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Der Kampf um die englische Krone im Jahr 1066. Die Thronansprüche im Spiegel der Quellen

Titel: Der Kampf um die englische Krone im Jahr 1066. Die Thronansprüche im Spiegel der Quellen

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2014 , 19 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Florian Hamleser (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

1066 fanden auf englischem Boden zwei Schlachten statt, die das Bild Englands stark verändern sollten. Vier verschiedene Männer aus drei unterschiedlichen Ländern traten kriegerisch gegeneinander an, um die Krone Englands nach dem Tod Edwards für sich zu gewinnen. Graf Harold Godwinson, sein ihm feindlich gesinnter Bruder Tostig, der norwegische König Harald Hardrada und der Herzog der Normandie, Wilhelm, beriefen sich auf jeweils unterschiedlich motivierte Thronansprüche und traten im Kampf gegeneinander an, um die Krone über England für sich zu gewinnen.

In einem ersten Schritt werden die Thronansprüche der vier Anführer untersucht und ihre jeweilige Legitimation herausgestellt. Es wird nach dieser kurzen Einführung dann im zweiten Kapitel gezeigt, welcher Art die Ansprüche von Harald, Harold, Tostig und Wilhelm waren, also ob sie erblich bedingt waren, über Familienbande herrührten oder etwa aus der Geschichte heraus konstruiert wurden. Dabei kommt auch automatisch die Frage auf, ob und inwieweit der einzelne Anspruch beziehungsweise dessen Legitimationsargumentation haltbar oder beweisbar ist.

Mit welcher Taktik im Einzelnen gekämpft wurde, welche Entscheidungen in den Schlachten von 1066 fielen und was dies im Speziellen für England und die Anwärter bedeuteten sollte, wird im dritten Kapitel dieser Arbeit herausgearbeitet. Daran schließt sich eine Darstellung der beiden Schlachten von 1066 an, in der herausgearbeitet wird, wie versucht wurde, im Einzelnen den Thronanspruch voranzubringen und durchzusetzen, aber auch wie gekämpft wurde und eventuelle Besonderheiten werden aufgezeigt werden.

Die Darstellung und Analyse innerhalb dieser Arbeit stützt sich hauptsächlich auf die Quellen, die als bekannt vorausgesetzt werden. Als Hauptquellen werden die Gesta Guillelmi des normannischen Chronisten Wilhelm von Poitiers (geschrieben zwischen 1071 und 1076) herangezogen sowie die Angelsächsische Chronik, welche über die Schlacht berichtet und ausführliche Informationen über die Machtverhältnisse und -verschiebungen in den Jahrzehnten zuvor liefert. Die großen narrativen nordischen Quellen geben Auskunft über Hardrada, die Schlacht von Stamford Bridge sowie auch die im 12. Jahrhundert entstandene »Geschichte der Könige von Norwegen« des Benediktiners Theodoricus Monachus. Die entsprechende Sekundärliteratur wird nur herangezogen, um auf detailliertere Darstellungen einzelner Gedanken und Argumente zu verweisen oder Forschungskontroversen aufzuzeigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Thronansprüche

2.1 König Harald Hardrada

2.2 Graf Tostig Godwinson

2.3 Graf Harald Godwinson

2.4 Herzog Wilhelm von der Normandie

3. Militärische Handlungen

3.1 Stamford Bridge

3.2 Hastings

4. Zusammenfassende Betrachtung und Abschlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die komplexen Thronansprüche und die militärischen Auseinandersetzungen des Jahres 1066, die das Schicksal des englischen Königreiches maßgeblich veränderten. Das primäre Ziel ist es, die Beweggründe der vier Hauptakteure – Harald Hardrada, Tostig Godwinson, Harald Godwinson und Wilhelm von der Normandie – sowie ihre jeweilige Legitimation zu analysieren und die Auswirkungen der Schlachten von Stamford Bridge und Hastings auf die politische Zukunft Englands zu beleuchten.

  • Analyse der dynastischen und politisch konstruierten Thronansprüche der vier Kontrahenten.
  • Untersuchung der militärischen Strategien und Taktiken in den Schlachten von 1066.
  • Bewertung der Rolle der normannischen Flottenlogistik und Führung.
  • Gegenüberstellung der englischen, norwegischen und normannischen Heeresstrukturen.
  • Einordnung des Machtwechsels im Kontext der europäischen Geschichte.

Auszug aus dem Buch

2.1 König Harald Hardrada

»König Harald war ein mächtiger Mann und ein gewaltiger Herrscher im Reiche. Er war sehr klugen Verstandes, sodass man allgemein im Volke sagte, dass es keinen Häuptling je gegeben habe, der so überaus klug und ratskundig gewesen wäre wie Harald. Er war ein großer Kriegsmann und äußerst waffentüchtig. Er war stark und ein erfolgreicherer Krieger als irgendjemand.«

Harald Hardrada war der Sohn Sigurd Syrs und der Stiefbruder Olafs des Heiligen. Er kämpfte vermutlich fünfzehnjährig in der Schlacht bei Stiklestad im Jahre 1030, nach welcher ihm über Schweden eine Flucht nach Russland ermöglicht wurde. Dort wurde er Hauptmann der Armee von König Yaroslav und sammelte viele Erfahrungen sowie großes Ansehen. Seine Reise führte ihn 1034 weiter nach Konstantinopel, wo er Mitglied der Warägergarde wurde und sich in Kämpfen und Kriegszügen auszeichnen konnte, sodass er zu deren Anführer aufstieg. Harald kehrte 1046 nach Norwegen zurück, um seinen Neffen Magnus dazu zu bewegen, das Königreich Norwegen mit ihm zu teilen. Magnus wies seinen Onkel zwar zunächst zurück, aber aus Angst vor einem Bündnis mit Dänemark, bot er Harald die Hälfte des Königreiches an. Auf einem Thing wurde die Reichsteilung rechtmäßig beschlossen und Harald der Königstitel verliehen. Nach dem Tod König Magnus' 1047 war Harald der alleinige Herrscher über Norwegen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung legt den Grundstein für die Untersuchung der vier Anwärter auf den englischen Thron und stellt die zentralen Quellen sowie das methodische Vorgehen vor.

2. Thronansprüche: In diesem Kapitel werden die Akteure Harald Hardrada, Tostig Godwinson, Harald Godwinson und Wilhelm von der Normandie porträtiert und die Hintergründe ihrer Thronansprüche analysiert.

3. Militärische Handlungen: Dieses Kapitel widmet sich den Schlachten von Stamford Bridge und Hastings, wobei die Taktiken, die logistischen Herausforderungen und die Wendepunkte der Auseinandersetzungen im Fokus stehen.

4. Zusammenfassende Betrachtung und Abschlussbemerkung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse, in der die Bedeutung der Siege und Niederlagen für die politische Neuausrichtung Englands bewertet wird.

Schlüsselwörter

1066, England, Harald Hardrada, Tostig Godwinson, Harald Godwinson, Wilhelm von der Normandie, Thronfolge, Schlacht von Stamford Bridge, Schlacht von Hastings, Normannen, Angelsachsen, Schildwall, Quellenanalyse, Machtpolitik, Eroberung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit analysiert das folgenschwere Jahr 1066 in England, in dem vier Akteure um die Nachfolge des verstorbenen Königs Edward kämpften und die politische Zukunft des Reiches durch zwei bedeutende Schlachten neu geordnet wurde.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Die zentralen Felder sind die Legitimation von Thronansprüchen, die militärische Organisation und Taktik des 11. Jahrhunderts sowie die Auswirkungen von dynastischen Konflikten auf die europäische Geschichte.

Was ist die zentrale Forschungsfrage der Untersuchung?

Die Arbeit untersucht, welche unterschiedlichen Motive und Legitimationsgrundlagen die vier Anwärter auf den englischen Thron hatten und wie diese durch militärische Handlungen in die Tat umgesetzt oder durch den Erfolg eines Konkurrenten vereitelt wurden.

Welche methodische Herangehensweise wird gewählt?

Die Autorin oder der Autor stützt sich auf eine detaillierte Auswertung narrativer Quellen wie der „Gesta Guillelmi“ und der „Angelsächsischen Chronik“, ergänzt durch moderne militärhistorische Sekundärliteratur zur Interpretation der Ereignisse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Akteure und ihrer Ansprüche sowie in eine detaillierte Darstellung der militärischen Kampagnen, insbesondere der Schlachten bei Stamford Bridge und Hastings.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie 1066, Eroberung, Thronansprüche, Militärgeschichte, Normannen und angelsächsische Machtstrukturen maßgeblich charakterisiert.

Warum konnte Wilhelm von der Normandie den Thron letztlich für sich gewinnen?

Wilhelm konnte sich durch ein diszipliniertes, trainiertes Heer, eine exzellente Logistik und die geschickte Kombination von Reiterei und Fernkampfwaffen durchsetzen, während die englischen Truppen durch vorangegangene Märsche und Schlachten bereits stark zermürbt waren.

Welche Rolle spielte die Schlacht von Stamford Bridge für den weiteren Verlauf?

Die Schlacht von Stamford Bridge beendete den skandinavischen Einfluss auf England durch den Sieg über Harald Hardrada, zwang das englische Heer jedoch zu kräftezehrenden Eilmärschen, was die Position des Königs Harold vor der Ankunft Wilhelms erheblich schwächte.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Kampf um die englische Krone im Jahr 1066. Die Thronansprüche im Spiegel der Quellen
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg  (ZEGK)
Veranstaltung
„Kontaktzone Nordsee. Dänen, Norweger, Normannen und Angelsachsen im 11. Jahrhundert“
Note
1,3
Autor
Florian Hamleser (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
19
Katalognummer
V307986
ISBN (eBook)
9783668063464
ISBN (Buch)
9783668063471
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hastings Wilhelm der Eroberer William the Conquerer Normandie Stamford Bridge Norwegen Dänemark Thronanspruch Wilhem von Poitiers Angelsächsische Chronik König Harold Harald Hardrada Earl Tostig Legitimation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Florian Hamleser (Autor:in), 2014, Der Kampf um die englische Krone im Jahr 1066. Die Thronansprüche im Spiegel der Quellen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/307986
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Leseprobe aus  19  Seiten
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