnens zusammengefasst.
Inhaltsverzeichnis
LÖSUNG AUFGABE 1
LÖSUNG AUFGABE 2
LÖSUNG AUFGABE 3
LÖSUNG AUFGABE 4
LÖSUNG AUFGABE 5
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit zielt darauf ab, basierend auf einer biometrischen Datenerhebung und einer Muskelfunktionsdiagnostik, individuelle Trainingspläne für Beweglichkeits- und Koordinationstraining zu erstellen, um muskuläre Dysbalancen zu korrigieren und die sportliche Leistungsfähigkeit präventiv zu fördern.
- Erstellung biometrischer Profile und Durchführung von Muskelfunktionstests nach Janda.
- Entwicklung eines gezielten Dehntrainings zur Behebung muskulärer Dysbalancen.
- Durchführung eines propriorzeptiven Koordinationstrainings zur Verletzungsprävention.
- Wissenschaftliche Analyse der Auswirkungen von statischem Dehnen auf die Schnellkraftleistung.
- Belastungssteuerung und Progression im Koordinations- und Beweglichkeitstraining.
Auszug aus dem Buch
Lösung Aufgabe 2
Im Rahmen einer Trainingsplanung für ein Beweglichkeits- und Koordinationstraining wird ein manueller Beweglichkeitstest, modifiziert nach Janda (S.36), durchgeführt. Das Ziel dieses Muskelfunktionstests ist die Erfassung von muskulären Dysbalancen und Differenzen in der Beweglichkeit.
Bei dem Test werden folgende Muskelgruppen manuell getestet:
• Brustmuskulatur (M. pectoralis major)
• Hüftbeugemuskulatur (speziell M. iliopsoas)
• Kniestreckmuskulatur (speziell M. rectus femoris)
• Kniebeugemuskulatur (Mm. ischiocrurales)
• Wadenmuskulatur (Mm. triceps surae)
Zur Testausführung (modifiziert nach Janda, 2000, S. 270) für die Testung der Brustmuskulatur (M. pectoralis major) nimmt der Proband eine Rückenlage auf der Behandlungsliege ein. Die Beine sind dabei angewinkelt, sodass eine Beckenfixierung ermöglicht wird. Zu beachten ist, dass die Füße Kontakt mit der Auflagefläche haben. Der Tester fixiert anschließend den Brustkorb (Thorax) mit der Hand / dem Unterarm durch leichten Zug in diagonaler Richtung von der zu testenden Seite weg. Dabei ist der zu testende Arm im Schultergelenk abgespreizt (abduziert) und außenrotiert. Das Ellenbogengelenk ist 90° gebeugt. Die Position des Oberarmes zum horizontal liegenden Körper weist eine eventuelle Bewegungseinschränkung auf.
Zusammenfassung der Kapitel
LÖSUNG AUFGABE 1: Erfassung der persönlichen, biometrischen und sportlichen Daten einer Probandin zur Analyse ihres aktuellen Fitnesszustands.
LÖSUNG AUFGABE 2: Durchführung und Auswertung eines manuellen Muskelfunktionstests nach Janda zur Identifikation von Beweglichkeitsdefiziten und muskulären Dysbalancen.
LÖSUNG AUFGABE 3: Erstellung eines strukturierten Dehntrainingsplans basierend auf den ermittelten Defiziten inklusive Übungsbeschreibungen und methodischer Hinweise.
LÖSUNG AUFGABE 4: Planung eines propriozeptiven Koordinationstrainings zur Verbesserung der Körperstabilität und Verletzungsprävention bei Alltagsbelastungen.
LÖSUNG AUFGABE 5: Wissenschaftlicher Vergleich von Studien zu den Auswirkungen von statischem Dehnen auf die sportliche Leistungsfähigkeit, insbesondere auf die Schnellkraft.
Schlüsselwörter
Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Janda, Muskelfunktionstest, muskuläre Dysbalancen, Dehntraining, propriozeptives Training, Schnellkraft, Verletzungsprävention, statisches Dehnen, Bewegungsanalyse, Trainingsplanung, Belastungsgefüge, Sportwissenschaft, Leistungsfähigkeit.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung und wissenschaftlichen Fundierung von Beweglichkeits- und Koordinationstrainingsplänen für eine Probandin, basierend auf einer individuellen Beweglichkeitsdiagnostik.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Muskelfunktionsdiagnostik, der Trainingsplanung für Dehn- und Gleichgewichtsübungen sowie der Analyse der Auswirkungen von Dehntechniken auf die Schnellkraft.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Identifikation muskulärer Defizite und die Ableitung eines optimierten, individuellen Trainingsprogramms zur Verbesserung der Beweglichkeit und Stabilität im Alltag.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird die Muskelfunktionsdiagnostik nach Janda angewendet, ergänzt durch eine Literaturanalyse zur Belastungssteuerung und den physiologischen Effekten von Dehnmethoden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Ist-Analyse der Probandin, die Durchführung der Beweglichkeitstests, die detaillierte Trainingsplanung für Dehnung und Koordination sowie einen Studienvergleich zur sportlichen Leistungsfähigkeit.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den Kernbegriffen zählen Beweglichkeit, Koordination, Muskelfunktionsdiagnostik, propriozeptives Training, Dysbalancen und Schnellkraftreduktion durch Dehnen.
Wie wurde die Beweglichkeit der Probandin konkret bewertet?
Die Bewertung erfolgte über einen manuellen Muskelfunktionstest nach Janda, bei dem verschiedene Muskelgruppen (z.B. M. pectoralis major, Hüftbeuger) stufenweise auf ihre Beweglichkeit geprüft und dokumentiert wurden.
Warum wird für die Probandin ein Koordinationstraining empfohlen?
Aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit als Verkäuferin und der damit verbundenen Dauerbelastung soll ein propriozeptives Training die muskuläre Zusammenarbeit verbessern und präventiv vor Verletzungen schützen.
Welchen Einfluss hat statisches Dehnen laut dem Studienvergleich auf die Schnellkraft?
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass statisches Dehnen vor Schnellkraftbelastungen diese tendenziell beeinträchtigt und zu einer kurzfristigen Leistungsreduktion führen kann.
- Arbeit zitieren
- Niclas Görres (Autor:in), 2014, Trainingsplanung für Beweglichkeit und Koordination mit einer 29-jährigen Kandidatin, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/308525