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Politische Sozialisation inmitten des gesellschaftlichen Wertewandels. Überwindung der Demokratieverdrossenheit durch politische Bildung?

Titel: Politische Sozialisation inmitten des gesellschaftlichen Wertewandels. Überwindung der Demokratieverdrossenheit durch politische Bildung?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2006 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Sarah Heitz (Autor:in)

Politik - Politisches System Deutschlands

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der derzeitigen allgegenwärtigen Politik- und Demokratieverdrossenheit in Deutschland. Sie zeichnet in einem ersten Schritt die theoretischen Grundlagen der politischen Sozialisation nach. In einem zweiten Schritt werden die Herausforderungen der politischen Bildung im Kontext des Werte- und Gesellschaftswandels analysiert. Abschließend werden die sich aus der Analyse ergebenden Konsequenzen für die politische Bildung erörtert, welche zu einer Überwindung der Systemverdrossenheit beitragen könnten.

Nicht erst seit dem Jahr 2000 ist Politikverdrossenheit in aller Munde. Neu und alarmierend ist jedoch, dass dieser Politikverdrossenheit neuerdings eine Demokratieverdrossenheit, also eine Unzufriedenheit mit dem System, zugrunde liegt. Diese Systemverdrossenheit lässt sich unter anderem auf einen Mangel an politischer Bildung zurückführen. Trotz der Kenntnis dieser Tatsache ist es bei politischen Lippenbekenntnissen und der Forderung nach politischer Bildung geblieben, ohne diese jedoch tatsächlich zu fördern. Im Gegenteil, insbesondere nach den Ergebnissen der PISA-Studien wurde die politische Bildung zugunsten der Förderung naturwissenschaftlichen Fächer weiter zurückgedrängt.

Dabei könnte sich gerade die Systemverdrossenheit, aufgrund eines Informationsmangels über das System und die für das System essenzielle Notwendigkeit der politischen Partizipation als Chance für die Politik erweisen. Falls dies nämlich der Fall sein sollte, könnte die Politik mit einer wiedereingeführten politischen Bildung, im Sinne von Werteerziehung, dagegen steuern. Sollte sich die Politikverdrossenheit dagegen als Ergebnis einer tiefergehenden, bewusst reflektierten Systemunzufriedenheit herausstellen, wird es die Politik ungleich schwerer haben diese Systemkritik durch Abwesenheit politischer Beteiligung zu beheben, wie diese Arbeit zeigt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

A. Einleitung: Entgegen besseren Wissens

B. Die theoretischen Grundlagen einer politischen Bewusstseinbildung

I. Die vorpolitische Sozialisation in der Kindheit

II. Die politische Sozialisation und Identitätsbildung in der Adoleszenz

1. Moralische Entwicklung und politische Sozialisation

2. Politische Identitätsbildung als Entwicklungsaufgabe

3. Instanzen politischer Sozialisation im Jugendalter

3.1 Die Familie

3.2 Die Gleichaltrigen

3.3 Wechselbeziehungen zwischen diesen beiden wichtigen Instanzen

4. Soziale Ungleichheit und politische Sozialisation

C. Herausforderungen der politischen Bildung in der Bundesrepublik

I. Anspruch der Demokratie an die politische Sozialisation

II. Gesellschaftliche Entwicklungen und Wertewandel

1. Die gesellschaftlichen Veränderungen in der Bundesrepublik

2. Die Wiedervereinigung

3. Aktuelle Tendenzen der gesellschaftlichen Entwicklung

III. Konsequenzen für die politische Bildung

D. Resümee: Politische Bildung als Gegenmittel für Demokratieverdrossenheit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Ursachen der Demokratieverdrossenheit in der Bundesrepublik und hinterfragt, inwieweit politische Bildung als präventive Strategie zur Stärkung der Systemloyalität und demokratischen Urteilsfähigkeit von Jugendlichen dienen kann.

  • Politische Sozialisation und der Erwerb sozialer Kompetenzen im Kindes- und Jugendalter
  • Einflussfaktoren der Familie und der Gleichaltrigengruppen auf politische Einstellungen
  • Zusammenhänge zwischen sozialer Ungleichheit, Bildungsniveau und politischer Partizipation
  • Herausforderungen durch gesellschaftlichen Wertewandel und Medieneinflüsse
  • Bedeutung der politischen Bildung für die demokratische Konsensbildung

Auszug aus dem Buch

A. Einleitung: Entgegen besseren Wissens

Den Rückzug der Politik und die Abkehr vieler Einzelner, insbesondere der Jugendlichen, von ihrer Verantwortung für das politische System, hatte Gerhard Schröder, damaliger Bundeskanzler der Bundesrepublik, bereits im Jahr 2000 öffentlich beklagt. Er forderte daraufhin die notwendigen sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Fähigkeiten zu fördern, weil für eine freiheitlich demokratische Ordnung die Eigenverantwortung ihrer Bürger und deren aktive Teilnahme am politischen Geschehen maßgeblich wären.

Nicht erst seit dem Jahr 2000 ist Politikverdrossenheit in aller Munde. Neu und alarmierend ist jedoch, dass dieser Politikverdrossenheit neuerdings eine Demokratieverdrossenheit, also eine Unzufriedenheit mit dem System, zugrunde liegt, wie das jüngste Beispiel Mecklenburg-Vorpommern zeigt. Diese Systemverdrossenheit lässt sich unter anderem auf einen Mangel an politischer Bildung zurückführen. Trotz der Kenntnis dieser Tatsache ist es bei politischen Lippenbekenntnissen und der Forderung nach politischer Bildung geblieben, ohne diese jedoch tatsächlich zu fördern. Im Gegenteil, insbesondere nach den Ergebnissen der PISA-Studien wurde die politische Bildung zugunsten der Förderung naturwissenschaftlichen Fächer weiter zurückgedrängt.

Dabei könnte sich gerade die Systemverdrossenheit, aufgrund eines Informationsmangels über das System und die für das System essenzielle Notwendigkeit der politischen Partizipation als Chance für die Politik erweisen. Falls dies nämlich der Fall sein sollte, könnte die Politik mit einer wiedereingeführten politischen Bildung, im Sinne von Werteerziehung, dagegen steuern. Sollte sich die Politikverdrossenheit dagegen als Ergebnis einer tiefergehenden, bewusst reflektierten Systemunzufriedenheit herausstellen, wird es die Politik ungleich schwerer haben diese Systemkritik durch Abwesenheit politischer Beteiligung zu beheben.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Einleitung: Entgegen besseren Wissens: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende System- und Demokratieverdrossenheit und postuliert das Defizit an politischer Bildung als kritischen Ansatzpunkt.

B. Die theoretischen Grundlagen einer politischen Bewusstseinbildung: Dieses Kapitel erläutert die Phasen der politischen Sozialisation, von der frühen Kindheit bis zur Adoleszenz, und analysiert die verschiedenen Einflussinstanzen.

C. Herausforderungen der politischen Bildung in der Bundesrepublik: Die Analyse konzentriert sich auf den modernen Wertewandel, die Folgen der Wiedervereinigung und die daraus resultierenden neuen Anforderungen an die politische Bildung.

D. Resümee: Politische Bildung als Gegenmittel für Demokratieverdrossenheit: Das Fazit fasst die Notwendigkeit einer gestärkten politischen Bildung zusammen, die über die Schule hinausgehen und Wertevermittlung mit kritischer Urteilsbildung verbinden muss.

Schlüsselwörter

Politische Bildung, Demokratieverdrossenheit, Sozialisation, Identitätsbildung, Systemkritik, Adoleszenz, Wertewandel, politische Partizipation, gesellschaftlicher Konsens, politische Sozialisation, Moralentwicklung, Medienkompetenz, soziale Ungleichheit, politische Kultur, Bürgerverantwortung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die zunehmende Demokratieverdrossenheit in Deutschland und untersucht die Rolle der politischen Bildung als notwendiges Instrument, um Jugendliche zu einer aktiven und reflektierten Teilhabe am demokratischen System zu bewegen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Theorie der politischen Sozialisation, den Einfluss von Familie und Gleichaltrigen, die Auswirkungen sozialer Ungleichheit auf politische Beteiligung sowie die Herausforderungen des gesellschaftlichen Wertewandels.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie politische Bildungsarbeit gestaltet sein muss, um der wachsenden Systemdistanz entgegenzuwirken und ein Verständnis für die Funktionsweisen und Werte einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse, die verschiedene sozialwissenschaftliche und pädagogische Forschungsansätze zur politischen Sozialisation und Entwicklung von Jugendlichen integriert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen der Sozialisation dargestellt, gefolgt von einer kritischen Analyse der heutigen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und deren Einfluss auf die politische Einstellung Jugendlicher.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind politische Bildung, Demokratieverdrossenheit, Sozialisation, Identitätsbildung, Wertewandel und gesellschaftlicher Konsens.

Welche Bedeutung kommt der Familie bei der politischen Sozialisation zu?

Die Familie fungiert als erste Instanz der moralischen Sozialisation; sie legt in der frühen Kindheit den Grundstein für die Fähigkeit zur Verinnerlichung demokratischer Werte und zur späteren politischen Identitätsbildung.

Wie beeinflusst die Wiedervereinigung die politische Bildung?

Die Wiedervereinigung stellt eine besondere Herausforderung dar, da sie den Bürger im Osten des Landes einen abrupten Systemwechsel abverlangte, für den Fähigkeiten wie Eigenverantwortung und kritisches Engagement erst gezielt erworben werden müssen.

Warum ist die Identifikation mit Grundwerten laut Autorin so wichtig?

Die Autorin argumentiert, dass ohne eine Identifikation mit den demokratischen Grundwerten das nötige kritische Potential gegenüber politischen Entwicklungen fehlt, was wiederum zur Entfremdung vom System führen kann.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Politische Sozialisation inmitten des gesellschaftlichen Wertewandels. Überwindung der Demokratieverdrossenheit durch politische Bildung?
Hochschule
Universität Augsburg
Veranstaltung
Politische Theorie: Politik und Psychologie
Note
1,3
Autor
Sarah Heitz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
17
Katalognummer
V308362
ISBN (eBook)
9783668063846
ISBN (Buch)
9783668063853
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Demokratieverdrossenheit Politikverdrossenheit Bildung Sozialisation politische Sozialisation politische Identitätsbildung Gesellschaft Bundesrepublik Deutschland Wertewandel politische Kultur politische Bildung politisches System Partitipation Systemkritik Unzufriedenheit Staat politische Willensbildung Partei Wohlstandsgesellschaft Pluralisierung Individualisierung Engagement Medien Globalisierung Vertrauensverlust politische bewusstseinsbildung gegenmittel demokratieverlust
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sarah Heitz (Autor:in), 2006, Politische Sozialisation inmitten des gesellschaftlichen Wertewandels. Überwindung der Demokratieverdrossenheit durch politische Bildung?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/308362
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Leseprobe aus  17  Seiten
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