Diese Hausarbeit möchte soll einen Überblick auf die Aufgabe des Stadtteilmanagements geben und somit auf die Aktualität und die Wichtigkeit des Stadtteilmanagements als kommunale Aufgabe hinweisen.
Die Arbeit skizziert die Entwicklung des Stadtteilmanagements und stellt ein konkretes Beispiel vor.
Es handelt es sich hier um eine Hausarbeit im Modul „Wissenschaftliches Arbeiten“. Die Aufgabenstellung verlangte 1800 Wörter im Hauptteil, deswegen sind die Kapitel 4 und 5 zwar im Inhaltverzeichnis konzipiert, in der Arbeit jedoch nicht enthalten.
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG
2 GESCHICHTE UND ENTWICKLUNG DES STADTTEILMANAGEMENTS
2.1 Geschichte des Stadtteilmanagements
2.2 Heutige Entwicklung des Stadtteilmanagements in Deutschland
3 STADTTEILMANAGEMENT AM BEISPIEL ‚PROJEKT MANDIE‘
3.1 Ziel des Projektes
3.2 Stadtteilzentrentypen im Fokus des ‚MANDIE-Projektes‘
3.3 Ergebnisse der projektteilnehmenden Städte
3.3.1 Ergebnis Stuttgart
3.3.2 Ergebnis Frankfurt
3.3.3 Ergebnis Hagen
4 GRUNDSÄTZLICHE ANSCHAUUNG DES STADTTEILMANAGEMENTS
4.1 Parteiliche, intermediäre, reflexiv räumliche und planungsbezogene Perspektive
4.2 Recht auf Beteiligung, Kommunale Planung, Gemeinwesenarbeit
4.2.1 Gender-Aspekte
4.2.2 Gender-Wissen und Gender-Kompetenz
4.3 Kommunale Aspekte
4.3.1 Aufgaben und Mittel der Kommunen
4.3.2 Rechtliche Rahmenbedingungen
5 FAZIT
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht das Stadtteilmanagement als eine zentrale kommunale Aufgabe, um die Komplexität und Relevanz dieses Instruments für die Stadtentwicklung zu verdeutlichen und auf zukünftige Herausforderungen hinzuweisen.
- Historische Entwicklung und Einordnung des Stadtteilmanagements
- Die heutige Bedeutung der Quartiersentwicklung in Deutschland
- Analyse des EU-geförderten Projekts 'MANDIE' zur Stärkung lokaler Einzelhandelszentren
- Evaluation von Praxisbeispielen in Stuttgart, Frankfurt und Hagen
Auszug aus dem Buch
3.2 Stadtteilzentrentypen im Fokus des ‚MANDIE-Projektes‘
Im Fokus des Projektes stehen Stadtteilzentren mit eigenständigen Bevölkerungskernen, die eine große Verwaltungsebene aufzeigen. Typisch sind Stadtteilkerne mit wenig infrastrukturellen Einzelelementen im Strukturgefüge. Hierzu gehören öffentliche Stadtteileinrichtungen wie Kitas und Kindergärten, sowie öffentliche Plätze wie z. B. ein Bolzplatz oder ein Bike-Park. Hier haben sich drei verschiedene Typen herauskristallisiert:
(1) Stadtteilzentren mit Eingliederungsgeschichte in größere umliegende Städte. Als Beispiel kann man hier Hildesheim-Drispenstedt und Stuttgart-Untertürkheim nennen. Solche Gebiete sind oft dörflich aufgebaut. Zu finden sind z. B. Einfamilienhäuser und unterschiedliche Straßenstrukturen. Hier ist ein deutlich höheres Verkehrsaufkommen zu verzeichnen. Durch die dichte Bebauung und Privatisierung des Katasters ist es schwer den Einzelhandel oder sogar Einkaufszentren zu integrieren.
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die Definitionsschwierigkeiten des Begriffs Stadtteilmanagement und führt in die Relevanz der Thematik für moderne Stadtplanungsprozesse ein.
2 GESCHICHTE UND ENTWICKLUNG DES STADTTEILMANAGEMENTS: Dieses Kapitel zeichnet den historischen Werdegang von ersten sozialen Initiativen im späten 19. Jahrhundert bis zur heutigen stadtteilbezogenen Sozialen Arbeit nach.
3 STADTTEILMANAGEMENT AM BEISPIEL ‚PROJEKT MANDIE‘: Anhand des EU-Projekts MANDIE wird aufgezeigt, wie durch gezielte Managementansätze der lokale Einzelhandel in Stadtteilzentren gestärkt werden kann.
4 GRUNDSÄTZLICHE ANSCHAUUNG DES STADTTEILMANAGEMENTS: Dieses Kapitel setzt sich mit der theoretischen Einordnung sowie den kommunalpolitischen und rechtlichen Rahmenbedingungen des Stadtteilmanagements auseinander.
5 FAZIT: Das Fazit fasst die Erkenntnisse über die Notwendigkeit und Zukunftsfähigkeit des Stadtteilmanagements zusammen.
Schlüsselwörter
Stadtteilmanagement, Quartiersmanagement, Stadtentwicklung, Soziale Arbeit, Gemeinwesenarbeit, Projekt MANDIE, Kommunale Aufgabe, Stadtplanung, Einzelhandelsförderung, Soziale Stadt, Infrastruktur, Stadtteilzentren, Urbane Entwicklung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es grundsätzlich in dieser Hausarbeit?
Die Arbeit analysiert das Stadtteilmanagement als ein Instrument der kommunalen Verwaltung, um auf die Herausforderungen in urbanen Quartieren zu reagieren.
Welches sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die Themenfelder umfassen die historische Genese, aktuelle Anforderungen an die Stadtentwicklung, die Stärkung des lokalen Einzelhandels sowie die Rolle kommunaler Akteure.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, die Aktualität und Dringlichkeit des Stadtteilmanagements als kommunale Aufgabe zu verdeutlichen und dessen praktische Wirksamkeit aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?
Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse sowie eine fallstudienbasierte Untersuchung anhand des grenzüberschreitenden Projekts 'MANDIE'.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsgeschichte, die Analyse der Stadtteilzentrentypen und die praktische Evaluation des 'MANDIE-Projekts' in deutschen Modellstädten.
Welche Keywords charakterisieren die Arbeit am besten?
Zu den wichtigsten Schlagworten zählen Stadtteilmanagement, Soziale Stadt, Stadtplanung und die Förderung des lokalen Handels.
Was unterscheidet das 'MANDIE-Projekt' von anderen Ansätzen?
Das Projekt zeichnet sich durch seinen Fokus auf die Stärkung des lokalen Einzelhandels in peripheren Stadtteilzentren aus, die unter dem Druck großer Einkaufszentren stehen.
Welche konkreten Ergebnisse konnten in den beteiligten Städten erzielt werden?
In den Städten wie Frankfurt oder Hagen konnten unter anderem Leerstände reduziert, neue Kooperationsnetzwerke gebildet und eine stärkere Sensibilisierung für stadtteilbezogene Themen erreicht werden.
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- Anonym (Author), 2015, Stadtteilmanagement als kommunale Aufgabe, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/308046