Vegetarismus – die fleischlose Kost. Ein Begriff, der vielen Menschen im Grunde bekannt ist – trotzdem wissen nur wenige, dass sich dahinter nicht nur eine alternative Ernährungsform, sondern eine ganze Philosophie versteckt. Kaum jemand weiß, woher die Idee zu dieser Kost stammt und welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringt.
In dieser Arbeit wird der Vegetarismus genau unter die Lupe genommen. Im Vordergrund steht dabei der geschichtliche Aspekt. Es wird explizit untersucht, ob der Mensch von Natur aus ein Fleisch- oder Pflanzenfresser ist und wie die vegetarische Lebensweise bereits im 6. Jahrhundert v. Chr. entstand und über tausende Jahre hinweg bis in unsere Zeit überlebt hat.
Ein weiterer Fokus liegt auf der Ergründung der verschiedenen Anlässe, sich für eine fleischlose Kost zu entscheiden. Immerhin leben in Deutschland rund sechs Millionen Vegetarier. Tendenz steigend.
Ein Mode-Trend? Oder handelt es sich hierbei um einen Umbruch in der Ernährung unserer Sozialisation?
Dieser und vielen weiteren Fragen wird im Folgenden detailgenau auf den Grund gegangen.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung
- Begriffsdefinition
- Formen vegetarischer Ernährung
- Geschichte des Vegetarismus
- Ernährungsgeschichte des Menschen
- Ist der Mensch Fleisch- oder Pflanzenfresser?
- Antike
- Die Orphiker
- Pythagoras
- Neuzeit
- Großbritannien
- Deutschland
- Beweggründe, Vegetarier zu werden
- Religion
- Christentum
- Hinduismus
- Buddhismus
- Islam
- Gesundheit
- Vorbeugung und Milderung von Krankheiten
- Übergewicht
- Diabetes mellitus
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Krebserkrankungen
- Weitere Krankheiten, auf die die vegetarische Kost positiv einwirkt
- Lebenserwartungen
- Nebenprodukte in Fleisch
- Vorbeugung und Milderung von Krankheiten
- Ökologie
- Ethik
- Religion
- Tierschutz
- Haltung
- Ernährung
- Transport und Schlachtung
- Peta
- Neuste Entwicklungen im Vegetarismus
- Kritik
- Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Seminararbeit untersucht den Vegetarismus als Ernährungsform und Lebensweise. Der Fokus liegt dabei auf der historischen Entwicklung des Vegetarismus und der Ergründung der verschiedenen Beweggründe für eine fleischlose Kost. Die Arbeit analysiert die historische Entwicklung der vegetarischen Lebensweise, die verschiedenen Formen vegetarischer Ernährung und die ethischen, gesundheitlichen und ökologischen Aspekte des Vegetarismus.
- Die historische Entwicklung des Vegetarismus
- Die verschiedenen Beweggründe für eine fleischlose Kost
- Die ethischen, gesundheitlichen und ökologischen Aspekte des Vegetarismus
- Die verschiedenen Formen vegetarischer Ernährung
- Der Einfluss von Religion und Kultur auf den Vegetarismus
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema Vegetarismus und stellt die Relevanz des Themas dar. Im zweiten Kapitel wird der Begriff "Vegetarismus" definiert und es werden verschiedene Formen vegetarischer Ernährung vorgestellt. Das dritte Kapitel beleuchtet die Geschichte des Vegetarismus, beginnend mit der Ernährungsgeschichte des Menschen, der Frage, ob der Mensch von Natur aus ein Fleisch- oder Pflanzenfresser ist, und der Vorstellung verschiedener historischer Persönlichkeiten, die den Vegetarismus propagierten.
In Kapitel 4 werden die verschiedenen Beweggründe für eine vegetarische Ernährung dargestellt, die sich in die Kategorien Religion, Gesundheit, Ökologie und Ethik gliedern. Die gesundheitlichen Aspekte werden dabei besonders detailliert betrachtet und umfassen Themen wie die Vorbeugung und Milderung von Krankheiten, die Auswirkungen auf die Lebenserwartung und die Bedeutung der Nebenprodukte in Fleisch.
Kapitel 5 beschäftigt sich mit dem Tierschutz im Kontext des Vegetarismus und analysiert die verschiedenen Aspekte der Tierhaltung, -ernährung, -transport und -schlachtung. Des Weiteren wird die Organisation Peta als ein wichtiger Akteur im Tierschutz vorgestellt.
Abschliessend betrachtet Kapitel 6 neue Entwicklungen im Vegetarismus und die Kritik am vegetarischen Lebensstil.
Schlüsselwörter
Vegetarismus, Ernährungsweise, Lebensweise, Geschichte, Beweggründe, Religion, Gesundheit, Ökologie, Ethik, Tierschutz, Peta, Kritik.
Häufig gestellte Fragen
Seit wann gibt es die vegetarische Lebensweise?
Vegetarismus entstand als bewusste Philosophie bereits im 6. Jahrhundert v. Chr., unter anderem bei den Orphikern und Pythagoras in der Antike.
Ist der Mensch von Natur aus ein Fleischfresser?
Die Arbeit untersucht die Ernährungsgeschichte des Menschen kritisch und stellt die Frage, ob unser Gebiss und Verdauungssystem eher für pflanzliche oder tierische Kost ausgelegt sind.
Welche religiösen Gründe sprechen für eine fleischlose Kost?
Viele Religionen wie der Hinduismus und Buddhismus propagieren den Vegetarismus aus ethischen Gründen (Ahimsa - Gewaltlosigkeit), aber auch im Christentum und Islam gibt es entsprechende Strömungen.
Wie wirkt sich Vegetarismus auf die Gesundheit aus?
Eine vegetarische Ernährung kann zur Vorbeugung von Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bestimmten Krebsarten beitragen.
Welche Rolle spielt der Tierschutz beim Vegetarismus?
Ethische Bedenken hinsichtlich der Massentierhaltung, des Transports und der Schlachtung sind für viele der rund sechs Millionen Vegetarier in Deutschland der Hauptbeweggrund.
Gibt es unterschiedliche Formen des Vegetarismus?
Ja, die Arbeit definiert verschiedene Ausprägungen, von der lakto-ovo-vegetarischen Ernährung bis hin zu strengeren Formen, die jeweils unterschiedliche Lebensmittelgruppen einbeziehen oder ausschließen.
- Quote paper
- Stephanie Traichel (Author), 2004, Vegetarismus im geschichtlichen Kontext, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/30840