Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Soziologie - Arbeit, Ausbildung, Organisation

Einmal Vaterschaft hin und zurück. Die Vaterzeit als gesellschaftlicher Mainstream?

Eine quantitative Analyse über das Elternzeitgesetz in Deutschland

Titel: Einmal Vaterschaft hin und zurück. Die Vaterzeit als gesellschaftlicher Mainstream?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2015 , 24 Seiten , Note: 9

Autor:in: Katharina Kuklovsky (Autor:in)

Soziologie - Arbeit, Ausbildung, Organisation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit ist in drei Kapitel untergliedert. Zu Beginn wird das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz vorgestellt.

Anschließend wird die Branche des Rettungsdienstes vorgestellt, aus der die Befragten dieser Untersuchung stammen. Das Thema der Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird in der Fachliteratur viel debattiert (vgl. Pfahl, Reuyß 2009; Richter 2011). Es gibt unterschiedliche Herangehensweisen an dieses Forschungsfeld. Diese Hausarbeit verwendet für die theoretische Untermauerung der Empirie einen Teilauszug des theoretischen Konstrukts von Pfahl und Reuyß. Pfahl und Reuyß erarbeiten in einer explorativen Studie fünf Elterngeld Nutzertypen.

Im zweiten Abschnitt der Arbeit, dem empirischen Teil, werden die Daten analysiert, welche aus einer Online-Umfrage stammen. Diese Online-Umfrage fand im Jahr 2015 in 30 DRK-Rettungsdiensten in Hessen statt. Rettungsassistenten und Notfallsanitäter sind im Schichtdienst tätig. Die Arbeitnehmer wurden zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf befragt.

Des Weiteren werden der Feldzugang, das Sample, die Online-Umfrage sowie aufgetretene Probleme beschrieben. Abschließend werden die Ergebnisse der Umfrage dargestellt. Mit dem theoretischen Wissen und den empirischen Daten findet in diesem Kapitel eine Zuordnung der männlichen befragten Personen, welche Kinder haben, zu den entsprechenden Elterngeld-Nutzertypen statt.

Außerdem wird die Forschungsfrage Wird die Elternzeit auch von Männern in der Notfallrettung verwendet? debattiert. Des Weiteren werden die Arbeitszeit nach der Geburt der Kinder sowie die Länge der Elternzeit analysiert.

Im dritten Abschnitt der Arbeit werden die Ergebnisse zusammengefasst. Außerdem wird eine Zukunftsprognose über die Entwicklung der Elternzeit für Väter gestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Debatte über die Folgen der Familiengründung

1.1. Elternzeitgesetz in Deutschland

1.2. Wandel der Familienmodelle

1.2. Rettungsdienst

1.3. Elterngeldmonatsnutzer Typen

2. Methodischer Rahmen

2.1. Feldzugang

2.2. Sample

2.3. Online Umfrage

2.4. Resultate

3. Resümee

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob die Geburt eines Kindes in der Branche des qualifizierten Krankentransports und der präklinischen Notfallmedizin dieselben Auswirkungen auf Mütter und Väter hinsichtlich ihrer Erwerbseinbußen hat. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unter den erschwerten Bedingungen des Schichtdienstes sowie der Analyse des Nutzungsverhaltens von Elternzeit durch männliche Rettungsassistenten und Notfallsanitäter.

  • Analyse des Einflusses von Elterngeld und Elternzeit auf die Erwerbstätigkeit von Eltern.
  • Untersuchung von Rollenbildern und dem Wandel des Familienverständnisses in der Gesellschaft.
  • Empirische Auswertung einer Online-Umfrage unter DRK-Rettungsdiensten in Hessen.
  • Klassifizierung väterlicher Elterngeld-Nutzertypen auf Basis theoretischer Konstrukte.
  • Vergleichende Betrachtung der Arbeitszeitmodelle von Müttern und Vätern nach der Familiengründung.

Auszug aus dem Buch

1.2 Wandel der Familienmodelle

In der Frühzeit, zum Beispiel in Rom, war der Vater ein mit „unbegrenzter Machtfülle ausgestatteter Patriarch über alle, die zu seinem ‚Haus‘ gehören (…) auf Lebenszeit“ (Fegert et all. 2011:13 f.). Nach und nach wurden den Geschlechtern durch die Gesellschaft verschiedene Aufgaben anerzogen. So wurden Stereotype gebildet:

„Der Vater ist Ernährer der Familie und somit für den außerhäuslichen Bereich zuständig. Er verdient das Geld und kümmert sich um die sozialen Kontakte. Seiner Ehefrau, die keiner Berufstätigkeit nachgeht, obliegt die Sorge für den innerfamiliären Bereich. Dazu gehören das gemütliche Heim und die Erziehung der Kinder“ (Wolf 2010).

In den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts kreidete die Forschung die „fehlende Partizipation des Vaters am innerfamilialen Leben“ (Fthenakis; Wassilios 2002:16) an. Der Vater hat, nach der Ansicht der Forscher, nicht genug Beteiligung an der Erziehung der Kinder (vgl. ebd.). Dennoch blieben bis in das 20. Jahrhundert die Stereotypen bestehen (vgl. Fegert et all. 2011:13 f.). Es gab in der Gesellschaft Veränderungen, die Frauen wurden emanzipiert, die Erziehung der Kinder wurde „gesellschaftlichen Institutionen“ (ebd.) übertragen, und trotzdem waren die Mütter eher für die Erziehung der Kinder zuständig (vgl. ebd.). In den letzen zwei Jahrzehnten veränderten sich diese Stereotype. Allerdings nur sehr langsam. Diesen Veränderungen stehen nämlich die alten Rollenvorstellungen entgegen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Debatte über die Folgen der Familiengründung: Dieses Kapitel führt in die rechtlichen Grundlagen des Elterngeldes ein, skizziert den gesellschaftlichen Wandel von Rollenbildern und definiert die Forschungsfrage im Kontext des Rettungsdienstes.

1.1. Elternzeitgesetz in Deutschland: Hier werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen, das Basiselterngeld und das ElterngeldPlus erläutert, um die finanziellen Anreize für die Elternzeitnahme darzulegen.

1.2. Wandel der Familienmodelle: Das Kapitel beschreibt die historische Entwicklung vom patriarchalen Rollenverständnis hin zu modernen, egalitären Familienmodellen und reflektiert die weiterhin bestehenden gesellschaftlichen Herausforderungen.

1.2. Rettungsdienst: Dieser Abschnitt beleuchtet die spezifischen beruflichen Belastungen im Rettungsdienst, wie Schichtarbeit und körperliche Anforderungen, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erschweren.

1.3. Elterngeldmonatsnutzer Typen: Auf Basis der Theorie von Pfahl und Reuyß werden fünf Typen der väterlichen Elterngeldnutzung vorgestellt, um das unterschiedliche Ausmaß an Erwerbsunterbrechungen zu klassifizieren.

2. Methodischer Rahmen: Das Kapitel erläutert das Design der Studie, den Zugang zum Feld über den DRK Landesverband Hessen und die methodischen Vor- und Nachteile der gewählten Online-Umfrage.

2.1. Feldzugang: Hier wird beschrieben, wie die Autorin durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit das notwendige Vertrauen innerhalb der Organisation für die Datenerhebung gewinnen konnte.

2.2. Sample: Es werden die Datenbasis, die Zielgruppe der Rettungsassistenten und Notfallsanitäter sowie die statistischen Eckdaten der 296 Teilnehmenden der Umfrage dargelegt.

2.3. Online Umfrage: Dieses Kapitel analysiert die methodischen Aspekte des Online-Fragebogens, einschließlich der Anonymisierung der Daten und der Limitationen einer nicht-gewichteten Zufallsstichprobe.

2.4. Resultate: Die gewonnenen Daten werden ausgewertet, Väter in Nutzertypen kategorisiert und die Arbeitszeitmodelle von Eltern nach der Familiengründung statistisch gegenübergestellt.

3. Resümee: Das Schlusskapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, bestätigt die aufgestellten Hypothesen hinsichtlich der Erwerbsunterbrechungen und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsbedarfe.

Schlüsselwörter

Elternzeit, Elterngeld, Rettungsdienst, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Erwerbsunterbrechung, Vaterschaft, Mutterschaft, Notfallsanitäter, Rettungsassistent, Rollenverständnis, Schichtdienst, Familienmodell, Arbeitsmarkt, Geschlechterrollen, empirische Sozialforschung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Familiengründung auf die Erwerbstätigkeit von Eltern, speziell in der Branche des qualifizierten Krankentransports und der Notfallmedizin.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder sind die Nutzung von Elternzeit durch Väter, der Wandel von Familienrollen, die arbeitszeitlichen Belastungen im Schichtdienst sowie die ökonomischen Folgen für Eltern.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob die Geburt eines Kindes im Bereich der Notfallrettung zu gleichen Auswirkungen auf die Erwerbseinbußen bei Müttern und Vätern führt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Untersuchung stützt sich auf eine quantitative Online-Umfrage bei 30 DRK-Rettungsdiensten in Hessen sowie eine theoretische Einordnung mittels Elterngeld-Nutzertypen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die gesetzlichen Rahmenbedingungen des Elterngeldes, die Charakterisierung der Arbeitsbedingungen im Rettungsdienst und die detaillierte Analyse der erhobenen Daten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Elternzeit, Elterngeld, Rettungsdienst, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sowie geschlechtsspezifische Unterschiede bei Erwerbsunterbrechungen.

Warum ist die Wahl der Zielgruppe auf den Rettungsdienst gefallen?

Der Rettungsdienst wurde gewählt, da er aufgrund des 24-Stunden-Schichtdienstes und der körperlichen Anforderungen besondere Herausforderungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben darstellt.

Was ist das Hauptergebnis bezüglich der Väter im Rettungsdienst?

Die Studie zeigt, dass Väter im Rettungsdienst zwar zunehmend Elternzeit in Anspruch nehmen, jedoch im Vergleich zu Müttern wesentlich geringere Erwerbsunterbrechungen aufweisen.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Einmal Vaterschaft hin und zurück. Die Vaterzeit als gesellschaftlicher Mainstream?
Untertitel
Eine quantitative Analyse über das Elternzeitgesetz in Deutschland
Hochschule
Philipps-Universität Marburg  (Soziologie)
Note
9
Autor
Katharina Kuklovsky (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
24
Katalognummer
V308172
ISBN (eBook)
9783668063143
ISBN (Buch)
9783668063150
Sprache
Deutsch
Schlagworte
DRK Gender Familiengründung Kinder Familie und Beruf Väter Mütter Notfallmedizin Hessen Elternzeitgesetz Rettungsassistent Notfallsanitäter
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katharina Kuklovsky (Autor:in), 2015, Einmal Vaterschaft hin und zurück. Die Vaterzeit als gesellschaftlicher Mainstream?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/308172
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  24  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum