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Versuchsschulen in NRW und Hessen sowie Bildungsthesen nach Klafki, Meyer-Drawe und Dewey

Thesenpapier zum Abschlusskolloquium in Erziehungswissenschaften (1. Staatsprüfung)

Titel: Versuchsschulen in NRW und Hessen sowie Bildungsthesen nach Klafki, Meyer-Drawe und Dewey

Zusammenfassung , 2015 , 33 Seiten , Note: 1.0

Autor:in: Sina Klar (Autor:in)

Pädagogik - Reformpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Dieses Thesenpapier behandelt zusammenfassend die reformpädagogischen Versuchschulen in NRW und Hessen (Bielefelder Laborschule und Helene Lange Schule Wiesbaden). Außerdem wird auf die Grundzüge eines neuen Allgemeinbildungskonzepts nach Wolfgang Klafki eingegangen sowie auf den pädagogischen Begriff "Lernen" nach Käte Meyer-Drawe. Abschließend wird noch die laboratory school in Chicago nach John Dewey vorgestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Versuchsschulen des Landes NRW und Hessen

Bielefelder Laborschule

Helene Lange Schule Wiesbaden

Klafki: Grundzüge eines neuen Allgemeinbildungskonzepts. Im Zentrum: Epochaltypische Schlüsselprobleme

Meyer-Drawe „Lernen“

John Dewey – laboratory school in Chicago

Zielsetzung & Themen

Dieses Thesenpapier dient als Vorbereitung auf das Abschlusskolloquium im Fach Erziehungswissenschaften. Ziel ist die kritische Auseinandersetzung mit reformpädagogischen Modellen und deren Übertragbarkeit auf aktuelle Herausforderungen im Bildungssystem sowie die Reflexion über grundlegende Bildungsbegriffe im Kontext gesellschaftlicher Verantwortung.

  • Analyse der Bielefelder Laborschule und der Helene Lange Schule als Versuchsschulen.
  • Diskussion des Allgemeinbildungskonzepts nach Klafki mit Fokus auf epochaltypische Schlüsselprobleme.
  • Auseinandersetzung mit dem Lernbegriff bei Meyer-Drawe.
  • Einordnung der "Laboratory School" von John Dewey als historische und konzeptionelle Grundlage.
  • Verknüpfung von Schule, Demokratieerziehung und gesellschaftlichem Engagement.

Auszug aus dem Buch

Bielefelder Laborschule

Die Schule soll den Kindern dabei helfen, erwachsen zu werden (Die Menschen stärken, die Sachen klären).

Die Laborschule folgt dabei folgenden pädagogischen Prinzipien: • Schule soll Lebens- und Erfahrungsraum sein • Schule soll eine Brücke zwischen der Familie und der Gesellschaft sein • Schule soll sich in (4) Stufen vollziehen • Schule soll zur geistigen und moralischen Selbständigkeit und Solidarität erziehen • Schule soll zur Demokratie befähigen – durch die polis im Kleinen • Schule soll ihre Umwelt mit einbeziehen und eine embryonic society sein • Schule soll die Schüler ein Stück der besseren Welt erfahren lassen • Schule soll durch anschauliche, bedeutende und lehrbare Beispiele den Zugang zur Kultur eröffnen und den Lehrern dafür die nötige Zeit geben • Schule soll durch Handlung zur Erkenntnis führen und aufklären • Schule soll keine einheitliche, starre Didaktik festlegen, sondern bestimmten didaktischen Grundprinzipien folgen

Didaktische Grundprinzipien: • Soviel Belehrung wie möglich durch Erfahrung ersetzen • Erfahrung ins Bewusstsein heben • Verstehen ist ein Aneignungsprozess • Ganzheitliches Vorgehen • Gleichwertiges Nebeneinander von mündlichem, schriftlichem und handelndem Unterricht • Lehrerteams schaffen Kontinuität • Geistige, seelisch-soziale und körperliche Entwicklung erhalten mehr Aufmerksamkeit • Lebensprobleme der Schüler ernst nehmen • Die Gegenstände sind gemeinsam, Verfahren und Zugänge können unterschiedlich sein • Keine äußere Differenzierung • Keine Benotung bis zur 10. Klasse, sondern differenziertes Feedback/Beurteilung

Zusammenfassung der Kapitel

Versuchsschulen des Landes NRW und Hessen: Dieses Kapitel stellt die Bielefelder Laborschule und die Helene Lange Schule als praxisorientierte Modelle vor, die auf Ganzheitlichkeit, Selbständigkeit und Demokratieerziehung setzen.

Klafki: Grundzüge eines neuen Allgemeinbildungskonzepts. Im Zentrum: Epochaltypische Schlüsselprobleme: Der Text erarbeitet einen zeitgemäßen Bildungsbegriff, der auf der Auseinandersetzung mit zentralen gesellschaftlichen Problemen und der Förderung von Selbstbestimmung, Mitbestimmung und Solidarität basiert.

Meyer-Drawe „Lernen“: Hier wird der Lernbegriff in seiner historischen Entwicklung reflektiert und kritisch hinterfragt, wobei die Bedeutung des „Lernens des Lernens“ sowie der Zusammenhang von Lernen und Erfahrung hervorgehoben wird.

John Dewey – laboratory school in Chicago: Das Kapitel beleuchtet Deweys pädagogischen Ansatz, Schule als „embryonic society“ zu begreifen, in der durch projektorientiertes und handelndes Lernen demokratische Grundtugenden erworben werden.

Schlüsselwörter

Laborschule, Allgemeinbildung, Epochaltypische Schlüsselprobleme, Demokratieerziehung, Lebensraum, Erziehungswissenschaften, Reformpädagogik, Selbständigkeit, Handlungsorientiertes Lernen, Ganzheitlichkeit, Bildungsgerechtigkeit, Projektunterricht, John Dewey, Wolfgang Klafki, Hartmut von Hentig

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Thesenpapier grundsätzlich?

Es dient der Prüfungsvorbereitung für das Abschlusskolloquium und fasst wesentliche reformpädagogische Konzepte sowie theoretische Bildungsansätze zusammen.

Was sind die zentralen Themenfelder des Dokuments?

Die zentralen Felder sind die Ausgestaltung von Versuchsschulen, das Konzept der Allgemeinbildung im Kontext gesellschaftlicher Probleme und die philosophische Grundlegung des Lernbegriffs.

Was ist das primäre Ziel der beschriebenen Schulkonzepte?

Ziel ist die Erziehung zu mündigen, selbstbestimmten Bürgern, die fähig sind, in einem demokratischen Gemeinwesen Verantwortung zu übernehmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer kritischen Analyse pädagogischer Texte und der systematischen Darstellung von Modellschulen sowie erziehungstheoretischen Ansätzen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Laborschule und der Helene Lange Schule sowie theoretische Analysen von Klafki, Meyer-Drawe und Dewey.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Schlüsselbegriffe sind vor allem Laborschule, Allgemeinbildung, Demokratieerziehung, Schlüsselprobleme und Projektunterricht.

Wie definiert die Bielefelder Laborschule ihre „4 Stufen“?

Der Lernweg wird nicht als starres Fließband, sondern als aufsteigende Treppe konzipiert, die sich in vier Jahrgangsstufen gliedert und den Übergang von spielerisch-ganzheitlichem Lernen zur fachlichen Systematisierung abbildet.

Was bedeutet „epochaltypische Schlüsselprobleme“ nach Klafki?

Dies sind zukunftsrelevante Herausforderungen wie Friedenssicherung, Umweltfragen oder gesellschaftliche Ungleichheit, die den Kern von Allgemeinbildung bilden und als Ausgangspunkt für den sogenannten Problemunterricht dienen.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Versuchsschulen in NRW und Hessen sowie Bildungsthesen nach Klafki, Meyer-Drawe und Dewey
Untertitel
Thesenpapier zum Abschlusskolloquium in Erziehungswissenschaften (1. Staatsprüfung)
Hochschule
Universität zu Köln  (Erziehungswissenschaftliches Seminar)
Veranstaltung
Abschlusskolloquium
Note
1.0
Autor
Sina Klar (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
33
Katalognummer
V307853
ISBN (eBook)
9783668079526
ISBN (Buch)
9783668079533
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bielefelder Laborschule Helene Lange Schule Wiesbaden Reformpädagogik Hartmut von Hentig Enja Riegel Klafki Minima Paedagogica laboratory school
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sina Klar (Autor:in), 2015, Versuchsschulen in NRW und Hessen sowie Bildungsthesen nach Klafki, Meyer-Drawe und Dewey, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/307853
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Leseprobe aus  33  Seiten
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