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Die Glücksberechnung im klassischen Utilitarismus. Moralisch vertretbar?

Eine Diskussion

Titel: Die Glücksberechnung im klassischen Utilitarismus. Moralisch vertretbar?

Seminararbeit , 2013 , 15 Seiten , Note: 1,25

Autor:in: Franziska Benz (Autor:in)

Philosophie - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Glücksberechnung im klassischen Utilitarismus und der Frage nach ihrer moralischen Vertretbarkeit innerhalb der Gesellschaft.

Der erste Teil dieser Arbeit legt den Fokus auf die Definition der utilitaristischen Ethik mit dem dort verwendeten Begriff „Glück“. Anschließend folgt eine Einführung in zwei unterschiedliche Sichtweisen der Moral und deren Bedeutung für das Zusammenleben von Individuen. Der zweite Teil der Arbeit geht ausführlich auf das Verfahren der Glücksberechnung ein und erörtert schließlich, anhand anschaulicher Beispiele, die Fragestellung dieser Arbeit:
Ist die Glücksberechnung im klassischen Utilitarismus moralisch vertretbar?
In einem abschließenden Fazit wird die Leitfrage anhand der Erörterung beantwortet und mit einer kritischen persönlichen Stellungnahme ergänzt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Utilitarismus

2.1 Klassischer Utilitarismus

2.2 Definition des Glücks im klassischen Utilitarismus

2.2.1 Das Prinzip der Nützlichkeit

3. Moral

3.1 Definition und Bedeutung der Moral im Alltag

3.2 Moralverständnis des Utilitarismus

4. Die Glücksberechnung

4.1 Das hedonistische Kalkül

4.2 Das Verfahren der Glücksberechnung

5. Beispielorientierte Erörterung der Fragestellung

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Glücksberechnung des klassischen Utilitarismus und hinterfragt kritisch, ob diese Methode innerhalb unserer gesellschaftlichen Moralvorstellungen moralisch vertretbar ist.

  • Grundlagen und Definitionen des klassischen Utilitarismus
  • Verständnis von Moral und Ethik im Alltag sowie utilitaristische Perspektiven
  • Erläuterung des hedonistischen Kalküls und des Verfahrens der Glücksberechnung
  • Ethische Analyse anhand fiktiver Fallbeispiele
  • Diskussion über die moralische Vertretbarkeit von utilitaristischen Handlungsentscheidungen

Auszug aus dem Buch

5. Beispielorientierte Erörterung der Fragestellung

Ein Arzt steht vor einer wichtigen Entscheidung: Fünf seiner Patienten benötigen zum Überleben ein bestimmtes, jeweils unterschiedliches Organ. Zufälligerweise befindet sich ein weiterer Patient, Herr X, wegen einer Routineuntersuchung ebenfalls in dem selben Krankenhaus. Bei einer Blutuntersuchung stellt sich heraus, dass dieser Patient als Organspender für alle fünf Transplantationspatienten in Frage käme. Es läge somit nahe den gesunden Herrn X „angstfrei und schmerzlos“ zu Tode zu bringen, um das Leben der fünf Transplantatationspatienten zu retten. Die Entscheidung, wie mit der Situation letztendlich zu verfahren ist, liegt beim leitenden Arzt. Da dieser eine solche Entscheidung nicht ohne gründliche Abwägung der Interessen aller Beteiligten entscheiden kann und will, beginnt er den Nutzen, beziehungsweise das Glück, aller Betroffenen mit Hilfe des hedonistischen Kalküls zu berechnen.

In diesem fiktiven Transplantationsfall ergibt sich für den Tod von Herrn X, der mit Mord gleich zusetzten ist, im Hinblick auf das hedonistische Kalkül, eine negative Glücksbilanz, denn seine Angehörigen, Freunde und Verwandte trauern um den Verstorbenen. Da Herr X schmerzlos und unwissend starb hat er selbst von seinem Tod keinen direkten „Schaden“ genommen und wird daher nicht weiter berücksichtigt. Für die fünf Patienten, die dank dem Tod von Herrn X ein neues Leben geschenkt bekommen haben, ergibt sich eine deutlich positive Glücksbilanz. Zusätzlich freuen sich Freunde und Familien über deren neu geschenktes Leben und erhöhen damit die positive Tendenz. Zieht man nun abschließend die Bilanz, so überwiegt offensichtlich die Seite der Freude. Der Mord an Herrn X fördert, so absurd das auch klingen mag, im Großen und Ganzen das Glück der Betroffenen und ist somit laut Utilitarismus als moralisch richtig zu bewerten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die historische und philosophische Bedeutung des Glücksbegriffs und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der moralischen Vertretbarkeit der utilitaristischen Glücksberechnung.

2. Utilitarismus: Dieses Kapitel definiert den klassischen Utilitarismus als konsequentialistische Ethik und erläutert die Grundlagen des Nutzenbegriffs und das Prinzip der Nützlichkeit.

3. Moral: Hier werden das alltägliche Verständnis von Moral als Regelsystem und das spezifische, auf Glücksmaximierung fokussierte Moralverständnis des Utilitarismus gegenübergestellt.

4. Die Glücksberechnung: Das Kapitel beschreibt das hedonistische Kalkül als quantitatives Rechenverfahren und erläutert die praktische Vorgehensweise zur Bestimmung der Glücksbilanz einer Handlung.

5. Beispielorientierte Erörterung der Fragestellung: Anhand eines fiktiven Transplantationsfalls wird die utilitaristische Argumentation auf die Probe gestellt und deren Konfliktpotenzial mit allgemeingültigen moralischen Werten wie der Goldenen Regel aufgezeigt.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass die Glücksberechnung zwar ein nützliches Entscheidungsinstrument sein kann, jedoch in ihrer praktischen Umsetzung und moralischen Konsequenz problematisch bleibt.

Schlüsselwörter

Utilitarismus, klassischer Utilitarismus, Glück, Glücksberechnung, hedonistisches Kalkül, Nutzen, Nutzenprinzip, Moral, Ethik, Lebensrecht, Transplantationsfall, Handlungsentscheidung, quantitative Bilanzrechnung, philosophische Grundlegung, normative Ethik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der utilitaristischen Glücksberechnung und deren moralischer Rechtfertigung in der Gesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition utilitaristischer Ethik, der Differenz zwischen alltäglicher Moral und dem hedonistischen Kalkül sowie der ethischen Bewertung konkreter Grenzfälle.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Frage lautet: Ist die Glücksberechnung im klassischen Utilitarismus moralisch vertretbar?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine theoretische Analyse sowie eine beispielorientierte ethische Erörterung unter Einbeziehung des hedonistischen Kalküls angewendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen des Utilitarismus dargelegt, das Verfahren der Berechnung erläutert und anhand von Beispielen wie dem Transplantationsfall kritisch geprüft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Utilitarismus, Glück, Nutzenkalkül, Moralverständnis, Handlungsethik und Glücksmaximierung sind die prägenden Begriffe.

Wie bewertet der Utilitarismus das Leben eines Einzelnen im Vergleich zur Gruppe?

Im klassischen Utilitarismus steht die Maximierung des Glücks für die größtmögliche Zahl im Vordergrund, was dazu führen kann, dass das Individuum und dessen biologisches Leben dem Gesamtnutzen untergeordnet werden.

Warum wird die Glücksberechnung in der Praxis als problematisch angesehen?

Das Hauptproblem liegt in der Messbarkeit von Glück, das individuell verschieden ist, sowie in der Unmöglichkeit, alle zukünftigen Folgen einer Handlung präzise vorherzusehen.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Glücksberechnung im klassischen Utilitarismus. Moralisch vertretbar?
Untertitel
Eine Diskussion
Note
1,25
Autor
Franziska Benz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
15
Katalognummer
V307289
ISBN (eBook)
9783668053939
ISBN (Buch)
9783668053946
Sprache
Deutsch
Schlagworte
utilitarismus Glücksberechnung Philosophie Moral Ethik klassischer Utilitarismus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Franziska Benz (Autor:in), 2013, Die Glücksberechnung im klassischen Utilitarismus. Moralisch vertretbar?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/307289
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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