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Teilen statt besitzen? Die Share Economy als Alternative zur Konsumgesellschaft

Title: Teilen statt besitzen? Die Share Economy als Alternative zur Konsumgesellschaft

Term Paper , 2015 , 16 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Jens Vösseler (Author)

Sociology - Social System and Social Structure

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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem System der Share Economy. Im Zentrum steht die Frage danach, ob sich die modernen Formen des Teilens grundlegend von früheren Formen unterscheiden und ob sie folglich als eine Alternative angesehen werden können.

Zunächst werden ursprüngliche Formen des Teilens und Tausches behandelt, um sich davon ausgehend der Share Economy heute zu widmen. Das Erkenntnisziel, Gemeinsamkeiten und Unterschiede auszumachen, soll eine begründete Stellungnahme enthalten, ob und welche Alternativen, wirklich neuen Züge die Share Economy charakterisieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Teilen

2.1 Soziologische Betrachtung des Teilens

2.2 Teilen in archaischen Gesellschaften

2.3 Der Gabentausch

3. Share Economy

3.1 Neue Formen des Konsumierens

3.2 Soziale Aspekte

3.3 Chancen und Risiken

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob die modernen Formen des Teilens im Rahmen der sogenannten Share Economy eine grundlegende Alternative zur traditionellen Konsumgesellschaft darstellen oder lediglich eine neue Ausprägung marktwirtschaftlicher Prinzipien sind.

  • Historische und soziologische Einordnung von Teilen und Tausch
  • Analyse der Funktionsweisen und Geschäftsmodelle der Share Economy
  • Diskussion des Potenzials für soziale Interaktion und Vertrauensbildung
  • Bewertung des Einflusses von Digitalisierung auf Konsumverhalten
  • Kritische Reflexion der ökologischen und ökonomischen Chancen und Risiken

Auszug aus dem Buch

2.2 Teilen in archaischen Gesellschaften

Der Egalitarismus, den viele Kritiker der heutigen Ungleichheitsverhältnisse an den archaischen Gesellschaftsformen wahrnehmen, hat seinen Ursprung in der Notwendigkeit, aufgrund von unentwickelter Technologie umfassender auf Kooperation zu setzen als jeder andere Typ Gesellschaft (vgl. Service 1966: 32). Das Teilen ist untrennbar mit der Kooperation verbunden, die beide zusammen als die „geradezu zwingend aus dem Jagdverhalten hervorgegangen sozialen Verhaltensmuster“ (Fromm 1974: 120) betrachtet werden können. Jäger dürfen ihre erlegte Beute nicht selbst verzehren, sondern sind aus Rücksichtnahme auf die Gruppe dazu verpflichtet, sie zu teilen.

Das Verbot, das selbst erjagte Wild zu essen, zwingt das Individuum, sich von seinem Wild zu trennen und verpflichtet es dadurch, den anderen zu vertrauen, was erst gestattet, daß die soziale Verbindung endgültig geknüpft wird. (Münzel 1983: 244f.)

Die archaischen Gesellschaften sind durch das Fehlen einer Hierarchie gekennzeichnet. Überlegenheit wird stets zum Wohle der Gemeinschaft eingesetzt, da die Anerkennung einer Fähigkeit am höchsten ist, wenn die Gemeinschaft von ihr profitiert. Somit verfolgt Konkurrenz soziale Ziele (vgl. Service 1966: 20, 31f.). Das Prinzip des Teilens ist keine moralische Entscheidung, sondern eine „existenzielle Voraussetzung“ (Gronemeyer 2009: 125) für die Mitglieder einer Gruppe. Diese Selbstverständlichkeit kann als „Ökonomie der Gabe“ (ebd.: 126) bezeichnet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Share Economy als neues Wirtschaftssystem vor und formuliert die Forschungsfrage, ob diese Praktiken als echte Alternative zur Konsumgesellschaft dienen können.

2. Teilen: Dieses Kapitel beleuchtet soziologische Grundlagen des Teilens sowie dessen historische Bedeutung und Ausgestaltung in archaischen Gesellschaften inklusive des Gabentauschs.

3. Share Economy: Das Kapitel analysiert moderne Konsumformen, die sozialen Implikationen von Vertrauen und Gemeinschaft sowie die damit verbundenen ökonomischen Chancen und Risiken.

4. Fazit: Das Fazit resümiert, dass die Share Economy zwar innovatives Potenzial birgt, aber aktuell stark von marktwirtschaftlichen Prinzipien durchdrungen ist und somit noch keine vollkommene Alternative darstellt.

Schlüsselwörter

Share Economy, Teilen, Konsumgesellschaft, Gabentausch, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Kollaborative Commons, Soziales Vertrauen, Marktwirtschaft, Eigentum, Ressourcenschonung, Kooperation, Partizipation, Soziologie, Wirtschaftssystem.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Share Economy als Phänomen und untersucht deren Stellung zwischen traditionellen Teilpraktiken und modernen marktwirtschaftlichen Strukturen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die soziologische Betrachtung des Teilens, die historische Entwicklung des Gabentauschs, moderne Plattformökonomie sowie die soziale und ökologische Relevanz von Teilmodellen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, ob sich moderne Formen des Teilens grundlegend von früheren Formen unterscheiden und ob sie folglich als eine tatsächliche Alternative zur heutigen Konsumgesellschaft angesehen werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretisch-analytische Herangehensweise, indem sie soziologische und ökonomische Literatur sichtet, um das Phänomen Share Economy in einen historischen und systemtheoretischen Kontext einzuordnen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die soziologischen Hintergründe des Teilens, die Differenzierung zwischen archaischem Gabentausch und heutiger Share Economy sowie die Analyse neuer Konsumformen und deren Chancen und Risiken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Share Economy, Teilen, Gabentausch, Nachhaltigkeit, Marktwirtschaft, Eigentum, Kollaborative Commons und soziale Interaktion charakterisiert.

Wie unterscheidet sich der archaische Gabentausch von der Share Economy?

Während in archaischen Gesellschaften das Teilen eine existenzielle Voraussetzung für den sozialen Zusammenhalt war, dient die Share Economy heute oft primär effizienzorientierten marktwirtschaftlichen Zwecken, wenngleich soziale Interaktion weiterhin ein bedeutendes Begleitmerkmal ist.

Welche Rolle spielt Vertrauen in der Share Economy?

Vertrauen fungiert in der Share Economy als zentraler Gütemaßstab und Ersatz für monetäre Sicherheiten, da es zur Bildung stärkerer sozialer Gebilde in der digitalen Welt beiträgt.

Ist die Share Economy aus Sicht des Autors eine echte Alternative?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die Share Economy derzeit noch stark marktwirtschaftlich integriert ist und erst durch ein neues, bewusstes Verständnis von Kooperation den Charakter einer wahren, nachhaltigen Alternative gewinnen könnte.

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Details

Title
Teilen statt besitzen? Die Share Economy als Alternative zur Konsumgesellschaft
College
University of Münster  (Institut für Soziologie)
Course
"Zugang statt Eigentum: Sharing Economy - Auf dem Weg in eine neue Konsumgesellschaft?"
Grade
1,0
Author
Jens Vösseler (Author)
Publication Year
2015
Pages
16
Catalog Number
V307644
ISBN (eBook)
9783668059542
ISBN (Book)
9783668059559
Language
German
Tags
share economy konsumgesellschaft tauschhandel eigentum
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jens Vösseler (Author), 2015, Teilen statt besitzen? Die Share Economy als Alternative zur Konsumgesellschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/307644
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